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   VG Berlin, 15.12.2016 - 28 L 409.16 A   

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https://dejure.org/2016,48345
VG Berlin, 15.12.2016 - 28 L 409.16 A (https://dejure.org/2016,48345)
VG Berlin, Entscheidung vom 15.12.2016 - 28 L 409.16 A (https://dejure.org/2016,48345)
VG Berlin, Entscheidung vom 15. Dezember 2016 - 28 L 409.16 A (https://dejure.org/2016,48345)
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Wird zitiert von ... (7)

  • VG Gelsenkirchen, 10.02.2017 - 3a K 4163/16

    Asyl; Rechtsbehelfsbelehrung; irreführend; abgefasst; abfassen; Schriftform;

    Andere Auffassung: VG Oldenburg, Beschluss vom 20. Oktober 2016 - 15 B 5090/16 - juris, Rn. 10; VG Gelsenkirchen, Beschluss vom 15. November 2016 - 14a L 2496/16.A -, Rn. 22-24, juris; VG Berlin, Beschluss vom 16. November 2016 - 6 L 1249/16 A - juris, Rn. 15-17; VG Berlin, Beschluss vom 15. Dezember 2016 - 28 L 409/16 A - juris, Rn. 20; VG Hamburg, Beschluss vom 11. Januar 2017 - 4 AE 94/17 - juris, Rn. 11-14.

    So wörtlich VG Berlin, Beschluss vom 15. Dezember 2016 - 28 L 409/16 A - juris, in Leitsatz 1., zur Begründung der gegenteiligen Auffassung.

  • VG München, 12.01.2017 - M 7 K 16.50050

    Abfassen in deutscher Sprache als Rechtsbehelfsbelehrung im Asylverfahren

    Der in der Rechtsbehelfsbelehrung:enthaltene Hinweis, dass die Klage in deutscher Sprache abgefasst sein muss, stellt nach Ansicht der Einzelrichterin keine Unrichtigkeit im Sinne des § 58 Abs. 2 VwGO dar und führt demgemäß auch nicht dazu, dass sich die Frist zur Erhebung der Klage auf ein Jahr verlängert (so auch VG Oldenburg, B.v. 20.10.2016 - 15 B 5090/16 - juris und VG Berlin, B.v. 15.12.2016 - 28 L 409.16 A - juris, jeweils mit Hinweis auf abweichende Rechtsprechung).

    So wird das Verb etwa in deutschen Gesetzestexten mit der Ergänzung "schriftlich" gebraucht (z.B. in § 117 Abs. 1 Satz 2 VwGO), die überflüssig wäre, wenn das Verb bereits die Bedeutung einer schriftlichen Äußerung hätte (vgl. zu weiteren Beispielen VG Berlin, B.v. 15.12.2016 - 28 L 409.16 A - juris Rn. 17).

    Denn auch eine mündlich zur Niederschrift erhobene Klage wird von dem Urkundsbeamten der Geschäftsstelle (in deutscher Sprache) schriftlich abgefasst (vgl. VG Berlin, B.v. 15.12.2016 - 28 L 409.16 A - juris Rn. 17).

  • VG Göttingen, 23.01.2017 - 3 B 90/17

    Rechtsbehelfsbelehrung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge

    Das VG Gelsenkirchen (Beschluss vom 15.11.2016 - 14a L 2496/16.A -, juris, Rn 22ff) und das VG Berlin (Beschluss vom 15.12.2016 - 28 L 409.16 A -, juris. Rn 7ff.) weisen zu Recht darauf hin, dass ein derartiges Sprachverständnis des Wortes "abfassen" zu eng ist, weil zum einen der Semantik des Begriffs ein Zwang zur Schriftform nicht zu entnehmen ist und zum anderen auch der Gesetzgeber durch die Kombination "schriftlich abzufassen" in § 117 Abs. 1 Satz 2 VwGO, § 41a Abs. 1 Satz 1 StPO und § 84 Satz 1 ArbGG, bzw. "schriftlich abgefasst" in § 129 Abs. 1 Satz 1 BGB und § 311 Abs. 2 Satz 3 ZPO (ebenso: § 30 Abs. 1 Satz 1 BVerfGG, § 105 Abs. 1 Satz 2 FGO, 30 Abs. 2 Satz 1 GWB, § 18 lit. b HAG, § 49 Abs. 5 Satz 1 SUG, § 77a Abs. 1 Satz 3 IRG, § 110a Abs. 1 Satz 1 OWiG, § 55 Abs. 2 Satz 1 NJAVollzG, § 98 Abs. 3 Satz 1 NJVollzG, § 102 Abs. 3 Satz 1 SVVollzG § 21 Abs. 4 Satz 2 NArchtG), von der Möglichkeit des Abfassens in anderer als schriftlicher Form ausgeht, weil der Zusatz sonst überflüssig wäre.
  • VG Hamburg, 11.01.2017 - 4 AE 94/17

    Der Bestandteil der Rechtsbehelfsbelehrung, die Klage müsse in deutscher Sprache

    Soweit einige Gerichte dem Bestandteil der Rechtsbehelfsbelehrung, die Klage müsse "in deutscher Sprache abgefasst" werden, den Sinngehalt zuweisen, die Klage müsse durch den Kläger in Schriftform erhoben werden, sodass es an einem Hinweis auf die Möglichkeit der Klageerhebung zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle fehle (so VG Hannover, Beschl. v. 15.9.2016, 3 B 4870/16, juris-Rn. 12; VG Düsseldorf, GB v. 28.6.2016, 22 K 4119/15.A, juris-Rn. 48 ff.; VG Gelsenkirchen, Urt. v. 24.6.2016, 3a K 4187/15.A, juris-Rn. 17), so hat diesem das Verwaltungsgericht Berlin zutreffend wie folgt entgegengehalten (Beschl. v. 16.11.2016, 6 L 1249.16 A, juris-Rn. 15-17; s.a. VG Berlin, Beschl. v. 15.12.2016, 28 L 409.16 A, juris-Rn. 6ff; VG Gelsenkirchen, Beschl. v. 15.11.2016, 14a L 2496/16.A, juris Rn. 20; VG Oldenburg, 15 B 5090/16, Beschl. v. 20.10.2016, juris-Rn. 10ff):.
  • VG Berlin, 28.08.2017 - 32 L 652.17

    Versäumung der Antragsfrist

    Es gilt vorliegend auch nicht gemäß § 58 Abs. 2 VwGO eine Jahresfrist, weil die Rechtsbehelfsbelehrung unrichtig wäre (vgl. ausführlich unter Auseinandersetzung mit der eine andere Ansicht vertretenden Rechtsprechung des VGH Baden-Württemberg [Urteil vom 18. April 2017 - A 9 S 333/17 - juris Rn. 24 ff.]: VG Berlin, Beschluss vom 19. Mai 2017 - 6 L 383.17 A - Beschluss vom 26. Mai 2017 - VG 34 L 1031.17 A - Beschluss vom 24. Mai 2017 - 34 L 524.17 A - Beschluss vom 16. November 2016 - VG 6 L 1249.16 A - juris Rn. 7-18; Beschluss vom 15. Dezember 2016 - 28 L 409.16 A - juris Rn. 6-20; Urteil vom 24. Januar 2017 - 21 K 346.16 A - juris Rn. 22; VG Gelsenkirchen, Beschluss vom 15. November 2016 - 14a L 2496/16.A - juris Rn. 20-22; VG Dresden, Beschluss vom 7. Dezember 2016 - 11 K 2759/16.A - juris Rn. 8-13; VG Hamburg, Beschluss vom 11. Januar 2017 - 4 AE 94/17 - juris Rn. 10-14; VG München, Gerichtsbescheid vom 12. Januar 2017 - M 7 K 16.50050 - juris Rn. 18-20; VG Göttingen, Beschluss vom 23. Januar 2017 - 3 B 90/17 - juris Rn. 7-9).
  • VG Aachen, 12.05.2017 - 9 K 1706/16

    Wehrdienstentziehung; Rückkehr

    Allein entscheidend ist, dass die Formulierung auch anders verstanden werden kann, was sogar naheliegend und deshalb irreführend ist, Vgl. VGH Bad.-Württ., Urteil vom 18. April 2017 - A 9 S 333/17 -, juris, Rn. 25 ff.; VG Aachen, Beschluss vom 16. Januar 2017 - 8 L 1091/16.A -, S. 3 des Abdrucks; VG Hannover, Beschluss vom 15. September 2016 - 3 B 4870/16 -, juris, Rn. 12; VG Düsseldorf, Gerichtsbescheid vom 28. Juni 2016 - 22 K 4119/15.A -, juris, Rn. 47; VG Gelsenkirchen, Urteil vom 24. Juni 2016 - 3 A 4187/15.A -, juris, Rn. 16 ff.; a.A.: VG Berlin, Beschluss vom 15. Dezember 2016 - 28 L 409/16.A -, juris, Rn. 15; VG Oldenburg, Beschluss vom 20. Oktober 2016 - 15 B 5090/16 -, juris, Rn. 10.
  • VG Halle, 07.04.2017 - 3 B 245/17

    Rechtsmittelbelehrung, fehlerhaft, aufschiebende Wirkung, Suspensiveffekt,

    Das beschließende Gericht schließt sich insoweit der überzeugenderen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts Düsseldorf vom 28. Juni 2016 (Az.: 22 K 4119/15.A - juris) und des Verwaltungsgerichts Hannover vom 15. September 2016 (Az.: 3 B 4870/16 - juris) sowie des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen (vom 24. Juni 2016 - 3 a K 4187/15.A - juris) an und folgt nicht den dieser Rechtsprechung entgegenstehenden Entscheidungen des Verwaltungsgerichts Berlin (Beschluss vom 15. Dezember 2016 - 28 L 409.16 A - juris) und des Verwaltungsgerichts Oldenburg (Beschluss vom 20. Oktober 2016 - 15 B 5090116 - juris).
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