Rechtsprechung
   VG Lüneburg, 08.07.2003 - 2 A 62/02   

Volltextveröffentlichungen (3)




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Wird zitiert von ... (10)  

  • OVG Niedersachsen, 11.07.2007 - 12 LC 18/07  

    Zum Verhältnis zwischen Regionalplanung und Flächennutzungsplanung im Hinblick

    Nach diesen differenzierten, auf den jeweiligen Einzelfall bezogenen Maßstäben hält der Senat die von dem Verwaltungsgericht im vorliegenden Fall und in ständiger Rechtsprechung (vgl. etwa: Urteile v. 8.7.2003 - 2 A 62/02 - u. - 2 A 122/02 -) geübte Praxis, für Windenergieanlagen im Flachland im Regelfall eine klare Grenze zwischen Nichtraumbedeutsamkeit einerseits und Raumbedeutsamkeit andererseits bei 100 m Gesamthöhe zu ziehen, für zu starr und schematisch.
  • OVG Niedersachsen, 15.09.2011 - 12 LB 218/08  

    Nichtraumbedeutsamkeit einer Windkraftanlage als Gegenstand eines

    Das Urteil nimmt zur Begründung schlicht auf die (damalige) ständige Rechtsprechung der Kammer (vgl. insbesondere Urt. v. 8.7.2003 - 2 A 62/02 -) Bezug, wonach Anlagen mit einer Gesamthöhe von weniger als 100 m im norddeutschen Flachland regelmäßig nicht als raumbedeutsam anzusehen seien und das vorliegende Verfahren keine Besonderheiten aufweise.

    Im Hinblick darauf hatte der früher u. a. zuständige 9. Senat des erkennenden Gerichts die Auffassung vertreten, dass jedenfalls im (norddeutschen) Flachland Windenergieanlagen mit einer Gesamthöhe von 100 m und mehr stets die Schwelle zur Raumbedeutsamkeit überschritten, weil sie aus Gründen der Flugsicherheit kennzeichnungspflichtig seien und dadurch die auch schon bei Anlagen geringerer Höhe wegen der Bewegung der Rotorblätter und des in der Regel massiven Mastes optische Dominanz der aus der Fläche aufragenden Windkraftanlagen noch in raumbedeutsamer Weise verstärkt werde (vgl. etwa Urt. v. 28.3.2006 - 9 LC 225/03 - Berufungsentscheidung zu dem Verfahren 2 A 62/02 (und 2 A 168/02) des VG Lüneburg).

  • OVG Niedersachsen, 15.09.2011 - 12 LB 218/11  

    Bauvorbescheid für eine Windkraftanlage

    Das Urteil nimmt zur Begründung schlicht auf die (damalige) ständige Rechtsprechung der Kammer (vgl. insbesondere Urt. v. 8.7.2003 - 2 A 62/02 -) Bezug, wonach Anlagen mit einer Gesamthöhe von weniger als 100 m im norddeutschen Flachland regelmäßig nicht als raumbedeutsam anzusehen seien und das vorliegende Verfahren keine Besonderheiten aufweise.

    Im Hinblick darauf hatte der früher u. a. zuständige 9. Senat des erkennenden Gerichts die Auffassung vertreten, dass jedenfalls im (norddeutschen) Flachland Windenergieanlagen mit einer Gesamthöhe von 100 m und mehr stets die Schwelle zur Raumbedeutsamkeit überschritten, weil sie aus Gründen der Flugsicherheit kennzeichnungspflichtig seien und dadurch die auch schon bei Anlagen geringerer Höhe wegen der Bewegung der Rotorblätter und des in der Regel massiven Mastes optische Dominanz der aus der Fläche aufragenden Windkraftanlagen noch in raumbedeutsamer Weise verstärkt werde (vgl. etwa Urt. v. 28.3.2006 - 9 LC 225/03 - Berufungsentscheidung zu dem Verfahren 2 A 62/02 (und 2 A 168/02) des VG Lüneburg).

  • VG Hannover, 09.07.2003 - 12 A 253/02  

    Darstellung einer Konzentrationszone im Flächennutzungsplan einer Samtgemeinde

    Ob Vorhaben i.S.d. § 3 Nr. 6 ROG raumbedeutsam sind, lässt sich nur nach Maßgabe der Umstände des Einzelfalls entscheiden (BVerwG, Urt. v. 13.03.2003 - 4 C 4.02 -, aaO.; vgl. zum Meinungsstand auch VG Lüneburg, Urt. v. 08.07.2003 - 2 A 62/02 -, V. n. b.).

    Dies ist auch schon für eine einzelne Anlage bei einer Gesamthöhe von 100 m angenommen worden (vgl. VG Lüneburg, Urt. v. 08.07.2003, aaO.) Im Rahmen der Entscheidung über die Zulässigkeit einer (raumbedeutsamen) Windkraftanlage im Außenbereich besitzt - wie ausgeführt - ein in Aufstellung befindliches Ziel der Raumordnung zwar nicht das Gewicht, das § 35 Abs. 3 Satz 2 und 3 BauGB den bereits festgesetzten Zielen verleiht.

  • VG Lüneburg, 26.04.2004 - 2 A 127/02  

    Die Raumbedeutsamkeit von Windenergieanlagen und deren Begrenzung im

    Zur Raumbedeutsamkeit von Windenergieanlagen hat die Kammer in ihrem Urteil vom 8. Juli 2003 (2 A 62/02) ausgeführt:.

    Sie hat dazu in ihrem Urteil vom 8. Juli 2003 (2 A 62/02) ausgeführt:.

  • VG Lüneburg, 16.02.2012 - 2 A 248/10  

    Festlegung von Vorranggebieten für die Windenergienutzung in einem Regionalen

    Die Kammer ist in ständiger Rechtsprechung der Auffassung, dass die Schwelle der Raumbedeutsamkeit für einzelne Windenergieanlagen im Flachland in der Regel ab einer Gesamthöhe von 100 m erreicht ist (Kammerurteil v. 8.7.2003 - 2 A 62/02 -, abrufbar unter www.rechtsprechung.niedersachsen.de).
  • VG Lüneburg, 08.07.2004 - 2 A 272/03  

    Ausschlusswirkung der Festsetzungen eines Regionalen Raumordnungsprogrammes

    Die Kammer geht nach ihrem grundlegenden Urteil vom 8. Juli 2003 (2 A 62/02, Berufungsverfahren noch nicht abgeschlossen) in ständiger Rechtsprechung davon aus, dass die Schwelle der Raumbedeutsamkeit für einzelne Windenergieanlagen im Flachland in der Regel bei einer Gesamthöhe von 100 m erreicht wird.
  • VG Osnabrück, 27.08.2015 - 2 A 75/11  

    Immissionsschutzrechtliche Genehmigung zur Errichtung einer Windkraftanlage;

    Sachliche oder räumliche Gründe dafür, dass ein Ausnahmefall vorliegt, der die Errichtung der geplanten Windkraftanlage außerhalb der im Flächennutzungsplan ausgewiesenen Windvorrangzonen rechtfertigt, sind nicht ersichtlich; die vorgetragene Nähe eines der dargestellten Vorranggebiete zum geplanten Standort begründet jedenfalls keinen derartigen Ausnahmefall (vgl. VG Lüneburg, Urteil vom 08.07.2003 - 2 A 62/02 -, juris).
  • VG Lüneburg, 04.11.2004 - 2 A 107/03  

    Ausschlusswirkung eines Flächennutzungsplanes für Windenergieanlagen

    Die Kammer geht nach ihrem grundlegenden Urteil vom 8. Juli 2003 (2 A 62/02, Berufungsverfahren noch nicht abgeschlossen) in ständiger Rechtsprechung davon aus, dass die Schwelle der Raumbedeutsamkeit für einzelne Windenergieanlagen im Flachland in der Regel bei einer Gesamthöhe von 100 m erreicht wird.
  • VG Lüneburg, 29.06.2004 - 2 A 167/03  

    Windkraftanlagen ab 100 m Gesamthöhe sind regelmäßig raumbedeutsam. Der Entwurf

    Zur Frage der Raumbedeutsamkeit von Windenergieanlagen aufgrund ihrer Höhe hat die Kammer in ihren Entscheidungen vom 8. Juli 2003 (2 A 62/02 und 2 A 122/02) ausgeführt:.
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