Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 13.12.1993 - A 12 S 1492/91   

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https://dejure.org/1993,1912
VGH Baden-Württemberg, 13.12.1993 - A 12 S 1492/91 (https://dejure.org/1993,1912)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 13.12.1993 - A 12 S 1492/91 (https://dejure.org/1993,1912)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 13. Dezember 1993 - A 12 S 1492/91 (https://dejure.org/1993,1912)
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Volltextveröffentlichungen (3)

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (9)

  • VGH Baden-Württemberg, 17.01.1995 - A 12 S 64/92

    Zur politischen Verfolgung/Sippenhaft in der Türkei; Imam-Ehe erfüllt nicht die

    Dies hat der erkennende Gerichtshof in seiner Entscheidung vom 16.7.1984 - A 13 S 693/82 - im einzelnen dargelegt; hieran hat der inzwischen für die Türkei allein zuständige erkennende Senat unter Berücksichtigung der vorliegenden und in das Verfahren eingeführten Erkenntnismittel auch in der Folgezeit in ständiger Rechtsprechung und in Übereinstimmung mit anderen Obergerichten festgehalten (vgl. Urteile vom 13.12.1993 - A 12 S 1492/91 -, 3.11.1992 - A 12 S 222/90 -, 17.7.1992 - A 12 S 1315/91 -, 18.5.1992 - A 12 S 1478/90 -, 21.11.1991 - A 12 S 799/91 -, 5.3.1991 - A 12 S 3102/90 -, 5.5.1988 - A 12 S 1344/87 -, jeweils m.w.N.; im Ergebnis ebenso Hess. VGH, Urteil vom 17.8.1992 - 12 UE 2244/88 - Hamburgisches OVG, Urteile vom 18.12.1991 - OVG Bf V 21/85 - und vom 24.6.1992 - OVG Bf V 13/85 - Niedersächsisches OVG, Urteil vom 21.1.1992 - 11 L 5961/91 - OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluß vom 23.7.1992 - 18 A 2687/91.A - OVG Bremen, Beschluß vom 25.2.1992 - 2 B 15.92 - vgl. auch BVerwG, Beschluß vom 12.7.1985 - 9 CB 104.84 -, Buchholz 402.25 § 1 AsylVfG Nr. 36).

    Aufgrund der jüngsten Entwicklung der Verhältnisse in den ursprünglichen Hauptsiedlungsgebieten der Kurden kann der Senat nicht mehr feststellen (vgl. Senatsurteil vom 13.12.1993 a.a.O.), daß türkische Staatsangehörige derzeit und auf absehbare Zukunft allein wegen ihrer kurdischen Volkszugehörigkeit keiner unmittelbaren staatlichen Verfolgung ausgesetzt seien.

    Denn jedenfalls steht den kurdischen Volkszugehörigen im westlichen Teil der Türkei eine inländische Fluchtalternative zur Verfügung (Fortführung der bisherigen Rechtsprechung des Senats, Urteil vom 13.12.1993, a.a.O.).

    Unter Berücksichtigung der o.a. Quellen ging der Senat in seinem Urteil vom 13.12.1993 (a.a.O.) nicht von einer (mittelbaren oder unmittelbaren) staatlichen Verfolgung der Kurden allein wegen ihrer Volkszugehörigkeit im Westen der Türkei aus.

  • VGH Baden-Württemberg, 03.11.1994 - A 12 S 698/92

    Zur inländischen Fluchtalternative für Kurden in der Türkei

    Dies hat der erkennende Gerichtshof in seiner Entscheidung vom 16.7.1984 - A 13 S 693/82 - im einzelnen dargelegt; hieran hat der inzwischen für die Türkei allein zuständige erkennende Senat unter Berücksichtigung der vorliegenden und in das Verfahren eingeführten Erkenntnismittel auch in der Folgezeit in ständiger Rechtsprechung und in Übereinstimmung mit anderen Obergerichten festgehalten (vgl. Urteile vom 13.12.1993 - A 12 S 1492/91 -, 3.11.1992 - A 12 S 222/90 -, 17.7.1992 - A 12 S 1315/91 -, 18.5.1992 - A 12 S 1478/90 -, 21.11.1991 - A 12 S 799/91 -, 5.3.1991 - A 12 S 3102/90 -, 5.5.1988 - A 12 S 1344/87 -, jeweils m.w.N.; im Ergebnis ebenso Hess. VGH, Urteil vom 17.8.1992 - 12 UE 2244/88 - Hamburgisches OVG, Urteile vom 18.12.1991 - OVG Bf V 21/85 - und vom 24.6.1992 - OVG Bf V 13/85 - Niedersächsisches OVG, Urteil vom 21.1.1992 - 11 L 5961/91 - ; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluß vom 23.7.1992 - 18 A 2687/91.A - OVG Bremen, Beschluß vom 25.2.1992 - 2 B 15.92 - vgl. auch BVerwG, Beschluß vom 12.7.1985 - 9 CB 104.84 -, Buchholz 402.25 § 1 AsylVfG Nr. 36).

    Aufgrund der jüngsten Entwicklung der Verhältnisse in den ursprünglichen Hauptsiedlungsgebieten der Kurden kann der Senat nicht mehr feststellen (vgl. Senatsurteil vom 13.12.1993 a.a.O.), daß türkische Staatsangehörige derzeit und auf absehbare Zukunft allein wegen ihrer kurdischen Volkszugehörigkeit keiner unmittelbaren staatlichen Verfolgung ausgesetzt seien.

    Denn jedenfalls steht den kurdischen Volkszugehörigen im westlichen Teil der Türkei eine inländische Fluchtalternative zur Verfügung (Fortführung der bisherigen Rechtsprechung des Senats, Urteil vom 13.12.1993, a.a.O.).

    Unter Berücksichtigung der o.a. Quellen ging der Senat in seinem Urteil vom 13.12.1993 (a.a.O.) nicht von einer (mittelbaren oder unmittelbaren) staatlichen Verfolgung der Kurden allein wegen ihrer Volkszugehörigkeit im Westen der Türkei aus.

  • VGH Baden-Württemberg, 02.04.1998 - A 12 S 1092/96

    Türkei: Gruppenverfolgung der Kurden verneint; inländische Fluchtalternative

    Kurden sind in der Türkei in keinem Landesteil derzeit und auf absehbare Zukunft allein wegen ihrer Volkszugehörigkeit einer unmittelbaren staatlichen Gruppenverfolgung ausgesetzt (Anknüpfung an die Rechtsprechung des Senats im Urteil vom 13.12.1993 - A 12 S 1492/91).

    cc) Der Senat war - wie bereits erwähnt - zuletzt mit Urteil vom 13.12.1993 - A 12 S 1492/91 - zu dem Ergebnis gekommen, daß Kurden in der Türkei weder im Hinblick auf landesweite Einschränkungen und Diskriminierungen beim Gebrauch ihrer Sprache oder noch sonst allgemein aufgrund eines staatlichen Drucks zu einer "Zwangsassimilierung", noch wegen der seit Ende der 80iger Jahre ständig zunehmenden Konflikte in den kurdischen Siedlungsgebieten allein wegen ihrer Volkszugehörigkeit einer unmittelbaren staatlichen gruppengerichteter Verfolgung ausgesetzt seien.

  • VGH Baden-Württemberg, 22.07.1999 - A 12 S 1891/97

    Türkei: inländische Fluchtalternative für Kurden bejaht; keine Rückkehrgefährdung

    Der Senat hat in seinem Urteil vom 13.12.1993 - A 12 S 1492/91 - dargelegt, daß seinerzeit und auf absehbare Zukunft türkischen Staatsangehörigen allein wegen ihrer kurdischen Volkszugehörigkeit keine staatliche Verfolgung drohte (vgl. OVG Hamburg, Urteil vom 23.08.1995 - OVG Bf V 88/98 - S. 45: Keine Gruppenverfolgung bis jedenfalls 1991; Niedersächsisches OVG, Urteil vom 23.11.1995 - 11 L 6076/91 - S. 22: Keine Gruppenverfolgung bis jedenfalls Februar 1990; Hessischer VGH, Urteil vom 17.07.1995 - 12 UE 2621/94 - S. 15: Keine Gruppenverfolgung bis April 1991; Schleswig-Holsteinisches OVG, Urteil vom 22.06.1995 - 4 L 30/94 - S. 21: Keine Gruppenverfolgung bis jedenfalls März 1992).
  • VGH Baden-Württemberg, 29.03.1995 - 11 S 3110/94

    Regelausweisung eines Straftäters: maßgeblicher Zeitpunkt für die Beurteilung der

    Eine teilweise Rechtswidrigkeit der Abschiebungsandrohung gemäß § 50 Abs. 3 Satz 2 AuslG im Hinblick auf die Türkei ist nicht gegeben: Das Abschiebungshindernis des § 51 Abs. 1 AuslG liegt nicht vor, weil eine generelle Verfolgung von Kurden aufgrund ihrer Volkszugehörigkeit nicht besteht (vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 13.12.1993 - A 12 S 1492/91 - Urteil vom 17.1.1995 - A 12 S 64/92 -, jeweils mit weiteren Nachweisen) und der Kläger eine individuelle Verfolgung nicht geltend macht.
  • VG Bremen, 05.02.1998 - 2 (6) AS 87/96

    Ausländerrecht: Ausweisungsschutz für einen Kurden

    Die Kammer teilt diese Bewertung und zieht aufgrund der in dem Urteil aufgezeigten innenpolitischen Entwicklung in der Türkei die Schlußfolgerung, daß im Osten und Südosten der Türkei lebende Kurden derzeit und auf absehbare Zeit allein wegen ihrer Volkszugehörigkeit einer regionalen Gruppenverfolgung bzw. einer Einzelverfolgung wegen Gruppenzugehörigkeit ausgesetzt sind (eine Gruppenverfolgung bejahend: OVG Schleswig, U. v. 22.06.1995 - 4 L 30/94 - u. v. 26.04.1995 - 4 C 18/95 -, aufgehoben durch BVerwG U. v. 30.04.1996 - 9 C 170.95, NVwZ 1996, 1110; HessVGH U.v. 17.07.1995 - 12 UE 2621/94 u. U. v. 07.07.1997 - 12 UE 2019/96.A; verneinend: VGH Bad.-Württ., U. v. 13.12.1993 - A 12 S 1492/91 - OVG NW U. v. 03.06.1997 - 25 A 3631/95.A; offengelassen aber: VGH Bad.-Württ., U. v. 14.12.1995 - A 12 S 2279/93 - OVG Rh.- Pfalz, U. v. 21.10.1994 - 13 A 12464/93; Nds. OVG, U. v. 23.11..1995 - 11 L 6076/91; OVG Saarlouis, U. v. 05.10.1994 - 9 R 74/92 - BayVGH U. v. 24.07.1995 - 11 BA 93.31837; ebenso offengelassen von OVG Bremen, Urteil vom 24.09.1997 - 2 BA 105/94 wegen Bestehens einer inländischen Fluchtalternative).
  • VGH Baden-Württemberg, 14.10.1997 - 13 S 32/97

    Sofortvollzug einer Ausweisung - generalpräventive Gründe bei Heroinhandel

    Auch wegen seines alevitischen Glaubens hat der Antragsteller keine unmittelbar oder mittelbar staatliche Verfolgung zu befürchten (vgl. VGH Bad.-Württ., Urteile v. 13.12.1993 -A 12 S 1492/91 -und v. 4.11.1996 - A 12 S 3220/95 -).
  • VG Karlsruhe, 03.09.2008 - A 7 K 4115/07

    Türkei, Widerruf, Flüchtlingsanerkennung, Kurden, Gruppenverfolgung, Jesiden,

    In der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg und anderer Oberverwaltungsgerichte (vgl. VGH Bad.-Württ., Urteile vom 13.12.1993 - A 12 S 1492/91 -, vom 28.11.1996- A 12 S 922/94 -, vom 01.12.1997- A 12 S 676/95 -, vom 07.10.1999 - A 12 S 1021/97 -, vom 22.03.2001 - A 12 S 280/00 vom 27.07.2001 - A 12 S 228/99 - ;OVG Hamburg, Urt. v. 13.07.2006 - 4 Bf 318/99.A - OVG Schleswig-Holstein, Urt. v. 20.06.2006 - 4 LB 56/02 - ; OVG Berlin-Brandenburg, Urt. v. 30.05.2006 - 10 B 5.05 - OVG Bremen, Urt. v. 22.03.2006 - 2 A 303/04.A ; OVG Rheinland-Pfalz, Urt. v. 10.03.2006 - 10 A 10665/05.OVG; Hess. VGH, Urt. v. 18.01.2006 - 6 UE 489/04 - OVG des Saarlandes, Urt. v. 28.09.2005 - 2 R 2/05 - OVG Nordrh.-Westf., Urt. v. 19.04.2005 - 8 A 273/04.A -) war und ist unter Zugrundelegung der auch in das vorliegende Verfahren eingeführten Erkenntnismittel geklärt, dass wegen exilpolitischer Betätigung bei einer Rückkehr in die Türkei dort - wenn überhaupt - nur exponierten Personen mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit politische Verfolgung droht.
  • VG Mainz, 17.01.1995 - 2 K 683/94

    Gefahr politischer Verfolgung eines türkischen Staatsangehörigen kurdischer

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