Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 09.06.2009 - A 11 S 611/08   

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https://dejure.org/2009,35161
VGH Baden-Württemberg, 09.06.2009 - A 11 S 611/08 (https://dejure.org/2009,35161)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 09.06.2009 - A 11 S 611/08 (https://dejure.org/2009,35161)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 09. Juni 2009 - A 11 S 611/08 (https://dejure.org/2009,35161)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Informationsverbund Asyl und Migration

    AufenthG § 60 Abs. 7 S. 1, AufenthG § 60 Abs. 7 S. 3
    Abschiebungsverbot, Afghanistan, Versorgungslage, Sperrwirkung, extreme Gefahrenlage, allgemeine Gefahr, soziale Gruppe, Kabul, Provinz Kunar, Sicherheitslage

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (5)

  • VG Osnabrück, 16.06.2009 - 5 A 48/09

    Keine ein Abschiebungsverbot rechtfertigende Extremgefahr wegen der Sicherheits-

    Soweit das OVG Rheinland-Pfalz in seinem Urteil vom 6. Mai 2008 (6 A 10749/07.OVG -, AuAS 2008, 188), gegen das das Bundesverwaltungsgericht mit Beschluss vom 16. Juni 2009 (10 B 51/08 -, juris) mittlerweile die Revision wegen Abweichung von seiner Rechtsprechung in der Sache zugelassen hat, sowie im Anschluss hieran der VGH Baden-Württemberg in seinen Urteilen vom 14. Mai 2009 (A 11 S 610/08 -, juris) und vom 9. Juni 2009 (A 11 S 611/08 -, juris) oder etwa das VG Oldenburg (vgl. Urteil vom 17. Oktober 2008 - 7 A 1934/08 -, juris) festgestellt haben, dass für die Personengruppe der beruflich nicht besonders qualifizierten aber arbeitsfähigen, jungen, alleinstehenden, männlichen, afghanischen Staatsangehörigen, die in Kabul ohne Rückhalt und Unterstützung durch Familie oder Bekannte sind und dort weder über Grundbesitz noch über nennenswerte Ersparnisse verfügen, aufgrund der derzeit katastrophalen Versorgungslage bei einer Abschiebung nach Kabul eine extreme Gefahrensituation im Sinne des § 60 Abs. 7 Satz 1 AufenthG besteht, folgt hieraus für das vorliegende Verfahren keine andere Einschätzung (zur Zuerkennung individuellen Abschiebungsschutzes nach § 60 Abs. 7 Satz 1 AufenthG für einen mit dem Kläger nicht vergleichbaren alleinstehenden männlichen Afghanen der Volksgruppe der Hazara, der bis zu seiner Einreise in Deutschland im Iran aufgewachsen ist und bei Rückkehr auf keine familiären Strukturen zurückgreifen könnte: OVG Schlesw.-Holst., Urteil vom 10. Dezember 2008 - 2 LB 23/08 -, juris; zur Zuerkennung individuellen Abschiebungsschutzes nach § 60 Abs. 7 Satz 1 AufenthG für einen mit dem Kläger nicht vergleichbaren alleinstehenden männlichen Afghanen, der Analphabet und ohne Schul- oder Berufsausbildung sowie ohne besondere Sprachkenntnisse ist: VG Dresden, Urteil vom 12. Mai 2009 - A 7 K 30087/07 -).
  • VGH Hessen, 21.01.2010 - 8 A 302/09

    Kein Widerruf eines Abschiebungsverbots für Afghanen aufgrund bestehender

    Aufgrund der nachfolgenden Entwicklung und neuerer Erkenntnismittel hat der Senat seine Rechtsprechung mit Urteilen vom 26. November 2009 - u.a. 8 A 1862/07.A - in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts Rheinlang-Pfalz und des Baden-Württembergischen Verwaltungsgerichtshofs (vgl. OVG Rheinl.-Pf. Urteil vom 6. Mai 2008 - 6 A 10749/07 - AuAs 2008 S. 188 ff. = juris und Bad.-Württ. VGH, Urteile vom 14. Mai 2009 - A 11 S 610/08 - juris und vom 9. Juni 2009 - A 11 S 611/08 -) dahin modifiziert bzw. präzisiert, dass auch für junge, ledige und arbeitsfähige Männer bei einer Rückkehr nach Afghanistan, insbesondere nach Kabul wegen der derzeit katastrophalen Versorgungslage und wegen ihrer persönlichen Verhältnisse eine extreme Gefahrenlage anzunehmen ist, wenn sie etwa Afghanistan in jungen Jahren und ohne abgeschlossene Schul- und Berufsausbildung verlassen haben, nach längerer Abwesenheit im westlichen Ausland ohne besondere berufliche Qualifikation zurückkehren und in Kabul ohne Rückhalt und Unterstützung durch Familie oder Bekannte oder ein sonstiges funktionierendes soziales Netzwerk sind und dort weder über Grundbesitz noch über nennenswerte Ersparnisse oder sonstigen Ve3rmögen verfügen.
  • VG Regensburg, 15.04.2010 - RN 9 K 09.30075

    Zur Feststellung eines Abschiebungsverbots wegen eines bewaffneten Konflikts iSd

    Mit dem Begriff "alsbald" ist dabei kein nur in unbestimmter zeitlicher Ferne liegender Termin gemeint (vgl. Bad.-Württ. VGH vom 9. Juni 2009, Az. A 11 S 611/08).
  • VG Regensburg, 15.04.2010 - RN 9 K 09.30129

    Seit der Erklärung der Bundesregierung vom 10. Februar 2010 ist davon auszugehen,

    Mit dem Begriff "alsbald" ist dabei kein nur in unbestimmter zeitlicher Ferne liegender Termin gemeint (vgl. Bad.-Württ. VGH vom 9. Juni 2009, Az. A 11 S 611/08).
  • VG Regensburg, 15.04.2010 - RN 9 K 10.30049

    Abschiebungsverbot, Afghanistan, innerstaatlicher bewaffneter Konflikt,

    Mit dem Begriff ,,alsbald" ist dabei kein nur in unbestimmter zeitlicher Ferne liegender Termin gemeint (vgl. Bad.- Württ. VGH vom 9. Juni 2009, Az. A 11 S 611/08).
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