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   VG Würzburg, 05.12.2014 - W 3 K 14.30001   

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VG Würzburg, 05.12.2014 - W 3 K 14.30001 (https://dejure.org/2014,49595)
VG Würzburg, Entscheidung vom 05.12.2014 - W 3 K 14.30001 (https://dejure.org/2014,49595)
VG Würzburg, Entscheidung vom 05. Dezember 2014 - W 3 K 14.30001 (https://dejure.org/2014,49595)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    Weibliche GenitalverstümmelungIm Bundesgebiet geborenes KindKeine inländische FluchtalternativeÄthiopien; Beschneidung; Oromo; Mutter alleinstehend

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • VG Ansbach, 02.10.2018 - AN 3 K 17.34111

    Verfolgungshandlung nicht glaubhaft dargelegt

    Zwar kann eine konkret drohende Beschneidung eine Verfolgung in diesem Sinn darstellen, da sie allein Frauen als soziale Gruppe betrifft und ihnen gezielt Rechtsverletzungen zufügt, die sie ihrer Intensität nach aus der übergreifenden Friedensordnung der staatlichen Einheit ausgrenzt und die sie landesweit in eine ausweglose Lage versetzt, sofern sie auf einen Familienverband angewiesen sind, der die Beschneidung durchsetzt (BVerfG, B.v. 10.7.1989 - 2 BvR 502/86 - BVerfGE 80, 315ff.; zur Beschneidung als Verfolgungshandlung: VG Aachen, U.v. 16.9.2014 - 2 K 2262/13.A -, juris Rn. 30 m.w.N.; VG Würzburg, U.v. 5.12.2014 - W 3 K 14.30001-, juris Rn. 31; VG Ansbach, U.v. 27.9.2016 - AN 3 K 16.30877-, juris; Hailbronner, Ausländerrecht, Stand Juni 2014, § 3a AsylG Rn.35).
  • VG Ansbach, 20.07.2017 - AN 3 K 16.32081

    Rückkehr nach Äthiopien - Zwangsheirat und Beschneidung als flüchtlingsrelevante

    Zwar ist eine konkret drohende Beschneidung geeignet, Flüchtlingsschutz zu begründen (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, U.v. 14.2.2014 - 1 A 1139/13.A -, juris Rn. 80; VG Aachen, U.v. 16.9.2014 - 2 K 2262/13.A -, juris Rn. 30 m.w.N.; VG Würzburg, U.v. 5.12.2014 - W 3 K 14.30001 -, juris Rn. 31 ff.; VG Ansbach, U.v. 24.9.2015 - AN 3 K 14.30480 - Hailbronner, Ausländerrecht, Stand Juni 2014, § 3a AsylG Rn. 35).
  • VG Ansbach, 31.08.2017 - AN 3 K 16.30048

    Offensichtlich unbegründete Klage - Anspruch auf Zuerkennung eines Bleiberechts

    Eine konkret drohende Beschneidung ist geeignet, Flüchtlingsschutz zu begründen (OVG Nordrhein-Westfalen, U.v.14.2.2014 - 1 A 1139/13.A - juris Rn. 80; VG Aachen, U.v. 16.9.2014 - 2 K 2262/13.A -, juris Rn. 30 m.w.N.; VG Würzburg, U.v. 5.12.2014 - W 3 K 14.30001 -, juris Rn. 31; VG Ansbach, U.v. 27.9.2016 - AN 3 K 16.30877 - juris; Hailbronner, Ausländerrecht, Stand Juni 2014, § 3a AsylG Rn. 35).
  • VG Ansbach, 27.09.2016 - AN 3 K 16.30877

    Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft bei begründetem Verdacht einer drohenden

    Zwar ist eine konkret drohende Beschneidung geeignet, Flüchtlingsschutz zu begründen (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, U. v. 14.2.2014 - 1 A 1139/13.A -, juris Rn. 80; VG Aachen, U. v. 16.9.2014 - 2 K 2262/13.A -, juris Rn. 30 m. w. N.; VG Würzburg, U. v. 5.12.2014 - W 3 K 14.30001 -, juris Rn. 31 ff.; VG Ansbach, U. v. 24.9.2015 - AN 3 K 14.30480 - ; Hailbronner, Ausländerrecht, Stand Juni 2014, § 3a AsylG Rn. 35).
  • VG Frankfurt/Main, 29.08.2017 - 5 K 1900/17

    Die Kläger sind eigenem Vorbringen zufolge äthiopische Staatsangehörige vom Volke

    Schließlich begründet die Tatsache, dass die Klägerin zu 3. unbeschnitten ist, weder einen Anspruch auf internationalen noch auf nationalen Schutz der Kläger insgesamt oder zumindest der Klägerin zu 3. Das Gericht lässt dahinstehen, inwieweit den von den Klägern angeführten Urteilen der Bayerischen Verwaltungsgerichte Ansbach vom 10. Oktober 2010 - AN 18 K 10.30254 - und Würzburg vom 5. Dezember 2014 - W 3 K 14.30001 - sowie der Begründung des Bescheids des Bundesamtes vom 27. Juli 2017 - ...-1 - 225 - (Bl. 53 - 55 d.A.) zu folgen ist, denn ausgehend davon, dass die Klägerin zu 3. nicht allein nach Äthiopien zurückkehren würde (vgl. BVerwG, Urteil vom 8. September 1992 - 9 C 8/91 -, BVerwGE 90, 364 = juris Rn. 15) und ihre Eltern, der Kläger zu 1. sowie die Klägerin zu 2., eine Beschneidung erklärtermaßen ablehnen (Sitzungsniederschrift S. 11), ist anzunehmen, dass die Eltern einem entsprechenden sozialen Druck auf Vornahme dieses atavistischen Initiationsritus widerstehen würden.
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