Rechtsprechung
   VG München, 12.03.2008 - M 18 K 07.1587   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • openjur.de

    Unterbliebene Einladung zu einem Vorstellungsgespräch mit einem schwerbehinderten Stellenbewerber;Offensichtliches Fehlen der fachlichen Eignung nach dem Prinzip der BestenausleseEntschädigungsanspruch; Initiativbewerbung

  • REHADAT Informationssystem (Volltext/Leitsatz/Kurzinformation)

    Unterbliebene Einladung zu einem Vorstellungsgespräch mit einem schwerbehinderten Stellenbewerber - Offensichtliches Fehlen der fachlichen Eignung nach dem Prinzip der Bestenauslese - Entschädigungsanspruch - Initiativbewerbung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)



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Wird zitiert von ...  

  • VGH Baden-Württemberg, 04.08.2009 - 9 S 3330/08

    Entschädigungszahlung für erfolglosen schwerbehinderten Bewerber um Einstellung

    Angesichts des Fehlens vorhersehbarer und in der tatsächlichen Verwaltungspraxis strikt geübter Kriterien kann damit nicht davon ausgegangen werden, dass ein Bewerber, der nicht in beiden Staatsprüfungen mindestens das Prädikat "vollbefriedigend" erreicht hat, von vornherein keine Aussicht auf eine Einbeziehung in das Auswahlverfahren gehabt hätte (a.A. offenbar OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 15.05.2008 - 2 A 10197/08 - VG München, Urteil vom 12.03.2008 - M 18 K 07.1587 -).

    Denn mit dem Anspruch auf Einladung zu einem Vorstellungsgespräch hat der Gesetzgeber den schwerbehinderten Bewerber im Auswahlverfahren bewusst besser gestellt als den nicht behinderten Konkurrenten, um ihm durch sein persönliches Auftreten die Gelegenheit zu geben, seine spezielle Befähigung für die ausgeschriebene Stelle unter Beweis zu stellen und den Arbeitgeber trotz anfänglicher Zweifel von der bestehenden Eignung im mündlichen Gespräch zu überzeugen (vgl. Neumann/Pahlen/ Majerski-Pahlen, Sozialgesetzbuch IX, 11. Aufl. 2005, § 82 Rdnr. 5; VG München, Urteil vom 12.03.2008 - M 18 K 07.1587 -).

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