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   VG Augsburg, 19.02.2013 - Au 3 K 12.1265   

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VG Augsburg, 19.02.2013 - Au 3 K 12.1265 (https://dejure.org/2013,9049)
VG Augsburg, Entscheidung vom 19.02.2013 - Au 3 K 12.1265 (https://dejure.org/2013,9049)
VG Augsburg, Entscheidung vom 19. Februar 2013 - Au 3 K 12.1265 (https://dejure.org/2013,9049)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    Vorläufig gesichertes Überschwemmungsgebiet; Klagebefugnis der Gemeinde

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • VG Augsburg, 15.07.2019 - Au 9 K 15.601

    Sicherung von Überschwemmungsgebieten

    Es bedarf insoweit keiner Entscheidung über die streitigen Rechtsfragen zur Rechtsnatur der vorläufigen Sicherung eines Überschwemmungsgebietes gemäß § 76 Abs. 3 WHG (vgl. zum Streitstand Rossi in Sieder/Zeitler/Dahme/Knopp - SZDK - § 76 WHG, Rn. 33 ff.; VG Augsburg, U.v. 19. Februar 2013 - Au 3 K 12.1265 - juris Rn. 30 ff., Rn. 43 ff.; Hünnekens in Landmann/Rohmer, UmweltR, Stand: Februar 2019, § 76 WHG, Rn. 35; Breuer, NuR 2006, 614 ff.).

    Es erscheint aber im Hinblick auf die zumindest mittelbare Geltung des § 78 Abs. 6 i.V.m. § 78 Abs. 1 bis 5 WHG nicht ausgeschlossen, dass das dort ausgesprochene bundesgesetzliche Verbot der Ausweisung neuer Baugebiete (§ 78 Abs. 6 WHG i.V.m. § 78 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WHG) die Planungshoheit der Klägerin zumindest einschränken kann, auch wenn die nach § 76 Abs. 3 WHG vorgenommene vorläufige Sicherung des Überschwemmungsgebiets zunächst der Information der potenziell betroffenen Bevölkerung über das Vorliegen eines Überschwemmungsgebiets und der daraus resultierenden Rechtslage dient (VG Augsburg, U.v. 19.2.2013 - Au 3 K 12.1265 - juris Rn. 43; Rossi in SZDK, a.a.O., § 76 WHG Rn. 39 f.).

    Von einer Beeinträchtigung der kommunalen Planungshoheit kann nach höchstrichterlicher Rechtsprechung (entsprechend der Kriterien für die Berücksichtigung der kommunalen Planungshoheit im Rahmen fachplanerischer Entscheidungen und Regelungen) nur dann ausgegangen werden, wenn für den maßgeblichen Gemeindebereich eine hinreichend konkrete Planung nachhaltig gestört wird, wenn wesentliche Teile des Gemeindegebiets einer durchsetzbaren Planung entzogen werden, oder wenn kommunale Einrichtungen erheblich beeinträchtigt werden (vgl. BVerwG, B.v. 15.4.1999 - 4 VR 18.98, 4 A 45.98 - NVwZ-RR 1999, 554; U.v. 16.12.1988 - 4 C 40.86 - BVerwGE 81, 95.106; vgl. auch BayVGH, U.v. 9.8.2012 m.w.N. - 8 A 10.40048 - KommunalPraxis BY 2012, 395, VG Augsburg, U.v. 19.2.2013 - Au 3 K 12.1265 - juris Rn. 47).

  • VG Augsburg, 15.07.2019 - Au 9 K 15.547

    Allgemeinverfügung in Bezug auf Hochwasserrisikogebiete

    Es bedarf insoweit keiner Entscheidung über die streitigen Rechtsfragen zur Rechtsnatur der vorläufigen Sicherung eines Überschwemmungsgebietes gemäß § 76 Abs. 3 WHG (vgl. zum Streitstand Rossi in Sieder/Zeitler/Dahme/Knopp - SZDK - § 76 WHG, Rn. 33 ff.; VG Augsburg, U.v. 19. Februar 2013 - Au 3 K 12.1265 - juris Rn. 30 ff., Rn. 43 ff.; Hünnekens in Landmann/Rohmer, UmweltR, Stand: Februar 2019, § 76 WHG, Rn. 35; Breuer, NuR 2006, 614 ff.).

    Auch unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die nach § 76 Abs. 3 WHG vorgenommene vorläufige Sicherung des Überschwemmungsgebiets zunächst der Information der potenziell betroffenen Bevölkerung über das Vorliegen eines Überschwemmungsgebiets und der daraus resultierenden Rechtslage dient (§ 76 Abs. 4 Satz 2 WHG), erscheint im Hinblick auf die zumindest mittelbaren Geltung des § 78 Abs. 6 i.V.m. § 78 Abs. 1 bis 5 WHG nicht ausgeschlossen, dass das dort ausgesprochene bundesgesetzliche Verbot der Ausweisung neuer Baugebiete in § 78 Abs. 6 WHG i.V.m. § 78 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WHG die Planungshoheit der Klägerin zumindest einschränken kann (so VG Augsburg, U.v. 19.2.2013 - Au 3 K 12.1265 - juris Rn. 43; Rossi in SZDK, a.a.O., § 76 WHG Rn. 39 f.).

    Damit ist auch nicht entscheidungserheblich, ob die Klägerin überhaupt verbindliche bzw. in sonstiger Weise verfestigte Planungen vorweisen kann, die durch die vorgenommene vorläufige Sicherung der Überschwemmungsgebiete und dem damit einhergehenden Verbot der Ausweisung von neuen Baugebieten in Bauleitplänen (§ 78 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WHG) geltend machen kann (vgl. zu diesem Erfordernis einer Rechtsgutsverletzung VG Augsburg, U.v. 19.2.2013 - Au 3 K 12.1265 - juris Rn. 49).

  • VG Augsburg, 15.07.2019 - Au 9 K 15.554

    Ablehnung, Ermittlung, Hochwasserschutz, Leistungsbeschreibung, Regionalplan,

    Es bedarf insoweit keiner Entscheidung über die streitigen Rechtsfragen zur Rechtsnatur der vorläufigen Sicherung eines Überschwemmungsgebietes gemäß § 76 Abs. 3 WHG (vgl. zum Streitstand Rossi in Sieder/Zeitler/Dahme/Knopp - SZDK - § 76 WHG, Rn. 33 ff.; VG Augsburg, U.v. 19. Februar 2013 - Au 3 K 12.1265 - juris Rn. 30 ff., Rn. 43 ff.; Hünnekens in Landmann/Rohmer, UmweltR, Stand: Februar 2019, § 76 WHG, Rn. 35; Breuer, NuR 2006, 614 ff.).

    Auch unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die nach § 76 Abs. 3 WHG vorgenommene vorläufige Sicherung des Überschwemmungsgebiets zunächst der Information der potenziell betroffenen Bevölkerung über das Vorliegen eines Überschwemmungsgebiets und der daraus resultierenden Rechtslage dient (§ 76 Abs. 4 Satz 2 WHG), erscheint im Hinblick auf die zumindest mittelbaren Geltung des § 78 Abs. 6 i.V.m. § 78 Abs. 1 bis 5 WHG nicht ausgeschlossen, dass das dort ausgesprochene bundesgesetzliche Verbot der Ausweisung neuer Baugebiete in § 78 Abs. 6 WHG i.V.m. § 78 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WHG die Planungshoheit der Klägerin zumindest einschränken kann (so VG Augsburg, U.v. 19.2.2013 - Au 3 K 12.1265 - juris Rn. 43; Rossi in SZDK, a.a.O., § 76 WHG Rn. 39 f.).

    Damit ist auch nicht entscheidungserheblich, ob die Klägerin überhaupt verbindliche bzw. in sonstiger Weise verfestigte Planungen vorweisen kann, die durch die vorgenommene vorläufige Sicherung der Überschwemmungsgebiete und dem damit einhergehenden Verbot der Ausweisung von neuen Baugebieten in Bauleitplänen (§ 78 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WHG) geltend machen kann (vgl. zu diesem Erfordernis einer Rechtsgutsverletzung VG Augsburg, U.v. 19.2.2013 - Au 3 K 12.1265 - juris Rn. 49).

  • VG Augsburg, 15.07.2019 - Au 9 K 15.552

    Abgewiesene Klage im Streit um vorläufige Sicherung eines Überschwemmungsgebietes

    Es bedarf insoweit keiner Entscheidung über die streitigen Rechtsfragen zur Rechtsnatur der vorläufigen Sicherung eines Überschwemmungsgebietes gemäß § 76 Abs. 3 WHG (vgl. zum Streitstand Rossi in Sieder/Zeitler/Dahme/Knopp - SZDK - § 76 WHG, Rn. 33 ff.; VG Augsburg, U.v. 19. Februar 2013 - Au 3 K 12.1265 - juris Rn. 30 ff., Rn. 43 ff.; Hünnekens in Landmann/Rohmer, UmweltR, Stand: Februar 2019, § 76 WHG, Rn. 35; Breuer, NuR 2006, 614 ff.).

    Auch unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die nach § 76 Abs. 3 WHG vorgenommene vorläufige Sicherung des Überschwemmungsgebiets zunächst der Information der potenziell betroffenen Bevölkerung über das Vorliegen eines Überschwemmungsgebiets und der daraus resultierenden Rechtslage dient (§ 76 Abs. 4 Satz 2 WHG), erscheint im Hinblick auf die zumindest mittelbaren Geltung des § 78 Abs. 6 i.V.m. § 78 Abs. 1 bis 5 WHG nicht ausgeschlossen, dass das dort ausgesprochene bundesgesetzliche Verbot der Ausweisung neuer Baugebiete in § 78 Abs. 6 WHG i.V.m. § 78 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WHG die Planungshoheit der Klägerin zumindest einschränken kann (so VG Augsburg, U.v. 19.2.2013 - Au 3 K 12.1265 - juris Rn. 43; Rossi in SZDK, a.a.O., § 76 WHG Rn. 39 f.).

    Damit ist auch nicht entscheidungserheblich, ob die Klägerin überhaupt verbindliche bzw. in sonstiger Weise verfestigte Planungen vorweisen kann, die durch die vorgenommene vorläufige Sicherung der Überschwemmungsgebiete und dem damit einhergehenden Verbot der Ausweisung von neuen Baugebieten in Bauleitplänen (§ 78 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WHG) geltend machen kann (vgl. zu diesem Erfordernis einer Rechtsgutsverletzung VG Augsburg, U.v. 19.2.2013 - Au 3 K 12.1265 - juris Rn. 49).

  • VG Augsburg, 25.11.2014 - Au 3 K 13.1405

    Wasserrechtliche Planfeststellung; Hochwasserrückhaltebecken;

    Die bei einem hundertjährlichen Hochwasser vom Einstau betroffenen Flächen wurden vielmehr mittels des digitalen Geländemodells ermittelt und unter Verwendung von Laserscandaten des Vermessungsamtes mittels Fotogrammmetrie überprüft (s.a. Niederschrift zum Augenschein vom 1.8.2014; vgl. zur Verwendung eines digitalen Geländemodells der Vermessungsverwaltung OVG RhPf, U.v. 2.3.2010 - 1 A 10176/09 - Schriftt u Rspr 2010, 26; VG München, U.v. 27.11.2007 - M 2 K 06.4703 - juris; VG Augsburg, U.v. 19.2.2013 - Au 3 K 12.1265 - juris zum vorläufigen Überschwemmungsgebiet bei T.).
  • VG Augsburg, 25.11.2014 - Au 3 K 13.1401

    Wasserrechtliche Planfeststellung; Hochwasserrückhaltebecken;

    Die bei einem hundertjährlichen Hochwasser vom Einstau betroffenen Flächen wurden vielmehr mittels des digitalen Geländemodells ermittelt und unter Verwendung von Laserscandaten des Vermessungsamtes mittels Fotogrammmetrie überprüft (s.a. Niederschrift zum Augenschein vom 1.8.2014; vgl. zur Verwendung eines digitalen Geländemodells der Vermessungsverwaltung OVG RhPf, U.v. 2.3.2010 - 1 A 10176/09 - Schriftt u Rspr 2010, 26; VG München, U.v. 27.11.2007 - M 2 K 06.4703 - juris; VG Augsburg, U.v. 19.2.2013 - Au 3 K 12.1265 - juris zum vorläufigen Überschwemmungsgebiet bei ...).
  • VG Augsburg, 25.11.2014 - Au 3 K 13.1402

    Wasserrechtliche Planfeststellung; Hochwasserrückhaltebecken;

    Die bei einem hundertjährlichen Hochwasser vom Einstau betroffenen Flächen wurden vielmehr mittels des digitalen Geländemodells ermittelt und unter Verwendung von Laserscandaten des Vermessungsamtes mittels Fotogrammmetrie überprüft (s.a. Niederschrift zum Augenschein vom 1.8.2014; vgl. zur Verwendung eines digitalen Geländemodells der Vermessungsverwaltung OVG RhPf, U.v. 2.3.2010 - 1 A 10176/09 - Schriftt u Rspr 2010, 26; VG München, U.v. 27.11.2007 - M 2 K 06.4703 - juris; VG Augsburg, U.v. 19.2.2013 - Au 3 K 12.1265 - juris zum vorläufigen Überschwemmungsgebiet bei ...).
  • VG Augsburg, 25.11.2014 - Au 3 K 13.1404

    Wasserrechtliche Planfeststellung; Hochwasserrückhaltebecken;

    Die bei einem hundertjährlichen Hochwasser vom Einstau betroffenen Flächen wurden vielmehr mittels des digitalen Geländemodells - das auch die Waldbereiche und die diesbezüglichen Höhen berücksichtigt - ermittelt und unter Verwendung von Laserscandaten des Vermessungsamtes mittels Fotogrammmetrie überprüft (s.a. Niederschrift zum Augenschein vom 1.8.2014; vgl. zur Verwendung eines digitalen Geländemodells der Vermessungsverwaltung OVG RhPf, U.v. 2.3.2010 - 1 A 10176/09 - Schriftt u Rspr 2010, 26; VG München, U.v. 27.11.2007 - M 2 K 06.4703 - juris; VG Augsburg, U.v. 19.2.2013 - Au 3 K 12.1265 - juris zum vorläufigen Überschwemmungsgebiet bei ...).
  • VG Regensburg, 04.10.2016 - RO 8 K 16.560

    Vorläufige Sicherung der Überschwemmungsgebiete für die geplanten gesteuerten

    Dabei handelt es sich um eine mit der Anfechtungsklage angreifbare Allgemeinverfügung (so auch VG Augsburg, U. v. 19.02.2013 - 3 K 12.1265 - juris; VG München U.v. 14.6.2016 - M 2 K 15.1360, M 2 K15.3676, M 2 K 15.3677 - juris).
  • VG München, 12.07.2016 - M 2 K 15.3956

    Vorläufige Sicherung eines Überschwemmungsgebiets für einen geplanten Flutpolder

    Im Hinblick auf die an die öffentliche Bekanntmachung geknüpfte gesetzliche Fiktion einer vorläufigen Sicherung des Überschwemmungsgebiets und die dadurch eintretenden Rechtsfolgen (§ 78 Abs. 6 i. V. m. Abs. 1 bis 5 WHG) ist es angezeigt, die Bekanntmachung nach Art. 47 Abs. 1 Satz 1 BayWG als Allgemeinverfügung im Sinne von Art. 35 Satz 2 BayVwVfG zu qualifizieren (vgl. VG Augsburg, U. v. 19.02.2013 - Au 3 K 12.1265 - juris Rn. 29 ff.; Rossi in Sieder/Zeitler/Dahme/Knopp, WHG, Stand 01.09.2015, § 76 Rn. 33 ff., 39; derselbe in Sieder/Zeitler/Dahme/Knopp, BayWG, Stand 15.05.2015, Rn. 8ff., 13).
  • VG Regensburg, 04.10.2016 - RO 8 K 16.542

    Vorläufige Sicherung der Überschwemmungsgebiete für die geplanten gesteuerten

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