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   VG Würzburg, 10.10.2017 - W 8 E 17.33482   

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https://dejure.org/2017,41416
VG Würzburg, 10.10.2017 - W 8 E 17.33482 (https://dejure.org/2017,41416)
VG Würzburg, Entscheidung vom 10.10.2017 - W 8 E 17.33482 (https://dejure.org/2017,41416)
VG Würzburg, Entscheidung vom 10. Januar 2017 - W 8 E 17.33482 (https://dejure.org/2017,41416)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • BAYERN | RECHT

    VwGO § 80 Abs. 5, § 123; VwVfG § 51 Abs. 3; AsylG § 29 Abs. 1 Nr. 5, § 36 Abs. 4, § 71; AufenthG § 60 Abs. 5, Abs. 7 S. 1
    Gewährung des Eilrechtsschutzes wegen nationaler Abschiebungsverbote

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (22)

  • VG Lüneburg, 08.02.2018 - 3 B 3/18

    Asyl, Afghanistan - Folgeantrag - vorläufiger Rechtsschutz

    Dabei kann dahingestellt bleiben, ob der nach seinem Wortlaut auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung der Anfechtungsklage gerichtete Antrag des Antragstellers als Antrag gem. § 123 VwGO (so VG München, Beschl. v. 14.12.2017 - M 6 E 17.49487 -, juris Rn. 18; VG Cottbus, Beschl. v. 08.12.2017 - 4 L 646/17.A -, juris Rn. 13; VG München, Beschl. v. 28.05.2014 - M 24 E 14.30698 -, juris Rn. 17; vgl. hierzu auch VG Minden, Beschl. v. 13.01.2018 - 12 L 2405/17.A -, juris Rn. 13; zu dieser Möglichkeit vgl. auch BVerfG, Stattg. Kammerbeschl. v. 08.11.2017 - 2 BvR 809/17 -, juris Rn. 17; Kammerbeschl. v. 16.03.1999 - 2 BvR 2131/95 -, juris Rn. 26) auszulegen oder bereits als Antrag gem. § 80 Abs. 5 VwGO (so Schleswig-Holst. VG, Beschl. v. 11.12.2017 - 4 B 168/17 -, juris Rn. 2 ff. m.w.N.; jeweils differenzierend VG Münster, Beschl. v. 24.11.2017 - 3 L 1944/17.A -, juris Rn. 12, 25; VG Würzburg, Beschl. v. 10.10.2017 - W 8 E 17.33482 -, juris Rn. 10 ff.) statthaft ist; die Anfechtungsklage hat insoweit keine aufschiebende Wirkung (vgl. § 75 Abs. 1 AsylG).

    Bei Anwendung des § 80 Abs. 5 Satz 1 Var. 1 VwGO kann der Antrag gemäß §§ 71 Abs. 4, 36 Abs. 4 Satz 1 AsylG nur dann Erfolg haben, wenn zum Zeitpunkt der gerichtlichen Entscheidung ernstliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit des angegriffenen Verwaltungsaktes, d.h. hier der Entscheidung der Antragsgegnerin, den Asylantrag im Bescheid vom 12. Januar 2018 als unzulässig abzulehnen, bestehen (Schleswig-Holst. VG, Beschl. v. 11.12.2017 - 4 B 168/17 -, juris Rn. 17 ff.; VG Münster, Beschl. v. 24.11.2017 - 3 L 1944/17.A -, juris Rn. 28; VG Würzburg, Beschl. v. 10.10.2017 - W 8 E 17.33482 -, juris Rn. 12).

    Sofern bzw. soweit ein Antrag gem. § 123 VwGO statthaft wäre, ist für einen Anordnungsanspruch ebenfalls maßgeblich, ob ernsthafte Zweifel an der Rechtmäßigkeit der vom Bundesamt getroffenen Entscheidung bestehen (VG München, Beschl. v. 14.12.2017 - M 6 E 17.49487 -, juris Rn. 24 f.; Beschl. v. 28.05.2014 - M 24 E 14.30698 -, juris Rn. 20; VG Würzburg, Beschl. v. 10.10.2017 - W 8 E 17.33482 -, juris Rn. 22).

    Dabei kann offen bleiben, ob eine erneute Prüfung des § 60 Abs. 5 und 7 Satz 1 AufenthG nur unter den Voraussetzungen des § 71 Abs. 1 Satz 1 Halbsatz 1 AsylG i.V.m. § 51 Abs. 1 bis 3 VwVfG möglich ist (so etwa VG des Saarlandes, Urt. v. 14.12.2017 - 6 K 791/16 -, juris Rn. 35; VG Ansbach, Urt. v. 13.12.2017 - AN 9 K 15.30166 -, juris Rn. 22; so wohl auch VG München, Beschl. v. 14.12.2017 - M 6 E 17.49487 -, juris Rn. 31; VG Cottbus, Beschl. v. 08.12.2017 - 4 L 646/17.A -, juris Rn. 31; a.A. Sächs. OVG, Urt. v. 21.06.2017 - 5 A 109/15.A -, Rn. 26, juris; wohl auch VG Münster, Beschl. v. 24.11.2017 - 3 L 1944/17.A -, juris Rn. 43; VG Würzburg, Beschl. v. 10.10.2017 - W 8 E 17.33482 -, juris Rn. 22; VG Lüneburg, Beschl. v. 23.05.2017 - 3 B 14/17 -, juris Rn. 16; wofür auch § 31 Abs. 3 Satz 1 AsylG spricht), weil die Ablehnung der Änderung des Bescheides vom 8. September 2016 insoweit vielmehr bereits deswegen voraussichtlich rechtmäßig ist, weil nach den dem Gericht aktuell vorliegenden Erkenntnismitteln weder die Sicherheitslage noch die humanitäre Lage in Afghanistan derzeit ein Abschiebungsverbot für den Antragsteller, als arbeitsfähigen Mann, der Berufserfahrung aufweist und auf Verwandte in Afghanistan zurückgreifen kann, begründen (vgl. zuletzt VG Lüneburg, Urt. v. 08.01.2018 - 3 A 207/16 -, juris Rn. 59; Urt. v. 14.08.2017 - 3 A 146/15 -, juris Rn. 48, 57 f.; vgl. dazu auch VGH BaWü, Urt. v. 09.11.2017 - A 11 S 789/17 -, juris Rn. 235; dazu aa)).

  • VG Würzburg, 30.04.2018 - W 8 K 17.33481

    Unterbrechung der christlichen Aktivitäten durch Strafhaft sowie wegen Depression

    Mit Beschluss vom 10. Oktober 2017 ordnete das Gericht im Eilverfahren W 8 E 17.33482 (juris) an, dass der Kläger vorläufig nicht abgeschoben werden dürfe.

    Wegen der weiteren Einzelheiten des Sachverhalts wird auf die Gerichtsakten (einschließlich der Akte des Eilverfahrens W 8 E 17.33482) und die beigezogenen Behördenakten Bezug genommen.

    Ergänzend nimmt das Gericht auf seinen Beschluss im Sofortverfahren (VG Würzburg, B.v. 10.10.2017 - W 8 E 17.33482 - juris Rn. 13 ff.) Bezug, in dem es die Thematik schon ausführlich gewürdigt hat.

  • VG Würzburg, 08.05.2018 - W 1 S 18.30820

    Einstweiliger Rechtsschutz bei Ablehnung des Folgeantrags als unzulässig und ohne

    Das Bundesamt hat in einem derartigen Fall die Ausländerbehörde über die Anordnung der aufschiebenden Wirkung und die damit verbundenen Rechtsfolgen in Kenntnis zu setzten (vgl. im Einzelnen VG München, B.v. 8.5.2017 - M 2 E 17.37375 - juris; VG Würzburg, B.v. 10.10.2017 - W 8 E 17.33482 - juris).

    Denn gerade bei sich fließend entwickelnden dauerhaften Sachverhalten wie hier bei der Religionskonversion ist maßgeblich auf die Taufe als der nach außen erkennbaren Manifestation der Konversion abzustellen (vgl. dazu HessVGH, B.v. 23.2.2010 - 6 A 1389/09.A - Asylmagazin 2010, 120; VG Würzburg, B.v. 10.10.2017 - W 8 E 17.33482 - juris).

  • VG Bayreuth, 21.11.2017 - B 3 E 17.33402

    Unzulässigkeit eines Asylfolgeantrags - Kein Abschiebungsverbot aus

    Obwohl die Ablehnung des Folgeantrags als unzulässig (§ 29 Abs. 1 Nr. 5 AsylG) im Hauptsacheverfahren mit der Anfechtungsklage anzugreifen ist (BVerwG, U.v. 14.12.2016 - 1 C 4/16 - juris), liegt kein Fall des § 80 Abs. 5 VwGO vor, weil keine erneute Abschiebungsandrohung erlassen wurde und die Entscheidung, kein weiteres Asylverfahren durchzuführen, für sich betrachtet - ohne die bereits rechtskräftigen Abschiebungsandrohungen - keinen vollziehbaren Verwaltungsakt, aus dem die Vollstreckung droht, darstellt (VG Bayreuth, B.v. 11.07.2017 - B 6 E 17.32344 - juris; VG München, B.v. 30.05.2017 - M 24 E 17.41447 - juris; VG Würzburg, B.v. 19.6.2017 - W 1 S 17.32522 - juris; VG Augsburg, B.v. 14.3.2017 - Au 5 E 17.31264 - juris; a.A. VG Würzburg, B.v. 10.10.2017 - W 8 E 17.33482- juris sowie VG Dresden, B.v. 11.09.2017 - 13 L 1004/17.A - juris: vorläufiger Rechtsschutz gegen einen Folgeantragsbescheid ohne erneute Abschiebungsandrohung erfolgt durch einen Antrag nach § 80 Abs. 5 VwGO auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung der Anfechtungsklage gegen die Ablehnung des Folgeantrags als unzulässig sowie durch einen (hilfsweisen) Antrag auf vorläufigen Rechtsschutz gemäß § 123 VwGO zur Sicherung von Ansprüchen des Antragstellers auf Feststellung der Voraussetzungen eines Abschiebungsverbots nach § 60 Abs. 5 und 7 Satz 1 AufenthG).

    Dies bedeutet, dass in Asylverfahren, die einen Asylfolgeantrag zum Gegenstand haben, jedenfalls nach dem eindeutigen Wortlaut der genannten Regelung die Feststellung, ob die Voraussetzungen eines nationalen Abschiebungsverbots vorliegen, entgegen der bis zum 5. August 2016 geltenden Rechtslage unabhängig davon zu treffen ist, ob die Voraussetzungen des § 51 Abs. 1 bis 3 VwVfG vorliegen (vgl. SächsOVG, U.v. 21.6.2017 - 5 A 109/15.A - juris; VG Oldenburg, B.v. 16.3.2017 - 3 B 1322/17 - juris; VG Würzburg, U.v. 15.2.2017 - W 6 K 16.31039 - juris; VG Würzburg, B.v. 10.10.2017 - W 8 E 17.33482 - juris).

  • VG Magdeburg, 12.03.2018 - 3 B 68/18

    Vorläufiger Rechtsschutz bei Ablehnung eines Folgeantrages ohne erneute

    Dem Erlass einer einstweiligen Anordnung, mit welcher der Antragsgegnerin aufgegeben wird, gegenüber der Ausländerbehörde zu erklären, dass entgegen der zunächst nach § 71 Abs. 5 Satz 2 AsylG ergangenen Mitteilung vorläufig keine Abschiebung erfolgen darf (so zur Rechtslage vor Inkrafttreten des Integrationsgesetzes VGH Baden-Württemberg, Beschl. v. 13. September 2000 - 11 S 988/00 -, juris Rz. 7; vgl. auch BVerfG, Beschl. v. 16. März 1999 - 2 BvR 2131/95 -, juris Rz. 26), steht somit § 123 Abs. 5 VwGO entgegen, wonach im Anwendungsbereich des § 80 Abs. 5 VwGO die Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes über § 123 Abs. 1 VwGO ausscheidet (wie hier VG Würzburg, Beschl. v. 10. Oktober 2017 - W 8 E 17.33482 -, juris Rz. 9; VG Dresden, Beschl. v. 11. September 2017 - 13 L 1004/17.A -, juris Rz. 20; VG München, Beschl. v. 8. Mai 2017 - M 2 E 17.37375 -, juris Rz. 14; anders dagegen VG Bayreuth, Beschl. v. 11. Juli 2017 - B 6 E 17.32344 -, juris Rz. 20; VG Augsburg, Beschl. v. 14. März 2017 - Au 5 E 17.31264 -, juris Rz. 18; VG Würzburg, Beschl. v. 19. Juni 2017 - W 1 S 17.32522 -, juris Rz. 9).

    Das Bundesamt hat in einem derartigen Fall die Ausländerbehörde über die Anordnung der aufschiebenden Wirkung und die damit verbundenen Rechtsfolgen in Kenntnis zu setzen (vgl. im Einzelnen VG München, Beschl. v. 8. Mai 2017 - M 2 E 17.37375 -, a. a. O. Rz. 14; VG Würzburg, Beschl. v. 10. Oktober 2017 - W 8 E 17.33482 -, juris Rz. 10).

  • VGH Hessen, 13.09.2018 - 3 B 1712/18

    Antragsart und Antragsgegner im Eilverfahren bei Ablehnung eines

    Lehnt - wie hier - die Antragsgegnerin einen Asylantrag als Folgeantrag gemäß § 29 Abs. 1 Nr. 5 i.V.m. § 71 AsylG als unzulässig ab und erlässt angesichts der im Asylerstverfahren ergangenen vollziehbaren Abschiebungsandrohung nach § 71 Abs. 5 Satz 1 AsylG keine erneute Abschiebungsandrohung, ist die einstweilige Anordnung nach § 123 Abs. 1 VwGO die statthafte Antragsart, um vorläufig eine Abschiebung zu verhindern (wie hier: VG des Saarlandes, Beschl. v. 20.08.2018 - 6 L 1012/18 -, juris, VG Berlin, Beschl. v. 21.11.2017, 32 L 670.17 A, juris; VG Augsburg, Beschl. v. 14.03.2017, Au 5 E 17.31264, juris; VG Bayreuth, Beschl. v. 11.07.2017, B 6 E 17.32344, juris; VG Arnsberg, Beschl. v. 18.05.2018, 7 L 737/18.A; VG Regensburg, Beschl. vom 19.06.2018, RO 2 E 18.31617, VG München, Beschl. v. 14.12.2017 - M 6 E 17.49487, juris; Funke-Kaiser in: Gemeinschaftskommentar zum Asylgesetz, Rn. 387 ff. zu § 71 AsylG; Bergmann in: Bergmann/Dienelt, Ausländerrecht, 12. Aufl. 2018, § 71 AsylG Rn. 49; Marx, Aufenthalts-, Asyl- und Flüchtlingsrecht, 6. Aufl., § 9 Rn. 177, 181; Dickten in: BeckOK Ausländerrecht, Stand 01.05.2018, § 71 AsylVfG, Rn. 37; a. A. VG München, Beschl. v. 23.03.2017, M 2 S 17.34212 und v. 22.06.2017, M 12 S 17.43925, juris; VG Dresden, Beschl. vom 11.09.2017, 13 L 1004/17.A, juris; VG Würzburg, Beschl. v. 10.10.2017, W 8 E 17.33482 und vom 08.05.2018, W 1 S 18.30820, juris; VG Münster, Beschl. vom 24.11.2017, 3 L 1944/17.A; VG Bremen, Beschl. vom 30.01.2018, 1 V 3723/17, juris; VG Magdeburg, Beschl. vom 12.03.2018, 3 B 68/18, juris, die sämtlich den Antrag nach § 80 Abs. 5 VwGO für statthaft halten).
  • VG Ansbach, 21.06.2018 - AN 1 E 18.30659

    Abschiebungsverbot, Iran, christlichen Glauben, Christentum, Konversion, Religion

    Anders als früher scheidet also insoweit ein Antrag nach § 123 VwGO aus; § 80 Abs. 5 VwGO ist insoweit vorrangig, vgl. § 123 Abs. 5 VwGO (vgl. VG Würzburg, B. v. 10.10.2017 - W 8 E 17.33482 - VG München, B. v. 8.5.2017 - M 2 E 17.37375).

    Allein auf die Mitteilung nach § 71 Abs. 5 Satz 2 AsylG kann insoweit nicht abgestellt werden, insbesondere wenn ein Rechtsschutzbegehren gegen die Unzulässigkeitserklärung in Nr. 1 des Bescheides erfolglos bleibt (vgl. im Einzelnen VG München, B.v. 8.5.2017 - M 2 E 17.37375, juris; VG Würzburg, B.v. 10.10.1017 - W 8 E 17.33482).

  • VG Würzburg, 02.01.2018 - W 7 S 17.33934

    Ablehnung der Durchführung eines weiteren Asylverfahrens

    Das Bundesamt hat in einem derartigen Fall die Ausländerbehörde über die Anordnung der aufschiebenden Wirkung und die damit verbundenen Rechtsfolgen in Kenntnis zu setzten (vgl. im Einzelnen VG München, B.v. 8.5.2017 - M 2 E 17.37375 - juris; ebenso VG Würzburg, B.v. 10.10.2017 - W 8 E 17.33482 -, juris; VG Dresden, B.v. 11.9.2017 - 13 L 1004/17.A, juris; VG Münster, B.v. 24.11.2017 - 3 L 1944/17.A -, juris; a.A. aber etwa VG München, B.v. 18.8.2017 - M 6 S 17.35653 - juris; VG Bayreuth, B.v. 11.7.2017 - B 6 E 17.32344 - juris; VG Würzburg, B.v. 19.6.2017 - W 1 S 17.32522 - juris; VG Augsburg, B.v. 14.3.2017 - Au 5 E 17.31264 - juris; VG Augsburg, B.v. 23.10.2017 - Au 8 E 17.35023 - juris; VG Regensburg, B.v. 22.7.2013 - RN 9 S 13.30312 - juris Rn. 10).

    Allein auf die Mitteilung nach § 71 Abs. 5 Satz 2 AsylG kann insoweit nicht abgestellt werden, insbesondere wenn ein Rechtsschutzbegehren gegen die Unzulässigkeitserklärung in Ziffer 1 des Bescheides erfolglos bleibt (vgl. im Einzelnen VG München, B.v. 8.5.2017 - M 2 E 17.37375 - juris; ebenso VG Würzburg, B.v. 10.10.2017 - W 8 E 17.33482 -, juris; VG Dresden, B.v. 11.9.2017 - 13 L 1004/17.A, juris; VG Münster, B.v. 24.11.2017 - 3 L 1944/17.A -, juris).

  • VG Bayreuth, 27.02.2018 - B 4 S 18.30058

    Asylfolgeantrag - Einberufung zum Wehrdienst

    Dazu ist es erforderlich, aber auch ausreichend, dem Bundesamt aufzugeben, gegenüber der zuständigen Ausländerbehörde zu erklären, dass die Abschiebung bis zu einer rechtkräftigen Entscheidung über das Vorliegen der Voraussetzungen des § 60 Abs. 5 und 7 AufenthG im Hauptsacheverfahren nicht vollzogen werden darf (VG München, B. v. 10.05.2017 - M 2 S 17.38234 - juris Rn. 15; VG Würzburg, B.v. 10.10.2017 - W 8 E 17.33482 - juris Rn. 9 f.).

    Ein Anordnungsgrund liegt vor, wenn der Antragsteller nach der Ablehnung seines Folgeantrages aufgrund der rechtskräftigen Abschiebungsandrohung im Bescheid vom 16.12.2011 ernsthaft mit einer Abschiebung rechnen muss, die einen Anspruch auf Feststellung von nationalen Abschiebungsverboten vereiteln oder zumindest erschweren würde (vgl. VG Würzburg, B.v. 10.10.2017 - W 8 E 17.33482 - juris Rn. 29).

  • VG Würzburg, 18.04.2019 - W 8 S 19.30705

    Wiederaufgreifen des Asylverfahrens

    In der letzten Zeit mehren sich - auch obergerichtliche - Gerichtsentscheidungen, die bei der vorliegenden Fallgestaltung - Bescheid im Folgeverfahren ohne erneute Abschiebungsandrohung - im Hinblick auf die Systematik, die Effizienz und das Rechtsschutzziel des Antragstellers/der Antragstellerin allein einen Antrag nach § 123 VwGO für richtig erachten (vgl. etwa OVG RhPf, B.v. 14.1.2019 - 7 B 11544/18 - AuAS 2019, 65; VGH BW, B.v.29.11.2018 - 12 S 2504/18 - DÖV 2019, 247; HessVGH, B.v. 13.9.2018 - 3 B 1712/18.A - NVwZ-RR 2019, 342 sowie VG Würzburg, B.v. 6.2.2019 - W 10 S 19.300067 - juris; B.v. 10.10.2017 - W 8 E 17.33482 - juris; VG Ansbach, B.v. 11.10.2018 - AN 3 E 18.31175 - juris; VG Berlin, B.v. 17.9.2018 - 6 L 302.18 A - juris; SaarlVG, B.v. 20.8.2018 - 6 L 1012/18 - juris; VG Regensburg, B.v. 19.6.2018 - RO 2 E 18.31617 - juris; VG Arnsberg, B.v. 18.5.2018 - 7 L 737/18.A - juris; anderer Ansicht etwa VG Würzburg, B.v. 29.1.2019 - W 3 S 18.32398 - juris; VG München, B.v. 8.8.2018 - M 18 E 18.32455 - juris; VG Münster, B.v. 24.11.2017 - 3 L 1944/17.A - juris; jeweils m.w.N.).
  • VG Bayreuth, 08.01.2018 - B 6 E 17.33146

    Antrag auf Feststellung nationaler Abschiebungsverbote

  • VG Münster, 24.11.2017 - 3 L 1944/17
  • VG Würzburg, 25.02.2019 - W 8 S 19.30348

    Einstweilige Anordnung, Abschiebungsverbot, Erneute Abschiebungsandrohung,

  • VG Saarlouis, 20.08.2018 - 6 L 1012/18

    Statthafte Antragsart im vorläufigen Rechtsschutzverfahren bei Ablehnung eines

  • VG Arnsberg, 18.05.2018 - 7 L 737/18
  • VG München, 08.08.2018 - M 18 E 18.32455

    Vorläufiger Rechtsschutz gegen ablehnenden Folgeantragsbescheid

  • VG Berlin, 21.11.2017 - 32 L 670.17

    Unzulässigkeit eines Asylfolgeantrags; Abschiebungsverbot wegen Homosexualität

  • VG Berlin, 28.08.2018 - 3 L 398.18
  • VG Saarlouis, 15.02.2019 - 3 L 167/19

    AsylR: Rückholung eines abgeschobenen Asylbewerbers aus Bulgarien (Bulgarien als

  • VG Augsburg, 28.06.2018 - Au 4 S 18.31034

    Einstweiliger Rechtsschutz bei abgelehntem Asylfolgeantrag

  • VG Cottbus, 21.03.2018 - 3 L 122/18
  • VG Würzburg, 14.03.2018 - W 8 S 18.30469

    Insgesamt erfolgloses Eilbegehren eines Algeriers im Asylfolgeverfahren

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