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   VGH Bayern, 18.12.2012 - 8 B 12.431   

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VGH Bayern, 18.12.2012 - 8 B 12.431 (https://dejure.org/2012,50169)
VGH Bayern, Entscheidung vom 18.12.2012 - 8 B 12.431 (https://dejure.org/2012,50169)
VGH Bayern, Entscheidung vom 18. Dezember 2012 - 8 B 12.431 (https://dejure.org/2012,50169)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de
  • Landesanwaltschaft Bayern PDF

    § 121 VwGO, § 67 Abs. 1, § 68 Abs. 3 Nr. 1 und 2, § 70 Abs. 1 WHG 2010, § 15 Abs. 1 Satz 1 BNatSchG 2009, § 4 Abs. 1 Satz 1 ROG 2009, Art. 69 Satz 1, Art. 81 BayWG 2010, Art. 75 Abs. 1a BayVwVfG
    Wasserrecht: Planfeststellung für Hochwasserschutzmaßnahme | Planfeststellung für Hochwasserschutzmaßnahme; Bindungswirkung eines Urteils im Vorprozess ; Teilbestandskraft eines Planfeststellungsbeschlusses; Grundsatz der Planerhaltung; Planrechtfertigung; Verstöße gegen ...

  • Landesanwaltschaft Bayern PDF

    § 121 VwGO, § 67 Abs. 1, § 68 Abs. 3 Nr. 1 und 2, § 70 Abs. 1 WHG 2010, § 15 Abs. 1 Satz 1 BNatSchG 2009, § 4 Abs. 1 Satz 1 ROG 2009, Art. 69 Satz 1, Art. 81 BayWG 2010, Art. 75 Abs. 1a BayVwVfG
    Wasserrecht: Planfeststellung für Hochwasserschutzmaßnahme | Planfeststellung für Hochwasserschutzmaßnahme; Bindungswirkung eines Urteils im Vorprozess ; Teilbestandskraft eines Planfeststellungsbeschlusses; Grundsatz der Planerhaltung; Planrechtfertigung; Verstöße gegen ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (16)

  • OVG Sachsen-Anhalt, 18.05.2015 - 2 M 33/15

    Baustopp für die Hochwasserschutzanlage Gimritzer Damm in Halle (Saale) bestätigt

    Die beiden Alternativen des § 68 Abs. 3 Nr. 1 WHG unterscheiden sich dadurch, dass die Merkmale der Erheblichkeit, Dauerhaftigkeit und Nichtausgleichbarkeit nur für das Regelbeispiel der Erhöhung des Hochwasserrisikos, nicht aber für die Zerstörung natürlicher Rückhalteflächen, vor allem in Auwäldern, gelten (a.A. BayVGH, Urt. v. 18.12.2012 - 8 B 12.431 -, juris RdNr. 49).

    Unter natürlichen Rückhalteflächen sind Landareale zu verstehen, die aufgrund ihrer besonderen Nähe zu dem jeweiligen Gewässer dem Hochwasser durch ihre zumeist seitliche Ausdehnung über das Ufer hinaus Ausbreitungsmöglichkeiten geben und auf diese Weise einen beschleunigten Abfluss des Wassers zumeist stromabwärts verhindern (vgl. BayVGH, Urt. v. 18.12.2012 - 8 B 12.431 - a.a.O. RdNr. 48).

  • VG Augsburg, 25.11.2014 - Au 3 K 13.1405

    Wasserrechtliche Planfeststellung; Hochwasserrückhaltebecken;

    Der Planfeststellungsbeschluss vom 30. Juli 2013 wurde am 2. August 2013 öffentlich bekanntgemacht (Art. 74 Abs. 5 Satz 1 BayVwVfG i.V.m. Art. 83 Abs. 1 Satz 1 des Bayerischen Wassergesetzes - BayWG - a.F.); nach Art. 81 BayWG sind bei Inkrafttreten dieses Gesetzes am 1. März 2010 bereits begonnene Verfahren nach den bisher geltenden Verfahrensvorschriften zu Ende zu führen (vgl. BayVGH, U.v. 18.12.2012 - 8 B 12.431 - KommunalPraxis BY 2013, 276).

    Denn der Kläger hat einen Anspruch darauf, von einer Entziehung seines Grundeigentums verschont zu bleiben, die nicht dem Wohl der Allgemeinheit dient (Art. 14 Abs. 3 Satz 1 GG), insbesondere nicht gesetzmäßig ist (vgl. BVerwG, U.v. 12.8.2009 - 9 A 64/07 - BVerwGE 134, 308; BayVGH, U.v. 18.12.2012 - 8 B 12.431 - KommunalPraxis BY 2013, 276).

    Der Behörde ist gerade aufgetragen, in Ausübung ihrer planerischen Gestaltungsfreiheit eine derartige Abwägung vorzunehmen und dabei alle naheliegenden Vor- und Nachteile zu ermitteln, diese zu gewichten und verantwortlich abzuwägen (vgl. BVerwG, U.v. 12.12.1969 - IV C 105.66 - BVerwGE 34, 301; U.v. 14.2.1975 - IV C 21.74 - BVerwGE 48, 56; U.v. 7.7.1978 - IV C 79.76 - BVerwGE 56, 110; BayVGH, U.v. 18.12.2012 - 8 B 12.431 - KommunalPraxis BY 2013, 276).

  • VGH Bayern, 29.11.2019 - 8 A 18.40003

    Planfeststellungsbehörde, Ursprünglicher Planfeststellungsbeschluss,

    Wie bereits im Beschluss vom 30 Oktober 2019 - 8 ZB 18.1444 (vgl. juris Rn. 13 f.) ausgeführt, verschmilzt der nachträglich ergangene Planänderungsbeschluss mit dem ursprünglichen Planfeststellungsbeschluss vom 19. Dezember 2014 zu einem einzigen Plan in der durch den Änderungsbeschluss erreichten Gestalt (vgl. BVerwG, U.v. 18.3.2009 - 9 A 31.07 - UPR 2010, 28 = juris Rn. 23 m.w.N.; vgl. auch BayVGH, U.v. 18.12.2012 - 8 B 12.431 - juris Rn. 25).

    Auch im Rahmen wasserrechtlicher Planfeststellungen ist eine Abschnittsbildung grundsätzlich zulässig (vgl. BayVGH, U.v. 18.12.2012 - 8 B 12.431 - juris Rn. 57 m.w.N.; vgl. auch VGH BW B.v. 23.9.2014 - 3 S 784/14 - NuR 2015, 488 = juris Rn. 13 f.).

    Die Verpflichtung nach § 67 Abs. 1 i.V.m. § 77 Abs. 1 Satz 2 WHG erfasst daher keine baulich veränderten Flächen oder die bei Hochwasser überfluteten Innerortslagen (Czychowski/Reinhardt, WHG, 12. Aufl. 2019, § 67 Rn. 19; vgl. auch BayVGH, U.v. 18.12.2012 - 8 B 12.431 - juris Rn. 48).

  • VGH Bayern, 25.10.2019 - 8 A 16.40030

    Teilerfolg der Klagen gegen den Ausbau der B 173 zwischen Kronach und

    Eine Beeinträchtigung des Wohls der Allgemeinheit durch Zerstörung natürlicher Retentionsflächen wäre dabei erst dann gegeben, wenn die Zerstörung erheblich, dauerhaft und nicht ausgleichbar wäre (BayVGH, U.v. 18.12.2012 - 8 B 12.431 - juris Rn. 49; vgl. auch Maus in Berendes/Frenz/Müggenborg, WHG, § 68 Rn. 61; Schenk in Siedler/Zeitler/Dahme, WHG, § 68 Rn. 23).
  • VGH Bayern, 29.11.2019 - 8 A 18.40005

    Planfeststellungsbehörde, Ursprünglicher Planfeststellungsbeschluss,

    Auch im Rahmen wasserrechtlicher Planfeststellungen ist eine Abschnittsbildung grundsätzlich zulässig (vgl. BayVGH, U.v. 18.12.2012 - 8 B 12.431 - juris Rn. 57 m.w.N.; vgl. auch VGH BW B.v. 23.9.2014 - 3 S 784/14, NuR 2015, 488 = juris Rn. 13 f.).

    Die Verpflichtung nach § 67 Abs. 1 i.V.m. § 77 Abs. 1 Satz 2 WHG erfasst daher keine baulich veränderten Flächen oder die bei Hochwasser überfluteten Innerortslagen (Czychowski/Reinhardt, WHG, 12. Aufl. 2019, § 67 Rn. 19; vgl. auch BayVGH, U.v. 18.12.2012 - 8 B 12.431 - juris Rn. 48).

    Ein solcher wäre nur dann gegeben, wenn die Zerstörung erheblich, dauerhaft und nicht ausgleichbar wäre (vgl. BayVGH, U.v. 18.12.2012 - 8 B 12.431 - juris Rn. 49 m.w.N.).

  • VG Augsburg, 25.11.2014 - Au 3 K 13.1402

    Wasserrechtliche Planfeststellung; Hochwasserrückhaltebecken;

    Der Planfeststellungsbeschluss vom 30. Juli 2013 wurde am 2. August 2013 öffentlich bekanntgemacht (Art. 74 Abs. 5 Satz 1 BayVwVfG i.V.m. Art. 83 Abs. 1 Satz 1 des Bayerischen Wassergesetzes - BayWG - a.F.); nach Art. 81 BayWG sind bei Inkrafttreten dieses Gesetzes am 1. März 2010 bereits begonnene Verfahren nach den bisher geltenden Verfahrensvorschriften zu Ende zu führen (vgl. BayVGH, U.v. 18.12.2012 - 8 B 12.431 - KommunalPraxis BY 2013, 276).

    Denn der Kläger hat einen Anspruch darauf, von einer Entziehung seines Grundeigentums verschont zu bleiben, die nicht dem Wohl der Allgemeinheit dient (Art. 14 Abs. 3 Satz 1 GG), insbesondere nicht gesetzmäßig ist (vgl. BVerwG, U.v. 12.8.2009 - 9 A 64/07 - BVerwGE 134, 308; BayVGH, U.v. 18.12.2012 - 8 B 12.431 - KommunalPraxis BY 2013, 276).

    Der Behörde ist gerade aufgetragen, in Ausübung ihrer planerischen Gestaltungsfreiheit eine derartige Abwägung vorzunehmen und dabei alle naheliegenden Vor- und Nachteile zu ermitteln, diese zu gewichten und verantwortlich abzuwägen (vgl. BVerwG, U.v. 12.12.1969 - IV C 105.66 - BVerwGE 34, 301; U.v. 14.2.1975 - IV C 21.74 - BVerwGE 48, 56; U.v. 7.7.1978 - IV C 79.76 - BVerwGE 56, 110; BayVGH, U.v. 18.12.2012 - 8 B 12.431 - KommunalPraxis BY 2013, 276).

  • VG Freiburg, 21.10.2016 - 7 K 72/15

    Klagen gegen Planergänzungsbeschluss zum Polder Elzmündung erfolglos

    Anknüpfungspunkt für die Beurteilung der Rechtmäßigkeit der angefochtenen Planfeststellung ist die Sach- und Rechtslage zum Zeitpunkt des Erlasses des grundlegenden Planfeststellungsbeschlusses vom 20.12.2007 (BVerwG, Urt. v. 01.04.2004 - 4 C 2.03 -, BVerwGE 120, 276, 283; Urt. v. 12.08.2009 - 9 A 64.07 -, BVerwGE 134, 308, Rn 52, m.w.N.; a.A. BayVGH, Urt. v. 18.12.2012 - 8 B 12.431 -, juris, Rn. 41: Erlass des Ergänzungsbeschlusses).

    Allerdings ist diese Verpflichtung auf die - hier, wie dargelegt, nicht gegebene - Situation beschränkt, in der die bisherige Offenlage vor dem Hintergrund der neuen geänderten Planunterlagen ihre Anstoßwirkung nicht hinreichend entfalten konnte (vgl. auch BayVGH, Urt. v. 18.12.2012 - 8 B 12.431 -, juris, Rn. 42).

  • VG Augsburg, 25.11.2014 - Au 3 K 13.1401

    Wasserrechtliche Planfeststellung; Hochwasserrückhaltebecken;

    Der Planfeststellungsbeschluss vom 30. Juli 2013 wurde am 2. August 2013 öffentlich bekanntgemacht (Art. 74 Abs. 5 Satz 1 BayVwVfG i.V.m. Art. 83 Abs. 1 Satz 1 des Bayerischen Wassergesetzes - BayWG - a.F.); nach Art. 81 BayWG sind bei Inkrafttreten dieses Gesetzes am 1. März 2010 bereits begonnene Verfahren nach den bisher geltenden Verfahrensvorschriften zu Ende zu führen (vgl. BayVGH, U.v. 18.12.2012 - 8 B 12.431 - KommunalPraxis BY 2013, 276).

    Der Behörde ist gerade aufgetragen, in Ausübung ihrer planerischen Gestaltungsfreiheit eine derartige Abwägung vorzunehmen und dabei alle naheliegenden Vor- und Nachteile zu ermitteln, diese zu gewichten und verantwortlich abzuwägen (vgl. BVerwG, U.v. 12.12.1969 - IV C 105.66 - BVerwGE 34, 301; U.v. 14.2.1975 - IV C 21.74 - BVerwGE 48, 56; U.v. 7.7.1978 - IV C 79.76 - BVerwGE 56, 110; BayVGH, U.v. 18.12.2012 - 8 B 12.431 - KommunalPraxis BY 2013, 276).

  • VGH Bayern, 24.07.2015 - 8 ZB 14.1403

    Wird einem wasserrechtlichen Planfeststellungsbeschluss von der Behörde keine

    Auf der Grundlage der fachlichen Beurteilung des Wasserwirtschaftsamts ist im Ergebnis aber auch kein Verstoß gegen die Ausbaugrundsätze des § 67 Abs. 1 WHG 2010 ersichtlich, weil der an einer Stelle verloren gehende Retentionsraum an anderer Stelle ausgeglichen wird (vgl. BayVGH, U.v. 18.12.2012 - 8 B 12.431 - juris Rn. 49).
  • VG Augsburg, 25.11.2014 - Au 3 K 13.1404

    Wasserrechtliche Planfeststellung; Hochwasserrückhaltebecken;

    Der Planfeststellungsbeschluss vom 30. Juli 2013 wurde am 2. August 2013 öffentlich bekanntgemacht (Art. 74 Abs. 5 Satz 1 BayVwVfG i.V.m. Art. 83 Abs. 1 Satz 1 des Bayerischen Wassergesetzes - BayWG - a.F.); nach Art. 81 BayWG sind bei Inkrafttreten dieses Gesetzes am 1. März 2010 bereits begonnene Verfahren nach den bisher geltenden Verfahrensvorschriften zu Ende zu führen (vgl. BayVGH, U.v. 18.12.2012 - 8 B 12.431 - KommunalPraxis BY 2013, 276).

    Der Behörde ist gerade aufgetragen, in Ausübung ihrer planerischen Gestaltungsfreiheit eine derartige Abwägung vorzunehmen und dabei alle naheliegenden Vor- und Nachteile zu ermitteln, diese zu gewichten und verantwortlich abzuwägen (vgl. BVerwG, U.v. 12.12.1969 - IV C 105.66 - BVerwGE 34, 301; U.v. 14.2.1975 - IV C 21.74 - BVerwGE 48, 56; U.v. 7.7.1978 - IV C 79.76 - BVerwGE 56, 110; BayVGH, U.v. 18.12.2012 - 8 B 12.431 - KommunalPraxis BY 2013, 276).

  • VGH Bayern, 19.07.2013 - 8 ZB 12.403

    Der Bau eines Hochwasserrückhaltebeckens mit einem Schutzniveau unterhalb eines

  • VGH Bayern, 30.10.2019 - 8 ZB 18.1444

    Verwaltungsgerichte, Ursprünglicher Planfeststellungsbeschluss,

  • VGH Bayern, 22.02.2019 - 8 AS 19.40002

    Wasserrechtliche Planfeststellung für ein Hochwasserrückhaltebecken

  • VGH Bayern, 19.07.2013 - 8 ZB 12.404

    Planfeststellung, Planrechtfertigung, Bestimmtheitsmangel, Enteignung,

  • VG Regensburg, 16.03.2016 - RO 2 K 15.841

    Planfeststellungsbeschluss betreffend eine Trassenerrichtung

  • VG Regensburg, 16.03.2016 - RO 2 K 15.840

    Planfeststellung für Ortsumgehung

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