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   VGH Baden-Württemberg, 25.10.2012 - 1 S 1401/11   

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https://dejure.org/2012,35130
VGH Baden-Württemberg, 25.10.2012 - 1 S 1401/11 (https://dejure.org/2012,35130)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 25.10.2012 - 1 S 1401/11 (https://dejure.org/2012,35130)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 25. Januar 2012 - 1 S 1401/11 (https://dejure.org/2012,35130)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • openjur.de

    Störereigenschaft des Eigentümers eines Grundstücks, auf dem die Gefahr eines Tagesbruchs besteht; Inanspruchnahme desselben als Nichtstörer

  • Justiz Baden-Württemberg

    Störereigenschaft des Eigentümers eines Grundstücks, auf dem die Gefahr eines Tagesbruchs besteht; Inanspruchnahme desselben als Nichtstörer

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    § 1 PolG BW, § 3 PolG BW, § 6 PolG BW, § 7 PolG BW, § 9 PolG BW, § 169 Abs 2 S 1 BBergG
    Störereigenschaft des Eigentümers eines Grundstücks, auf dem die Gefahr eines Tagesbruchs besteht; Inanspruchnahme desselben als Nichtstörer

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BBergG § 169 Abs. 2 S. 1
    Bestimmung der Störereigenschaft des Eigentümers eines mit der Gefahr eines Tagesbruchs behafteten Grundstücks bei Ausgehen der Gefahr von instabilen Stollen eines unter dem Grundstück liegenden Altbergwerks

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Tagesbruchgefahr: Keine Haftung des Grundstückseigentümers!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • justiz-bw.de (Pressemitteilung)

    Gemeinde Herbolzheim: Betretungsverbot für einsturzgefährdetes Grundstück am Kahlenberg rechtswidrig

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Bestimmung der Störereigenschaft des Eigentümers eines mit der Gefahr eines Tagesbruchs behafteten Grundstücks bei Ausgehen der Gefahr von instabilen Stollen eines unter dem Grundstück liegenden Altbergwerks

  • juraexamen.info (Kurzinformation)

    Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg: Betretungsverbot für einsturzgefährdetes Grundstück

Besprechungen u.ä. (2)

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Allgemeines Polizei- und Ordnungsrecht; Selbstgefährdung; Verantwortlichkeit

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Tagesbruchgefahr: Keine Haftung des Grundstückseigentümers! (IBR 2013, 1099)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ESVGH 63, 189
  • VBlBW 2013, 178
  • DVBl 2013, 119
  • DÖV 2013, 121
  • BauR 2013, 274
  • BauR 2013, 274 AbfallR 2013, 48 (Leitsatz) W+B 2013, 46
 
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Wird zitiert von ... (16)

  • VG Karlsruhe, 17.12.2018 - 1 K 4344/17

    Verbotsverfügung gegen Auto-Poser

    Der erforderliche Grad der Wahrscheinlichkeit ist dabei abhängig vom Rang des Rechtsgutes, in das eingegriffen werden soll, sowie vom Rang des polizeilichen Schutzgutes (vgl. allgemein zum Gefahrenbegriff: BVerwG, Urteil vom 03.07.2002 - 6 CN 8.01 -, juris; VGH Baden-Württemberg, Urteile vom 15.05.2014 - 1 S 815/13 -, vom 25.10.2012 - 1 S 1401/11 -, vom 12.07.2010 - 1 S 349/10 - und vom 15.11.2007 - 1 S 2720/06 -, jeweils juris; Trurnit, in: BeckOK, Polizeirecht Baden-Württemberg, Stand: 15.09.2018, § 1 PolG Rn. 18 bis 20; Stephan/Deger, Polizeigesetz für Baden-Württemberg, 7. Auflage 2014, § 1 Rn. 21).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 05.07.2013 - 5 A 607/11

    Dauerobservation eines rückfallgefährdeten Sexualstraftäters von März 2009 bis

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 30. Oktober 2012 - 5 B 669/12 - BVerwG, Urteil vom 26. Februar 1974 - I C 31.72 -, BVerwGE 45, 51, 58; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 25. Oktober 2012 - 1 S 1401/11 -, juris, Rn. 58.
  • VGH Baden-Württemberg, 15.05.2014 - 1 S 815/13

    Klage auf Feststellung der Rechtswidrigkeit des verdeckten Einsatzes technischer

    Geht es um den Schutz besonders hochwertiger Rechtsgüter, wie etwa Leben und Gesundheit von Menschen, so kann auch die entferntere Möglichkeit eines Schadenseintritts ausreichen (vgl. BVerwG, Urt. v. 03.07.2002 - 6 CN 8.01 - BVerwGE 116, 347; Senatsurteile vom 15.11.2007 - 1 S 2720/06 - VBlBW 2008, 134, vom 12.07.2010 - 1 S 349/10 - VBlBW 2010, 468 und vom 25.10.2012 - 1 S 1401/11 - VBlBW 2013, 178).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.12.2017 - 5 A 2428/15

    Wohnungsverweisung mit Rückkehrverbot als kurzfristig wirkendes Mittel der

    vgl. BVerwG, Urteil vom 26. Februar 1974 - I C 31.72 -, juris, Rn. 32; OVG NRW, Urteil vom 5. Juli 2013 - 5 A 607/11 -, juris, Rn. 77, und Beschluss vom 30. Oktober 2012 - 5 B 669/12 -, juris, Rn. 13; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 25. Oktober 2012 - 1 S 1401/11 -, juris, Rn. 58; Tegtmeyer/Vahle, PolG NRW, 10. Aufl. 2011, § 8 Rn. 13.
  • VG Stuttgart, 22.10.2020 - 1 K 3731/19
    Je größer und folgenschwerer der möglicherweise eintretende Schaden wäre, je größer die Bedeutung der gefährdeten Rechtsgüter ist, umso geringer sind die Anforderungen, die an die Wahrscheinlichkeit des Schadenseintritts gestellt werden können; so kann in Fällen, in denen besonders hochwertige Rechtsgüter wie Leben und Gesundheit von Menschen gefährdet sind, bereits eine relativ entfernte Möglichkeit eines Schadenseintritts sicherheitsrechtliche Maßnahmen rechtfertigen (vgl. BVerwG, Urt. v. 03.07.2002 - 6 CN 8.01 -, BVerwGE 116, 347; VGH Bad.-Württ., Urt. v. 25.10.2012 - 1 S 1401/11 -, VBlBW 2013, 178 m.w.N.).

    Die Gefahr muss im Zeitpunkt der Entscheidung über die zu ergreifende polizeiliche Maßnahme vorliegen; es ist also beim polizeilichen Eingriff grundsätzlich die ex ante-Sicht entscheidend (VGH Bad.-Württ., Urt. v. 25.10.2012 - 1 S 1401/11 -, a.a.O. Rn. 59).

    Nur durch diese wertende Betrachtung des Verhältnisses zwischen dem Zurechnungsgrund und der Gefahr lässt sich ermitteln, ob eine unmittelbare Verursachung im Sinne eines hinreichend engen Wirkungs- und Verantwortungszusammenhanges zwischen der Gefahr oder der Störung und dem Verhalten der Person vorliegt, die deren Pflichtigkeit als zumutbar rechtfertigt (VGH Bad.-Württ., Urt. v. 25.10.2012 - 1 S 1401/11 -, a.a.O. Rn. 50 m.w.N.).

    Eine unmittelbar bevorstehende Störung liegt nach ständiger Rechtsprechung nur dann vor, wenn der Eintritt der Störung nach allgemeiner Erfahrung sofort oder in allernächster Zeit bevorsteht und als gewiss anzusehen ist, falls nicht eingeschritten wird (VGH Bad.-Württ., Urt. v. 25.10.2012 - 1 S 1401/11 -, a.a.O. Rn. 58 m.w.N.).

  • VG Karlsruhe, 09.04.2019 - 1 K 4439/17

    Beseitigung von Werbeaufklebern - Erledigung des Grundverwaltungsaktes nach

    3.2 Es lag auch eine Störung der öffentlichen Sicherheit im insoweit für die Beurteilung der Sach- und Rechtslage maßgeblichen Zeitpunkt der Entscheidung über die zu ergreifende polizeiliche Maßnahme am 20.01.2016 vor (vgl. zum Zeitpunkt des Vorliegens einer konkreten Gefahr: VGH Baden-Württemberg, Urteile vom 25.10.2012 - 1 S 1401/11 -, Rn. 59 und vom 12.07.2010 - 1 S 349/10 -, Rn. 62 f.; jeweils juris; Trurnit, in: BeckOK Polizeirecht Baden-Württemberg, Stand: 15.12.2018, § 1 PolG Rn. 19).

    Nur durch diese wertende Betrachtung des Verhältnisses zwischen dem Zurechnungsgrund und der Gefahr lässt sich ermitteln, ob eine unmittelbare Verursachung im Sinne eines hinreichend engen Wirkungs- und Verantwortungszusammenhanges zwischen der Gefahr oder der Störung und dem Verhalten der Person vorliegt, die deren Pflichtigkeit als zumutbar rechtfertigt (vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 25.10.2012 - 1 S 1401/11 -, juris Rn. 50).

    Der erforderliche Grad der Wahrscheinlichkeit ist dabei abhängig vom Rang des Rechtsgutes, in das eingegriffen werden soll, sowie vom Rang des polizeilichen Schutzgutes (vgl. allgemein zum Gefahrenbegriff: BVerwG, Urteil vom 03.07.2002 - 6 CN 8.01 -, juris Rn. 34 f.; VGH Baden-Württemberg, Urteile vom 15.05.2014 - 1 S 815/13 -, juris Rn. 50, vom 25.10.2012 - 1 S 1401/11 -, juris Rn. 56, vom 12.07.2010 - 1 S 349/10 -, juris Rn. 62 und vom 15.11.2007 - 1 S 2720/06 -, juris Rn. 25; jeweils juris; Trurnit, in: BeckOK, Polizeirecht Baden-Württemberg, Stand: 15.09.2018, § 1 PolG Rn. 18 bis 20; Stephan/Deger, Polizeigesetz für Baden-Württemberg, 7. Auflage, § 1 Rn. 21).

  • VGH Baden-Württemberg, 07.10.2020 - 5 S 2617/19

    Pflicht des Jagdausübungsberechtigten zur Beseitigung einer Kirrung in seinem

    Legitimierender Grund für die Inanspruchnahme als Zustandsverantwortlicher ist dessen durch die - zumindest normative - Sachherrschaft vermittelte Einwirkungsmöglichkeit auf die gefährliche Sache und damit auf die Gefahrenquelle (BVerfG, Beschluss vom 16.2.2000 - 1 BvR 242/91, 1 BvR 315/99 -, juris Rn. 46 und 51; BVerwG, Beschluss vom 7.8.2013 - 7 B 9.13 - juris Rn. 9; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 25.10.2012 - 1 S 1401/11 - juris Rn. 48; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 27.3.2020 - 11 N 118/16 - juris Rn. 3).
  • VGH Baden-Württemberg, 12.11.2015 - 5 S 2108/14

    Begriff "unbebaute Fläche" in StrG BW § 41 Abs 6

    Geht es um den Schutz besonders hochwertiger Rechtsgüter, wie etwa Leben und Gesundheit von Menschen, so kann auch die entferntere Möglichkeit eines Schadenseintritts ausreichen (vgl. BVerwG, Urteil vom 03.07.2002 - 6 CN 8.01 -, BVerwGE 116, 347; VGH Baden-Württ., Urteil vom 25.10.2012 - 1 S 1401/11 -, VBlBW 2013, 1778).
  • OVG Schleswig-Holstein, 29.08.2018 - 4 MB 95/18

    Anwohnerbeschwerde gegen das Werner-Rennen bleibt ohne Erfolg

    Das allgemeine Gefahrenabwehrrecht bietet keine Handhabe, derartigen Schadensmöglichkeiten im Wege der Vorsorge zu begegnen (BVerwG, Urt. v. 03.07.2002 - 6 CN 8.01 -, juris Rn. 34; OVG Magdeburg, Urt. v. 18.08.2010 - 3 L 592/08 -, juris Rn. 36; VGH Mannheim, Urt. v. 25.10.2012 - 1 S 1401/11 -, juris Rn. 56 f., 74).
  • OVG Sachsen, 31.03.2014 - 1 A 699/13

    Bauaufsicht; Gefahrenabwehr; Gefahrenverdacht; Gefahrerforschung; konkrete

    8 Soweit die Kläger unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urt. v. 3. Juli 2002 - 6 CN 8.01 -, BVerwGE 116, 347) und des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg (Urt. v. 25. Oktober 2012 - 1 S 1401/11 -, juris) vortragen, dass Maßnahmen der Gefahrenvorsorge von einer auf die Gefahrenabwehr zielenden, weitgefassten polizeilichen Befugnisnorm nicht gedeckt seien, wird zum einen erneut übersehen, dass es sich vorliegend um eine Maßnahme der Bauaufsicht auf der Grundlage des § 58 Abs. 2 Satz 2 SächsBO handelt, der die Behörde nach der verbindlichen Auslegung des Landesrechts durch den Senat auch zu Gefahrenerforschungseingriffen ermächtigt, zum anderen kann den vorgenannten Entscheidungen aber auch die von den Klägern behauptete Aussage nicht entnommen werden.
  • OVG Sachsen-Anhalt, 28.11.2013 - 2 L 222/11

    Anordnung zur Wasserhaltung an einem Tagebaurestloch

  • VG Cottbus, 27.03.2019 - 3 K 1451/17

    Anordnung zur Einfriedung eines Sperrbereichs wegen Gefährdung

  • VG Neustadt, 08.01.2013 - 4 L 1053/12

    Schlafverbot im Wochenendhausgebiet Falkenstein aufgehoben

  • VG Neustadt, 22.06.2020 - 5 L 420/20
  • OVG Thüringen, 04.04.2019 - 1 KO 712/12

    Altbergbau; Bergüberwachung; Bergaufsicht; Einstellung Bergbaubetrieb;

  • VG Karlsruhe, 01.08.2019 - 10 K 15427/17

    Verschuldensunabhängige Beseitigungspflicht des Jagdausübungsberechtigten einer

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