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   VG Neustadt, 26.02.2019 - 5 K 814/18.NW   

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https://dejure.org/2019,4780
VG Neustadt, 26.02.2019 - 5 K 814/18.NW (https://dejure.org/2019,4780)
VG Neustadt, Entscheidung vom 26.02.2019 - 5 K 814/18.NW (https://dejure.org/2019,4780)
VG Neustadt, Entscheidung vom 26. Februar 2019 - 5 K 814/18.NW (https://dejure.org/2019,4780)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • IWW

    VwGO § 80 Abs. 2 S. 1 Nr. 2; VwVfG § 44 Abs. 1, § 45 Abs. 1 Nr. 3; StVO § 39, § 45 Abs. 4
    Abschleppkosten

  • Justiz Rheinland-Pfalz

    § 39 StVO, § 45 Abs 4 StVO, § 80 Abs 2 S 1 Nr 2 VwGO, § 44 Abs 1 VwVfG, § 45 Abs 1 Nr 3 VwVfG
    Polizeirecht

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • Justiz Rheinland-Pfalz (Pressemitteilung)

    Mobiles Halteverbotszeichen rechtswidrig - Abschleppkostenbescheid rechtswidrig

  • Justiz Rheinland-Pfalz (Pressemitteilung)

    Mobiles Halteverbotszeichen rechtswidrig - Abschleppkostenbescheid rechtswidrig

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Verkehrsrecht - Mobiles Halteverbotszeichen rechtswidrig - Abschleppkostenbescheid rechtswidrig

  • Jurion (Kurzinformation)

    Mobiles Halteverbotszeichen rechtswidrig - Abschleppkostenbescheid rechtswidrig

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Sind Abschleppkosten auch bei falsch gestaltetem Halteverbotsschild zu zahlen?

 
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Wird zitiert von ... (2)

  • VG Mainz, 20.02.2020 - 1 K 389/19

    Abschleppkosten

    Wenn die Behörde die Aufstellung nachweist, besteht ein Anscheinsbeweis dafür, dass die Verkehrsschilder durchgängig gestanden haben (vgl. etwa VG Neustadt a.d.W., Urteil vom 26. Februar 2019 - 5 K 814/18.NW -, juris, Rn. 39; VG Bremen, Urteil vom 13. August 2009 - 5 K 3876/08 -, juris, Rn. 18; VG Leipzig, Urteil vom 14. November 2007 - 1 K 483/06 -, juris, Rn. 34; siehe dazu auch BVerwG, Urteil vom 6. April 2016 - 3 C 10/15 -, NJW 2016, 2353, Rn. 22).

    aa) Ein derartiger Fehler ist unter anderem dann gegeben, wenn ein Verkehrszeichen bei verständiger Würdigung aller in Betracht kommenden Umstände nicht mehr als amtliche, allgemein verbindliche Verkehrsregelung angesehen werden kann (vgl. OVG NRW, Beschluss vom 12. Oktober 2006 - 5 A 4698/05 -, juris, Rn. 3; VG Neustadt a.d.W., Urteil vom 26. Februar 2019 - 5 K 814/18.NW -, juris, Rn. 45; VG Aachen, Urteil vom 5. Oktober 2005 - 6 K 805/03 -, juris, Rn. 35; anders VG Koblenz, Urteil vom 16. April 2007 - 4 K 1022/06.KO -, juris, Rn. 20 ["Nichtigkeit ... abweichend von § 44 Abs. 1 VwVfG"]).

    Diese Voraussetzungen sind bei erheblicher Abweichung eines Verkehrszeichens von den Vorgaben der Straßenverkehrsordnung, der dazu erlassenen Verwaltungsvorschriften sowie von den Maßgaben einer Verkehrsanordnung der zuständigen Behörde gegeben (vgl. OVG NRW, Beschluss vom 12. Oktober 2006 - 5 A 4698/05 -, juris, Rn. 3 und VG Aachen, Urteil vom 5. Oktober 2005 - 6 K 805/03 -, juris, Rn. 35 ff. [jeweils zu einem bloßen "Fantasiezeichen"]; VG Bremen, Urteil vom 12. Dezember 2013 - 5 K 181/11 -, juris, Rn. 18, 22 [auf den "provisorischen und laienhaften Charakter" des Zusatzzeichens abstellend]; VG Neustadt a.d.W., Urteil vom 26. Februar 2019 - 5 K 814/18.NW -, juris, Rn. 42 ff., 56 [Das Zusatzzeichen müsse "missverständlich [...] oder völlig dilettantisch" wirken]).

    Dies folgt hier auch daraus, dass es sich um ein Zusatzzeichen handelt, das letztlich in Kombination mit dem Haltverbot als (Haupt-)Verkehrszeichen zu sehen ist (vgl. VG Neustadt a.d.W., Urteil vom 26. Februar 2019 - 5 K 814/18.NW -, juris, Rn. 56).

    Aus der Rechtmäßigkeit der Abschleppmaßnahme folgt grundsätzlich die Möglichkeit einer kostenrechtlichen Inanspruchnahme des Verantwortlichen (vgl. BVerwG, Urteil vom 24. Mai 2018 - 3 C 25/16 -, juris, Rn. 20; VG Neustadt a.d.W., Urteil vom 26. Februar 2019 - 5 K 814/18.NW -, juris, Rn. 69).

  • VG Augsburg, 17.12.2019 - Au 8 K 19.918

    Polizeiliche Kostenrechnung für Abschleppkosten aufgrund unerlaubten Parkens

    a) Wie alle anderen Verkehrszeichen sind die streitgegenständlichen Verkehrszeichen Verwaltungsakte in Form der Allgemeinverfügung im Sinne des Art. 35 Satz 2 BayVwVfG (BVerwG, U.v. 11.12.1996 - 11 C 15/95 - juris Rn. 9 und U.v. 13.12.1979 - 7 C 46/78 - juris Rn. 16; VG Neustadt (Weinstraße), U.v. 26.2.2019 - 5 K 814/18.NW - juris Rn. 37).

    Maßgeblich ist dabei nicht der Verstoß gegen Rechtsvorschriften des nationalen Rechts oder des Unionsrechts allein, mögen sie auch zwingend sein (VG Neustadt (Weinstraße), U.v. 26.2.2019 - 5 K 814/18.NW - juris Rn. 45; BVerwG, U.v. 16.12.2010 - 3 C 44/09 - juris Rn. 16).

    Die schwere Fehlerhaftigkeit des Verwaltungsaktes muss für einen unvoreingenommenen, mit den in Betracht kommenden Umständen vertrauten, verständigen Beobachter ohne weiteres ersichtlich sein, sich also geradezu aufdrängen (vgl. zum Ganzen VG Neustadt (Weinstraße), U.v. 26.2.2019 - 5 K 814/18.NW - juris Rn. 46 ff.).

    Um eine Nichtigkeit anzunehmen, müssten die Abweichungen derart erheblich sein, dass der Verkehrsteilnehmer tatsächlich nicht mehr davon ausgehen muss, dass es sich um eine behördliche Anordnung handelt (VG Neustadt (Weinstraße), U.v. 26.2.2019 - 5 K 814/18.NW - juris Rn. 56; VG Aachen, U.v. 5.10.2005 - 6 K 805/03 - juris; OVG NRW, B.v. 12.10.2006 - 5 A 4698/05 - juris; VG Koblenz, U.v. 16.4.2007 - 4 K 1022/06.KO - juris; VG Bremen, U.v. 12.12.2013 - 5 K 181/11 - juris).

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