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   VG Karlsruhe, 19.03.1997 - 7 K 290/97   

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VG Karlsruhe, 19.03.1997 - 7 K 290/97 (https://dejure.org/1997,9089)
VG Karlsruhe, Entscheidung vom 19.03.1997 - 7 K 290/97 (https://dejure.org/1997,9089)
VG Karlsruhe, Entscheidung vom 19. März 1997 - 7 K 290/97 (https://dejure.org/1997,9089)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 1998, 106
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BVerfG, 19.03.2003 - 2 BvL 9/98

    Rückmeldegebühr

    Die Verwaltungsgerichte Karlsruhe und Freiburg (VG Karlsruhe, NVwZ-RR 1998, S. 106; VG Freiburg, KMK-HSchR/NF 41E Nr. 5) sahen insbesondere das gebührenrechtliche Äquivalenzprinzip nicht als verletzt an und verwiesen dazu auf eine an der Universität Mannheim entstandene Studie von E. Gaugler und A. Weber vom September 1993, "Der Wert eines Studentenausweises".

    a) Die Rückmeldegebühr ist eine nichtsteuerliche Abgabe vom Typus der Gebühr (vgl. VGH BW, ESVGH 49, 29 ; VG Karlsruhe, NVwZ-RR 1998, S. 106 ; OVG Berlin, OVGE 22, 228 ).

    (2) Im Ergebnis geht der Vorlagebeschluss (vgl. VGH BW, ESVGH 49, 29 ; a.A. VG Karlsruhe, NVwZ-RR 1998, S. 106 ) auch zu Recht davon aus, dass die Höhe der Rückmeldegebühr nach § 120 a Abs. 1 Satz 1 UG BW nicht mit der Abschöpfung solcher "monetären Vergünstigungen" sachlich gerechtfertigt werden kann, die dem Studierenden unter Vorlage des Studentenausweises oder in Anknüpfung an die Rechtsstellung als Studierender durch Leistungen öffentlicher oder privater Dritter gewährt werden (z.B. Preisermäßigungen beim Zeitungs- und Fachzeitschriftenbezug, Befreiungen von der Rundfunkgebührenpflicht, Ausbildungsförderung für den Besuch von Hochschulen, Vergünstigungen in der gesetzlichen Sozialversicherung; vgl. im Einzelnen: Gaugler/Schawilye, Monetäre Vergünstigungen einer Immatrikulation an wissenschaftlichen Hochschulen, 1999, S. 1 ff.; Gaugler/Weber, "Der Wert eines Studentenausweises", 1993, S. 1 ff.).

  • VGH Baden-Württemberg, 29.07.1998 - 9 S 1763/97

    Verfassungswidrigkeit der nach UniG BW § 120a erhobenen Rückmeldegebühr wegen

    Das Verwaltungsgericht Karlsruhe hat die Klage mit Urteil vom 19.03.1997 (NVwZ-RR 1998, 106) abgewiesen und ist damit dem Antrag der Beklagten gefolgt.

    das Urteil des Verwaltungsgerichts Karlsruhe vom 19.03.1997 - 7 K 290/97 - zu ändern und die Beklagte zu verurteilen, an ihn 100,-- DM nebst 4% Zinsen ab 25.02.1997 zu bezahlen.

  • VG Karlsruhe, 02.02.1999 - 7 K 3767/98

    Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe; Prüfungsgebührenbescheid für die

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  • VG Karlsruhe, 21.04.1999 - 7 K 3014/98
    Denn nach ganz herrschender Auffassung darf der Gesetzgeber Gebühren als Finanzierungs- und Handlungsmittel einsetzen (P. Kirchhof, HStR IV aaO., Rdn. 189 und 190; BVerfGE 50, 217, 226; VG Karlsruhe, Urt. v. 19.03.1997, NVwZ-RR 1998, 106 m.w.N.).
  • VG Karlsruhe, 17.09.1998 - 7 K 1742/98

    Studiengebühren für Langzeitstudenten

    Unter Gebühren werden allgemein öffentlich-rechtliche Geldleistungen verstanden, die aus Anlass individuell zurechenbarer öffentlicher Leistungen dem Gebührenschuldner durch eine öffentlich-rechtliche Norm und sonstige hoheitliche Maßnahmen auferlegt werden und dazu bestimmt sind, in Anknüpfung an diese Leistung deren Kosten ganz oder teilweise zu decken (vgl. BVerfGE 50, 217, 225f.; BVerwGE 95, 188, 200; VG Karlsruhe, Urt.v.19.03.1997, NVwZ-RR 1998, 106 m.w.N.).
  • OVG Berlin, 20.01.1998 - 8 B 161.96

    Rückmeldegebühr

    41E Nr. 6 Geldleistung einerseits und Immatrikulation oder Rückmeldung andererseits besteht Konnexität im Sinne gebührenrechtlicher Verknüpfung: Die Hochschulverwaltung erbringt als personell geprägter Leistungsapparat auf Veranlassung und im Interesse des einzelnen Amtshandlungen, die auf Grund des unmittelbaren Zusammenhangs von Inhalt (Durchführung von Einschreibung oder Rückmeldung) und personenbezogenem Erfolg (Begründung oder Fortführung der Hochschulzugehörigkeit) der Einzelleistung individuell zurechenbar sind (vgl. VG Karlsruhe, NVwZ-RR 1998, 106, 107) und deshalb von den durch die Leistung Begünstigten "entgolten" werden (vgl. Sennekamp, a.a.O.; vgl. zu den Kriterien allgemein BVerwGE 95, 188, 201; F. Kirchhof, Grundriß des Abgabenrechts, 1991, Rdnr. 13).
  • VG Freiburg, 21.10.1997 - 7 K 354/97

    Erhebung von Rückmeldegebühren

    [Anmerkung: Der VGH Mannheim hat in einem Berufungsverfahren gegen ein Urteil des VG Karlsruhe (19.03.1997 K 290/97 = NVwZ-RR 1998, 106) das Verfahren ausgesetzt und die Frage der Verfassungsmäßigkeit der Rückmeldegebühr dem BVerfG zur Vorabentscheidung vorgelegt - Az: 9 S 1763/97; s. folgende Entscheidung 41E Nr. 7, vgl. auch OVG Berlin 41E Nr. 6.] .
  • VG Lüneburg, 14.01.2004 - 1 A 312/99

    Zum Verwaltungskostenbeitrag für Studierende in Höhe von 100 DM

    Der durch § 81 Abs. 2 NHG a. F. in Niedersachsen erstmals eingeführte Verwaltungskostenbeitrag stellt entgegen der Ansicht des Klägers und insbesondere auch entgegen der Rechtslage etwa in Baden-Württemberg (vgl. hierzu VG Karlsruhe, Urt. v. 19.3.1997 -7 K 290/97 -, NVwZ-RR 1998, 106; VG Freiburg, Urt. v. 21.10.1997 - 7 K 354/97 -, KMK-HSchR/NF 41 E Nr. 5; VGH Bad.-Württ., Vorlage-Beschl. v. 29.7.1998 - 9 S 1763/97 -, DÖV 1998, 973 und hierzu BVerfG, Urt. v. 19.3.2003 - 2 BvL 9/98 u. a. -, a. a. O.) und in Berlin (vgl. dazu OVG Berlin, Urt. v. 20.1.1998 - OVG 8 B 161.96 -, KMK-HSchR/NF 41 E Nr. 6) in abgabenrechtlicher Hinsicht tatsächlich einen Beitrag dar, für den das Land Niedersachsen die Gesetzgebungskompetenz zusteht.
  • VG Lüneburg, 18.06.2003 - 1 A 261/99

    Verwaltungskostenbeitrag für Studierende

    Der durch § 81 Abs. 2 NHG a. F. in Niedersachsen erstmals eingeführte Verwaltungskostenbeitrag stellt entgegen der Ansicht des Klägers und insbesondere auch entgegen der Rechtslage etwa in Baden-Württemberg (vgl. hierzu VG Karlsruhe, Urt. v. 19.3.1997 -7 K 290/97 -, NVwZ-RR 1998, 106; VG Freiburg, Urt. v. 21.10.1997 - 7 K 354/97 -, KMK-HSchR/NF 41 E Nr. 5; VGH Bad.-Württ., Vorlage-Beschl. v. 29.7.1998 - 9 S 1763/97 -, DÖV 1998, 973 und hierzu BVerfG, Urt. v. 19.3.2003 - 2 BvL 9/98 u. a. -, a. a. O.) und in Berlin (vgl. dazu OVG Berlin, Urt. v. 20.1.1998 - OVG 8 B 161.96 -, KMK-HSchR/NF 41 E Nr. 6) in abgabenrechtlicher Hinsicht tatsächlich einen Beitrag dar, für den das Land Niedersachsen die Gesetzgebungskompetenz zusteht.
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