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   VGH Bayern, 08.07.2014 - 17 P 14.559   

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VGH Bayern, 08.07.2014 - 17 P 14.559 (https://dejure.org/2014,21450)
VGH Bayern, Entscheidung vom 08.07.2014 - 17 P 14.559 (https://dejure.org/2014,21450)
VGH Bayern, Entscheidung vom 08. Juli 2014 - 17 P 14.559 (https://dejure.org/2014,21450)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de
  • Landesanwaltschaft Bayern PDF

    Art. 73 Abs. 1, Art. 74 Abs. 1, Art. 75 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 BayPVG, § 77 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 4 BetrVG, § 29 TV-L, § 16 UrlV
    Personalvertretungsrecht: Verpflichtung zur Durchführung einer Dienstvereinbarung als Gegenstand einer Personalvertretungssache nach BayPVG | Anspruch auf abredegemäße Durchführung einer Dienstvereinbarung; Antragsbefugnis im Beschlussverfahren ; Auslegung einer ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anspruch einer Personalvertretung auf die abredegemäße Durchführung einer zwischen ihr und der Dienststelle geschlossenen Dienstvereinbarung; Regelung der Voraussetzungen und Umfang eines Entgeltfortzahlungsanspruchs in einer Dienstvereinbarung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Anspruch einer Personalvertretung auf die abredegemäße Durchführung einer zwischen ihr und der Dienststelle geschlossenen Dienstvereinbarung; Regelung der Voraussetzungen und Umfang eines Entgeltfortzahlungsanspruchs in einer Dienstvereinbarung

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DÖV 2014, 934
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • VGH Bayern, 08.01.2018 - 17 PC 17.2202

    Durchführung der nachwirkenden Betriebsvereinbarung

    Zwar reicht die Erwägung des verwaltungsgerichtlichen Beschlusses vom 9. Oktober 2017, dass für den streitgegenständlichen Anspruch keine gesetzliche Grundlage bestehe, allein nicht hin, um einen Anordnungsanspruch zu verneinen, weil sich ein solcher Anspruch auch aus einer Dienstvereinbarung (Art. 73 BayPVG) ergeben kann, die nach Art. 74 Abs. 1 BayPVG grundsätzlich von der Dienststelle so durchzuführen ist, wie sie abgeschlossen wurde (BayVGH, B.v. 8.7.2014 - 17 P 14.559 -juris Rn. 16 m.w.N.).

    Das insoweit im Vergleich zum Betriebsverfassungsgesetz formstrengere Bayerische Personalvertretungsgesetz enthält dabei eine dem § 28 Abs. 2 BetrVG entsprechende Vorschrift jedenfalls nicht explizit und ermöglicht gleichzeitig gemäß Art. 73 Abs. 1 BayPVG Dienstvereinbarungen, soweit eine gesetzliche oder tarifliche Regelung nicht besteht, nur in den Fällen der Art. 75 Abs. 4, Art. 75a Abs. 1 und Art. 76 Abs. 1 Satz 1 Nr. 10 und Abs. 2 Nr. 1 bis 3 BayPVG (vgl. BayVGH, B.v. 8.7.2014 - 17 P 14.559 - Rn. 25).

  • BVerwG, 27.06.2019 - 5 P 2.18

    Antragsbefugnis; Beruhen; Beschlussverfahren; Betriebsvereinbarung;

    Dem Personalrat steht grundsätzlich unabhängig vom Vorliegen dieser besonderen Voraussetzungen das Recht zu, von der Dienststellenleitung, mit der er die Dienstvereinbarung abgeschlossen hat, die vertragsgemäße Durchführung dieser Vereinbarung zu verlangen (vgl. VGH München, Beschlüsse vom 8. Juli 2014 - 17 P 14.559 - PersV 2014, 419 und vom 4. Juli 2017 - 18 P 16.20 00 - PersV 2017, 423 ; VG Berlin, Beschluss vom 20. April 2017 - 62 K 6.16 PVL - juris Rn. 37; Berg, in: Altvater u.a., BPersVG, 10. Aufl. 2019, § 73 Rn. 25; Fischer/Goeres/Gronimus, GKÖD, Band V Teil 2, Kommentar BPersVG, Stand 5/2018, § 73 Rn. 25a; Gronimus, Das personalvertretungsrechtliche Beschlussverfahren, § 83 BPersVG Rn. 67; Ilbertz, in: Ilbertz/Widmaier/Sommer, BPersVG, 14. Aufl. 2018, § 73 Rn. 27; Ramm, in: Lorenzen/Etzel/Gerhold u.a., Bundespersonalvertretungsgesetz, 73. Update 7/2019, § 73 Rn. 27; Weber, in: Richardi/Dörner/Weber, BPersVG, 4. Aufl. 2012, § 73 Rn. 22a; Wolber, RiA 1984, 228 ).
  • OVG Sachsen-Anhalt, 03.05.2016 - 5 L 3/14

    Dienstvereinbarung über die Arbeitszeit und Verletzung des Mitbestimmungsrechtes

    Denn nur dann, wenn eine Rechtsposition aus der Dienstvereinbarung, die gerade die Rechtsstellung des Personalrates betrifft, streitig geworden ist, ist darüber auch im personalvertretungsrechtlichen Beschlussverfahren nach § 78 Abs. 1 Nr. 3 PersVG LSA zu entscheiden ( vgl. hierzu: OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 17. Dezember 2003, a. a. O. Rn. 69. ff. [m. w. N.]; Bieler/Vogelgesang/ Plaßmann/Kleffner, a. a. O., § 70 Rn. 77 f., § 78 Rn. 43 f. [m. w. N.]; a. A.: BayVGH, Beschluss vom 8. Juli 2014 - 17 P 14.559, juris Rn. 17 f. ).

    Im Übrigen beantragt der Antragsteller vorliegend auch nicht die abredegemäße Durchführung der Dienstvereinbarung ( vgl. dazu: BayVGH, Beschluss vom 8. Juli 2014, a. a. O. ); insbesondere bliebe die konkrete Art und Weise der Durchführung unklar.

  • VGH Bayern, 04.07.2017 - 18 P 16.2000

    Dienstvereinbarung zum betrieblichen Vorschlagswesen

    Der Antragsteller muss einen Sachverhalt vortragen, aus dem sich - seine Richtigkeit unterstellt - ergibt, dass ihm das geltend gemachte Recht (vgl. § 83 Abs. 1 Nr. 3 BPersVG) zusteht (BayVGH, B.v. 8.7.2014 - 17 P 14.559 - PersV 2014, 419 Rn. 15; Ballerstedt/Schleicher/Faber, BayPVG, Stand März 2017, Art. 81 Rn. 90b).

    Damit will er nicht die (bloße) Rechtswidrigkeit einer gegenüber den Beschäftigten ergangenen Maßnahme des Beteiligten feststellen lassen, also Individualinteressen einzelner Beschäftigter geltend machen, was nicht zulässig wäre (vgl. BVerwG, B.v. 28.8.2008 - 6 PB 19.08 - PersR 2008, 458 Rn. 5 m.w.N.; BayVGH, B.v. 8.7.2014 - 17 P 14.559 - PersV 2014, 419 Rn. 16); er macht vielmehr einen eigenen Anspruch als Vertragspartner des Beteiligten geltend.

  • OVG Sachsen, 09.11.2017 - 9 A 91/17

    Dienstvereinbarung, Zuständigkeit

    25 Damit ist im Ergebnis nicht der Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (Beschl. v. 8. Juli 2014 - 17 P 14.559 -, juris Rn. 14 ff.) zu folgen.
  • VG Münster, 22.06.2017 - 22 K 5772/16
    vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 27. Januar 1995 - 1 A 3556/92.PVL -, PersR 1995, 327, und vom 17. Dezember 2003 - 1 A 1088/01.PVL -, juris Rd. 67; OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 3. Mai 2016 - 5 L 3/14 -, ZfPR 2017, 42; differenzierend Hamburgisches OVG, Beschluss vom 28. Februar 2000 - 8 BF 334/99 -, juris Rd. 24; a.A. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 6. Juli 2010 - OVG 60 PV 7.09 - juris; die Abgrenzung in die Begründetheit des Antrags verlagernd BayVGH, Beschluss vom 8. Juli 2014 - 17 P 14.559 -, juris Rd. 17 f.

    : BayVGH, Beschluss vom 8. Juli 2014 - 17 P 14.559 -, juris Rd. 17; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 6. Juli 2010 - OVG 60 PV 7.09 - juris, ohne weitere Begründung.

  • VGH Bayern, 29.10.2015 - 18 PC 15.1624

    Einstweilige Verfügung bzgl. der weiteren Anwendung einer in einer

    Denn soweit im Hauptsacheverfahren rechtskräftig festgestellt würde, dass der Antragsteller trotz der Entscheidung des Beteiligten, das Ideenmanagement zum 30. Juni 2015 einzustellen, einen Anspruch auf Durchführung der Dienstvereinbarung "Ideenmanagement" über diesen Zeitpunkt hinaus hat (zur entsprechenden Antragsbefugnis vgl. BayVGH, B.v. 8.7.2014 - 17 P 14.559 - PersV 2014, 419 Rn. 15 ff.), können ab dem 1. Juli 2015 eingereichte Vorschläge nachträglich entsprechend der Dienstvereinbarung behandelt und rückwirkend prämiert werden.
  • VG Berlin, 20.04.2017 - 62 K 6.16

    Dienstvereinbarung zwischen Direktor des Klinikums und Klinkpersonalrat über die

    Es leuchtet ein, dass der Bayerische Verwaltungsgerichtshof, Beschluss vom 8. Juli 2014 - 17 P 14.559 -, Juris Rn. 16, der Personalvertretung, die Partei der Dienstvereinbarung ist, einen eigenständigen Anspruch auf Durchführung der Dienstvereinbarung (aus Art. 74 Abs. 1 BayPVG = § 74 Abs. 1 PersVG) und damit eine Rechtsstellung im Sinne des § 91 Abs. 1 Nr. 3 PersVG zuerkennt.
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