Rechtsprechung
   VG Hannover, 16.11.2006 - 2 A 5649/05   

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https://dejure.org/2006,23580
VG Hannover, 16.11.2006 - 2 A 5649/05 (https://dejure.org/2006,23580)
VG Hannover, Entscheidung vom 16.11.2006 - 2 A 5649/05 (https://dejure.org/2006,23580)
VG Hannover, Entscheidung vom 16. November 2006 - 2 A 5649/05 (https://dejure.org/2006,23580)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (4)

  • VG Lüneburg, 05.07.2007 - 1 A 16/05

    Anspruch auf Nachzahlung kinderbezogener Gehaltsbestandteile bei Beamten mit drei

    Gleiches gilt für die seit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ergangenen übrigen gesetzgeberischen Maßnahmen (Änderungen im Kindergeld- und Steuerrecht) zur Verbesserung der finanziellen Situation kinderreicher Familien (BVerwG, Urteil vom 17. Juni 2004, a.a.O.; vgl. ferner die in der Entscheidungsdatenbank des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts unter http://www.dbovg.niedersachsen.de/index.asp im Internet veröffentlichten Entscheidungen des VG Oldenburg, Urteil vom 8. November 2006 - 6 A 330/05 -, VG Hannover, Urteil vom 16. November 2006 - 2 A 5649/05 - und VG Göttingen, Urteil vom 20. März 2007 - 3 A 289/05 -).

    Der Anwendung der Vollstreckungsanordnung steht schließlich nicht entgegen, dass zum 1. Januar 2005 mit der Aufhebung des Bundessozialhilfegesetzes (BSHG) und dem Inkrafttreten des Sozialgesetzbuches (SGB) Zweites Buch (II) - Grundsicherung für Arbeitssuchende - und des SGB Zwölftes Buch (XII) - Sozialhilfe - ein Systemwechsel im Bereich der Sozialgesetzgebung erfolgt ist und sich der vom Bundesverfassungsgericht vorgenommene Rechenvorgang zur Ermittlung des sozialhilferechtlichen Gesamtbedarfs eines Kindes auf Grundlage des § 22 BSHG nicht mehr vollziehen lässt (Oberverwaltungsgericht des Saarlandes, Urteil vom 23. Februar 2007 - 1 R 27/06 - m.w.N., zitiert nach juris; vgl. ferner VG Hannover, Urteil vom 16. November 2006, a.a.O.).

    Die Vollstreckungsanordnung des Bundesverfassungsgerichts begründet Ansprüche auf Zahlung ergänzender kinderbezogener Besoldungsbestandteile für den Zeitraum ab dem 1. Januar 2000 aber nicht ohne weiteres, sondern nur ab dem Haushaltsjahr, in dem ein entsprechender Antrag der Beamtin oder des Beamten gestellt worden ist (Oberverwaltungsgericht des Saarlandes, Urteil von 23. Februar 2007, a.a.O., ferner VG Göttingen, Urteil vom 20. März 2007, a.a.O., jeweils m.w.N.; a.A. VG Oldenburg, Urteil vom 8. November 2006, a.a.O., VG Hannover, Urteil vom 16. November 2006, a.a.O.).

  • OVG Schleswig-Holstein, 28.11.2008 - 3 LB 8/07

    Alimentation kinderreicher Beamter und Richter

    A 13; Urt. v. 16.11.2006 - 2 A 5649/05 - Juris, bzgl. BesGr.
  • OVG Schleswig-Holstein, 28.11.2008 - 3 LB 30/06

    Alimentation kinderreicher Beamter und Richter

    A 13; Urt. v. 16.11.2006 - 2 A 5649/05 - Juris, bzgl. BesGr.
  • VG Berlin, 06.03.2007 - 28 A 72.06

    Gewährung eines höheren Familienzuschlags für ein drittes Kind rückwirkend für

    Dass diese Voraussetzungen hier gegeben sind, ergibt sich schon aus den nachfolgenden Berechnungen, die ein solches verfassungswidriges Besoldungsdefizit belegen und in Übereinstimmung mit zahlreichen Entscheidungen von Verwaltungsgerichten stehen, die in verschiedenen Bundesländern zu verschiedenen Besoldungsgruppen und Zeiträumen zwischen den Jahren 2000 bis 2005 ergangen sind und eine höhere familienbezogene Besoldung zugesprochen haben (vgl. nur die zahlreichen in juris dokumentierten Entscheidungen wie OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 2. Februar 2005 - 2 A 10039/05 - HessVGH, Beschluss vom 28. August 2006 - 1 UZ 1270/06 -, mit Gründen veröffentlicht in BDVR-Rundschreiben 2006, S. 159 ff.; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 6. Oktober 2006 - 1 A 1927/05 - und vom 15. Januar 2007 - 1 A 3433/05 - VG Karlsruhe, Urteile vom 26. Januar 2005 - 11 K 3674/04 und 11 K 4994/03 - VG München, Urteil vom 27. September 2005 - M 5 K 04.5689 - VG Bremen, Urteil vom 29. September 2005 - 2 K 2745/04 -, mit Gründen veröffentlicht in BDVR-Rundschreiben 2005, S. 173 ff.; VG Münster, Urteil vom 15. November 2005 - 4 K 946/00 - VG Magdeburg, Urteil vom 16. Mai 2006 - 5 A 279/05 - VG Saarland, Urteil vom 16. Mai 2006 - 3 K 13/05 - VG Oldenburg, Urteil vom 8. November 2006 - 6 A 330/05 - VG Hannover, Urteile vom 16. November 2006 - 2 A 1362/05, 2 A 2840/05 und 2 A 5649/05 - VG Darmstadt, Urteil vom 24. November 2006 - 5 E 2168/05 - ebenso die zur Veröffentlichung in juris vorgesehenen Urteile der Kammer vom 24. Oktober 2006 - VG 28 A 312.05 - und der Berichterstatterin vom 19. Dezember 2006 - VG 28 A 156.06 -).

    Die in der Rechtsprechung teilweise vertretene Auffassung, dass ein Anspruch auf höhere Besoldung wegen eines dritten und weiterer Kinder zeitnah, d.h. im jeweiligen Haushaltsjahr gegenüber dem Dienstherrn geltend gemacht werden müsse (so etwa - jeweils veröffentlicht in juris - VG Hamburg, Urteil vom 22. Juni 2005 - 10 K 6262/04 - VG Stuttgart, Urteil vom 13. Juli 2005 - 17 K 448/05 - VG Bremen, Urteil vom 29. September 2005 - 2 K 2745/04 -, mit Gründen veröffentlicht in BDVR-Rundschreiben 2005, S. 173, 178; VG Bayreuth, Urteil vom 28. April 2006 - B 5 K 04.1257 - VG Saarland, Urteil vom 16. Mai 2006 - 13 K 13/05 - VG Göttingen, Urteil vom 12. Dezember 2006 - 3 A 308/05 - wohl auch HessVGH, Beschluss vom 28. August 2006 - 1 UZ 1270/06 -, BDVR-Rundschreiben 2006, S. 159, 162) vermag nicht zu überzeugen (vgl. schon Urteil der Berichterstatterin vom 19. Dezember 2006 - VG 28 A 156.05 -, vorgesehen zur Veröffentlichung in juris; wie hier VG Darmstadt, Urteil vom 24. November 2006 - 5 E 2168/05 - VG Hannover, Urteile vom 16. November 2006 - 2 A 1362/05, 2 A 2840/05 und 2 A 5649/05 - VG Oldenburg, Urteil vom 8. November 2006 - 6 A 330/05 - ohne nähere Begründung auch VG Karlsruhe, Urteil vom 26. Januar 2005 - 11 K 4994/03 -, alle veröffentlicht in juris).

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