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   VG Stuttgart, 08.08.2007 - 2 K 3070/07   

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https://dejure.org/2007,9691
VG Stuttgart, 08.08.2007 - 2 K 3070/07 (https://dejure.org/2007,9691)
VG Stuttgart, Entscheidung vom 08.08.2007 - 2 K 3070/07 (https://dejure.org/2007,9691)
VG Stuttgart, Entscheidung vom 08. August 2007 - 2 K 3070/07 (https://dejure.org/2007,9691)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • openjur.de

    Schutz der Vater-Kind-Beziehung im Ausländerrecht

  • Justiz Baden-Württemberg

    Schutz der Vater-Kind-Beziehung im Ausländerrecht

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    Art 6 GG, § 5 Abs 1 Nr 1a AufenthG, § 5 Abs 3 Halbs 2 AufenthG, § 10 Abs 3 S 2 AufenthG, § 10 Abs 3 S 3 AufenthG, § 25 Abs 5 AufenthG, § 34 Abs 1 AsylVfG
    Schutz der Vater-Kind-Beziehung im Ausländerrecht

  • Informationsverbund Asyl und Migration

    AufenthG § 25 Abs. 5; GG Art. 6 Abs. 1; AufenthG § 10 Abs. 3 S. 2; AufenthG § 5 Abs. 1; AfuenthG § 5 Abs. 1 Nr. 1 a; AufenthG § 5 Abs. 1 Nr. 1; AufenthG § 5 Abs. 1 Nr. 2
    D (A), Aufenthaltserlaubnis, Ausreisehindernis, Schutz von Ehe und Familie, Eltern-Kind-Verhältnis, abgelehnte Asylbewerber, offensichtlich unbegründet, Zuwanderungsgesetz, Altfälle, Rückwirkung, Passpflicht, Identität, Identitätsfeststellung, Lebensunterhalt, Ausweisungsgründe, Verbrauch, Ermessen

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Voraussetzungen eines aufenthaltsrechtlichen Ausreisehindernisses i.R.e. Vater-Kind-Beziehung; Überwindung der Sperrwirkung des § 10 Abs. 3 S. 2 Aufenthaltsgesetz (AufenthG) bei Vorliegen eines Regelanspruches nach § 25 Abs. 5 S. 2 AufenthG trotz Ablehnung eines Asyantrages; Regelmäßiges Vorliegen der Regelerteilungsvoraussetzung der geklärten Identität im Falle des Erfüllens der Passpflicht durch einen Ausländer

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • VGH Bayern, 22.07.2008 - 19 CE 08.781

    Erteilung einer Duldung wegen rechtlicher Unmöglichkeit der Ausreise; Schutz der

    A (2) -, AuAS 2004, 50; VG Stuttgart, Urt. v. 8.8.2007 - 2 K 3070/07 -, InfAuslR 2008, 32 [36]).

    Bei der Auslegung und Anwendung der ausländerrechtlichen Vorschriften darf deshalb nicht unberücksichtigt bleiben, dass durch das Gesetz zur Reform des Kindschaftsrechts vom 16. Dezember 1997 (BGBl 1, 2942) die Rechtspositionen des Kindes und seiner Eltern sowohl hinsichtlich des gemeinsamen Sorgerechts als auch hinsichtlich des Umgangsrechts gestärkt wurden (vgl. BVerwG, Urt. v. 20.2.2003 - 1 C 13.02 -, BVerwGE 117, 380 [390]; OVG Sachsen-Anhalt, B. v. 6.12.2006 - 2 M 317/06 -, InfAuslR 2007, 104 [105]; VG Stuttgart, Urt. v. 8.8.2007 - 2 K 3070/07 -, InfAuslR 2008, 32 [36]).

    Dann aber ist ihm in aller Regel auch eine freiwillige Rückkehr in sein Heimatland aus denselben rechtlichen Gründen nicht zuzumuten und damit unmöglich im Sinne des § 25 Abs. 5 Satz 1 AufenthG (vgl. BVerwG, U.v. 27.6.2006 - 1 C 14.05 -, BVerwGE 126, 192 [197]; VGH BW, B.v. 22.11.2006 - 13 S 2157/06 -, AuAS 2007, 38; OVG Saarlouis, U.v. 15.9.2006 - 2 R 1/06 - Juris; OVG NW, B.v. 7.2.2006 - 18 E 1534/05 -, NVwZ-RR 2006, 576; VGH BW, B. v. 22.11.2006 - 13 S 2157/06 -, AuAS 2007, 38; VG Stuttgart, Urt. v. 8.8.2007 - 2 K 3070/07 -, InfAuslR 2008, 32).

    In diese Abwägung sind einerseits die hinter § 5 AufenthG stehenden staatlichen Interessen, andererseits die privaten Interessen des Ausländers - vor allem die grundrechtlich geschützten - einzustellen (vgl. VG Stuttgart, Urt. v. 8.8.2007 - 2 K 3070/07 -, InfAuslR 2008, 32 [36]; VG Oldenburg, Urt. v. 17.1.2007 - 11 A 2381/05 -, Juris).

    Hinsichtlich des Vorliegens eines Ausweisungsgrundes (§ 5 Abs. 1 Nr. 2 AufenthG) ist deshalb zu berücksichtigen, dass die Geburt eines (gemeinsamen) Kindes regelmäßig eine Zäsur in der Lebensführung des Ast. darstellt, die den Verstoß gegen aufenthaltsrechtliche Vorschriften vor Entstehung der zu schützenden Lebensgemeinschaft in einem anderen Licht erscheinen lässt und die Versagung aufenthaltsrechtlichen Schutzes im Interesse des verfassungsrechtlich verbürgten Kindeswohls grundsätzlich nicht mehr zu rechtfertigen vermag (vgl. OVG Sachsen-Anhalt, B v. 6.12.2006 - 2 M 317/06 -, InfAuslR 2007, 104 [105]; OVG Saarlouis, Urt. v. 15.9.2006 - 2 R1/06 - juris; OVG Bautzen, B. v. 31.8.2000 - 3 BS 713/99 -, NVwZ-RR 2001, 689 f.; VG Stuttgart, Urt. v. 8.8.2007 - 2 K 3070/07 -, InfAuslR 2008, 32 [36]).

    Letzteres ist vor allem dann der Fall, wenn - wie hier - die Gefahr einer zeitlich nicht absehbaren und mit dem Kindeswohl nicht zu vereinbarenden längeren Trennung besteht (vgl. OVG Sachsen-Anhalt, B. v. 6.12.2006 - 2 M 317/06 -, InfAuslR 2007, 104 [105]; VG Stuttgart, Urt. v. 8.8.2007 - 2 K 3070/07 -, InfAuslR 2008, 32 [36]).

  • VG Hamburg, 19.06.2008 - 15 K 1993/07

    Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis zur Erweiterung der Eltern-Kind-Beziehung

    Unterhaltsleistungen können ein Zeichen für die Wahrnehmung der elterlichen Verantwortung sein ( BVerfG, Beschluss vom 8.12.2005; 2 BvR 1001/04, Juris Rn. 16 ff.; BVerfG, Beschluss vom 23.1.2006, 2 BvR 1935/05, Juris Rn. 16 ff.; VG Stuttgart, Urteil vom 8.8.2007, 2 K 3070/07, Juris Rn. 28 ff.; VG Augsburg, Beschluss vom 21.12.2007, Au 1 S 07.1469, Juris 47 ff.; VG Lüneburg, Beschluss vom 15.1.2008, 1 B 36/07, Juris Rn. 7 ff. ).

    Vielmehr ist zu befürchten, dass der Vater ohne regelmäßige Besuche dem Kind auf Dauer ein Fremder werden wird ( BVerfG, Beschluss vom 31.8.1999, 2 BvR 1523/99, Juris Rn. 10 - kurzfristige Trennung von zweieinhalbjährigem Kind regelmäßig unzumutbar; BVerfG, Beschluss vom 8.12.2005, 2 BvR 1001/04, Juris Rn. 37; bereits OVG Hamburg, Beschluss vom 14.2.1992 Bs VII 127/91, InfAuslR 1992, S. 354, 356 m.w.N.; VG Stuttgart, Urteil vom 8.8.2007, 2 K 3070/07, Juris Rn. 29; VG Lüneburg, Beschluss vom 15.1.2008, 1 B 36/07, Juris Rn. 8 ).

  • VG Hamburg, 10.03.2009 - 5 K 45/06

    Zur Sperrwirkung des § 10 Abs 3 S 2 AufenthG 2004 in sog. "Altfällen"

    Bis zum Inkrafttreten des Zuwanderungsgesetzes hatte der Ausländer jedoch keine hinreichende Möglichkeit, Rechtsschutz speziell gegen das auf § 30 Abs. 3 AsylVfG gestützte Offensichtlichkeitsurteil des Bundesamts zu erlangen (gegen die Anwendung des § 10 Abs. 3 Satz 2 AufenthG auf Altfälle bei Vorliegen der Anspruchsvoraussetzungen für die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis im Übrigen deshalb auch VG Stuttgart, Urteil vom 08.08.2007, 2 K 3070/07, juris Rn. 32; VG Frankfurt, Urteil vom 31.10.2006, 1 E 1230/06, juris; Discher , in: GK-AufenthG, § 10 Rn. 194; zweifelnd auch OVG Magdeburg, Beschluss vom 23.02.2006, 2 M 114/06, juris Rn. 9; anders BayVGH, Urteil vom 06.03.2008, 10 B 06.2961, juris Rn. 15 - gegen diese Entscheidung Zulassung der Revision durch BVerwG, Beschluss vom 10.12.2008, 1 B 7/08, 1 B 7/08 (1 C 30/08), juris; offen gelassen für den hier behandelten Fall, in dem das Asylverfahren am 01.01.2005 bereits bestandskräftig abgeschlossen war, in BVerwG, Urteil vom 16.12.2008, 1 C 37/07, juris Rn. 14).
  • VG Halle, 21.05.2012 - 1 A 264/10

    Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis im Fall des § 10 Abs. 3 Satz 3

    Es ist regelmäßig davon auszugehen, dass der persönliche Kontakt des Kindes zum getrennt lebenden Elternteil und der damit verbundene Aufbau und die Kontinuität emotionaler Bindungen zu Vater und Mutter in aller Regel der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes dient und das Kind beide Eltern braucht (vgl. zum Ganzen VG Stuttgart, Urteil vom 8. August 2007 - 2 K 3070/07 -, Juris).
  • VG Stuttgart, 04.12.2008 - 2 K 3190/08

    Absehen von der Einhaltung des Visumverfahrens; Kindeswohl

    Dabei kann der Nichteinhaltung der Erteilungsvoraussetzungen in der Abwägung grundsätzlich nicht das gleiche Gewicht beigemessen werden, das ihm bei Aufenthaltsbegehren zu anderen Zwecken zukommt (vgl. Bäuerle, in GK-AufenthG, § 5 Rdnr. 185 f. m.w.N.; Urt. der Kammer v. 08.08.2007 - 2 K 3070/07 - InfAuslR 2008, 32; Bayerischer VGH, Beschl. v. 22.07.2008 - 19 CE 08.781 - juris).
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