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   SG Hamburg, 18.09.2017 - S 46 KR 2175/16   

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SG Hamburg, 18.09.2017 - S 46 KR 2175/16 (https://dejure.org/2017,41851)
SG Hamburg, Entscheidung vom 18.09.2017 - S 46 KR 2175/16 (https://dejure.org/2017,41851)
SG Hamburg, Entscheidung vom 18. September 2017 - S 46 KR 2175/16 (https://dejure.org/2017,41851)
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Wird zitiert von ... (2)

  • SG Nürnberg, 10.10.2018 - S 11 KR 858/17

    Fortdauernder Anspruch auf Zahlung von Krankengeld wird abgelehnt

    Nach dem SG Hamburg (Urteil vom 18.09.2017, S 46 KR 2175/16) begründe § 5 Abs. 1 S. 5 EFZG eine Pflicht des Vertragsarztes.

    Darüber hinaus führt eine etwaige Verletzung der Pflicht des § 5 Abs. 1 S. 5 EFZG durch den Vertragsarzt nicht dazu, dass dieser Fehler im Rahmen des § 49 Abs. 1 Nr. 5 SGB V der Krankenkasse zuzurechnen ist (vgl. LSG Baden-Württemberg, Urteile vom 21.10.2015, L 5 KR 5457/13 und vom 22.11.2017, L 5 KR 2067/17; SG Detmold, Urteil vom 12.01.2018, S 3 KR 824/16; a. A.: LSG Nordrhein-Westfalen, Urteile vom 11.12.2003, L 16 KR 159/02, und vom 26.08.2004, L 16 KR 324/03; SG Saarland, Urteil vom 23.10.2015, S 15 KR 509/15; SG Aachen, Urteil vom 31.01.2017, S 13 KR 318/16; SG Hamburg, Urteil vom 18.09.2017, S 46 KR 2175/16, jeweils zitiert nach juris).

    Daraus wird in der Rechtsprechung zum Teil der Schluss gezogen, dass die Obliegenheit aus § 49 Abs. 1 S. 5 SGB V bei einem Versicherten mit Anspruch auf Entgeltfortzahlung suspendiert wird (vgl. LSG Nordrhein-Westfalen, Urteile vom 11.12.2003, L 16 KR 159/02 und vom 26.08.2004, L 16 KR 324/03; SG Saarland, Urteil vom 23.10.2015, S 15 KR 509/15; SG Aachen, Urteil vom 31.01.2017, S 13 KR 318/16; SG Hamburg, Urteil vom 18.09.2017, S 46 KR 2175/16; vgl. auch BSG, Urteil vom 28.10 1981, 3 RK 59/80, Rn. 28, jeweils zitiert nach juris).

    Auch aus den §§ 69ff. SGB V, insbesondere aus § 73 Abs. 2 S. 1 Nr. 9 SGB V lässt sich entgegen der Auffassung der Klägerin (vgl. SG Hamburg, Urteil vom 18.09.2017, S 46 KR 2175/16, Rn. 27, zitiert nach juris) nicht ableiten, dass eine etwaige Verletzung der Pflicht des § 5 Abs. 1 S. 5 EFZG durch den Vertragsarzt in den Verantwortungsbereich der Beklagten in Bezug auf die Obliegenheit des § 49 Abs. 1 Nr. 5 SGB V fällt.

  • LSG Sachsen, 31.05.2018 - L 1 KR 97/15
    Sie oblag vielmehr dem Vertragsarzt, so dass eine verspätete Meldung der Sphäre der Krankenkasse zuzurechnen war (BSG, Urteil vom 28. Oktober 1981 - 3 RK 59/80 - juris Rn. 27 f.; bestätigt durch BSG, Urteil vom 8. November 2005 - B 1 KR 30/04 R - juris Rn. 18; siehe auch Landessozialgericht [LSG] Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 26. August 2004 - L 16 KR 324/03 - juris Rn. 30; SG Hamburg, Urteil vom 18. September 2017 - S 46 KR 2175/16 - juris Rn. 22 ff., und SG Aachen, Urteil vom 31. Januar 2017 - S 13 KR 318/16 - juris Rn. 17 ff.; vgl. ferner Knittel in Krauskopf, SGB V, Stand November 2012, § 49 Rn. 36; Schmidt in Peters, SGB V, Stand Oktober 2009, § 49 Rn. 115; Legde in LPK-SGB V, 5. Auflage, § 49 Rn. 13; Brinkhoff in jurisPK-SGB V, 3. Auflage, § 49 Rn. 46, und Just in Eichenhofer/Wenner, SGB V, 3. Auflage, § 49 Rn. 30; vgl. auch Noftz in Hauck/Noftz, SGB V, Stand August 2015, § 49 Rn. 57; anderer Auffassung nur LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 21. Oktober 2015 - L 5 KR 5457/13 - juris Rn. 35 f., und Schifferdecker in Kasseler Kommentar, SGB V, Stand Dezember 2017, § 49 Rn. 52).
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