Rechtsprechung
   VG München, 10.05.2006 - M 22 S 06.1513   

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https://dejure.org/2006,16643
VG München, 10.05.2006 - M 22 S 06.1513 (https://dejure.org/2006,16643)
VG München, Entscheidung vom 10.05.2006 - M 22 S 06.1513 (https://dejure.org/2006,16643)
VG München, Entscheidung vom 10. Mai 2006 - M 22 S 06.1513 (https://dejure.org/2006,16643)
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Wird zitiert von ... (10)

  • VG München, 07.06.2006 - M 16 K 04.6138
    Vielmehr dürfen Sportwetten im Freistaat Bayern grundsätzlich nur mit einer bayerischen Erlaubnis angeboten werden (so auch u.a. VG München vom 10.5.2006 Az. M 22 S 06.1513 und vom 11.5.2006 Az. M 22 S 06.1473 ; VG Bayreuth vom 27.4.2006 Az. B 1 S 06.283 ; OLG Köln vom 21.4.2006 Az. 6 U 145/05 ; VG Gelsenkirchen vom 29.5.2006 Az. 7 L 701/06 ; OVG Magdeburg vom 4.5.2006 Az. 1 M 476/05 ; VG Münster vom 2.6.2006 Az. 9 L 379/06 ; OVG NRW vom 13.12.2002 Az. 4 B 1844/02 und Az. 4 B 2124/02 GewArch 2003, 162 und 164, OVG NRW vom 13.11.2003 Az. 4 B 1897/03 ; BayVGH vom 21.12.2004 Az. 24 Cs 04.1101 ; Nds. OVG vom 17.3.2005 Az. 11 ME 369/03 GewArch 2005, 282 (284); BGH vom 14.3.2002 Az. I ZR 279/99 NJW 2002, 2175 (2176); BGH vom 1.4.2004 Az. I ZR 317/01 NJW 2004, 2158 (2160); Hecker/Schmitt, Zur Strafbarkeit des privaten Anbietens von Sportwetten, ZfWG 2006, 59 (63)).

    Die Kammer sieht insoweit den weiten Veranstalterbegriff als zutreffend an (vgl. hierzu unter anderem VG München vom 3.3.2005 Az. M 22 S 04.5649 , vom 10.5.2006 Az. M 22 S 06.1513 und vom 11.5.2006 Az. M 22 S 06.1473 m.w.N.; VG Ansbach vom 14.8.2003 Az. AN 5 K 03.00443 ; s.a. Hecker/Schmitt, a.a.O., S. 60ff).

    Die erkennende Kammer lehnt jedoch eine generelle Verpflichtung der Mitgliedstaaten zur gegenseitigen Anerkennung von Erlaubnissen aus Gemeinschaftsrecht ab (so auch die 22. Kammer des Bayerischen Verwaltungsgerichts München Az. M 22 S 06.1473 vom 11.5.2006 und Az. M 22 S 06.1513 vom 10.5.2006).

    Insoweit schließt sich die erkennende Kammer der Auffassung der 22. Kammer des Bayerischen Verwaltungsgerichts München vom 10.5.2006 Az. M 22 S 06.1513 und 11.5.2006 Az. M 22 S 06.1473 (so auch OLG Köln vom 21.4.2006 Az. 6 U 145/05 ; VG Bayreuth vom 27.4.2006 Az. B 1 S 06.283 , BGH vom 14.3.2002 Az. I ZR 279/99 NJW 2002, 2175 ; BGH vom 1.4.2004 I ZR 317/01 GewArch 2004, 336 (337); a.A. VG Minden vom 26.5.2006 Az. 3 L 241/06 ; Kretschmer, a.a.O. S. 56; Redeker/Sellner/Dahs & Widmaier, a.a.O.) an.

    § 284 StGB trifft selbst keine Entscheidung darüber, ob und inwieweit Private als Veranstalter von Sportwetten zugelassen werden können, sondern verbietet die Veranstaltung von Glücksspielen, sofern die Veranstaltung nicht behördlich erlaubt ist ( VG München vom 10.5.2006 Az. M 22 S 06.1513 ; BayVGH vom 30.8.2000 Az. 22 B 00.1833 GewArch 2001, 65 und BVerwG vom 28.3.2001 Az. 6 C 2/01 GewArch 2001, 334 ).

  • VG Trier, 20.06.2006 - 6 L 515/06

    Ohne Konzession keine privaten Sportwetten in Rheinland-Pfalz

    Mit der ganz herrschenden Rechtsprechung (vgl. die umfangreichen Nachweise in dem, den Beteiligten bekannten Beschluss des VG München vom 10. Mai 2006 - M 22 S 06.1513 - sowie OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 02. Juni 2005 - 12 B 10190/05.OVG -) geht die Kammer vielmehr davon aus, dass es sich bei den von der Antragstellerin vermittelten Sportwetten in Form so genannter Oddset-Wetten mit festen Gewinnquoten um ein Glücksspiel handelt, weil die Entscheidung über Gewinn und Verlust allein oder jedenfalls hauptsächlich vom Zufall abhängt und nicht wesentlich von den Kenntnissen und Fähigkeiten der Beteiligten beeinflusst wird.

    Vielmehr ist nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (vgl. EuGH, Urteil vom 06. November 2003 - C - 243/01 - Gambelli -) der einzelne Mitgliedstaat berechtigt, auf seinem Gebiet im Bereich von Lotterien und anderen Glücksspielen unterschiedliche (Schutz-)Regelungen zu treffen (vgl. ebenso VG München, Beschluss vom 10. Mai 2006 a.a.O. sowie VG Münster, Beschluss vom 02. Juni 2006 - 9 L 379/06 -).

    Ob daneben die von der Antragstellerin betriebene Vermittlung von Sportwetten dem Tatbestand des unerlaubten Glücksspiels nach § 284 StGB jedenfalls in Form der Beihilfe nach § 27 Abs. 1 StGB unterfällt, bedarf vor diesem Hintergrund vorliegend keiner Entscheidung (vgl. insoweit bejahend VG München, Beschluss vom 10. Mai 2006 a.a.O., VG Münster, Beschluss vom 02. Juni 2006 a.a.O., VG Düsseldorf, Beschluss vom 09. Mai 2006 - 3 L 757/06 - jeweils m.w.N.; offen gelassen vom Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 02. Juni 2005 a.a.O.).

  • VG Karlsruhe, 12.03.2008 - 4 K 207/08

    Untersagung von Sportwettenvermittlung; ausländische Konzession; Werbemaßnahmen

    Das Gemeinschaftsrecht sieht keine generelle Verpflichtung der Mitgliedstaaten zur gegenseitigen Anerkennung von Erlaubnissen vor, die von einem Mitgliedstaat erteilt wurden (vgl. VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 12.01.2005 - 6 S 1288/04 -, VBlBW 2005, 181; VG München, Beschl. v. 10.05.2006 - M 22 S 06.1513 -).
  • VG Meiningen, 29.06.2006 - 2 E 362/06

    Ordnungsrecht; Verfassungs- und Europarechtswidrigkeit des Thüringer

    des § 284 Abs. 1 StGB entweder als Täter (VGH Mannheim, B. v. 12.01.2005, GewArch 2005, 113) oder aber in Form der Beihilfe (VG München, B. v. 10.05.2006, M 22 S 06.1513, juris; VG Hamburg, B. v. 19.10.2004, 11 E 4085/04, juris) verwirklicht (a.A. allerdings OVG Schleswig, B. v. 18.01.2005, 3 MB 80/04, juris), was für ein behördliches Einschreiten ausreichend ist.

    B. v. 12.01.2005, 6 S 1288/04 und 6 S 1287/04; OVG Magdeburg, B. v. 18.03.2005, 1 M 91/05; NiedOVG B. v. 17.03.2005 11 ME 369/03 a.a.O.; OVG Schleswig B. v. 18.01.2005, 3 MB 80/04; VG München B. v. 10.05.2005, M 22 S 06.1513; VG Aachen B. v. 12.11.2004, 3 L 17/04;VG Stuttgart B. v. 27.07.2005, 5 K 1054/05; B. v. 15.10.2003, 5 K 2107/03; VG Minden B. v. 12.11.2004, 3 L 804/04; VG Hamburg B. v. 19.10.2004, 11 E 4085/04; alle juris).

  • VG Freiburg, 19.07.2006 - 4 K 1003/06

    Verbot und Untersagung der Vermittlung von Sportwetten in Baden-Württemberg;

    Bei Erfüllung dieser Vorgaben ist das staatliche Monopol hingegen mit dem Grundgesetz vereinbar (vgl. auch VG München, Beschl. v. 10.05.2006 - M 22 S 06.1513 -).

    Diese Maßnahmen befinden sich derzeit in der Umsetzung, wie etwa die Recherche auf der Internet-Seite von Oddset (www.oddset.de) belegt, nachdem dort z.B. mittlerweile Hinweise zur Suchtprävention (vgl. etwa: "Selbsttest: Sind Sie spielsuchtgefährdet?") und Maßnahmen zum Jugendschutz (Altersüberprüfung für Kunden des Internet-Spielangebotes; keine ODDSET-Spielabgabe per SMS mehr möglich) enthalten sind (vgl. auch OVG NRW, Beschl. v. 28.06.2006, a.a.O.; VG Ansbach, Beschl. v. 16.06.2006 - AN 4 S 06.01776 -, juris; VG München, Beschl. v. 10.5.2006 - M 22 S 06.1513 -, juris).

  • VG Münster, 02.06.2006 - 9 L 379/06

    Schließung von Wettbüros

    Dass es sich bei der betroffenen Art von Wetten um ein Glücksspiel i.S.d. § 284 Abs. 1 StGB handelt, ist auf der Basis der den Beteiligten bekannten Rechtsprechung (vgl. Nachweise etwa im Beschluss des VG München vom 10. Mai 2006 - M 22 S 06.1513 -) nicht zweifelhaft.
  • VG Hamburg, 29.06.2006 - 4 E 1130/06

    Einstweiliger Rechtsschutz - Untersagung der Vermittlung von Sportwetten in

    Abgesehen davon bliebe die öffentliche Veranstaltung von Sportwetten ohne erforderliche Erlaubnis selbst dann verboten, wenn die Erlaubnis in rechtswidriger Weise versagt würde, so dass die Veranstaltung und Vermittlung von Sportwetten auch dann untersagt werden könnte, wenn die gegenwärtige Rechtslage mit Verfassungsrecht nicht vereinbar wäre (vgl. BVerfG, Urt. v. 24.01.2001, - 1 BvR 2623/95 -, NVwZ 2001, 790 ; vgl. VG München, Beschl. v. 10.05.2006, - M 22 S 06.1513 - Rdnr. 22, in JURIS).
  • VG Schleswig, 23.08.2006 - 12 B 55/06
    10.05.2006, M 22 S 06.1513, zitiert nach Juris).
  • VG Schleswig, 22.08.2006 - 12 B 41/06

    Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung des Widerspruchs gegen die

    (im Ergebnis ebenfalls die aufschiebende Wirkung ablehnend: VGH Baden-Württemberg, Beschlüsse vom 21.07.2006, 6 S 1998/05 und 6 S 1987/05 - Pressemitteilung zitiert nach www.justiz-bw.de; VG Aachen, Beschluss vom 07.07.2006, 3 L 336/06, zitiert nach Juris; VG Düsseldorf, Beschluss vom 09.05.2006, 3 L 757/06, zitiert nach Juris; VG Gelsenkirchen, Beschluss vom 29.05.2006, 7 L 701/06, zitiert nach Juris; VG München, Beschluss vom 10.05.2006, M 22 S 06.1513, zitiert nach Juris).
  • VG Karlsruhe, 17.07.2006 - 11 K 1386/06
    BVerfG, Urt. v. 28.03.2006, NJW 2006, 1261; eingehend OVG NRW, Beschl. v. 28.06.2006 - 4 B 961/06 - JURIS; OVG Sachs.-Anh., Beschl. v. 04.05.2006 - 1 M 476/05 -, JURIS; VG Gelsenkirchen, Beschl. v. 29.05.2006 - 7 L 701/06 - JURIS; VG München, Beschl. v. 10.05.2006 - M 22 S 06.1513 - JURIS; VG Düsseldorf, Beschl. v. 09.05.2006 - 3 L 757/06 - JURIS; VG Ansbach, Beschl. v. 16.06.2006 - AN 4 S 06.01776 - VG Aachen, Beschl. v. 07.07.2006 - 3 L 336/06 - JURIS; VG Münster, Beschl. v. 02.06.2006 - 9 L 379/06 - JURIS; zweifelnd VG Minden, Beschl. v. 26.05.2006 - 3 L 241/06 - JURIS; VG Arnsberg, Beschl. v. 23.05.2006 - 1 L 379/06 - JURIS), die das völlige Fernhalten privater Veranstalter vom Sportwettenmarkt als besonders rechtfertigungsbedürftig erscheinen lassen, nicht aber eine Erlaubnispflicht begründen (vgl. EuGH, Urt. v. 06.11.2003, NJW 2004, 139, "Gambelli").
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