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   VGH Baden-Württemberg, 28.03.1996 - 5 S 1301/95   

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VGH Baden-Württemberg, 28.03.1996 - 5 S 1301/95 (https://dejure.org/1996,2004)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 28.03.1996 - 5 S 1301/95 (https://dejure.org/1996,2004)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 28. März 1996 - 5 S 1301/95 (https://dejure.org/1996,2004)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • openjur.de

    Fernstraßenrechtliche Planfeststellung: Zuständigkeit des Straßenbaulastträgers für Ersatzmaßnahmen aufgrund der naturschutzrechtlichen Eingriffsbefugnis; Klagebefugnis eines betroffenen Grundstückseigentümers; Alternativenprüfung und Abwägungsgebot

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    § 17 Abs 1 S 2 FStrG, § ... 17 Abs 6c S 1 FStrG, § 19 Abs 1 FStrG, § 11 Abs 1 NatSchG BW, § 11 Abs 2 NatSchG BW, § 11 Abs 3 NatSchG BW, § 11 Abs 4 NatSchG BW, § 11 Abs 5 NatSchG BW, § 24a Abs 2 NatSchG BW, § 24a Abs 4 S 1 Nr 1 NatSchG BW
    Fernstraßenrechtliche Planfeststellung: Zuständigkeit des Straßenbaulastträgers für Ersatzmaßnahmen aufgrund der naturschutzrechtlichen Eingriffsbefugnis; Klagebefugnis eines betroffenen Grundstückseigentümers; Alternativenprüfung und Abwägungsgebot

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • VBlBW 1996, 468
  • DVBl 1997, 573 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • VG Stuttgart, 19.02.2004 - 1 K 1545/03

    Naturschutzrechtliche Belange im Planfeststellungsverfahren

    Bei der Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts geht es insoweit nicht um die Sicherung des konkreten Artenbestandes, sondern um die Sicherung der von der jeweiligen Nutzung bestimmten Lebensraumqualität dieser Grundflächen für eine artenreiche Flora und Fauna (VGH Bad.-Württ., Urteil vom 28.03.1996 - 5 S 1301/95 -, NuR 1997, 356 ; Kuschnerus, NVwZ 1996, 235 ).

    Es gebietet also auch, den Eingriff so gering wie möglich zu halten (vgl. VGH Bad.-Württ., Urteile vom 28.03.1996 - 5 S 1301/95 -, NuR 1997, 356 m.w.N. und vom 20.04.2000 - 8 S 318/00 -, NuR 2001, 274 ).

    Auch die Ausgleichspflicht wird durch den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit begrenzt (VGH Bad.-Württ., Urteil vom 28.03.1996, a.a.O., S. 359).

    Auch diese Kompensationspflicht im weiteren Sinne ist striktes Recht (VGH Bad.-Württ., Urteil vom 28.03.1996, a.a.O., S. 358).

  • VGH Baden-Württemberg, 26.09.2003 - 5 S 1599/02

    Feststellungsklage - Außerkrafttreten eines Planfeststellungsbeschlusses -

    Die vom Kläger gegen den Planfeststellungsbeschluss erhobene Klage wurde mit Senatsurteil vom 28.03.1996 - 5 S 1301/95 - (neben anderen Klagen) abgewiesen; die hiergegen eingelegte Nichtzulassungsbeschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht mit Beschluss vom 21.02.1997 - 4 B 177.96 -zurück.

    Dem Senat liegen die Gerichtsakten des Verfahrens 5 S 1301/95, der Planfeststellungsbeschluss des Regierungspräsidiums Karlsruhe vom 30.12.1994 nebst Planunterlagen sowie die vom Beklagten eingereichten Unterlagen vor.

    Mit Beschluss vom 21.02.1997 - 4 B 177.96 - hat das Bundesverwaltungsgericht die Nichtzulassungsbeschwerde u. a. des Klägers gegen das auch seine Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss vom 30.12.1994 abweisende Senatsurteil vom 18.03.1996 - 5 S 1301/95 - zurückgewiesen.

    Dies ist hier ausweislich der Gerichtsakten des Verfahrens 5 S 1301/95 am 05.03.1997 geschehen.

  • VGH Baden-Württemberg, 20.04.2000 - 8 S 318/00

    Zulassung eines Windparks - Eingriff in Landschaft und Natur - Abwägung

    Bei der für deren Zulassung gemäß § 11 Abs. 3 NatSchG (NatSchG BW) erforderlichen Abwägung zwischen den für das Vorhaben streitenden Belangen einerseits und den gegen dieses sprechenden, durch den fehlenden Ausgleich berührten Belangen des Natur- und Landschaftsschutzes handelt es sich um eine "echte" Abwägung der Behörde, die nicht in vollem Umfang der gerichtlichen Kontrolle unterliegt (im Anschluss an BVerwGE 85, 348, 362 und VGH Bad-Württ, VBlBW 1996, 468ff).

    Diese Abwägungsentscheidung ist eine "echte", spezifisch naturschutzrechtliche Abwägung, die den allgemeinen Grundsätzen behördlicher Abwägungsentscheidungen unterliegt und insoweit nur eingeschränkter gerichtlicher Kontrolle zugänglich ist (vgl. BVerwG, Urt. v. 27.9.1990 - 4 C 44.87 -, a.a.O. S. 362; VGH Bad.-Württ., Urt. v. 28.3.1996, - 5 S 1301/95 -, VBlBW 1996, 468ff.).

  • VGH Baden-Württemberg, 22.07.1997 - 5 S 3391/94

    Inhalt eines planfeststellungsersetzenden Bebauungsplans; Befangenheit bei

    Auch diese Kompensationspflichten - im weiteren Sinn - sind striktes Recht (vgl. Senatsurteil v. 28.03.1996 - 5 S 1301/95).
  • VGH Baden-Württemberg, 14.12.2000 - 5 S 2716/99

    Planfeststellung für Bundesstraße: Prüfung von Alternativen; Existenzgefährdung

    Eine dahinter zurückbleibende Planungsvariante dürfte daher schon aus diesem Grund im Rahmen der Alternativenprüfung zurückgestellt werden (vgl. Senatsurt. v. 28.03.1996 - 5 S 1301/95 -).
  • VG Freiburg, 08.11.2001 - 9 K 261/01

    Windräderam Hoheneck dürfen nicht gebaut werden

    Aus der Natur des Bauvorhabens - der Aufstellung eines Windparks an einem exponierten, von Bebauung weitgehend freigehaltenen Standort - ergibt sich ferner, dass der Eingriff in das Landschaftsbild bei Realisierung des Windparks am geplanten Standort weder vermeidbar noch ausgleichbar im Sinne des § 11 Abs. 1 Nr. 3 NatSchG (dazu vgl. VGH Bad.-Württ., Urt. v. 28.3.1996, VBlBW 1996, S. 468; Urt. v. 20.4.2000, VBlBW 2000, S. 395) ist.

    Die im Rahmen des § 11 Abs. 3 NatSchG von der Baurechtsbehörde im Benehmen mit der gleichgeordneten Naturschutzbehörde (vgl. § 12 Abs. 1 NatSchG) zu treffende Entscheidung ist eine spezifisch naturschutzrechtliche Abwägungsentscheidung, bei der die im Einzelfall betroffenen Belange einander gegenüberzustellen, sachgerecht zu gewichten und eine dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit entsprechende Entscheidung über die Bevorzugung eines Belanges und damit notwendigerweise die Zurückstellung anderer Belange zu treffen sind; diese "echte" Abwägung ist - im Gegensatz zu der im Rahmen der tatbestandlichen Voraussetzungen des § 35 Abs. 1 BauGB erfolgenden, nachvollziehenden Abwägung - nur eingeschränkt gerichtlicher Kontrolle zugänglich (BVerwG, Urt. v. 27.9.1990, DÖV 1991, S. 294; VGH Bad.-Württ., Urt. v. 28.3.1996, VBlBW 1996, S. 468; Beschl. v. 14.11.1991, NVwZ 1992, S. 998).

  • OLG Naumburg, 09.12.2010 - 2 U 60/10

    Eisenbahnrechtliche Planfeststellung: Gerichtliche Entscheidung über eine

    Die Einheitlichkeit der Betrachtung von unmittelbarer Baumaßnahme und naturschutzrechtlicher Kompensationsmaßnahme ist in der Rechtsprechung anerkannt (vgl. BVerwG, Urteil v. 19.12.2007, 9 A 22/06 - BVerwGE 130, 138 zum AEG; Beschluss v. 21.12.1995, 11 VR 6/95 - NVwZ 1996, 896 zum AEG; Beschluss v. 13.03.1995, 11 VR 4/95 zum BWasserStrG und Urteil v. 16.03.2006, 4 A 1001/04 - NVwZ 2006, 1055 zum LuftVG, hier zitiert nach juris, ab Rn. 224 ff., sowie VGH Baden-Württemberg, Urteil v. 20.02.1992, VGH 5 S 2064/91 - NVwZ 1993, 595 und Urteil v. 28.02.1996, 5 S 1301/95, hier zitiert nach juris; jeweils zum FStrG).
  • VGH Baden-Württemberg, 22.11.1996 - 8 S 1006/96

    Änderungsplanfeststellungsbeschluß wegen Rechtsfehler im ursprünglichen

    Sie haben vielmehr - auch die Kläger 1 bis 3 als von der Planfeststellung mit enteignender Vorwirkung betroffene Grundstückseigentümer - nur einen Anspruch auf Planaufhebung, wenn und soweit ein Verstoß gegen die naturschutzrechtliche Eingriffsregelung kausal für die ihnen zugemutete Belastung ist (BVerwG, Urt. v. 21.3.1996 - 4 C 19.94 -, UPR 1996, 339 (343) = DVBl. 1996, 907; Urt. v. 28.2.1996 - 4 A 27.95 -, UPR 1996, 270f. = NVwZ 1996, 1011; VGH Bad.- Württ., Urt. v. 28.3.1996 - 5 S 1301/95 -, VBlBW 1996, 469f.).
  • VGH Baden-Württemberg, 10.06.1998 - 5 S 1581/96

    Sachlegitimation bei Veräußerung eines streitbefangenen Grundstücks;

    Zwar bedarf der Bau eines Eisenbahnschienenweges, für den das Planfeststellungsverfahren - wie hier - nach dem 03.07.1988, dem Ablauf der Frist für die Umsetzung der Richtlinie des Rates für die Umweltverträglichkeitsprüfung bei bestimmten öffentlichen und privaten Projekten vom 27.06.1985 (UVP-Richtlinie) durchgeführt wurde, aber vor dem Inkrafttreten des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) durchgeführt wurde, einer Umweltverträglichkeitsprüfung nach Maßgabe der insoweit unmittelbar anwendbaren UVP-Richtlinie (vgl. BVerwG, Urt. v. 25.01.1996 - 4 C 5.95 -, Urt. v. 18.05.1995 - 4 C 4.94 -, DÖV 1995, 951 = UPR 1995, 361 u. VGH Bad.-Württ., Urt. v. 18.03.1996 - 5 S 1301/95 -, VBlBW 1996, 468 = NuR 1997, 356).
  • VG Sigmaringen, 31.03.2004 - 5 K 1526/02

    Gesetzlicher Biotopschutz für offene Felsformationen oder Felsbildungen und

    Entgegen der Ansicht des Klägers bestehen keine Bedenken an der Verfassungsmäßigkeit des gesetzlichen Biotopschutzes für offene Felsbildungen gemäß § 24 a Abs. 1 Nr. 4 NatSchG in Verbindung mit Ziffer 4.1 der Anlage zu § 24a NatSchG und dem in § 24a Abs. 2 NatSchG normierten Verbot aller Handlungen, die zu einer Zerstörung oder erheblichen oder nachhaltigen Beeinträchtigung eines solchen besonders geschützten Biotops führen können (vgl. etwa auch VGH Bad.-Württ., Urteil vom 28.03.1996 - 5 S 1301/95 -, VBlBW 1996, 468; Beschluss vom 11.12.1998 - 5 S 2266/96 -, VBlBW 1999, 180, die den gesetzlichen Biotopschutz in § 24 a NatSchG als verfassungsgemäß zu Grunde legen).
  • VG Sigmaringen, 25.04.2001 - 7 K 1173/00

    Mobilfunksendemast

  • OVG Rheinland-Pfalz, 23.01.1998 - 1 A 12147/96
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