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   VGH Baden-Württemberg, 04.03.1993 - A 12 S 1380/91   

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https://dejure.org/1993,2536
VGH Baden-Württemberg, 04.03.1993 - A 12 S 1380/91 (https://dejure.org/1993,2536)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 04.03.1993 - A 12 S 1380/91 (https://dejure.org/1993,2536)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 04. März 1993 - A 12 S 1380/91 (https://dejure.org/1993,2536)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • openjur.de

    Bejahung der Voraussetzungen des AuslG 1990 § 51 Abs 1 im Falle des Familienasyls ohne weitere Prüfung nach AsylVfG § 31 Abs 4; zur Frage der Bestandskraft der Anerkennung als Asylberechtigter; zur Lage der Jeziden in der Türkei

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    § 51 Abs 1 AuslG 1990, § 31 Abs 4 AsylVfG vom 26.06.1992, § 26 Abs 1 AsylVfG vom 26.06.1992, § 26 Abs 2 AsylVfG vom 26.06.1992, Art 16 Abs 2 S 2 GG
    Bejahung der Voraussetzungen des AuslG 1990 § 51 Abs 1 im Falle des Familienasyls ohne weitere Prüfung nach AsylVfG § 31 Abs 4; zur Frage der Bestandskraft der Anerkennung als Asylberechtigter; zur Lage der Jeziden in der Türkei

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • VBlBW 1993, 210 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • VG Freiburg, 12.05.2004 - A 7 K 11940/02

    Keine Gruppenverfolgung der Yeziden im Irak

    Schutz vor den Folgen anarchischer Zustände oder der Auflösung der Staatsgewalt wird durch Art. 16 a Abs. 1 GG nicht versprochen (VGH Bad.-Württ., Urt. v. 04. März 1993 - A 12 S 1380/91 -, und Hess.VGH, Urt. v. 18. Mai 1992 - 12 UE 3905/88 -, jew. m. w. N.; BVerwG, Urt. v. 23. Februar 1988 - 9 C 85/87 -, BVerwGE 79, 79 = DVBl. 1988, 645).

    Die Annahme einer Gruppenverfolgung setzt eine Verfolgungsdichte voraus, die in quantitativer Hinsicht die Gefahr einer so großen Vielzahl von Eingriffshandlungen aufweist, dass ohne weiteres von einer aktuellen Gefahr eigener Betroffenheit jedes Gruppenmitglieds gesprochen werden kann (VGH Bad.-Württ., Urt. v. 04. März 1993, a.a.O., und Hess.VGH, Urt. v. 18. Mai 1992, a.a.O.; BVerwG, Urt. v. 23. Februar 1988 - 9 C 85/87 -, BVerwGE 79, 79 = DVBl. 1988, 645).

    Nach den dem Gericht vorliegenden Erkenntnisquellen (vgl. etwa Lagebericht des AA v.  06. November 2003; Stellungnahmen des Deutschen Orientinstituts v. 27. Oktober 2003 an VG Regensburg; Gutachten von H. + S. an VG Ansbach vom 06. April 2004; Presseberichte über den Irak) lässt sich nicht feststellen, dass Yeziden derzeit mit beachtlicher Häufigkeit Rechtsbeeinträchtigungen ausgesetzt sind, die Verfolgung im Sinne des Art. 16 a Abs. 1 GG (vgl. im Einzelnen VGH Bad.-Württ., Urt. v. 04. März 1993, a.a.O.) darstellen ( vgl. OVG Sachsen-Anhalt, Urt. v. 04. Dezember 2003 - 1 L 103/02; Bay VGH, Urt. v. 02. Dezember 2003 - 15 B 01.30489 -).

  • VG Freiburg, 19.07.2004 - A 7 K 10850/04

    Keine Verfolgung von Yeziden im Irak nach Machtübergabe an Hohen Rat

    Schutz vor den Folgen anarchischer Zustände oder der Auflösung der Staatsgewalt wird durch Art. 16 a Abs. 1 GG nicht versprochen (VGH Bad.-Württ., Urt. v. 04. März 1993 - A 12 S 1380/91 -, und Hess.VGH, Urt. v. 18. Mai 1992 - 12 UE 3905/88 -, jew. m. w. N.; BVerwG, Urt. v. 23. Februar 1988 - 9 C 85/87 -, BVerwGE 79, 79 = DVBl. 1988, 645).

    Die Annahme einer Gruppenverfolgung setzt eine Verfolgungsdichte voraus, die in quantitativer Hinsicht die Gefahr einer so großen Vielzahl von Eingriffshandlungen aufweist, dass ohne weiteres von einer aktuellen Gefahr eigener Betroffenheit jedes Gruppenmitglieds gesprochen werden kann (VGH Bad.-Württ., Urt. v. 04. März 1993, a.a.O., und Hess.VGH, Urt. v. 18. Mai 1992, a.a.O.; BVerwG, Urt. v. 23. Februar 1988 - 9 C 85/87 -, BVerwGE 79, 79 = DVBl. 1988, 645).

    Nach den dem Gericht vorliegenden Erkenntnisquellen (vgl. etwa Lagebericht des AA v.  06. November 2003; Stellungnahmen des Deutschen Orientinstituts v. 27. Oktober 2003 an VG Regensburg; Gutachten von Hajo + Savelsberg an VG Ansbach vom 06. April 2004; Presseberichte über den Irak) lässt sich nicht feststellen, dass Yeziden derzeit mit beachtlicher Häufigkeit Rechtsbeeinträchtigungen ausgesetzt sind, die Verfolgung im Sinne des Art. 16 a Abs. 1 GG (vgl. im Einzelnen VGH Bad.-Württ., Urt. v. 04. März 1993, a.a.O.) darstellen ( vgl. VG Stade, Urt. v. 16. Juni 2004 - 6 A 2321/03 - OVG Sachsen-Anhalt, Urt. v. 04. Dezember 2003 - 1 L 103/02; Bay VGH, Urt. v. 02. Dezember 2003 - 15 B 01.30489 -).

  • VGH Baden-Württemberg, 23.11.1999 - A 6 S 1974/98

    Widerruf der Asylanerkennung; fehlerhaftes Verpflichtungsurteil auf

    Dies ergibt sich aus § 31 Abs. 5 AsylVfG (vgl. BVerwG, Urteil vom 28.4.1998 - 9 C 1.97 -, Beschluß des Senats vom 1.12.1998 - A 6 S 2024/97; a.A. VGH Bad.-Württ., Urteil vom 4.3.1993 - A 12 S 1380/91).
  • VGH Baden-Württemberg, 28.11.1996 - A 14 S 2834/96

    Zur unverzüglichen Asylantragstellung bei Gewährung von Familienasyl -

    Der Senat versteht die Vorschrift dahingehend, daß nicht nur entsprechende Sachverhaltsfeststellungen unterbleiben sollen, sondern auch ein entsprechender Ausspruch im Tenor des Bescheids (a.A. wohl VGH Baden- Württemberg, Urteil vom 04.03.1993 - A 12 S 1380/91).
  • VG Stuttgart, 22.02.2007 - A 11 K 12812/05

    Familienasyl; sicherer Drittstaat; Feststellung § 60 Abs. 1 AufenthG 2004 bei

    Möglicherweise ist damit aber nur gemeint, dass zur Entlastung des Bundesamts und der Gerichte die Prüfung der Voraussetzungen unterbleiben soll, ohne dass abweichend von § 31 Abs. 2 Satz 1 AsylVfG auch vom (positiven) Feststellungsausspruch abzusehen wäre (so VGH Baden-Württ., Urt. v. 4.3.1993 - A 12 S 1380/91 - zu § 31 Abs. 4 AsylVfG a.F.).
  • VGH Baden-Württemberg, 27.06.1995 - A 14 S 1686/94

    Keine Gruppenverfolgung der Albaner im Kosovo; Möglichkeit einer

    Wenn zwingend über Abs. 2 Nr. 1 des § 51 AuslG ein Abschiebungsschutzanspruch durch Verwaltungsakt festzustellen wäre, ergäbe sich zudem ein Widerspruch zu § 31 Abs. 5 AsylVfG, wonach das Bundesamt bei einer Asylanerkennung nach § 26 von den Feststellungen zu § 51 Abs. 1 AuslG absehen soll (a.A. VGH Bad.-Württ., Urteil vom 04.03.1993 - A 12 S 1380/91 -, wonach aus der Wortfassung: Feststellungen zu § 51 Abs. 1 AuslG, statt Feststellung der Voraussetzungen des § 51 Abs. 1 AuslG eine andere Auslegung abgeleitet wird. Allerdings ist von "Feststellungen zu § 51 Abs. 1 und § 53 AuslG" die Rede und die abweichende Formulierung deshalb gewählt).
  • VG Ansbach, 16.01.2002 - AN 3 K 00.31175

    Anspruch auf Anerkennung als Asylberechtigter; Vorliegen einer psychotischen bzw.

    Trotz des § 31 Abs. 5 AsylVfG war auch die Verpflichtung der Beklagten zur Feststellung der Voraussetzungen des § 51 Abs. 1 AuslG hinsichtlich des Iran auszusprechen, da die Kammer in Übereinstimmung mit dem VGH Baden-Württemberg (Urteil vom 4. März 1993 - A 12 S 1380/91) und der Kommentierung in GK-AsylVfG, § 26 RN 87, davon ausgeht, dass auch dem nach § 26 AsylVfG anerkannten Asylberechtigten die gleiche Rechtsstellung i.S. des § 2 AsylVfG zukommt und § 31 Abs. 5 AsylVfG aus Vereinfachungsgründen nur die tatsächlichen Feststellungen zur Verfolgungsgefahr nach § 51 Abs. 1 AuslG ersparen, nicht aber dem Asylberechtigten den Schutz dieser Vorschrift versagen will.
  • VG Freiburg, 11.04.1995 - A 2 K 14189/94

    Anspruch auf Asylanerkennung eines Kindes von Asylanten; Unverzügliche

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  • VG Freiburg, 13.06.1994 - A 7 K 10014/94

    Antrag von jugoslawischen Staatsangehörigen albanischer Volkszugehörigkeit auf

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  • VG Sigmaringen, 10.11.1993 - A 9 K 10615/92

    Ehegatten eines Asylsuchenden und leibliche oder ihnen rechtlich gleichgestellte

    Der Rechtsprechung des 14. Senats des VGH Baden-Württemberg folgend (Urteil vom 12.01.1993 - A 14 S 1994/91) steht § 31 Abs. 5 AsylVfG einer Feststellung nach § 51 Abs. 1 AuslG entgegen (a.A. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 04.03.1993 - A 12 S 1380/91 -).
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