Rechtsprechung
   VG Ansbach, 16.12.1992 - AN 13 K 90.42751   

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https://dejure.org/1992,10933
VG Ansbach, 16.12.1992 - AN 13 K 90.42751 (https://dejure.org/1992,10933)
VG Ansbach, Entscheidung vom 16.12.1992 - AN 13 K 90.42751 (https://dejure.org/1992,10933)
VG Ansbach, Entscheidung vom 16. Dezember 1992 - AN 13 K 90.42751 (https://dejure.org/1992,10933)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)

    Anspruch eines somalischen Staatsbürgers auf politisches Asyl; Begriff der politischen Verfolgung; Begründetheit einer Furcht vor Verfolgung im Heimatstaat ; Verfolgung durch nichtstaatliche politische Gruppierungen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (4)

  • OVG Schleswig-Holstein, 15.03.1995 - 2 L 34/95

    Bürgerkrieg; Bürgerkriebssituation; Bewaffnete Konflikte; Afghanistan

    Die Gefahr, der der Ausländer im Falle seiner Abschiebung in seinem Heimatland ausgesetzt sein wird, muß somit zunächst mit einem sehr hohen Grad der Eintrittswahrscheinlichkeit ausgestattet sein, zum weiteren den jeweiligen Rechtssuchenden konkretindividuell betreffen (vgl. zu diesem Erfordernis VGH BW, Urt. v. 15. Juli 1993 - A 16 S 145/93 -, VGHBW RSpDienst 1993, Beilage 10, B 1 - 2 = VBlBW 1993, 480; dass., Beschl. v. 06. September 1993 - A 16 S 1508/93 -, VGHBW RSpDienst 1994, Beilage 2, B 4 = VBlBW 1994, 74; auch VG Ansbach, GB v. 16. Dezember 1992 - AN 13 K 90.42751 -, InfAuslR 1993, 156).

    Gefahren, denen die Bevölkerung oder die Bevölkerungsgruppe, der der Ausländer angehört, allgemein ausgesetzt sind, werden bei Entscheidungen nach § 54 AuslG berücksichtigt (vgl. OVG NW, Beschl. v. 03. März 1994 - 17 B 470/93 - ähnlich VG Neustadt, Urt. v. 05. Juli 1991 - 7 K 1789/89 -, NVwZ 1992, 296; ebenso Jannasch, VBlBW 1991, 45, 46; a.A. VG Darmstadt, Beschl. v. 05. Januar 1994 - 2 G 11572/93.A -, InfAuslR 1994, 248; ebenso VG Ansbach, Gerichtsbescheid vom 16. Dezember 1992 - AN 13 K 90.42751 -, InfAuslR 1993, 156).

  • OVG Schleswig-Holstein, 22.02.1995 - 2 L 18/95
    Die Gefahr, der der Ausländer im Falle seiner Abschiebung in seinem Heimatland ausgesetzt sein wird, muß somit zunächst mit einem sehr hohen Grad der Eintrittswahrscheinlichkeit ausgestattet sein, zum weiteren den jeweiligen Rechtssuchenden konkretindividuell betreffen (vgl. zu diesem Erfordernis VGH BW, Urt. v. 15. Juli 1993 - A 16 S 145/93 -, VGHBW RSpDienst 1993, Beilage 10, B 1 - 2 = VBlBW 1993, 480; dass., Beschl. v. 06. September 1993 - A 16 S 1508/93 -, VGHBW RSpDienst 1994, Beilage 2, B 4 = VBlBW 1994, 74; auch VG Ansbach, GB v. 16. Dezember 1992 - AN 13 K 90.42751 -, InfAuslR 1993, 156) und schließlich von einer erheblichen Eingriffsintensität sein (vgl. Entscheidung der Kommission v. 06. März 1980, Nr. 8581/79, a.a.O., S. 55: "The Commission finds that the applicant has failed to substantiate his allegation that he would be at special risk if returned to Turkey by virtue of his political views and thus he has failed to substantiate his claim against the United Kingdom Government of a potential breach of the Convention should they deport him."; in die gleiche Richtung Kommissionsentscheidung v. 10. Dezember 1986, Nr. 12461/86, a.a.O., S. 264: "In any event, the Commission finds that the application is also manifestly ill-founded for the following reasons.

    Gefahren, denen die Bevölkerung oder die Bevölkerungsgruppe, der der Ausländer angehört, allgemein ausgesetzt sind, werden bei Entscheidungen nach § 54 AuslG berücksichtigt (vgl. OVG NW, Beschl. v. 03. März 1994 - 17 B 470/93 - ähnlich VG Neustadt, Urt. v. 05. Juli 1991 - 7 K 1789/89 -, NVwZ 1992, 296; ebenso Jannasch, VBlBW 1991, 45, 46; a.A. VG Darmstadt, Beschl. v. 05. Januar 1994 - 2 G 11572/93.A -, InfAuslR 1994, 248; ebenso VG Ansbach, Gerichtsbescheid vom 16. Dezember 1992 - AN 13 K 90.42751 -, InfAuslR 1993, 156).

  • OVG Schleswig-Holstein, 09.05.1995 - 1 L 12/95
    Während nach einer Ansicht allgemeine Gefahren auch in einer Bürgerkriegslage - unabhängig vom Grad der Gefahr für den einzelnen - nicht unter § 53 Abs. 4 AuslG i.V.m. Art. 2 und 3 EMRK fallen, da diese Vorschrift eine konkret-individuelle Gefahr für den einzelnen voraussetze (vgl. 2. Senat des OVG Schleswig, Urt. v. 10.03.1995 - 2 L 15/95 - Bay. VGH, Urt. v. 28.10.1994 - 24 BA 94.33471 -,; InfAuslR 1995, 73; Hailbronner, JZ 1995, 136 f.), ist nach anderer Ansicht ein Abschiebungshindernis nach § 53 Abs. 4 AuslG i.V.m. Art. 2 und 3 EMRK dann gegeben, wenn unmittelbare Gefahren für Leib und Leben sich nicht aus konkreten, für die Person gerade eines bestimmten Ausländers besonders bestehenden Umständen herleiten, sondern ihre Ursache in einer allgemeinen Bürgerkriegssituation haben, aus letzterer sich also für den Ausländer eine konkrete Gefahr ableiten läßt (OVG Sachsen- Anhalt, Urt. v. 26.01.1995 - 2 L 16/94 - OVG Hamburg, Beschl. v. 10.04.1995 - BS II 70/95 - VGH BW, Beschl. v. 29.01.1992 - A 13 S 1898/91 -, VBl.BW 1992, 264; vgl. auch VG Ansbach, Gerichtsbescheid v. 16.12.1992 - AN 13 K 90.42751 -, InfAuslR 1993, 156), bzw. die allgemeine Gefährdung aufgrund der Bürgerkriegslage einen Schweregrad erreicht hat, daß nahezu jedermann jederzeit Opfer schwerster Menschenrechtsverletzungen werden kann (VG Darmstadt, Beschl. v. 05.01.1994 - 2 G 11572/93.A -, InfAuslR 1994, 248; GK-AuslR, Stand: August 1994, Rdnr. 208 zu § 53 AuslG).
  • VG Gießen, 26.07.1994 - 4 G 33457/94

    Abschiebungshindernis hinsichtlich Äthiopiens - hier: menschenrechtswidrige

    Diesem Grundsatz würde es widersprechen, wenn deutsche Behörden an der menschenrechtswidrigen Behandlung des Betroffenen durch dessen zwangsweise Überstellung in ein Land mitwirken würden, in dem ihm eine derartige menschenrechtswidrige Behandlung droht (vgl. Beschluß des VGH Baden - Württemberg vom 29. Januar 1992 - A 13 S 1898/91 -, VBlBW 1992, S. 264, m.w.N.; VG Ansbach, Gerichtsbescheid vom 16.12.1992 - AN 13 K 90.42751 - für aus Somalia stammende Asylbewerber).
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