Rechtsprechung
   VG München, 03.04.2017 - M 21 S 16.36125   

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https://dejure.org/2017,10908
VG München, 03.04.2017 - M 21 S 16.36125 (https://dejure.org/2017,10908)
VG München, Entscheidung vom 03.04.2017 - M 21 S 16.36125 (https://dejure.org/2017,10908)
VG München, Entscheidung vom 03. April 2017 - M 21 S 16.36125 (https://dejure.org/2017,10908)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • BAYERN | RECHT

    AsylG § 2 Abs. 1, § ... 13 Abs. 2, § 26a, § 29 Abs. 1, § 36 Abs. 4 S. 1, § 36 Abs. 4 S. 2, § 71 Abs. 4, § 71a; VwGO § 80 Abs. 5; VO (EU) Nr. 604/2013 Art. 17, Art. 18 Abs. 1, Art. 19, Art. 49 Abs. 1, Art. 49 Abs. 2; RL 2011/95/EU Art. 2; AufenthG § 60 Abs. 5, § 60 Abs. 7
    Rechtmäßige Ausreiseaufforderung und Abschiebungsandrohung nach Nigeria

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • VG Lüneburg, 08.08.2017 - 3 A 92/16

    Asylrecht - Hauptsacheverfahren Zweitantrag; erfolgloser Abschluss des

    Dabei ist die Zuständigkeit (vgl. hierzu auch VG München, Beschl. v. 03.04.2017 - M 21 S 16.36125 -, juris Rn. 16) der beklagten Bundesrepublik Deutschland (vgl. § 71a Abs. 1 AsylG) vorrangig zu prüfen, da sie einen Asylantrag nur dann aus den Gründen des § 29 Abs. 1 Nr. 5 AsylG als unzulässig ablehnen kann, wenn sie für dessen Prüfung zuständig ist; anderenfalls wäre eine Unzulässigkeitsentscheidung nach § 29 Abs. 1 Nr. 1 AsylG zu treffen (vgl. BVerwG, Urt. v. 14.12.2016 - 1 C 4/16 -, juris Rn. 18).

    Der erfolglose Abschluss des (Erst-)Verfahrens in dem anderen Staat muss feststehen (VG Hannover, Urt. v. 16.03.2017 - 10 A 7713/16 -, juris Rn. 17), eine bloße Vermutung ist nicht ausreichend (vgl. VG Aachen, Beschl. v. 27.04.2017 - 2 L 74/17.A -, juris Rn. 17; VG München, Beschl. v. 03.04.2017 - M 21 S 16.36125 -, juris Rn. 17 m.w.N.).

    Ist dem Bundesamt der aktuelle Stand des Verfahrens in dem anderen Staat nicht bekannt, muss es diesbezüglich zunächst weitere Ermittlungen anstellen (vgl. VG München, Beschl. v. 03.04.2017 - M 21 S 16.36125 -, juris Rn. 17 m.w.N.; VG Frankfurt (Oder), Beschl. v. 07.12.2016 - 6 L 767/16.A -, juris Rn. 6; a.A. jedenfalls wohl für die Gründe der Entscheidung VG Frankfurt (Oder), Beschl. v. 09.03.2017 - 6 L 203/17.A -, juris Rn. 9).

    Erforderlich sind grundsätzlich die Informationen zum Verfahrensstand und zum Tenor einer gegebenenfalls getroffenen Entscheidung in dem anderen Staat (vgl. VG München, Beschl. v. 03.04.2017 - M 21 S 16.36125 -, juris Rn. 17 m.w.N.) bzw. zum Gegenstand des früheren Verfahrens (vgl. VG Aachen, Beschl. v. 27.04.2017 - 2 L 74/17.A -, juris Rn. 17).

    So ist das Gericht insbesondere nicht davon überzeugt, dass in dem ungarischen Verfahren auch die Voraussetzungen für die Zuerkennung subsidiären Schutzes, jedenfalls wie sie nach heutigem deutschen bzw. europäischen Recht zu prüfen wären, geprüft worden sind (vgl. auch VG München, Beschl. v. 03.04.2017 - M 21 S 16.36125 -, juris Rn. 20, 17; VG Göttingen, Beschl. v. 10.06.2016 - 2 B 149/16 -, juris Rn. 14; Schleswig-Holsteinisches VG, Beschl. v. 02.03.2016 - 3 B 29/16 -, juris Rn. 22).

  • VG Minden, 31.07.2017 - 10 L 109/17

    Folgeantrag; Gemeinsames Europäisches Asylsystem (GEAS); Somalia; subsidiärer

    vgl. VG Hamburg, Beschluss vom 14. Juli 2016 - 1 AE 2790/16 -, juris Rn. 10 und 16 ff.; VG München, Beschluss vom 3. April 2017 - M 21 S 16.36125 -, juris Rn. 18.

    A.A. VG München, Beschluss vom 3. April 2017 - M 21 S 16.36125 -, juris Rn. 20 ff., wonach die Prüfung des subsidiären Schutzes als Teil der Prüfung des unionsrechtlichen internationalen Schutzes erst durch die Richtlinie 2011/95/EU eingeführt worden sein soll.

  • VG Gelsenkirchen, 21.12.2018 - 9a L 2316/18

    Asyl, Zweitantrag, subsidiärer Schutz

    vgl. BVerwG, Urteil vom 14. Dezember 2016 - 1 C 4/16 -, juris Rn. 29; BayVGH, Urteil vom 3. Dezember 2015 - 13a B 15.50069 u.a. -, juris Rn. 24 ff.; VG München, Beschluss vom 3. April 2017 - M 21 S 16.36125 -, m.w.N., VG Augsburg, Beschluss vom 1. März 2017 - Au 2 S 17.30752 -, Schleswig-Holsteinisches Verwaltungsgericht, Beschluss vom 7. September 2016 - 1 B 54/16 -, jeweils juris; VG Gelsenkirchen, Beschluss vom 2. November 2017 - 10 L 3056/17.A. -, (noch) unveröffentlicht; Marx, AsylG, 9. Auflage 2017, § 71a Rn. 12; kritisch: Schönenbroicher, in: Kluth/Heusch, Beck'scher Online-Kommentar Ausländerrecht, Stand: 1. Februar 2017, § 71a Rn. 2.1.

    vgl. hierzu VG München, Beschluss vom 3. April 2017 - M 21 S 16.36125 -, m.w.N., VG Augsburg, Beschluss vom 1. März 2017 - Au 2 S 17.30752 -, Schleswig-Holsteinisches Verwaltungsgericht, Beschluss vom 7. September 2016 - 1 B 54/16 -, jeweils juris; VG Gelsenkirchen, Beschluss vom 2. November 2017 - 10 L 3056/17.A. -, (noch) unveröffentlicht.

    Kammer, Beschluss vom 27. März 2018 - 9a L 560/18.A, S. 9 des Entscheidungsabdrucks, n.v.; VG München, Beschluss vom 3. April 2017 - M 21 S 16.36125 -, Rn. 18, juris; VG München, Beschluss vom 20. November 2017 - M 11 S 17.48158 -, Rn. 27, juris.

  • VG Lüneburg, 19.01.2018 - 3 A 365/17

    Asyl, Hauptsacheverfahren - Zweitantrag; zur endgültigen Einstellung des

    Der erfolglose Abschluss des (Erst-)Verfahrens in dem anderen Staat muss feststehen (VG Hannover, Urt. v. 16.03.2017 - 10 A 7713/16 -, juris Rn. 17), eine bloße Vermutung ist nicht ausreichend (vgl. VG Aachen, Beschl. v. 27.04.2017 - 2 L 74/17.A -, juris Rn. 17; VG München, Beschl. v. 03.04.2017 - M 21 S 16.36125 -, juris Rn. 17 m.w.N.; vgl. auch VG Regensburg, Beschl. v. 09.10.2017 - RN 5 S 17.34611 -, juris Rn. 12).

    Ist dem Bundesamt der aktuelle Stand des Verfahrens in dem anderen Staat nicht bekannt, muss es diesbezüglich zunächst weitere Ermittlungen anstellen (vgl. VG Regensburg, Beschl. v. 09.10.2017 - RN 5 S 17.34611 -, juris Rn. 12, 14; VG München, Beschl. v. 03.04.2017 - M 21 S 16.36125 -, juris Rn. 17 m.w.N.; VG Frankfurt (Oder), Beschl. v. 07.12.2016 - 6 L 767/16.A -, juris Rn. 6; a.A. jedenfalls wohl für die Gründe der Entscheidung VG Frankfurt (Oder), Beschl. v. 09.03.2017 - 6 L 203/17.A -, juris Rn. 9).

    Erforderlich sind für das Bundesamt grundsätzlich die Informationen zum Verfahrensstand und zum Tenor einer gegebenenfalls getroffenen Entscheidung in dem anderen Staat (vgl. VG München, Beschl. v. 03.04.2017 - M 21 S 16.36125 -, juris Rn. 17 m.w.N.) bzw. zum Gegenstand des früheren Verfahrens (vgl. VG Aachen, Beschl. v. 27.04.2017 - 2 L 74/17.A -, juris Rn. 17).

  • VG Lüneburg, 18.06.2018 - 2 A 131/16

    Asylrecht - Zweitantrag

    Soweit in der Rechtsprechung gefordert wird, dass sich das erfolglos abgeschlossene Asylverfahren in einem anderen Mitgliedstaat auch auf die Gewährung des unionsrechtlichen subsidiären Schutzes beziehen müsse und das Bundesamt dies ggfs. durch Vorlage des Tenors und/oder der Gründe der ablehnenden mitgliedstaatlichen Entscheidung nachweisen müsse (so etwa VG Trier, Urt. v. 10.2.2016 - 5 K 3875/15.TR - juris Ls. 2 und Rn. 54 ff.; VG E-Stadt, Beschl. v. 14.7.2016 - 1 AE 2790/16 - juris Ls. 2 und Rn. 10 u. 16 ff.; VG München, Beschl. v. 3.4.2017 - M 21 S 16.36125 -, juris, Rn. 18; VG Lüneburg, Gerichtsbescheid v. 19.01.2018 - 3 A 365/17 -, juris, Rn. 14) gilt dies nach Überzeugung der Einzelrichterin nur eingeschränkt.

    Ob gleichwohl mit dem Verwaltungsgericht München (Beschl. v. 3.4.2017 2017 - M 21 S 16.36125 -, Rn. 21, juris) davon auszugehen ist, dass die Prüfung des subsidiären Schutzes als Teil der Prüfung des unionsrechtlichen internationalen Schutzes erst durch die zum 9. Januar 2012 in Kraft getretene Richtlinie 2011/95/EU oder sogar noch später durch die Umsetzung der Verfahrensrichtlinie n. F. zum zwingenden Inhalt eines Asylverfahrens wurde, kann hier aber letztlich dahinstehen.

  • VG Lüneburg, 23.05.2017 - 3 B 14/17

    Asyl, Afghanistan - Eilrechtsschutz, Zweitantrag

    § 36 Abs. 4 Satz 1 AsylG modifiziert diesen Prüfungsmaßstab bezogen auf die gebotene Berücksichtigung der Erfolgsaussichten des Rechtsbehelfs (BVerwG, Beschl. v. 19.12.2014 - 7 VR 5/14 -, juris Rn. 9; Nds. OVG, Beschl. v. 26.10.2016 - 12 ME 58/16 -, juris Rn. 12; jeweils zu § 4a Abs. 3 UmwRG; VG München, Beschl. v. 03.04.2017 - M 21 S 16.36125 -, juris Rn. 13).

    Dabei ist die Zuständigkeit (vgl. hierzu auch VG München, Beschl. v. 03.04.2017 - M 21 S 16.36125 -, juris Rn. 16) der beklagten Bundesrepublik Deutschland vorrangig zu prüfen, da sie einen Asylantrag nur dann aus den Gründen des § 29 Abs. 1 Nr. 5 AsylG als unzulässig ablehnen kann, wenn sie für dessen Prüfung zuständig ist (dazu a)); anderenfalls wäre eine Unzulässigkeitsentscheidung nach § 29 Abs. 1 Nr. 1 AsylG zu treffen (vgl. BVerwG, Urt. v. 14.12.2016 - 1 C 4/16 -, juris Rn. 18).

  • VG Gelsenkirchen, 08.02.2019 - 9a L 139/19

    Zweitantrag, Entscheidungsgründe, Info-Request, Sachverhaltsermittlung,

    vgl. BVerwG, Urteil vom 14. Dezember 2016 - 1 C 4/16 -, juris Rn. 29; BayVGH, Urteil vom 3. Dezember 2015 - 13a B 15.50069 u.a. -, juris Rn. 24 ff.; VG München, Beschluss vom 3. April 2017 - M 21 S 16.36125 -, m.w.N., VG Augsburg, Beschluss vom 1. März 2017 - Au 2 S 17.30752 -, Schleswig-Holsteinisches Verwaltungsgericht, Beschluss vom 7. September 2016 - 1 B 54/16 -, jeweils juris; VG Gelsenkirchen, Beschluss vom 2. November 2017 - 10 L 3056/17.A. -, (noch) unveröffentlicht; Marx, AsylG, 9. Auflage 2017, § 71a Rn. 12; kritisch: Schönenbroicher, in: Kluth/Heusch, Beck'scher Online-Kommentar Ausländerrecht, Stand: 1. Februar 2017, § 71a Rn. 2.1.

    VG München, Beschluss vom 03. April 2017 - M 21 S 16.36125 -, Rn. 17, juris; vgl. Kammer, zuletzt Beschluss vom 21. Dezember 2018 - 9a L 2316/18.A - S. 4.

  • VG Aachen, 27.04.2017 - 2 L 74/17

    Nigeria; Italien; Zweitantrag; Erfolglos durchgeführtes Erstverfahren

    Der erfolglose Abschluss des (Erst-) Verfahrens in dem anderen Mitgliedstat ist insoweit Tatbestandsvoraussetzung und muss feststehen, eine bloße Vermutung ist nicht ausreichend, vgl. BVerwG, Urteil vom 14. Dezember 2016 - 1 C 4/16 -, a.a.O., VG München, Beschluss vom 3. April 2017 - M 21 S 16.36125 -, juris Rz. 17.

    Dies setzt voraus, dass der aktuelle Stand des Asylverfahrens in dem anderen Mitgliedstaat bzw. im Falle einer bereits erfolgten Entscheidung der Tenor der getroffenen Entscheidung bekannt ist und soweit im Hinblick auf einen Zweitantrag die Voraussetzungen des § 51 Abs. 1-3 VwVfG zu prüfen sind, auch der Gegenstand und der Inhalt des früheren Verfahrens ermittelt wurde, vgl. etwa Funke-Kaiser in GK-AsylG, Stand: November 2016 , § 71a Rz. 24 ff; VG München - M 21 S 16.36125 -, juris Rz. 17.

  • VG Lüneburg, 15.11.2018 - 3 B 15/18

    Asyl - Zweitantrag - Asylverfahren in Norwegen - Prüfungsmaßstab bei Antrag auf

    Das erfolglos abgeschlossene Asylverfahren in einem anderen Mitgliedsstaat der EU oder sicherem Drittstaat muss sich auch auf die Gewährung des unionsrechtlichen subsidiären Schutzes beziehen (vgl. VG Lüneburg 3 B 43/17 vom 20.02.2018 - nicht amtl. veröffentlicht; VG Lüneburg Urt. v. 8.08.2017 - 3 A 92/16 , juris; VG München, Beschl. v. 20.11.2017 - M 11 S 17.48158 - und v. 3.4.2017 - M 21 S 16.36125 - VG Trier, Urt. v. 10.2.2016 - 5 K 3875/15.TR -, juris Ls. 2 und Rn. 54 ff).
  • VG Lüneburg, 14.03.2018 - 3 B 5/18

    Asyl

    Das erfolglos abgeschlossene Asylverfahren in einem anderen Mitgliedsstaat muss sich auch auf die Gewährung des unionsrechtlichen subsidiären Schutzes beziehen (vgl. VG Lüneburg 3 B 43/17 vom 20.02.2018 - nicht amtl. veröffentlicht; VG Lüneburg Urt. v. 8.08.2017 - 3 A 92/16 , juris; VG München, Beschl. v. 20.11.2017 - M 11 S 17.48158 - und v. 3.4.2017 - M 21 S 16.36125 - VG Trier, Urt. v. 10.2.2016 - 5 K 3875/15.TR -, juris Ls. 2 und Rn. 54 ff).
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