Rechtsprechung
   VG Berlin, 28.08.2015 - 26 K 169.14 V   

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?
Ablegen in
Benachrichtigen, wenn:




 
Alle auswählen
 

Zitiervorschläge

https://dejure.org/2015,25702
VG Berlin, 28.08.2015 - 26 K 169.14 V (https://dejure.org/2015,25702)
VG Berlin, Entscheidung vom 28.08.2015 - 26 K 169.14 V (https://dejure.org/2015,25702)
VG Berlin, Entscheidung vom 28. August 2015 - 26 K 169.14 V (https://dejure.org/2015,25702)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2015,25702) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (2)

 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (2)

  • VG Berlin, 15.01.2019 - 31 K 144.18
    Ob für ihn daraus ein Anspruch auf Visumserteilung, Neubescheidung oder Aufhebung der Ablehnung resultiert, wird in der Rechtsprechung unterschiedlich beurteilt (eine Verpflichtung zur Erteilung annehmend: VGH Mannheim, Urteil vom 19. Dezember 1988 - 13 S 3134/88 - NVwZ 1988, 1194, 1195; VG Ansbach, Urteil vom 17. September 1998 - AN 5 K 98.01143 -, juris Rn. 14; eine Verpflichtung zur Neubescheidung annehmend: VG Berlin, Urteil vom 28. August 2015 - 26 K 169.14 V -, juris Rn. 20, 23; offen gelassen: OVG Berlin, Urteil vom 16. Dezember 2003 - 8 B 26.02 -, juris Rn. 27).

    Erweist sich ein Leistungsanspruch des drittbetroffenen Angehörigen danach nicht als von vornherein nach jeder Betrachtungsweise ausgeschlossen, so folgt bereits daraus eine entsprechende Klagebefugnis (wie hier: OVG Berlin, Urteil vom 16. Dezember 2003 - 8 B 26.02 -, juris Rn. 20; VG Berlin, Urteil vom 30. August 2007 - VG 3 V 62.06 -, juris Rn. 16, und Urteil vom 4. Dezember 2015 - VG 28 K 352.13 V -, juris Rn. 25, wohl auch BVerwG, Beschluss vom 12. Juli 2013 - BVerwG 10 C 5/13 -, juris Rn. 4 ff.; beschränkt auf Neubescheidung: VG Berlin, Urteil vom 28. August 2015 - 26 K 169.14 V -, juris Rn. 20, offen gelassen: OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 21. Mai 2012 - OVG 2 B 8.11 -, Rn. 18; verneinend: Urteil vom 20. Juli 2017 - VG 16 K 483.17 V -, EA S. 8 f.; VG Berlin, Urteil vom 16. Oktober 2017 - VG 16 K 185.17 V, EA S. 4; VGH Mannheim, Beschluss vom 17. September 1992 - 11 S 1704/92 -, juris, Rn. 20; VG Augsburg, Urteil vom 18. August 2009 - Au 1 K 09.836 -, juris, Rn. 20).

    Ihm fehlt diesbezüglich die Aktivlegitimation (wie hier: VGH Mannheim, Beschluss vom 17. September 1992 - 11 S 1704/92 -, juris, Rn. 20 ff. und Urteil vom 17. Juli 2015 - 11 S 164/15 -, juris Rn. 38 ff.; VG Augsburg, Urteil vom 18. August 2009 - Au 1 K 09.836 -, juris, Rn. 22 ff.; VG Berlin, Urteil vom 28. August 2015 - 26 K 169.14 V -, juris, Rn. 16 ff.; Urteil vom 4. Dezember 2015 - VG 28 K 352.13 V -, juris, Rn. 27 ff.; Urteil vom 20. Juli 2017 - VG 16 K 483.17 V -, EA S. 8 f.; Urteil vom 16. Oktober 2017 - VG 16 K 185.17 V, EA S. 4; Urteil vom 20. Februar 2018 - VG 28 K 369.17 V - EA S. 3 f.; offen gelassen OVG Berlin, Urteil vom 16. Dezember 2003 - OVG 2 B 26.02 -, juris, Rn. 27; bejahend: VGH Mannheim, Urteil vom 19. Dezember 1988 - 13 S 3134/88 - NVwZ 1988, 1194, 1195; VG Ansbach, Urteil vom 17. September 1998 - AN 5 K 98.01143 -, juris Rn. 14 ).

    Grundsätzlich ist daher jeder Ausländer selbst dafür verantwortlich, die ausschließlich seine Person betreffenden aufenthaltsrechtlichen Anforderungen zu erfüllen, entsprechende Anträge zu stellen und gegebenenfalls durch Rechtsbehelfe und Rechtsmittel seine Rechte durchzusetzen oder zu verteidigen (vgl. BVerwG, Beschluss vom 12. Juli 2013 - BVerwG 10 C 5/13 -, juris, Rn. 4; VGH Mannheim, Urteil vom 17. Juli 2015 - 11 S 164/15 -, juris Rn. 41 ff.; VG Berlin, Urteil vom 28. August 2015 - 26 K 169.14 V -, juris, Rn. 18; Urteil vom 4. Dezember 2015 - VG 28 K 352.13 V -, juris, Rn. 27 ff.; Urteil vom 20. Februar 2018 - VG 28 K 369.17 V - EA S. 4., Urteil der Kammer vom 27. September 2018 - VG 31 K 149.18 A -, EA S. 7).

    Denn sofern der nachzugswillige Ausländer selbst kein Visum beantragt, er an einem von ihm zuvor gestellten Antrag nicht mehr festhält oder sein Antrag bereits bestandskräftig abgelehnt worden ist, fehlt es an der materiellen Erteilungsvoraussetzung einer eigenen Antragstellung des Ausländers (VGH Mannheim, Urteil vom 17. Juli 2015 - 11 S 164/15 -, juris Rn. 42, 51; VG Berlin, Urteil vom 28. August 2015 - 26 K 169.14 V -, juris Rn. 25 ff.).

    An dieser fehlt es (a.A. VG Berlin, Urteil vom 28. August 2015 - 26 K 169.14 V -, juris Rn. 20, 23), da das höherrangige Recht lediglich einen Berücksichtigungsanspruch, nicht aber einen unmittelbaren Leistungsanspruch begründet und die Anspruchsgrundlagen des Aufenthaltsgesetzes lediglich den nachzugsbegehrenden, nicht aber den zusammenführenden Familienangehörigen, berechtigen.

  • VG Berlin, 04.12.2015 - 28 K 352.13

    Ausländerrecht: Einreise- und Aufenthaltsrechts der Ehegatten von in Deutschland

    Als Mitglied der durch Artikel 6 Abs. 1 des Grundgesetzes (GG) geschützten Personengemeinschaft der Ehe ist die Klägerin vielmehr in dessen persönlichen Schutzbereich einbezogen und daher berechtigt, dies gegenüber einer die eheliche oder familiäre Gemeinschaft berührenden verwaltungsbehördlichen oder verwaltungsgerichtlichen Entscheidung geltend zu machen (ebenso OVG Berlin, Urteil vom 16. Dezember 2003 - OVG 2 B 26.02 -, zitiert nach juris, Rdnr. 22 f.; a. A. VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 17. September 1992 - 11 S 1704/92 -, zitiert nach juris, Rdnr. 20 und VG Berlin, Urteil vom 28. August 2015 - VG 26 K 169.14 V -, zitiert nach juris, Rdnr. 16 f.; offen gelassen OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 21. Mai 2012 - OVG 2 B 8.11 -, zitiert nach juris, Rdnr. 18 m. w. N.).

    Eine Erstreckung dieser Rechtsposition des Ausländers auf seinen Ehepartner und seine Familienangehörigen ist im geltenden deutschen Recht nicht vorgesehen und auch nicht geboten (vgl. für das AufenthG VG Berlin, Urteil vom 28. August 2015 - VG 26 K 169.14 V -, zitiert nach juris, Rdnr. 18 m. w. N.).

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Neu: Die Merklistenfunktion erreichen Sie nun über das Lesezeichen oben.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht