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   VG Dresden, 18.04.2018 - 1 K 2114/16   

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https://dejure.org/2018,12230
VG Dresden, 18.04.2018 - 1 K 2114/16 (https://dejure.org/2018,12230)
VG Dresden, Entscheidung vom 18.04.2018 - 1 K 2114/16 (https://dejure.org/2018,12230)
VG Dresden, Entscheidung vom 18. April 2018 - 1 K 2114/16 (https://dejure.org/2018,12230)
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Wird zitiert von ... (2)

  • OVG Sachsen, 09.05.2019 - 3 A 751/18

    Einkommen; Heranziehung; Ermessen; Kostenbeitrag; vollstationäre Leistungen;

    beglaubigte Abschrift Az.: 3 A 751/18 1 K 2114/16.

    Die Berufung des Beklagten gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Dresden vom 18. April 2018 - 1 K 2114/16 - wird zurückgewiesen.

    7 Das Verwaltungsgericht hat mit Urteil vom 18. April 2018 (1 K 2114/16) der Anfechtungsklage stattgegeben und den Bescheid vom 15. Februar 2016 in Gestalt des Widerspruchsbescheids vom 22. April 2016 aufgehoben.

    das Urteil des Verwaltungsgerichts Dresden vom 18. April 2018 (1 K 2114/16) abzuändern und die Klage abzuweisen.

    Auch verstoße die Berechnung gegen § 93 Abs. 4 Satz 1 SGB VIII, wie das Verwaltungsgericht zutreffend festgestellt habe.16 Für die weiteren Einzelheiten wird auf die Verwaltungsakten, die Verfahrensakte 1 K 2114/16 sowie die vorliegende Verfahrensakte verwiesen.

  • VGH Bayern, 25.09.2019 - 12 BV 18.1274

    Berechnung eines durchschnittlichen Monatseinkommens und Kostenbeitrags

    Nach Wortlaut und Systematik der §§ 93, 94 SGB VIII findet § 93 Abs. 4 Satz 1 SGB VIII bei der Bemessung des Kostenbeitrags eines jungen Menschen nach § 94 Abs. 6 Satz 1 SGB VIII Anwendung (ebenso Sächsisches OVG, U.v. 9.5.2019 - 3 A 751/18 - BeckRS 2019, 9909 Rn. 22 ff.; VG Hannover, U.v. 14.12.2018 - 3 A 7642/16 - BeckRS 2018, 3..5247 Rn. 17 ff.; VG Dresden, U.v. 18.4.2018 - 1 K 2114/16 - JAmt 2019, 43; VG Cottbus, U.v. 3.2.2017 - VG 1 K 568/16 - BeckRS 2017, 103333 Rn. 22; VG Arnsberg, U.v. 15.11.2016 - 11 K 1961/16 - BeckRS 2016, 112686; Schindler in Münder/Meysen/Trenczek, Frankfurter Kommentar SGB VIII, 8. Aufl. 2019, § 94 Rn. 17; Stähr in Hauck/Nofzt, SGB VIII, Stand 08/17 § 94 Rn. 29; Söfker, JAmt 2013, 434, 436; wohl auch DIJuF-Rechtsgutachten v. 4.10.2013, J 8.300 Sch, JAmt 2013, 514, DIJuF-Rechtsgutachten v. 22.8.2017 - SN 2017 0557 Kr, JAmt 2018, 142 f.).

    Das vom Beklagten wie auch vom Bundesfamilienministerium (in der vom Beklagten zitierten Email), vom Deutschen Institut für Jugend- und Familie (vgl. DIJuF-Rechtsgutachten v. 4.10.2013, J 8.300 Sch, JAmt 2013, 514, nunmehr einschränkend DIJuF-Rechtsgutachten v. 22.8.2017 - SN 2017 0557 Kr, JAmt 2018, 142 f.) sowie von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter (vgl. Gemeinsame Empfehlungen zur Kostenbeteiligung nach dem SGB VIII, Stand 4.5.2018, Ziff. 8.9.1 S. 34) aus "pädagogischen Erwägungen" befürwortete Abstellen auf das jeweils aktuelle Monatseinkommen des jungen Menschen, aus dem der Kostenbeitrag berechnet werden soll, widerspricht zunächst dem vom Gesetzgeber selbst apostrophierten Regelungszweck des § 93 Abs. 4 Satz 1 SGB VIII, nämlich den Verwaltungsaufwand zu vermindern sowie die Rechtssicherheit im Kostenbeitragsrecht zu erhöhen (vgl. VG Dresden, U.v. 18.4.2018 - 1 K 2114/16 - JAmt 2019, 43; VG Cottbus, U.v. 3.2.2017 - VG 1 K 586/16 - BeckRS 2017, 103333 Rn. 26).

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