Rechtsprechung
   VGH Bayern, 18.01.2017 - 15 N 14.2033   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • BAYERN | RECHT

    VwGO § 47; GG Art. 14 Abs. 1; BauGB § 1 Abs. 3, § 1 Abs. 6 Nr. 7, § 1 Abs. 7, § 1 Abs. 8, § 1a, § 2 Abs. 3, § 13a, § 34, § 35, § 214 Abs. 1 S. 1 Nr. 1, § 215; BNatSchG § 7 Abs. 2 Nr. 13, § 44
    Fortwirken von Mängeln des ursprünglichen Bebauungsplans auf eine Ergänzungs- /Änderungsplanung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Normenkontrollantrag gegen Bebauungsplan; Bebauungsplan der Innenentwicklung; Fortwirken von Mängeln des ursprünglichen Bebauungsplans auf eine Ergänzungs- / Änderungsplanung (hier verneint); Erforderlichkeit der Bauleitplanung und Artenschutz; Ermittlungsdefizit wegen nicht hinreichender Ermittlung und Bewertung abwägungserheblicher Belange bzw. wegen Zugrundelegung eines fehlerhaften Sachverhalts; Beachtlichkeit von Ermittlungsdefiziten; fehlerhafter / irreführender Hinweis in der Bekanntmachung hinsichtlich der Geltendmachung von Planungsfehlern; Abgrenzung Außenbereich / Innenbereich ("Außenbereich im Innenbereich"); Bedeutung der richtigen bauplanungsrechtlichen Einordnung des zu überplanenden Gebiets für die Abwägung; Abwägungsdisproportionalität; geeignete Alternativflächen der öffentlichen Hand bei Ausweisung einer öffentlichen Grünfläche (hier verneint)

  • rechtsportal.de

    Normenkontrollantrag gegen einen Bebauungsplan; Fortwirken von Mängeln des ursprünglichen Bebauungsplans auf eine Ergänzungs- bzw. Änderungsplanung; Fehlerhafter bzw. irreführender Hinweis in der Bekanntmachung hinsichtlich der Geltendmachung von Planungsfehlern; Bauplanungsrechtliche Einordnung des zu überplanenden Gebiets für die Abwägung; Ermittlungsdefizit wegen nicht hinreichender Ermittlung und Bewertung abwägungserheblicher Belange; Geeignete Alternativflächen der öffentlichen Hand bei Ausweisung einer öffentlichen Grünfläche

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Normenkontrollantrag gegen einen Bebauungsplan; Fortwirken von Mängeln des ursprünglichen Bebauungsplans auf eine Ergänzungs- bzw. Änderungsplanung; Fehlerhafter bzw. irreführender Hinweis in der Bekanntmachung hinsichtlich der Geltendmachung von Planungsfehlern; Bauplanungsrechtliche Einordnung des zu überplanenden Gebiets für die Abwägung; Ermittlungsdefizit wegen nicht hinreichender Ermittlung und Bewertung abwägungserheblicher Belange; Geeignete Alternativflächen der öffentlichen Hand bei Ausweisung einer öffentlichen Grünfläche

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • ZfBR 2017, 379



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Wird zitiert von ... (20)  

  • VGH Bayern, 28.04.2017 - 15 N 15.967

    Erfolgreicher Normenkontrollantrag gegen Änderungs-Bebauungsplan

    Nach diesen Maßstäben ist die Antragsbefugnis der Antragsteller schon deshalb zu bejahen, weil die in ihrem Eigentum stehenden Grundstücke unmittelbar planbetroffen sind (geänderte Baugrenzen, Festsetzung von "privaten Grünflächen als Hausgärten"), sodass durch den Änderungsbebauungsplan Inhalt und Schranken ihres Grundeigentums bestimmt werden, Art. 14 Abs. 1 Satz 2 GG (vgl. BVerwG, B.v. 20.9.2005 - 4 BN 46.05 - BauR 2006, 352 f. = juris Rn. 6; BayVGH, U.v. 18.1.2017 - 15 N 14.2033 - juris Rn. 23).

    Das Vorziehen und Zurücksetzen bestimmter Belange innerhalb des vorgegebenen Rahmens ist die "elementare planerische Entschließung" der Gemeinde über die städtebauliche Entwicklung und Ordnung und kein aufsichtlich oder gerichtlich nachvollziehbarer Vorgang (BayVGH, U.v. 18.1.2017 - 15 N 14.2033 - juris Rn. 35 m.w.N.).

    Während vormals die Abwägungsfehlerlehre ausschließlich aus dem materiellen Abwägungsgebot (heute § 1 Abs. 7 BauGB) abgeleitet wurde, sieht der Gesetzgeber mit dem durch das Europarechtsanpassungsgesetz Bau - EAG Bau - vom 24. Juni 2004 (BGBl. I S. 1359 ff.) neu eingeführten § 2 Abs. 3 BauGB Ermittlungs- und Bewertungsmängel nunmehr als Verfahrensmängel an (BayVGH, U.v. 18.1.2017 - 15 N 14.2033 - juris Rn. 36 m.w.N.).

    Hiervon ist schon dann auszugehen, wenn nach den Umständen des Einzelfalls die konkrete Möglichkeit besteht, dass ohne ihn die Planung anders ausgefallen wäre (vgl. BVerwG, B.v. 30.1.2016 - 4 B 21.15 - juris Rn. 10; BayVGH, U.v. 18.1.2017 - 15 N 14.2033 - juris Rn. 42; B.v. 3.3.2017 - 15 NE 16.2315 - juris Rn. 28).

    Es ist auch nicht Sache des Normenkontrollgerichts, etwa über ein Sachverständigengutachten selbst zu ermitteln, ob sich eine potenzielle zusätzliche Belastungswirkung in einem Marginalbereich bewegt, der die Unbeachtlichkeit des Ermittlungsdefizits der Kommune gem. § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BauGB zur Folge haben könnte (vgl. BayVGH, U.v. 18.1.2017 - 15 N 14.2033 - juris Rn. 42).

  • VGH Bayern, 04.05.2018 - 15 NE 18.382

    Vorläufige Außervollzugsetzung eines Bebauungsplans

    Das Vorziehen und Zurücksetzen bestimmter Belange innerhalb des vorgegebenen Rahmens ist die "elementare planerische Entschließung" der Gemeinde über die städtebauliche Entwicklung und Ordnung und kein aufsichtlich oder gerichtlich nachvollziehbarer Vorgang (BayVGH, U.v. 18.1.2017 - 15 N 14.2033 - KommJur 2017, 112 = juris Rn. 35 m.w.N.; U.v. 24.11.2017 - 15 N 16.2158 - DVBl. 2018, 317 = juris Rn. 22; U.v. 27.2.2018 - 15 N 16.2381 - juris Rn. 39).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 13.02.2019 - 8 C 11387/18

    Überplanung einer sog. Außenbereichsinsel inmitten einer Ortslage im

    In der Rechtsprechung der Obergerichte wird die Einbeziehung auch von sog. "Außenbereichsinseln" in den Anwendungsbereich von § 13a BauGB dann bejaht, wenn die Flächen aufgrund ihrer relativ geringen räumlichen Ausdehnung noch eindeutig dem besiedelten Bereich zuzuordnen sind und eine entsprechende bauliche Vorprägung des (künftigen) Plangebiets hinlänglich vorgezeichnet ist (vgl. OVG NRW, Urteil vom 21. Juni 2016 - 2 D 56/14.NE -, juris, LS 4; BayVGH, Urteil vom 18. Januar 2017 - 15 N 14.2033 -, juris, Rn. 26; ebenso: Krautzberger, in: Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger, BauGB, 130. Erg.-Lfg. August 2018, § 13a, Rn. 27; Spieß, in: Jäde/Stirnberger, BauGB, 9. Aufl. 2018, § 13a Rn. 2; auch: OVG RP, Urteil vom 24. Februar 2010 - 1 C 10852/09.OVG -, juris; VGH BW, Urteil vom 29. Oktober 2013 - 3 S 198/12 -, VBl. BW 2014, 183 und juris, Rn. 24).
  • VGH Bayern, 17.12.2018 - 15 N 16.2373

    Erlass eines Bebauungsplans mit der Festsetzung von Einzelhandelsnutzungen

    Das nunmehr als Verfahrensnorm (vgl. BayVGH, U.v. 18.1.2017 - 15 N 14.2033 - KommJur 2017, 112 = juris Rn. 36 m.w.N.) ausgestaltete Gebot zur Ermittlung und Bewertung abwägungserheblicher Gesichtspunkte (§ 2 Abs. 3 BauGB) macht es der Antragsgegnerin zur Aufgabe, sich für die Abwägung hinreichende Klarheit über die zu prognostizierenden städtebaulichen Auswirkungen auf zentrale Versorgungsbereiche, wie sie im RKE 2020 vorgegeben bzw. definiert sind, zu verschaffen (vgl. OVG NRW, U.v. 7.12.2000 - 7a D 60/99.NE - openJur Rn. 140).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.11.2018 - 10 D 35/16

    Unwirksamkeit eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans; Interesse des

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 21. April 2015 - 10 D 21/12.NE -, juris, Rn. 165 ff.; OVG Rh.-Pf., Urteil vom 14. Oktober 2014 - 8 C 10233/14 -, juris, Rn. 56 ff.; Bay. VGH, Urteil vom 18. Januar 2017 - 15 N 14.2033 -, juris, Rn. 32; Nds. OVG, Urteil vom 9. Juni 2016 - 12 KN 187/15 -, juris, Rn. 71.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.11.2018 - 10 D 40/16
    vgl. OVG NRW, Urteil vom 21. April 2015 - 10 D 21/12.NE -, juris, Rn. 165 ff.; OVG Rh.-Pf., Urteil vom 14. Oktober 2014 - 8 C 10233/14 -, juris, Rn. 56 ff.; Bay. VGH, Urteil vom 18. Januar 2017 - 15 N 14.2033 -, juris, Rn. 32; Nds. OVG, Urteil vom 9. Juni 2016 - 12 KN 187/15 -, juris, Rn. 71.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.11.2018 - 10 D 25/16
    vgl. OVG NRW, Urteil vom 21. April 2015 - 10 D 21/12.NE -, juris, Rn. 165 ff.; OVG Rh.-Pf., Urteil vom 14. Oktober 2014 - 8 C 10233/14 -, juris, Rn. 56 ff.; Bay. VGH, Urteil vom 18. Januar 2017 - 15 N 14.2033 -, juris, Rn. 32; Nds. OVG, Urteil vom 9. Juni 2016 - 12 KN 187/15 -, juris, Rn. 71.
  • VGH Bayern, 03.03.2017 - 15 NE 16.2315

    Vorläufige Außervollzugsetzung eines Bebauungsplans wegen Ermittlungs- und

    Letzteres ist dann der Fall, wenn nach den Umständen des Einzelfalls die konkrete Möglichkeit besteht, dass ohne ihn die Planung anders ausgefallen wäre (vgl. BVerwG, B.v. 30.1.2016 - 4 B 21.15 - juris Rn. 10; BayVGH, U.v. 27.4.2016 - 9 N 13.1408 - juris Rn. 51; U.v. 18.1.2017 a.a.O.).

    Es ist auch nicht Sache des Normenkontrollgerichts, etwa über ein Sachverständigengutachten selbst zu ermitteln, ob sich eine potenzielle zusätzliche Belastungswirkung in einem Marginalbereich bewegt, der die Unbeachtlichkeit des Ermittlungsdefizits der Kommune gem. § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BauGB zur Folge haben könnte (vgl. BayVGH. U.v. 18.1.2017 - 15 N 14.2033 - juris Rn. 42).

  • VGH Bayern, 22.08.2017 - 15 NE 17.1221

    Unwirksamkeit des Bebauungsplans

    Letzteres ist der Fall, wenn nach den Umständen des Einzelfalls die konkrete Möglichkeit besteht, dass ohne den Mangel die Planung anders ausgefallen wäre (vgl. BVerwG, B.v. 30.1.2016 - 4 B 21.15 - juris Rn. 10 m.w.N.; BayVGH, U.v. 27.4.2016 - 9 N 13.1408 - juris Rn. 51; U.v. 18.1.2017 - 15 N 14.2033 - KommJur 2017, 112 = juris Rn. 42; U.v. 28.4.2017 - 15 N 15.967 - juris Rn. 53).

    Das Vorziehen und Zurücksetzen bestimmter Belange innerhalb des vorgegebenen Rahmens ist die "elementare planerische Entschließung" der Kommune über die städtebauliche Entwicklung und Ordnung und kein aufsichtlich oder gerichtlich nachvollziehbarer Vorgang (BayVGH, U.v. 18.1.2017 - 15 N 14.2033 - KommJur 2017, 112 = juris Rn. 35 m.w.N.).

  • VGH Bayern, 24.11.2017 - 15 N 16.2158

    Zunahme des Verkehrslärms für Grundstücke außerhalb des Planbereichs eines

    Das Vorziehen und Zurücksetzen bestimmter Belange innerhalb des vorgegebenen Rahmens ist die "elementare planerische Entschließung" der Gemeinde über die städtebauliche Entwicklung und Ordnung und kein aufsichtlich oder gerichtlich nachvollziehbarer Vorgang (BayVGH, U.v. 18.1.2017 - 15 N 14.2033 - KommJur 2017, 112 = juris Rn. 35 m.w.N.).

    Die Antragsgegnerin hat aber unter Verstoß gegen das nunmehr als Verfahrensnorm (vgl. BayVGH, U.v. 18.1.2017 - 15 N 14.2033 - KommJur 2017, 112 = juris Rn. 36 m.w.N.) ausgestaltete Gebot des § 2 Abs. 3 BauGB nicht hinreichend ermittelt und bewertet, welche Lärmauswirkungen die Nutzung der künftigen Erschließungs Straße auf das Wohngrundstück der Antragsteller hat.

    Hiervon ist schon dann auszugehen, wenn nach den Umständen des Einzelfalls die konkrete Möglichkeit besteht, dass ohne ihn die Planung anders ausgefallen wäre (vgl. BVerwG, B.v. 30.1.2016 - 4 B 21.15 - juris Rn. 10 m.w.N.; BayVGH, U.v. 27.4.2016 - 9 N 13.1408 - juris Rn. 51; U.v. 18.1.2017 - 15 N 14.2033 - KommJur 2017, 112 = juris Rn. 42; U.v. 28.4.2017 - 15 N 15.967 - juris Rn. 53; B.v. 22.8.2017 - 15 NE 17.1221 - juris Rn. 26; B.v. 8.9.2017 - 9 NE 17.1392 - juris Rn. 32).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 05.12.2017 - 10 D 97/15

    Zunahme der Lärmbelastung der Bewohner eines Wohngebiets bzgl.

  • VGH Bayern, 27.02.2018 - 15 N 16.2381

    Verkürzte Auslegung des Bebauungsplans nach erheblicher Änderung des Planentwurfs

  • VGH Bayern, 28.02.2017 - 15 N 15.2042

    Gesamtunwirksamkeit eines Bebauungsplans

  • VGH Bayern, 04.08.2017 - 15 N 15.1713

    Formelle Unwirksamkeit eines Bebauungsplanes wegen eines Ausfertigungsmangels

  • VGH Bayern, 27.10.2017 - 9 N 12.1003

    Erfolgreicher Normenkontrollantrag gegen Bebauungsplan

  • VG Minden, 06.12.2017 - 11 K 6906/17
  • OVG Schleswig-Holstein, 28.09.2018 - 1 KN 19/16

    Normenkontrollverfahren - Aufhebung von § 47 Abs. 2 a VwGO a, F.

  • VGH Bayern, 20.11.2017 - 1 ZB 15.1561

    Änderungsbebauungsplan - neue Festsetzung

  • OVG Berlin-Brandenburg, 08.12.2017 - 2 A 18.15

    Bebauungsplan; Kleinwindenergieanlage; Kleinwindkraftanlage; Erforderlichkeit der

  • VG Freiburg, 17.11.2017 - 6 K 1138/16

    Angebotsbebauungsplan; Festsetzung Sondergebiet "Hotel"; Ermittlung und Bewertung

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