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   VG Freiburg, 03.05.2012 - NC 6 K 2268/10   

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https://dejure.org/2012,23067
VG Freiburg, 03.05.2012 - NC 6 K 2268/10 (https://dejure.org/2012,23067)
VG Freiburg, Entscheidung vom 03.05.2012 - NC 6 K 2268/10 (https://dejure.org/2012,23067)
VG Freiburg, Entscheidung vom 03. Mai 2012 - NC 6 K 2268/10 (https://dejure.org/2012,23067)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Bestehen von verfassungsrechtlichen bzw. kapazitätsrechtlichen Bedenken gegen den rückwirkenden Erlass quantifizierter Studienordnungen für nichtzugeordnete Studiengänge

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Hochschulrecht; Hochschulzulassung - Quantifizierte Studienordnung; Dienstleistungsexport; Rückwirkender Erlass; Schwundberechnung; Endgültig Teilzugelassene; Durch Vergleich endgültig Teilzugelassene; Stiftung für Hochschulzulassung; Stiftungssatzung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • VG Freiburg, 06.12.2012 - NC 6 K 2032/12

    Ermächtigung des § 9 Abs. 2 LVVO; innerdienstliche Anordnung des

    Bei der gerichtlichen Überprüfung der Kapazitätsberechnung sind sowohl kapazitätsungünstige als auch kapazitätsgünstige Berechnungsfehler relevant und ggf. miteinander zu saldieren (dazu im Einzelnen VG Freiburg, U. v. 20.3.2012 - NC 6 K 2155/11 -, juris, Rdnr. 130, und U. v. 3.5.2012 - NC 6 K 2268/10 -, juris, Rdnr. 73).

    Die näheren Einzelheiten dieser Berechnungen hat die Kammer in einigen Entscheidungen geklärt, auf die hier verwiesen wird (vgl. zum WS 11/12 : VG Freiburg, U. v. 20.3.2012 - NC 6 K 2155/11 -, juris; zum WS 10/11 : U. v. 3.5.2012 - NC 6 K 2268/10 -, juris, sowie B. v. 26.1.2011 - NC 6 K 1384/10 -, juris; zum WS 09/10 : U. v. 14.2.2012 - NC 6 K 2025/09 -, juris, und B. v. 21.1.2010 - NC 6 K 1933/09 [bestätigt durch VGH Bad.-Württ., B. v. 13.8.2010 - NC 9 S 357/10 -, juris]; zum WS 08/09 : U. v. 6.2.2012 - NC 6 K 2436/08 -, juris, und dazu auch VGH Bad.-Württ., B. v. 12.5.2009 - NC 9 S 240/09 -juris).

    Die Lichtenberg-Stiftungsprofessur von Frau Prof. B. am Physiologie-Institut ist eine reine Forschungsprofessur (siehe insoweit zum WS 10/11 VG Freiburg, U. v. 3.5.2012 - NC 6 K 2268/10 -, juris, Rdnr. 55; so auch die aktuelle homepage der Beklagten: http://www.physiologie.uni-freiburg.de/research-groups/neural-networks).

    Als angesetzter Durchschnittswert ist die in der Studienordnung festgesetzte Betreuungsrelation erst dann zu ändern, wenn die tatsächliche Betreuungsrelation der durchgeführten Veranstaltung nachhaltig, das heißt erheblich und über einen längeren Zeitraum, von dem festgesetzten Wert abweicht (siehe zu alldem im Einzelnen bereits zum WS 10/11 VG Freiburg, U. v. 14.2.2012 - NC 6 K 2025/09 -, juris, Rdnrn. 95 - 99 unter Verweis auf VGH Bad.-Württ., U. v. 31.12.1982 - NC 9 S 962/81; zur Beanstandungsfreiheit der Gruppengröße von 400 bzw. 310 Studierenden je Vorlesung im WS 10/11 schon VG Freiburg, B. v. 26.1.2011 - NC 6 K 1384/10 -, juris, Rdnr. 46, und U. v. 3.5.2012 - NC 6 K 2268/10 -, juris, Rdnr. 82 ff. ).

    Soweit ausweislich des Vorlesungsverzeichnisses (zum WS 12/13 S. 123 S. 439) tatsächlich wohl das gesamte Seminar von Lehrpersonen der Vorklinik gehalten wird, ist es jedenfalls kapazitätsrechtlich nicht zu beanstanden, wenn die Beklagte gleichwohl kapazitätsgünstig insoweit einen die Nachfrage von Lehre aus der vorklinischen Lehreinheit schonenden, nur hälftigen Import ansetzt (so schon VG Freiburg, U. v. 3.5.2012 - NC 6 K 2268/10 -, juris, Rdnr. 92 ff.; zur Zulässigkeit der bewussten Entscheidung, im Rahmen der Schätzung eines Importanteils einen kapazitätsgünstigeren Wert zu veranschlagen, auch VG Freiburg, U. v. 20.3.2012 - NC 6 K 2155/11 - , juris, Rdnr. 131).

    Die Kurse/Praktika " Einführung in die Klinische Medizin I " bzw. "Einführung in die klinische Medizin II" (Untersuchungskurse U I bzw. U II ), die mit 0, 2 SWS im 2. FS bzw. mit 0, 5 SWS im 3. FS stattfinden, sind ebenso wie der mit 2 SWS im 1.FS stattfindende Kurs "Medizinische Terminologie" hinsichtlich ihrer Curricularanteile 0, 0050 (U I - Kurs) bzw. 0,0125 (U II - Kurs) bzw. 0,0200 (Terminologie-Kurs) zutreffend berechnet und ohne einen eigenen Curricularanteil der Lehreinheit Vorklinik vollständig als Importleistungen in die Berechnung eingestellt worden (KA S. 111, 112 und 113 sowie 115), weil sie vollständig von Lehrpersonen der klinischen Lehreinheiten erbracht werden (KA S. 115, 122, 127, 128 und 129), wie sich teilweise auch schon aus dem Vorlesungsverzeichnis ergibt (zum WS 12/13 S. 438 und S. 122 - zum Terminologie-Kurs und S. 442 zum Einführungskurs Klinische Medizin; siehe zum Terminologie-Kurs bestätigend auch schon zum WS 10/11 VG Freiburg, U. v. 3.5.2012 - NC 6 K 2268/10 -, juris, Rdnr. 89).

    Danach werden von den einzeln und mit den Namen der Dozenten aufgelisteten Wahlfachveranstaltungen jeweils etwa die Hälfte von der Lehreinheit Klinik und von der Lehreinheit Vorklinik erbracht, nämlich insgesamt 18 Veranstaltungen von Lehrpersonen der klinisch-theoretischen bzw. klinisch-praktischen Lehreinheit abgehalten und 16 Veranstaltungen von Lehrpersonen der Lehreinheit Vorklinik (zur Zulässigkeit dieser Berechnung eines hälftigen Importanteils im Wahlfach schon zum WS 10/11 siehe VG Freiburg, U. v. 3.5.2012 - NC 6 K 2268/10 -, juris, Rdnr. 95).

    Denn Prof. B ., der der Fakultät für Psychologie angehört (Vorlesungsverzeichnis WS 12/13 S. 100), und laut Vorlesungsverzeichnis (S. 481) diesen Kurs neben zwei dem vorklinischen Institut für Medizinische Soziologie und Psychologie angehörenden Dozenten (dazu Vorlesungsverzeichnis S. 74 und 88) erteilt, ist nach Auskunft der Beklagten (v. 30.11.2011, S. 3 und Anlage 5 S. 13 - ZdGA IV; siehe dazu auch Aufklärungsverfügung vom 21.11.2012 -Ziff. 6 und Ziff. 10) nicht nur - wie seine ebenfalls von der Fakultät für Psychologie stammenden Vorgänger - kommissarischer Leiter des Instituts für Medizinische Psychologie und Soziologie ohne eigene Lehrverpflichtung, sondern offizieller Professurvertreter für die an diesem Institut vakante W3 Stelle, so dass er hier keine Importleistung der Fakultät für Psychologie, sondern - anders als noch die Vorgänger (siehe dazu Freiburg, U. v. 3.5.2012 - NC 6 K 2268/10 -, juris, Rdnr. 86) - eine originäre, der Lehreinheit Vorklinik als Curriculareigenanteil zuzurechnende Lehrleistung erbringt.

    Von daher wird insoweit auf die Entscheidungen der Kammer verwiesen, mit denen nicht nur die konkreten Berechnungen und die eingestellten Zahlen, sondern insbesondere die Einrichtung des Studiengangs Molekulare Medizin B.Sc. als solche sowie auch die relativ kleinen Gruppengrößen kapazitätsrechtlich gebilligt wurden (vgl. VG Freiburg, U. v. 20.3.2012 - NC 6 K 2155/11 -, juris, Rdnr. 159 - 164 und U. v. 3.5.2012 - NC 6 K 2268/10 - juris, Rdnr. 97 - 109 sowie insbesondere U. v. 14.2.2012 - NC 6 K 2025/09 -, juris, Rdnr. 111 - 128).

    Das ist als kapazitätsgünstig nicht zu beanstanden und erscheint plausibel, denn ausweislich des Vorlesungsverzeichnisses (zum WS 12/13 S. 490 - 492 bzw. für das SS 2012 auf der Internetseite der Beklagten) sind nur in denjenigen der insgesamt 12 Wahlfächer des Studiengangs Molekulare Medizin B.Sc., die einen vorklinischen Bezug haben, auch Lehrpersonen aus der Lehreinheit Vorklinik an der Lehre beteiligt, nämlich Dozenten der Institute für Biochemie und Molekularbiologie bzw. des Physiologie-Instituts (bestätigend schon zu dem noch ca. 20 % umfassenden Anteil im WS 10/11 VG Freiburg, U. v. 3.5.2012 - NC 6 K 2268/10 -, juris, Rdnr. 102 ff., [109]).

    Da diese einen Wert von 1, 0 übersteigt, handelt es sich um einen sogenannten "positiven Schwund", der nicht kapazitätsmindernd zu berücksichtigen ist, sondern nur dazu führt, dass keine Korrektur nach §§ 16, 14 Abs. 3 Nr. 3 KapVO VII erfolgt (zur Schwundberechnung siehe VG Freiburg, U. v. 6.2.2012 - NC 6 K 2436/08 -, juris, Rdnr. 25 - 33 und U. v. 3.5.2012 - NC 6 K 2268/10 -, juris, Rdnr. 123 ff.).

    Nachdem sie zunächst fälschlich die Belegungszahlen erklärtermaßen ohne Einbeziehung der endgültig Teilzugelassenen ermittelt hat (siehe Aufklärungsverfügung vom 21.11.2012, Ziff. 11 und Stellungnahme der Fakultät v. 30.11.2012, S. 4 und Anlage 6, ZdGA IV), hat sie in der Korrekturberechnung zu den in die Belegungszahlen einzustellenden endgültig Zugelassenen nunmehr auch - wie dies geboten ist - die lediglich auf einen Teilstudienplatz endgültig Zugelassenen hinzugezählt, ohne dabei zu differenzieren, ob sie im Wege eines (gerichtlichen oder außergerichtlichen) Vergleichs oder bereits im regulären Vergabeverfahren auf einen bereits durch die ZZVO ausgewiesenen Teilstudienplatz endgültig zugelassen wurden (siehe dazu VG Freiburg, U. v. 3.5.2012 - NC 6 K 2268/10 -, juris, Rdnr. 126, 128).

  • VG Freiburg, 27.11.2014 - NC 6 K 2436/14

    Zulassung zum Studium der Humanmedizin

    Die Kammer und auch der Verwaltungsgerichtshof haben diesen Ansatz in ständiger Rechtsprechung kapazitätsrechtlich nicht beanstandet (KA S. 110), weil die Beklagte in den Verfahren zu den früheren Studienjahren detailliert und überzeugend dargelegt hat, dass sie diese Gruppengröße im Rahmen ihres Beurteilungs- und Gestaltungsspielraums so gewählt hat, um den entsprechenden Ausbildungserfordernissen zu genügen (vgl. VG Freiburg, U. v. 3.5.2012 - NC 6 K 2268/10 -, juris, Rdnr. 82 und U. v. 14.2.2012 - NC 6 K 2025/09 -, juris, Rdnr. 99; VGH, Rdnr. 61).

    Denn in der Tat hat die Kammer in den letzten Jahren aufgrund der vorgelegten Unterlagen zu den Dozentennamen jeweils regelmäßig festzustellen vermocht, dass eine solche Aufteilung auch tatsächlich praktiziert wird bzw. dass sich zunächst bloße Schätzungen aufgrund eines Vergleichs mit der Praxis in den vorangegangenen Berechnungszeiträumen auch als realistisch erwiesen haben, und hat dies kapazitätsrechtlich nicht beanstandet (VG Freiburg, U. v. 6.12.2012 - NC 6 K 2032/12 -, juris, Rdnr.120 und U. v. 3.5.2012 - NC 6 K 2268/10 -, juris, Rdnr. 95).

    (Nur beim Übergang vom 2. zum 3. vorklinischen Fachsemester zum WS 2009/2010 ist es in der Vergangenheit einmal zur erstmaligen Einstellung eines Zuwachses von im Vergleichswege endgültig Zugelassenen in die Schwundberechnung gekommen, die zuvor schon im 1. und 2. Semester vorläufig gerichtlich zugelassen gewesen waren [vgl. dazu VG Freiburg, U. v. 3.5.2012 - NC 6 K 2268/10 - juris, Rdnr.127 und B. v. 26.1.2011 - NC 6 K 1384/10 -, juris, Rdnr. 65].

    Selbst im Falle einer von Amts wegen verfügten Rücknahme einer rechtswidrigen Zulassung (§ 11 Abs. 6 S. 1 Staatsvertrag v. 5.6.2008 - GBl. 2009, S. 663 -) stünde der entsprechende Studienplatz erst ab Eintritt der Bestandskraft für eine Vergabe im Losverfahren "zur Verfügung" (siehe VG Freiburg, U. v. 3.5.2012 - NC 6 K 2268/10 -, juris, Rdnr. 133).

  • VG Freiburg, 01.12.2016 - NC 6 K 4073/16

    Hochschulrecht: Zulassung zum Studium der Humanmedizin zum ersten Semester des

    Wie die Beklagte auf die Aufklärungsverfügung des Gerichts vom 27.10.2016 mit Schreiben vom 10.11.2016 (zdGA III, dort unter Ziff.2) bestätigt hat, stellt der Umstand, dass sie darüber hinausgehend der Kapazitätsberechnung einen um 1 SWS größeren Lehrumfang von sogar 44 SWS zugrunde gelegt hat, kein Versehen dar, sondern eine bewusst großzügige kapazitätsgünstige Berechnung (zur Zulässigkeit solcher bewusst kapazitätsgünstigen Berechnungen VG Freiburg, U. v. 3.5.2012 - NC 6 K 2268/10 -, juris, Rn. 92 ff und U. v. 20.3.2012 - NC 6 K 2155/11 -, juris, Rn. 131).

    Insoweit handelt es sich aber bei der Zugrundelegung dieser geringeren Zahl von nur 21 Studierenden (statt 25 - 30), im Rahmen der vorliegenden Kapazitätsberechnung, nicht um ein Versehen, sondern um eine bewusst kapazitätsgünstige, den Studiengang Humanmedizin bezüglich des Exports schonende Zugrundelegung der geringeren Zahl (zur Zulässigkeit solcher bewusst kapazitätsgünstigen Berechnungen VG Freiburg, U. v. 3.5.2012 - NC 6 K 2268/10 -, juris, Rn. 92 ff und U. v. 20.3.2012 - NC 6 K 2155/11 -, juris, Rn. 131).

    Denn ein subjektiv-rechtlicher Anspruch einzelner Zulassungsbewerber gegenüber der Beklagten auf ein über das kapazitätsrechtlich gebotene Maß hinausgehendes kapazitätsgünstiges Verhalten bei der Kapazitätsberechnung besteht nicht (zur Zulässigkeit bewusst kapazitätsgünstiger Berechnungen VG Freiburg, U. v. 3.5.2012 - NC 6 K 2268/10 -, juris, Rn. 92 ff und U. v. 20.3.2012 - NC 6 K 2155/11 -, juris, Rn. 131).

  • VG Freiburg, 01.12.2016 - 6 K 4073/16
    Wie die Beklagte auf die Aufklärungsverfügung des Gerichts vom 27.10.2016 mit Schreiben vom 10.11.2016 (zdGA III, dort unter Ziff.2) bestätigt hat, stellt der Umstand, dass sie darüber hinausgehend der Kapazitätsberechnung einen um 1 SWS größeren Lehrumfang von sogar 44 SWS zugrunde gelegt hat, kein Versehen dar, sondern eine bewusst großzügige kapazitätsgünstige Berechnung (zur Zulässigkeit solcher bewusst kapazitätsgünstigen Berechnungen VG Freiburg, U. v. 3.5.2012 - NC 6 K 2268/10 -, , Rn. 92 ff und U. v. 20.3.2012 - NC 6 K 2155/11 - , , Rn. 131).

    Insoweit handelt es sich aber bei der Zugrundelegung dieser geringeren Zahl von nur 21 Studierenden (statt 25 - 30), im Rahmen der vorliegenden Kapazitätsberechnung, nicht um ein Versehen, sondern um eine bewusst kapazitätsgünstige, den Studiengang Humanmedizin bezüglich des Exports schonende Zugrundelegung der geringeren Zahl (zur Zulässigkeit solcher bewusst kapazitätsgünstigen Berechnungen VG Freiburg, U. v. 3.5.2012 - NC 6 K 2268/10 -, , Rn. 92 ff und U. v. 20.3.2012 - NC 6 K 2155/11 - , , Rn. 131).

    Denn ein subjektiv-rechtlicher Anspruch einzelner Zulassungsbewerber gegenüber der Beklagten auf ein über das kapazitätsrechtlich gebotene Maß hinausgehendes kapazitätsgünstiges Verhalten bei der Kapazitätsberechnung besteht nicht (zur Zulässigkeit bewusst kapazitätsgünstiger Berechnungen VG Freiburg, U. v. 3.5.2012 - NC 6 K 2268/10 -, , Rn. 92 ff und U. v. 20.3.2012 - NC 6 K 2155/11 - , , Rn. 131).

  • VG Freiburg, 20.06.2013 - NC 6 K 2355/10

    Voraussetzungen für die Zulassung außerhalb der festgesetzten Zulassungszahlen;

    Dem Umstand, dass die vorhandene Kapazität erschöpft ist, kann nicht entgegengehalten werden, dass sämtliche Zulassungsbescheide der Stiftung für Hochschulzulassung für das WS 2010/11 wegen fehlender Stiftungssatzung nicht anzuerkennen seien; denn die im regulären Vergabeverfahren zugewiesenen Studienplätze sind wirksam belegt (wie VG Freiburg, Urteil vom 03. Mai 2012 - NC 6 K 2268/10 -, juris).

    Zur Begründung hat die Kammer in ihren Urteilen vom 3.5.2012 bezüglich Zulassung im Studiengang Humanmedizin im WS 2010/11 (NC 6 K 2268/10 u.a.) ausgeführt:.

    Im Übrigen hat das Verwaltungsgericht in mehreren, den Prozessbevollmächtigten bekannten Entscheidungen (wegen Zulassung zum Studium der Humanmedizin) zu weiteren von einzelnen Klägern angesprochenen, hier - wie ausgeführt - nicht relevanten Fragen ausführlich Stellung genommen und dargelegt, dass die klägerseits vertretene Auffassung unzutreffend ist (vgl. im Einzelnen VG Freiburg, Urteile vom 6.12.2012 - NC 6 K 2032/12 -, 20.3.2012 - NC 6 K 2155/11 -, 3.5.2012 - NC 6 K 2268/10 -, Beschluss vom 26.1.2011 - NC 6 K 1384/10 -, Urteil vom 14.2.2012 - NC 6 K 2025/09 -, Beschluss vom 21.1.2010 - NC 6 K 1933/09, Urteil vom 6.2.2012 - NC 6 K 2436/08 -, jeweils m. w. N [Juris]).

  • VG Freiburg, 29.11.2013 - NC 6 K 2209/13

    Bildungswesen; Zulassungsbegrenzung; Hochschulzulassungsrecht -

    In der Berufungsinstanz hat der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg diese Entscheidungen in allen Punkten bestätigt - außer in der (vom Verwaltungsgerichtshof verneinten) Frage der Erforderlichkeit einer Satzungsregelung der Betreuungsrelation im Rahmen des Dienstleistungsexports (vgl. zum WS 12/13 : U. v. 6.12.2012 - NC 6 K 2031/12 -, juris; dazu auch VGH Bad.-Württ., B. v. 20.11.2013 - NC 9 S 261/13; zum WS 11/12 : VG Freiburg, U. v. 20.3.2012 - NC 6 K 2155/11 -, juris; zum WS 10/11 : U. v. 3.5.2012 - NC 6 K 2268/10 -, juris, sowie B. v. 26.1.2011 - NC 6 K 1384/10 -, juris; zum WS 09/10 : U. v. 14.2.2012 - NC 6 K 2025/09 -, juris [siehe dazu VGH Bad.-Württ., U. v. 11.6.2013 - NC 9 S 675/12 -, juris] und B. v. 21.1.2010 - NC 6 K 1933/09 [bestätigt durch VGH Bad.-Württ., B. v. 13.8.2010 - NC 9 S 357/10 -, juris]; zum WS 08/09 : U. v. 6.2.2012 - NC 6 K 2436/08 -, juris, und dazu VGH Bad.-Württ. , U. v. 11.6.2013 - NC 9 S 571/12 sowie VGH Bad.-Württ., B. v. 12.5.2009 - NC 9 S 240/09 -juris; ).

    Abgesehen davon würde, selbst wenn ein Zulassungsbescheid rechtswidrig ergangen wäre, dies nichts daran ändern, dass im regulären Vergabeverfahren zugewiesene Studienplätze rechtswirksam belegt sind und daher nicht zur Verfügung stehen (siehe VG Freiburg, U. v. 3.5.2012 - Nc 6 K 2268/10 -, juris, Rdnr. 133 zur Rüge, die von der Stiftung für Hochschulzulassung erlassenen Bescheide seien nicht wirksam).

  • VGH Baden-Württemberg, 07.12.2016 - NC 9 S 65/15

    Zulassung zum Studium der Humanmedizin im 1. Fachsemester außerhalb der

    Denn in der Tat habe die Kammer in den letzten Jahren aufgrund der vorgelegten Unterlagen zu den Dozentennamen jeweils regelmäßig festzustellen vermocht, dass eine solche Aufteilung auch tatsächlich praktiziert werde beziehungsweise dass sich zunächst bloße Schätzungen aufgrund eines Vergleichs mit der Praxis in den vorangegangenen Berechnungszeiträumen auch als realistisch erwiesen hätten, und habe dies kapazitätsrechtlich nicht beanstandet (VG Freiburg, Urteil vom 06.12.2012, a.a.O., juris Rn. 113, 120, und Urteil vom 03.05.2012 - NC 6 K 2268/10 -, juris Rn. 95).
  • VG Freiburg, 29.11.2018 - NC 9 K 5269/18

    Zulassung zum 1. Fachsemester; Kapazität; Studium der Humanmedizin

    Rein tatsächlich kann dieser Anteil davon nach oben oder unten abweichen, wenn man auf das konkrete tatsächliche Wahlverhalten der Studierenden abstellt und die Anteile der Studierenden, welche die von der Lehreinheit Vorklinik gelehrten Wahlpflichtfächer wählen, gemessen an der Gesamtzahl der Studierenden in diesem Studiengang in Prozentanteilen erhebt (siehe z.B. VG Freiburg, U. v. 3.5.2012 NC 6 K 2268/10 -, juris, Rn. 109: 27%; vgl. ferner VGH Bad.-Württ. U. v. 20.11.2013 - NC 9 S 1108/12 -, juris, Rn. 92 bzw. U. v. 20.11.2013 - NC 9 S 174/13 -, juris, Rn. 101 sowie B. v. 7.12.2016 - NC 9 S 65/15 - juris, Rn. 26: 44, 63 % bzw. 25, 5 % bzw. 36, 36 %) Insoweit kommt es dann darauf an, ob sich aus den durchschnittlichen Werten der prozentualen Verteilung im Rahmen der bei der Kapazitätsberechnung anzustellende Prognose ein gewisses künftiges Wahlverhalten ausreichend belegen lässt (vgl. dazu, dass auch sonst die Ermittlung von Quotenanteilen der durch die Lehreinheit Vorklinik erbrachten Lehrleistung in bestimmten Fächern - wie etwa dem Anteil der Lehreinheit Vorklinik am Wahlfach Vorklinik - keinen exakten "Rechenvorgang" darstellt, sondern eine plausible Prognose erfordert, aber auch genügen lässt, VGH Bad.-Württ., B. v. 7.12.2016 - NC 9 S 65/15 - juris, Rn. 12, 14, 26, 28, 29; siehe zum Gestaltungs- und Prognosespielraum bei der Aufteilung der Anteile der Lehreinheiten Vorklinik und Klinik am Wahlfach Vorklinik und zu den entsprechenden Anforderungen an die diesbezügliche Ermittlung des Sachverhalts jüngst wieder VGH Bad.-Württ., B. v. 25.6.2018 - NC 9 S 348/17 -, Beschlussabdruck, S. 8 - 10 und 11 unten - 13 oben).
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