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   VGH Baden-Württemberg, 05.02.2002 - 10 S 1379/00   

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https://dejure.org/2002,1463
VGH Baden-Württemberg, 05.02.2002 - 10 S 1379/00 (https://dejure.org/2002,1463)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 05.02.2002 - 10 S 1379/00 (https://dejure.org/2002,1463)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 05. Februar 2002 - 10 S 1379/00 (https://dejure.org/2002,1463)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • openjur.de

    Kommunale Satzungsregelung zum "Wie", nicht zum "Ob", von Überlassungspflichten

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    Art 74 Abs 1 Nr 24 GG, Art 72 Ab... s 1 GG, Art 72 Abs 2 GG, Art 103 Abs 2 GG, § 4 Abs 1 KrW-/AbfG, § 4 Abs 3 KrW-/AbfG, § 4 Abs 4 KrW-/AbfG, § 10 Abs 1 KrW-/AbfG, § 10 Abs 2 KrW-/AbfG, § 13 Abs 1 KrW-/AbfG, § 13 Abs 2 KrW-/AbfG, § 13 Abs 3 KrW-/AbfG, § 14 Abs 1 KrW-/AbfG, § 14 Abs 2 KrW-/AbfG, § 15 Abs 1 KrW-/AbfG, § 40 KrW-/AbfG, § 90 AO 1977, § 93 Abs 1 AO 1977, § 8 Abs 1 AbfG BW, § 2 KAG BW, § 3 KAG BW
    Kommunale Satzungsregelung zum "Wie", nicht zum "Ob", von Überlassungspflichten

  • Judicialis

    Antragsbefugnis, Deklaratorische Gesetzeswiederholung, Sperrwirkung, Abfallwirtschaftssatzung, Anschluss- und Benutzungszwang, Überlassungspflicht, Satzungsrechtliche Konkretisierung, Öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger, Bundesrechtskonforme Auslegung,

  • Wolters Kluwer

    Verstoß gegen Sperrwirkung des Art. 72 Abs. 1 Grundgesetz (GG); Kommunale Abfallwirtschaftssatzung; Wortgleiche Nennung von Vorschriften des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes (KrW-/AbfG); Originäre Rechtsfolgenanordnung durch Satzungsgeber; Überlassung von Abfällen ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Antragsbefugnis, Deklaratorische Gesetzeswiederholung, Sperrwirkung, Abfallwirtschaftssatzung, Anschluss- und Benutzungszwang, Überlassungspflicht, Satzungsrechtliche Konkretisierung, Öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger, Bundesrechtskonforme Auslegung, ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • ESVGH 52, 184 (Ls.)
  • VBlBW 2002, 352
  • DVBl 2002, 1433 (Ls.)
  • DÖV 2003, 45
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • VGH Baden-Württemberg, 02.03.2004 - 10 S 15/03

    Kommunale Satzung für Überlassung von Abfällen aus nicht privaten Haushaltungen:

    Die rein deklaratorische Wiederholung gesetzlicher Pflichten von Abfallerzeugern und Abfallbesitzern in einer kommunalen Abfallwirtschaftssatzung ist rechtlich unbedenklich, wenn die gesetzlichen Pflichten unverfälscht wiedergegeben werden (im Anschluss an Urt. des Senats v. 05.02.2002 - 10 S 1379/00 -, BWGZ 2002, 801).

    Auch wenn diese Satzungsbestimmungen zusammen mit § 28 AWS 2004 zur gerichtlichen Prüfung gestellt werden, ist der Senat wegen der vom Gesetzgeber getroffenen Rechtswegregelung nicht befugt, die Ordnungswidrigkeitenvorschrift mit der in § 47 Abs. 5 Satz 2 Hs. 1 VwGO angeordneten Wirkung für nichtig zu erklären (vgl. dazu bereits Senatsurt. v. 05.02.2002 - 10 S 1379/00 - UA S. 16).

    Da die einzelnen Bestimmungen der Satzung grundsätzlich voneinander unabhängige Regelungen zum Gegenstand haben, sind sie einer gesonderten rechtlichen Würdigung in Bezug auf die Antragsbefugnis zugänglich (Senatsurt. v. 20.11.2001 - 10 S 3182/98 -, NVwZ 2002, 737, 739 und v. 05.02.2002 - 10 S 1379/00 - UA S. 17; BayVGH, Urt. v. 13.11.2000, NVwZ 2001, 704 f.; BayVGH, Beschl. v. 07.01.2002, NVwZ-RR 2002, 378).

    Das ist - wie der Senat bereits in seinem Normenkontrollurteil vom 05.02.2002 dargelegt hat (- 10 S 1379/00 - UA S. 18) - hinsichtlich der selbständigen Satzungsbestimmungen über die Entsorgung von Abfällen aus privaten Haushaltungen der Fall.

    Der Senat sieht keinen Anlass, von seiner dazu entwickelten Rechtsprechung (Senatsurt. v. 05.02.2002 - 10 S 1379/00 -, BWGZ 2002, 801, 804 f.) abzurücken.

    Der Senat hält dazu an seiner früher entwickelten Rechtsauffassung fest (vgl. Senatsurt. v. 05.02.2002 - 10 S 1379/00 -, BWGZ 2002, 801, 802 f.).

    In dem den Beteiligten bekannten Urteil vom 05.02.2002 hat der Senat die Gültigkeit einer mit § 3 Abs. 1 und 2 AWS 2004 wörtlich übereinstimmenden Satzungsregelung bestätigt (Senatsurt. v. 05.02.2002 - 10 S 1379/00 -, BWGZ 2002, 801, 804 ff.).

    Diese bundesrechtskonforme Auslegung des Landesrechts stellt insbesondere sicher, dass kein satzungsrechtlicher Verstoß gegen § 40 KrW-/AbfG vorliegt (Senatsurt. v. 05.02.2002 - 10 S 1379/00 - BWGZ 2002, 801, 811).

    Soweit § 8 Abs. 1 Satz 1 AWS 2004 den Begriff "Benutzungsverhältnis" enthält, darf diesem - aus den vom Senat schon früher herausgestellten Gründen (vgl. Senatsurt. v. 05.02.2002 - 10 S 1379/00 - BWGZ 2002, 801, 811) - neben dem übergeordneten Begriff "Gebührenerhebung" keine selbständige Bedeutung beigemessen werden; andernfalls wäre die Satzungsbestimmung gesetzeswidrig.

    Darin unterscheidet sich die Satzung des Antragsgegners maßgeblich von der im Verfahren 10 S 1379/00 vom Senat überprüften Satzung.

    Der Senat hatte seinerzeit dem Umstand ausschlaggebende Bedeutung beigemessen, dass der Begriff der "Anmeldung" in dem Gebührentatbestand genannt war; deshalb wurde der fehlende Verweis auf die die "Anmeldung" originär regelnde Satzungsbestimmung als Versäumnis angesehen, das die Gültigkeit der Satzung letztlich nicht in Frage stelle (Senatsurt. v. 05.02.2002 - 10 S 1379/00 -, BWGZ 2002, 801, 809).

    Zugleich hat sich der Senat zu dem Hinweis veranlasst gesehen, dass die ohne Weiteres mögliche klare(re) Regelung des Komplexes ratsam erscheine (Senatsurt. v. 05.02.2002 - 10 S 1379/00 -, BWGZ 2002, 801, 809).

  • BVerfG, 19.06.2007 - 1 BvR 1290/05

    Verletzung des Art 103 Abs 2 GG in seiner Ausprägung als besonderes

    In dieser Auslegung überschreitet § 3 Abs. 1 und 2 Abfallwirtschaftssatzung nicht den von § 8 LAbfG gezogenen Rahmen, der zu kommunalen Satzungsregelungen ermächtigt, die im Rahmen der Überlassungspflicht nach § 13 Abs. 1 bis 3 KrW-/AbfG einen Anschluss- und Benutzungszwang anordnen oder sonstige Bestimmungen über das "Wie", nicht aber das "Ob" der Überlassung von Abfällen aus anderen Herkunftsbereichen als privaten Haushaltungen treffen (vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 5. Februar 2002 - 10 S 1379/00 -, JURIS).
  • VGH Baden-Württemberg, 27.03.2007 - 10 S 1684/06

    Müllsortiermaßnahme durch Dritte im Zeitraum zwischen Bereitstellung und

    Der Senat hat in seinen Normenkontrollurteilen vom 20.11.2001 und vom 05.02.2002 dargelegt, welche Spielräume § 13 Abs. 1 Satz 1 KrW-/AbfG dem Landesgesetzgeber und dem kommunalen Satzungsgeber zur Ausgestaltung des "Wie" der Abfallüberlassung einräumt (Urt. v. 20.11.2001 - 10 S 3182/98 - VBlBW 2002, 488, 489 f. = NVwZ 2002, 737, 740; Urt. v. 05.02.2002 - 10 S 1379/00 - BWGZ 2002, 801, 804 f.).

    Welche Abfälle im Zeitpunkt der Abfallüberlassung zu überlassen sind, ist jedoch bundesgesetzlich abschließend normiert und damit der Regelungsbefugnis des Landesgesetzgebers und des kommunalen Satzungsgebers entzogen (Senat, Urt. v. 20.11.2001 - 10 S 3182/98 - VBlBW 2002, 488, 489 = NVwZ 2002, 737, 740; Urt. v. 05.02.2002 - 10 S 1379/00 - BWGZ 2002, 801, 804).

  • VGH Baden-Württemberg, 26.11.2009 - 3 S 140/07

    Normenkontrollverfahren gegen eine Wasserschutzgebietsverordnung zum Schutz des

    Auch wenn die Vorschriften zusammen zur gerichtlichen Überprüfung gestellt werden und die Ungültigkeit der Verbotsnorm die Bewehrungsvorschrift leer laufen ließe, ist der Verwaltungsgerichtshof nicht befugt, die letztere mit der in § 47 Abs. 5 Satz 2, 1. Halbsatz VwGO angeordneten Wirkung für unwirksam zu erklären (vgl. BVerwG, Urteil vom 17.02.2005 - 7 CN 6.04 -, NVwZ 2005, 695; Beschluss vom 27.07.1995 - NB 1.95 -, BVerwGE 99, 88 = NVwZ 1996, 63 = VBlBW 1995, 472; VGH Bad.-Württ., NK-Urteil vom 18.02.1992, VBlBW 1993, 99 = NVwZ 1992, 1105; NK-Beschluss vom 29.04.1993, ESVGH 33, Nr. 140; NK-Beschluss vom 15.12.1992 - 10 S 305/92 -, ESVGH 43, 124 = DVBl. 1993, 778; NK-Urteil vom 05.02.2002 - 10 S 1379/00 -, NuR 2004, 175 = BWGZ 2002, 801).
  • VGH Baden-Württemberg, 07.12.2009 - 3 S 170/07

    Normenkontrollverfahren gegen eine Rechtsverordnung zur Festsetzung eines

    Auch wenn die Vorschriften zusammen zur gerichtlichen Überprüfung gestellt werden und die Ungültigkeit der Verbotsnorm die Bewehrungsvorschrift leer laufen ließe, ist der Verwaltungsgerichtshof nicht befugt, die letztere mit der in § 47 Abs. 5 Satz 2, 1. Halbsatz VwGO angeordneten Wirkung für unwirksam zu erklären (vgl. BVerwG, Urteil vom 17.02.2005 - 7 CN 6.04 -, NVwZ 2005, 695; Beschluss vom 27.07.1995 - 7 NB 1.95 -, BVerwGE 99, 88 = NVwZ 1996, 63 = VBlBW 1995, 472; VGH Bad.-Württ., NK-Urteil vom 18.02.1992, VBlBW 1993, 99 = NVwZ 1992, 1105; NK-Beschluss vom 29.04.1993, ESVGH 33, Nr. 140; NK-Beschluss vom 15.12.1992 - 10 S 305/92 -, ESVGH 43, 124 = DVBl. 1993, 778; NK-Urteil vom 05.02.2002 - 10 S 1379/00 -, NuR 2004, 175 = BWGZ 2002, 801).
  • VGH Baden-Württemberg, 29.10.2003 - 2 S 1019/02

    Rechtsschutzbedürfnis für Normenkontrolle trotz bestandskräftigen

    Ob die in § 1 Abs. 1 AWS 2002 erfolgte "Wiederholung" der bundesrechtlichen Vorschrift des § 4 Abs. 1 und § 10 Abs. 1 KrW-/AbfG zulässig ist oder wegen der abschließend zu verstehenden Regelungskompetenz des Bundesgesetzgebers (vgl. Art. 72 GG) unzulässig sein könnte (zum Streitstand VGH BW, NK-Urt. vom 5.2.2002 - 10 S 1379/00 - BWGZ 2002, 801), ist hier nicht zu entscheiden.
  • VGH Baden-Württemberg, 14.12.2018 - 2 S 2096/18

    Begriff der öffentlichen Abwasseranlage

    Der Kläger leitet das Niederschlagswasser durch eine Rohrleitung willentlich in die öffentliche Abwasseranlage der Beklagten ein, wodurch er diese benutzt (vgl. VGH Bad.-Württ., Urteil vom 05.02.2002 - 10 S 1379/00 -, juris, Rn. 91; Vetter, in: Christ/Oebbeke, Handbuch Kommunalabgabenrecht, 1. Aufl. 2016, D, Rn. 114) und das Abwasser mittels Einleitung in den S... Bach, einem öffentlichen Gewässer, das unstreitig nicht zu den Abwasseranlagen der Beklagten gehört (vgl. hierzu auch Senatsurteil vom 18.05.1989 - 2 S 2031/87 -, juris, Rn. 22 f.; Gössl, in: ders./Reif, KAG BW, Stand: Nov. 2015, § 17, Gz. 1.3.1 -), beseitigt wird.
  • VGH Baden-Württemberg, 29.10.2003 - 2 S 2407/02

    Antragsbefugnis im Normenkontrollverfahren - Vereinbarkeit einer Grundgebühr mit

    Aus dieser satzungsrechtlichen Bezugnahme auf die genannte bundesrechtliche Regelung folgt, dass Abfälle zur Verwertung aus anderen Herkunftsbereichen als privaten Haushaltungen nicht erfasst sind und damit auch keine über den bundesrechtlich bestimmten Rahmen des § 13 Abs. 1 bis 3 KrW-/AbfG hinausgehenden selbständigen Überlassungspflichten begründet werden (so zu einer gleichlautenden satzungsrechtlichen Bestimmung schon VGH BW, Urteil vom 5.2.2002 - 10 S 1379/00 - BWGZ 2000, 801).
  • OVG Schleswig-Holstein, 14.06.2006 - 2 KN 6/05

    Abfallrecht, Anzeigepflicht, Benutzungsverhältnis, Duldungspflicht, Einrichtung,

    Angesichts einer fehlenden abschließenden Definition des Begriffs "Überlassen" im Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (BVerwG, ebenda) darf durch kommunale Satzung geregelt werden, in welcher Weise Abfallerzeuger oder -besitzer ihrer - dem Grund und Inhalt nach bundesrechtlich vorgegebenen - Überlassungspflicht nachzukommen haben (vgl. VGH Mannheim, Urt. v. 05.02.2002 - 10 S 1379/00 -, NuR 2004, 171, 173; BVerwG, Urt. v. 17.02.2005, a.a.O., S. 697).
  • VG Oldenburg, 20.06.2013 - 2 A 2420/12

    Differenzierung von Abfallentsorgungsgrundgebühren; Ferienwohnungen und sonstige

    Teilweise ist darüber hinaus sogar anerkannt, dass zu gering veranschlagte Behältervolumenkapazitäten auch den unerwünschten und damit vom Satzungsgeber nicht zu unterstützenden Anreiz bieten, dass eine gewisse Anzahl von Gebührenpflichtigen den Abfall verbotswidrig beseitigt, um keinen weiteren gebührenpflichtigen Behälter vorhalten zu müssen und das Ziel, derartiges zu vermeiden, eine gewisse Reserve im vorzuhaltenden (Mindest-)Behältervolumen rechtfertige (vgl. VGH BW, Urteil vom 26. Juli 2001 - 2 S 3175/98 - juris, sowie Urteil vom 5. Februar 2002 - 10 S 1379/00 - juris m.w.N.).
  • OVG Schleswig-Holstein, 14.06.2006 - 2 KN 5/05
  • VG Cottbus, 15.04.2010 - 6 K 1127/07

    (Kein) abfallfreies Grundstück; Abfallgebühren Stadt Cottbus; Abweichung von der

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