Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 05.11.2014 - 1 S 2333/13   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2014,35576
VGH Baden-Württemberg, 05.11.2014 - 1 S 2333/13 (https://dejure.org/2014,35576)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 05.11.2014 - 1 S 2333/13 (https://dejure.org/2014,35576)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 05. November 2014 - 1 S 2333/13 (https://dejure.org/2014,35576)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2014,35576) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (8)

  • openjur.de

    Zulässigkeit der Beteiligung der Gemeinde an einem Privatunternehmen

  • Justiz Baden-Württemberg

    Zulässigkeit der Beteiligung der Gemeinde an einem Privatunternehmen

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    § 102 Abs 1 Nr 1 GemO BW vom 01.12.2005, § ... 102 Abs 1 Nr 3 GemO BW vom 01.12.2005, § 105a Abs 1 S 1 Nr 1 GemO BW vom 01.12.2005, Art 28 Abs 2 GG, Art 71 Abs 1 Verf BW, § 131 Abs 3 S 1 Nr 3 HGB, § 133 HGB
    Zulässigkeit der Beteiligung der Gemeinde an einem Privatunternehmen

  • Deutsches Notarinstitut

    GemO BW § 102 Abs. 1 Nr. 3; GewO § 34c; UWG §§ 3, 4 Nr. 11; BauGB § 4b
    Kommunale Bauträgerschaft außerhalb kommunaler Daseinsvorsorge als subsidiaritätswidrige mittelbare Beteiligung der Gemeinde an wirtschaftlichem Unternehmen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Kommunalwirtschaft; Wirtschaftliche Betätigung; Mittelbare Beteiligung; Bestandsschutz; Daseinsvorsorge; Wohnungsbau; Bauträgertätigkeit; Bauleitplanung; Stadtplanung; Stadtentwicklung; Subsidiaritätsklausel; Unterlassungsanspruch; Folgenbeseitigungsanspruch

  • rechtsportal.de

    GemO § 102 Abs. 1 Nr. 3
    Zulässigkeit der mittelbaren Beteiligung einer Gemeinde an einem wirtschaftlichen Unternehmen im Hinblick auf die qualifizierte Subsidiaritätsklausel des § 102 Abs. 1 Nr. 3 GemO

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Keine kommunale Bauträgertätigkeit im gehobenem Wohnbausegment!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • justiz-bw.de (Pressemitteilung)

    Baden-Baden: Kommunale Bauträgerschaft für Wohnungen mit gehobenem Wohnbedarf im Plangebiet "Zwischen Stephanien- und Vincentistraße unzulässig Privater Wettbewerber kann Beendigung einer entsprechenden Unternehmensbeteiligung der Stadt verlangen

  • Datenbank zur Rechtsprechung im Kommunalrecht (Leitsatz)

    Unterlassungsklage gegen subsidiaritätswidrige wirtschaftliche Betätigung einer Gemeinde

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Zulässigkeit der mittelbaren Beteiligung einer Gemeinde an einem wirtschaftlichen Unternehmen im Hinblick auf die qualifizierte Subsidiaritätsklausel des § 102 Abs. 1 Nr. 3 GemO

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Kommunale Bauträgerschaft als subsidiaritätswidrige wirtschaftliche Betätigung einer Gemeinde

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Baden-Baden: Kommunale Bauträgerschaft für Wohnungen mit gehobenem Wohnbedarf im Plangebiet "Zwischen Stephanien- und Vincentistraße" unzulässig

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Grenzen der wirtschaftlichen Betätigung von Kommunen

Besprechungen u.ä. (2)

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    GO, Unterlassungsanspruch, Folgenbeseitigungsanspruch

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Keine kommunale Bauträgertätigkeit im gehobenen Wohnbausegment! (IBR 2015, 77)

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2015, 307
  • VBlBW 2015, 133
  • DVBl 2015, 106
  • DÖV 2015, 118
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (4)

  • VG Stuttgart, 08.07.2020 - 7 K 7009/17

    Klage von privaten Bauunternehmen wegen Tätigkeit einer städtischen

    Öffentlichrechtlich sind Ansprüche, wenn sie sich als Folge eines Sachverhalts darstellen, der nach öffentlichem Recht zu beurteilen ist (vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 05. November 2014 - 1 S 2333/13 und OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 01. April 2008 - 15 B 122/08 -, jeweils juris).

    Seit der Novelle der GemO 2005 ist sowohl in der Rechtsprechung als auch in der Literatur allgemein anerkannt, dass § 102 Abs. 1 Nr. 3 GemO drittschützende Wirkung entfaltet (vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 05. November 2014 - 1 S 2333/13 - sowie Beschlüsse vom 29. November 2012 - 1 S 1258/12 - und vom 06. März 2006 - 1 S 2490/05 - sowie VG Karlsruhe, Urteil vom 29. August 2017 - 11 K 2695/15 - jeweils juris; Kunze/Bronner/Katz, Gemeindeordnung für Baden-Württemberg, 4. Aufl., § 102 Rn. 58, 60 m. w. N. sowie LT-Drs. 13/4767, S. 7 ff. und LT- Drs. 13/4835, S. 8 f.).

    Ferner erweitert der Gesetzgeber den Anwendungsbereich des § 102 Abs. 1 Nrn. 1 und 3 GemO in § 105a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 GemO ausdrücklich auf die mittelbare Beteiligung einer Gemeinde an einem wirtschaftlichen Unternehmen über ein kommunal beherrschtes Unternehmen (vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 05. November 2014 - 1 S 2333/13 -, juris).

    Durch die Freistellung der Gemeinden von der Subsidiaritätsklausel im Rahmen der Daseinsvorsorge wird der Selbstverwaltungsgarantie gerade mit Blick darauf Rechnung getragen, dass die Daseinsvorsorge zu dem von Art. 28 Abs. 2 GG geschützten Kernbereich gehört (vgl. VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 29. November 2012 - 1 S 1258/12 - und Urteil vom 05. November 2014 - 1 S 2333/13 -, jeweils juris).

    Der Gemeinde ist es zudem verwehrt, sich den gemeindewirtschaftsrechtlichen Zulässigkeitsbeschränkungen gemäß § 102 Abs. 1 GemO durch eine entsprechende Definition des Gemeinwohls zu entziehen (vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 05. November 2014 - 1 S 2333/13 -, juris).

    Eine reine Bauträgertätigkeit kann entsprechend der von der Rechtsprechung aufgestellten Grundsätze vielmehr nur dann dem Begriff der Daseinsvorsorge zugeordnet werden, wenn die Art der Bebauung Zwecken der Daseinsvorsorge dient (vgl. VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 29. November 2012 - 1 S 1258/12 und Urteil vom 05. November 2014 - 1 S 2333/13 -, jeweils juris).

    Bei diesen Wohnungen handelt es sich zwar nicht bereits um öffentlich geförderten sozialen Wohnungsbau im klassischen Sinne nach dem Landeswohnraumförderungsgesetz, der nach herrschender Ansicht in der Rechtsprechung und Literatur per se der Daseinsvorsorge zugerechnet wird (vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 05. November 2014 - 1 S 2333/13 sowie Beschluss vom 29. November 2012 - 1 S 1258/12 -, jeweils juris; LT-Drs. 12/4055, S. 24; Aker/Hafner/Notheis, Gemeindeordnung/Gemeindehaushaltsverordnung Baden-Württemberg, 2. Aufl., § 102 GemO Rn. 24; Kunze/Bronner/Katz, Gemeindeordnung für Baden-Württemberg, 4. Aufl., § 102 Rn. 42).

  • VG Karlsruhe, 29.08.2017 - 11 K 2695/15

    Betrieb eines Bürger-Rufautos

    Ausgehend von diesen gesetzgeberischen Zielsetzungen und der historisch gewachsenen Kommunalwirtschaft ist letztlich auf der Grundlage einer interessenabwägenden, die Belange der Privat- und der Kommunalwirtschaft gleichermaßen berücksichtigenden Betrachtungsweise zu bewerten und zu entscheiden, ob eine wirtschaftliche Betätigung unter den Begriff der Daseinsvorsorge fällt (so zum Begriff der Daseinsvorsorge im Kontext des § 102 Abs. 1 Nr. 3 GemO VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 05.11.2014 - 1 S 2333/13 - DVBl 2015, 106 - juris, Rn. 65 ff.).
  • OVG Bremen, 23.11.2018 - 2 B 194/18

    Gesamtschuldnerische Haftung eines Eigentümers einer Wohnung in einem

    § 129 VwGO , wonach das Urteil des Verwaltungsgerichts nur insoweit geändert werden darf, als eine Änderung beantragt ist, gilt für die Kostenentscheidung nicht (vgl. VGH BW, Urteile vom 25.09.2018 - 5 S 978/17 -, Rn. 119 f.; vom 05.11.2014 - 1 S 2333/13 -, Rn. 98, juris; OVG NW, Urteil vom 15.02.2013 - 17 A 986/11 -, Rn. 38, juris; NdsOVG, Beschluss vom 11.07.2008 - 1 ME 120/08 -, Rn. 22, juris; BVerwG, Urteil vom 23.05.1962 - V C 62.61 -, BVerwGE 14, 171 -175, juris, Rn. 17; BGH, Urteile vom 20.01.2010 - VIII ZR 141/09 -, Rn. 21, juris; vom 24.01.2017 - XI ZR 183/15 -, Rn. 35, juris).
  • VG Meiningen, 17.03.2015 - 2 K 174/13

    Keine private Gebäude- und Objektverwaltung durch kommunales Unternehmen!

    So wurden z.B. nach einer neuen höchstrichterlichen Rechtsprechung zum fehlenden Schutzgesetzcharakter der kommunalen Normen zur wirtschaftlichen Betätigung von Gemeinden im Sinne des § 823 Abs. 2 BGB (seit BGH U. v. 25.04.2001, 1 ZR250/00; juris) in einigen Bundesländern ausdrücklich deutlichere Regelungen zur privatschützenden Wirkung in die jeweiligen Gemeindeordnungen aufgenommen (vgl. hierzu z.B. VGH Mannheim, U. v. 5.01.2014 - 1 S 2333/13 - zu § 102 Abs. 1 Nr. 3 GemO B-W; juris).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht