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   VG Stade, 25.06.2003 - 4 A 1687/01   

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VG Stade, 25.06.2003 - 4 A 1687/01 (https://dejure.org/2003,13383)
VG Stade, Entscheidung vom 25.06.2003 - 4 A 1687/01 (https://dejure.org/2003,13383)
VG Stade, Entscheidung vom 25. Juni 2003 - 4 A 1687/01 (https://dejure.org/2003,13383)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2003, 761
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • VG München, 01.06.2005 - M 6b E 05.1020

    Begleitende Hilfe im Arbeitsleben für schwerbehinderte Rechtsreferendarin -

    Arbeitsassistenz in diesem Sinne ist die über gelegentliche Handreichungen hinausgehende, zeitlich wie tätigkeitsbezogen regelmäßig wiederkehrende Unterstützung von schwerbehinderten Menschen bei der Ausübung ihres Berufs in Form einer von ihnen selbst beauftragten persönlichen Arbeitskraft zur Erlangung oder Erhaltung eines Arbeitsplatzes ( VG Stade v. 25.6.2003, NVwZ-RR 2003, 761 [762]).

    Ermessenserwägungen, auch zur Frage einer betragsmäßigen Begrenzung, spielen nach dem eindeutigen Gesetzeswortlaut keine Rolle ( VG Schleswig v. 27.08.2003, Behindertenrecht 2004, 111 [112 f.]; VG Stade v. 25.06.2003, NVwZ-RR 2003, 761 f.; VG Halle v. 29.11.2001, Behindertenrecht 2003, 195; Seidel, in: Hauck/Noftz, SGB IX , § 102, Rn. 59; Schorn, in: Müller-Wenner/Schorn, SGB IX - Teil 2, 2003, § 102, Rn. 31; einschränkend OVG Bremen v. 15.10.2003, FEVS 55, 334 ff. ).

    Im Hinblick auf die insofern im Gesetzeswortlaut bestehende Einschränkung beschränkt sich der Kostenübernahmeanspruch auf den Umfang der Assistententätigkeit, der aufgrund der Behinderung des schwerbehinderten Menschen - also zum Ausgleich behinderungsbedingter Nachteile im Arbeitsleben - erforderlich ist (zu den Maßstäben vgl. z.B. VG Stade v. 25.6.2003, NVwZ-RR 2003, 761 [762]; VG Schleswig v. 27.8.2003, Behindertenrecht 2004, 111 [113]).

    Der Antragstellerin ist es auch nicht wegen des behinderungsbedingten Bedarfs zuzumuten, die erforderlichen Mittel selbst aufzubringen, § 18 Abs. 2 Nr. 2 SchwbAV (zu den diesbezüglichen Maßstäben auch VG Stade v. 25.6.2003, NVwZ-RR 2003, 761 [762]).

  • VG Lüneburg, 14.11.2017 - 4 A 100/16

    Schwerbehindertenrecht (Kosten für einen Gebärdendolmetscher)

    Nach Ziffer 2.1 der Empfehlungen der BIH ist Arbeitsassistenz im Sinne der § 33 Abs. 8 Ziffer 3 SGB IX und § 102 Abs. 4 SGB IX die über gelegentliche Handreichungen hinausgehende, zeitlich wie tätigkeitsbezogen regelmäßig wiederkehrende Unterstützung von Menschen mit Schwerbehinderung (Assistenznehmern) bei der Arbeitsausführung in Form einer von ihnen beauftragten Assistenzkraft im Rahmen der Erlangung oder Erhaltung eines Arbeitsplatzes auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt (ebenso: Hess. VGH, Beschluss vom 15.12.2016 - 10 B 2436/17 - OVG Schleswig-Holstein, Urteil vom 18.2.2016 - 3 LB 17/15 - VG Minden, Beschluss vom 11.8.2014 - 6 K 314/14 - VG Bremen, Urteil vom 26.5.2009 - 5 K 3056/07 - VG Stade, Urteil vom 25.6.2003 - 4 A 1687/01 -, zitiert jeweils nach juris).

    Der geltend gemachte Anspruch folgt der Höhe nach vielmehr aus § 102 Abs. 4 SGB IX. Denn die Entscheidung über die Höhe des Anspruchs steht nicht im Ermessen des Beklagten (so auch: OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 18.5.2011 - OVG 6 B 1.09 - VG Stade, Urteil vom 25.6.2003 - 4 A 1687/01 - VG Berlin, Urteil vom 19.7.2017 - 22 K 38.15 - VG Dresden, Beschluss vom 17.2.2017 - 1 L 179/17 - VG München, Beschluss vom 1.6.2005 - M 6b E 05.1020 - VG Schleswig, Urteil vom 27.8.2003 - 15 A 267/01 - zitiert jeweils nach juris; Simon in: Schlegel/Voelzke, jurisPK-SGB IX, 2. Auflage, 2015, § 102 SGB IX, Rn. 83).

  • VG Würzburg, 17.09.2015 - W 3 K 15.163

    Notwendigkeit einer Arbeitsassistenz für Schwerbehinderten

    Während andere Leistungen der begleitenden Hilfe im Arbeitsleben regelmäßig als Ermessensleistungen ausgestaltet sind, besteht also auf die Übernahme der Kosten einer notwendigen Arbeitsassistenz bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 102 Abs. 4 SGB IX ein Rechtsanspruch jedenfalls dem Grunde nach (ebenso VG Augsburg, U.v. 9.10.2012 - Au 3 K 11.1545 - juris Rn. 33; VG Minden, B.v. 11.8.2014 - 6 K 314/14 - juris Rn. 7; für Ermessen hinsichtlich der Leistungshöhe: VG Minden, B.v. 22.7.2004 - 7 K 7681/03 - juris; VG Halle, U.v. 28.8.2008 - 4 A 49/07 - juris Rn. 32 ff.; gegen Ermessen und für gebundene Entscheidung sowohl hinsichtlich des Anspruchs dem Grunde nach als auch hinsichtlich des Anspruchsumfangs: OVG Berlin-Brandburg, U.v. 18.5.2011 - OVG 6 B 1.09 - juris Rn. 13; VG Stade, U.v. 25.6.2003 - 4 A 1687/01 - juris Rn. 21; VG Schleswig-Holstein, U.v. 27.8.2003 - 15 A 267/01 - juris; die Frage offen lassend: BVerwG, B.v. 28.6.2010 - 5 B 66/09 - juris Rn. 5 f.).
  • VG Minden, 22.07.2004 - 7 K 7681/03

    Kostenübernahme einer Arbeitsassistenz - Berücksichtigung der finanziell

    Im Ergebnis ebenso VG Bremen, Urteil vom 09.05.2003 - 7 K 2496/01 -, br 2003, 230; VG Hamburg, Urteil vom 09.07.2002 - 5 VG 3700/2001 -, br 2002, 218; wohl auch VG Halle, Urteil vom 29.11.2001 - 4 A 496/99 HAL -, br 2003, 195; a.A. VG Stade, Urteil vom 25.06.2003 - 4 A 1687/01 - , NVwZ-RR 2003, 761; VG Schleswig, Urteil vom 27.08.2003 - 15 A 267/01 -, br 2004, 111.
  • VG Freiburg, 25.08.2016 - 7 K 2476/16

    Ablehnung behinderungsbedingten Mehrbedarfs bei sehr hohem Einkommen und

    Darüber hinaus erscheint es erwägenswert, Satz 1 dieser Vorschrift wortlautgetreu - und damit entgegen der von der wohl herrschenden Auffassung (VG Stade, Urt. v. 25.06.2003 - 4 A 1687/01 -, juris, Rn. 25 m. w. N.; Cramer, Schwerbehindertengesetz, 5. Aufl. 1998, § 18 SchwbAV Rn. 6) präferierten historischen Interpretation (vgl. BR-Drs. 482/87, S. 61) - dahingehend auszulegen, dass zwar im Regelfall und damit anders als bei den "sonstigen Fällen" nach Satz 2 Leistungen bei behinderungsbedingtem Mehrbedarf ohne Rücksicht auf die Einkommensverhältnisse geleistet werden (dürfen), dass diese jedoch im Einzelfall, wenn nämlich eine Eigenbeteiligung wegen außergewöhnlich hoher Einkünfte und vergleichsweise geringen Belastungen ohne Weiteres zumutbar erscheint, ausnahmsweise bereits nach den tatbestandlichen Voraussetzungen nicht gewährt werden dürfen (so im Ergebnis auch Neumann/Pahlen, Schwerbehindertengesetz, 9. Aufl. 1999, § 18 SchwbAV Rn. 3).
  • VG Halle, 28.08.2008 - 4 A 49/07

    Erstattung von Kosten für eine Arbeitsassistenz durch das Integrationsamt

    Da weitere Rechtsnormen - insbesondere über die Verteilung der Mittel aus der Ausgleichsabgabe - nicht bestehen, namentlich die Bundesregierung von der in § 108 SGB IX eingeräumten Ermächtigung, durch Rechtsverordnung das Nähere über die Voraussetzungen des Anspruchs, die Höhe, Dauer und Ausführung der Leistungen zu regeln, keinen Gebrauch gemacht hat, hat der Beklagte über die Verteilung der - aus der Ausgleichsabgabe insgesamt - zur Verfügung stehenden Mittel nach pflichtgemäßem Ermessen zu entscheiden ( vgl. OVG Bremen, Beschluss vom 15. Oktober 2003 - 2 B 204/03 -, FEVS 55, S. 334; VG Hamburg, Urteil vom 09. Juli 2002 - 5 VG 3700/01 -, Juris; VG Bremen, Urteil vom 09. Mai 2003 - 7 K 2496/01 -, Juris; VG Minden, Beschluss vom 22. Juli 2004 - 7 K 7681/03 -, Juris, bestätigt durch OVG NW, Beschluss vom 11. Mai 2005 - 12 E 984/04 -, Juris; a.A. .A. VG Stade, Urteil vom 25. Juni 2003 - 4 A 1687/01 -, NVwZ-RR 2003, S. 761; VG Schleswig, Urteil vom 27. August 2003 - 15 A 267/01 -, Juris; VG München, Beschluss vom 01. Juni 2005 - M 6b E 05.1020 -, Juris).
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