Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 20.02.2018 - A 4 S 169/18   

Volltextveröffentlichungen (3)

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Verfahrensgang




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Wird zitiert von ... (11)  

  • VG Ansbach, 26.09.2018 - AN 14 S 18.50697

    Einstweiliger Rechtsschutz gegen Abschiebungsanordnung

    Ebenso entschieden hat auch der VGH Baden-Württemberg (B.v. 20.02.2018 - A 4 S 169/18 -, juris), der § 37 Abs. 1 AsylG "nicht in vollem Umfang als verunglückt" erachtet, weil eine "Endlosschleife im Verfahren" nicht immer zwingend ist.

    Im Rahmen der Fortführung des Asylverfahrens nach § 37 Abs. 1 Satz 2 AsylG ist also § 29 Abs. 1 Nr. 2 AsylG weiterhin zu prüfen und von Bedeutung (VGH Baden-Württemberg, B.v. 20.2.2018 - 4 S 169/18 -, juris, VG Göttingen, U.v. 11.12.2017 - 3 A 186/17 -, juris, VG Gießen, U.v. 15.1.2018 - 2 K 5228/17.GI.A -, juris).

    Wie bereits zur Zulässigkeit des Antrags ausgeführt, ist der gewählte Weg der Antragsgegnerin rechtswidrig (so die inzwischen deutlich überwiegende Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte, vgl. statt vieler VGH Baden-Württemberg, B.v. 20.2.2018 - A 4 S 169/18 -, juris, m.w.N.).

  • VGH Baden-Württemberg, 22.03.2018 - 11 S 2776/17

    Einreise- und Aufenthaltsverbot; Ermächtigungsgrundlage; Unionsrechtswidrigkeit;

    Im Rahmen der richterlichen Rechtsfortbildung durch teleologische Korrektur des Normtextes liegt es auf der Hand, dass der Wortlaut der Norm als solcher gerade nicht begrenzend wirken kann (so auch Bauer, NVwZ 2018, 471 (473) - im Erscheinen; a.A. VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 20.02.2018 - A 4 S 169/18 -, juris Rn. 6).
  • VG Gelsenkirchen, 11.12.2018 - 5a K 1689/18
    vgl. dazu VG Berlin, Urteil vom 31. Januar 2018 - VG 28 K 452.17 A -, juris Rn 15 f.; VG Göttingen, Urteil vom 11. Dezember 2017 - 3 A 186/17 -, juris Rn. 20 m.w.N.; Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, Beschluss vom 20. Februar 2018 - A 4 S 169/18 -, Rn. 9, juris.

    vgl. Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, Beschluss vom 20. Februar 2018 - A 4 S 169/18 -, Rn. 9, juris; Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Beschluss vom 15. Januar 2018 - 10 ZB 17.30211 -, Rn. 4, juris.

    vgl. nur Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, Beschluss vom 20. Februar 2018 - A 4 S 169/18 -, Rn. 9, juris;.

  • VG Freiburg, 30.01.2019 - A 4 K 9894/17

    Ausreisefrist; Behördliche Aussetzung des Sofortvollzugs; Rechtsmissbrauch;

    Begründet eine frühzeitige Befassung des Verwaltungsgerichts mit der Sache aufgrund einer summarischen Prüfung im vorläufigen Rechtsschutzverfahren ernsthafte Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Bescheides, wird dieser von selbst unwirksam und das Bundesamt hat unmittelbar das Asylverfahren unter Auseinandersetzung mit den vom Verwaltungsgericht im Eilverfahren geäußerten Zweifeln fortzuführen (vgl. VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 20.02.2018 - A 4 S 169/18, juris; VG Sigmaringen, Beschl. v. 19.06.2018 - A 5 K 1489/18, juris; VG Trier, Beschl. v. 13.12.2017 - 7 L 14132/17.TR, juris; vgl. auch Pressemitteilung von BVerwG, Urt. v. 15.01.2019 - 1 C 15.18 -).

    Für die Befristung eines Einreise- und Aufenthaltsverbotes gemäß § 11 Abs. 2 AufenthG ist ohne die unwirksam gewordene Abschiebungsandrohung kein Raum, § 75 Nr. 12 AufenthG (vgl. VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 20.02.2018 - A 4 S 169/18 -, juris).

  • VG Wiesbaden, 14.05.2018 - 7 L 482/18
    Soweit in einigen Gerichtsentscheidungen teilweise - ohne Nennung der einhelligen Ansicht in der Kommentarliteratur zu § 37 AsylG und ohne Begründung - davon ausgegangen wird, das Bundesamt dürfe nach dem Eintritt der Wirkungen des § 37 Abs. 1 AsylG den Asylantrag des Betroffenen erneut nach § 29 Abs. 1 Nr. 2 AsylG als unzulässig ablehnen (vgl. VGH Baden-Württemberg, Beschl. v. 20.02.2018 - A 4 S 169/18, juris, Rn. 7; VG D., Urt. v. 11.12.2017 - 3 A 186/17, juris, Rn. 31; VG Aachen, Urt. v. 28.11.2017 - 4 K 2705/17.A, juris, Rn. 38), kann dem nicht gefolgt werden.

    Die Rechtsfolge des § 37 Abs. 1 AsylG tritt dabei ausweislich des eindeutigen Wortlauts, der keinerlei Differenzierung impliziert, unabhängig davon ein, aus welchen Gründen der Eilantrag Erfolg hat (VGH Baden-Württemberg, Beschl. v. 20.02.2018 - A 4 S 169/18, juris, Rn. 4 ff.; Bay. VGH, Beschl. v. 15.01.2018 - 10 ZB 17.30211, juris, Rn. 3 ff.; VG Trier, Beschl. v. 16.03.2017 - 5 L 1846/17.TR; anders VG Lüneburg, Urt. v. 13.12.2016 - Az. 8 A 175/16: teleologische Reduktion; vgl. hierzu auch Göbel-Zimmermann/Eichhorn/Beichel-Benedetti , Asyl- und Flüchtlingsrecht, 1. Aufl. 2017, Rn. 537 f.).

  • VG Sigmaringen, 19.06.2018 - A 5 K 1489/18

    Umgehung von § 37 Abs. 1 AsylG

    Nicht zuletzt belegt auch die - ansonsten sinnlose - Rückausnahme in § 37 Abs. 3 AsylG den vom Gesetzgeber verfolgten Beschleunigungszweck, der sicherstellt, dass das Bundesamt immer dann das Asylverfahren selbst fortführen und weiterprüfen soll, wenn die angedrohte Abschiebung nicht durchgeführt werden kann (VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 20.02.2018 - 4 S 169/18 -, Juris).

    Unabhängig von der - in Rechtsprechung und Literatur umstrittenen - Frage, ob das Bundesamt zu einer solchen erneuten Unzulässigkeitsentscheidung in einem fortgeführten Asylverfahren berechtigt ist bzw. ob eine materielle Prüfung des Asylbegehrens trotz bereits erfolgter Schutzgewährung in einem anderen Mitgliedstaat überhaupt zulässig ist (vgl. dazu nur einerseits VG Trier, Urteil vom 23.04.2018 - 7 K 1914/18.TR -, Juris, und andererseits VG Wiesbaden, Beschluss vom 14.05.2018 - 7 L 482/18.WI.A -, Juris; HessVGH, Urteil vom 04.11.2016 - 3 A 1292/16.A -, Juris), führt der VGH Baden-Württemberg (Beschluss vom 20.02.2018 - A 4 S 169/18 -, Juris) zu dieser Problematik aus:.

  • VG Hamburg, 07.09.2018 - 9 A 4845/17

    Klage gegen Unzulässigkeitsentscheidung des Bundesamtes nach stattgebendem

    Mit Verfügung vom 6. Juli 2018 hat der Berichterstatter darauf hingewiesen, dass die Kammer angesichts aktueller obergerichtlicher Rechtsprechung (VGH Mannheim, Beschl. v. 20.2.2018, A 4 S 169/18, juris; VGH München, Beschl. v. 15.1.2018, 10 ZB 17.30211, juris) Zweifel habe, ihre bisherige Auffassung zur einschränkenden Auslegung des § 37 Abs. 1 AsylG aufrechterhalten zu können.

    Sofern die Rechtsfolge des § 37 Abs. 1 Satz 1 AsylG eingetreten ist, kann die Klage nur in der geänderten Form Erfolg haben (s. auch VG Hamburg, Urt. v. 23.10.2017, 9 A 6901/16, n. v., rechtskräftig nach OVG Hamburg, Beschl. v. 13.2.2018, 4 Bf 276/17.AZ, n. v.; VGH Mannheim, Beschl. v. 20.2.2018, A 4 S 169/18, juris Rn. 9; VG Berlin, Urt. v. 23.3.2018, 23 K 117.17 A, juris Rn. 17 f. u. 20).

    Nach fast einhelliger Auffassung in Rechtsprechung und Literatur gilt die Norm unabhängig davon, welche Gründe für die Anordnung der aufschiebenden Wirkung der Klage maßgebend waren (VGH Mannheim, Beschl. v. 20.2.2018, A 4 S 169/18, juris Rn. 6 ff.; VGH München, Beschl. v. 15.1.2018, 10 ZB 17.30211, juris Rn. 4 ff.; VG Hamburg, Urt. v. 23.10.2017, 9 A 6901/16, n. v., m.w.N., rechtskräftig nach OVG Hamburg, Beschl. v. 13.2.2018, 4 Bf 276/17.AZ, n. v.; VG Berlin, Urt. v. 23.3.2018, 23 K 117.17 A, juris Rn. 23; Hailbronner, AuslR, 99. Aktualisierung, Dezember 2016, § 37 AsylG Rn. 5; Funke-Kaiser, in: GK-AsylG, 115. Ergänzungslieferung, März 2018, § 37 Rn. 11; Bergmann, in: Bergmann/Dienelt, AuslR, 12. Auflage 2018, § 37 AsylG Rn. 6; a. A. VG Lüneburg, Urt. v. 18.12.2016, 8 A 175/16, juris Rn. 55; Urt. v. 21.12.2016, 8 A 170/16, juris Rn. 39).

  • VG Aachen, 07.05.2018 - 6 L 202/18

    Drittstaat; Rumänien; internationaler Schutz; anerkannte Schutzberechtigte;

    vgl. dazu, dass von dem Eintritt der Unwirksamkeit nicht allein die Abschiebungsandrohung, sondern auch die Unzulässigkeitsentscheidung selbst umfasst ist: VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 20. Februar 2018 - A 4 S 169/18 -, juris Rn. 4 ff.; Bayerischer VGH, Beschluss vom 15. Januar 2018 - 10 ZB 17.30211 -, juris Rn. 4 ff.; a.A. Funke-Kaiser in: Gemeinschaftskommentar zum AsylG, Loseblattsammlung (Stand: April 2017), § 29 Rn. 14, der § 37 AsylG in den Fällen des § 29 Abs. 1 Nr. 2 AsylG für unanwendbar hält; das BVerwG lässt (noch) offen, ob es sich bei der Verweisung des § 37 Abs. 1 AsylG auf § 29 Abs. 1 Nr. 2 AsylG um ein "Redaktionsversehen" handelt, vgl. Vorlagebeschluss vom 27. Juni 2017 - 1 C 26/16 -, juris Rn. 28.
  • VG Trier, 23.04.2018 - 7 K 1914/18

    Verfahren nach § 29 Abs. 1 Nr. 2-4 AsylGK) (Italien

    Dem stand nicht entgegen, dass infolge des stattgebenden Eilbeschlusses vom 15. Dezember 2017 der Anwendungsbereich des § 37 Abs. 1 S. 2 AsylG eröffnet war, denn § 29 Abs. 1 Nr. 2 AsylG bleibt bei der Fortführung des Asylverfahrens durch das Bundesamt uneingeschränkt anwendbar (vgl.: VGH BW, Beschluss vom 20.2.2018 - 4 S 169/18 -, BeckRS 2018, 3251, Rn. 7, beck-online; VG Göttingen, Urteil vom 11. Dezember 2017 - 3 A 186/17 -, Rn. 25, juris; VG Gießen, Urteil vom 15. Januar 2018 - 2 K 5228/17.GI.A -, http://www.asyl.net/fileadmin/user_upload/dokumente/25866.pdf, abgerufen am 24. April 2018; so mit der Verweisung auf § 31 Abs. 3 AsylG letztlich vorausgesetzt vom VG München, Beschluss vom 03. Mai 2017 - M 2 K 17.34076 -, Rn. 6, juris; entgegen: VG Hannover Urteil vom 6.3.2018 - 3 A 9719/17 - , BeckRS 2018, 3948, beck-online; VG Berlin, Beschluss vom 09. Januar 2018 - 28 L 741.17 A -, Rn. 22, juris).
  • VG Freiburg, 02.08.2018 - A 4 K 3698/18

    Fehlende Statthaftigkeit eines Antrages auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung

    Sie kann auch nicht etwa unter Berufung auf den mit ihr verfolgten Beschleunigungszweck teleologisch reduziert werden mit der Begründung, die Fortführung des Asylverfahrens führe erneut zu einer Ablehnung des Asylantrags als unzulässig (VGH-Bad.-Württ., Beschluss vom 20.02.2018 - A 4 S 169/18 -, juris).
  • VG Freiburg, 04.07.2018 - A 5 K 3911/18

    Rechtsschutzbedürfnis für die Anordnung der aufschiebenden Wirkung einer Klage

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