Rechtsprechung
   VG Düsseldorf, 27.09.2006 - 20 K 5477/05   

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https://dejure.org/2006,21459
VG Düsseldorf, 27.09.2006 - 20 K 5477/05 (https://dejure.org/2006,21459)
VG Düsseldorf, Entscheidung vom 27.09.2006 - 20 K 5477/05 (https://dejure.org/2006,21459)
VG Düsseldorf, Entscheidung vom 27. September 2006 - 20 K 5477/05 (https://dejure.org/2006,21459)
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Wird zitiert von ...

  • VG Cottbus, 08.01.2008 - 1 L 390/07

    Aufnahme in die Liste der vereidigten Dolmetscher

    Die allgemeine Beeidigung von Dolmetschern, das heißt die nach Prüfung der Voraussetzungen erfolgte Entgegennahme und Protokollierung der Eidesleistung mit nachfolgender Aufnahme in das Verzeichnis der allgemein vereidigten Dolmetscher bewirkt hierbei eine Vereinfachung der Einschaltung des Dolmetschers bei Verhandlungen vor Gericht, ohne freilich eine Voraussetzung für die Dolmetschertätigkeit zu sein; bei der Zuziehung des allgemein beeidigten Dolmetschers durch ein Gericht genügt es nach § 189 Abs. 2 GVG, wenn sich der Dolmetscher auf den allgemein geleisteten Eid beruft (vgl. VG Düsseldorf, Urteil vom 27. September 2006 -20 K 5477/05- zit. nach Juris, Rn. 46 m.w.N.).

    Wenn vor diesem Hintergrund an die persönliche Eignung des Dolmetschers angeknüpft wird, findet dies seinen sachlichen Grund darin, dass bei Mängeln in der Persönlichkeit die Gewissenhaftigkeit der mündlichen Übersetzung nicht mehr gewährleistet scheint, aber auch darin, dass die am gerichtlichen Verfahren Beteiligten, also alle in einer prozessual relevanten Funktion an der Verhandlung mitwirkenden Personen (Richter, Staatsanwälte, Kläger, Beklagte, Beigeladene, Streithelfer, Angeklagte, Nebenkläger), bei Einsatz eines (allgemein beeidigten) Dolmetschers ohne besondere feierliche Bekräftigung sicher sein sollen, dass dieser persönlich integer ist und nicht in einer steuernden Weise Einfluss auf das Verfahren nimmt und hierdurch die Rechtsfindung verhindert oder erschwert (so bereits VG Düsseldorf, Urteil vom 27. September 2006 -20 K 5477/05- zit. nach Juris, Rn. 54; VG Sigmaringen, Urteil vom 4. Februar 2002 -8 K 1846/00- zit. nach Juris, Rn. 23).

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