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   VGH Bayern, 19.10.2010 - 11 CS 10.2330   

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https://dejure.org/2010,69270
VGH Bayern, 19.10.2010 - 11 CS 10.2330 (https://dejure.org/2010,69270)
VGH Bayern, Entscheidung vom 19.10.2010 - 11 CS 10.2330 (https://dejure.org/2010,69270)
VGH Bayern, Entscheidung vom 19. Januar 2010 - 11 CS 10.2330 (https://dejure.org/2010,69270)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    Verlust der Fahreignung wegen Einnahme von Amphetamin und Methamphetamin; Nachweisbarkeit von Amphetaminen im Blut

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (13)

  • VG Bayreuth, 12.12.2011 - B 1 S 11.792

    Entziehung der Fahrerlaubnis; Konsum von Methamphetamin; Nachweis in Blutprobe;

    Den Anforderungen des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs an eine plausible Erklärung des Antragstellers für den in seiner Blutprobe festgestellten Methamphetamin- und Amphetamingehalt wird dies in keiner Weise gerecht (vgl. u.a. BayVGH vom 19.9.2011 Az. 11 CS 11.1527, vom 19.10.2010 Az. 11 CS 10.2330 zu VG Bayreuth vom 20.8.2010 Az. B 1 S 10.661, vom 21.4.2010 Az. 11 B 09.3229, vom 24.3.2009 Az. 11 CS 08.2881, vom 30.5.2008 Az. 11 CS 08.127, vom 4.3.2008 Az. 11 CS 07.3417, vom 10.12.2007 Az. 11 CS 07.2905, vom 4.9.2007 Az. 11 CS 07.308, vom 31.5.2007 Az. 11 CS 06.2694, vom 28.3.2007 Az. 11 CS 06.1478, vom 8.11.2006 Az. 11 CS 05.2688 und vom 13.9.2006 Az. 11 ZB 06.835), zumal er auch keine näheren Umstände zum angeblichen Bezug von Ephedrin-Tabletten genannt hat und den Namen der betreffenden Person nicht nennen will.

    Da Amphetamine im Blut maximal ca. 48 Stunden nachweisbar sind (vgl. BayVGH vom 19.10.2010 Az. 11 CS 10.2330, vom 18.2.2008 Az. 11 CS 07.2831 und vom 4.1.2007 Az. 11 CS 06.2006 unter Hinweis auf Schubert/Schneider/Eisenmenger/Stephan, Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahrereignung, 2. Aufl. 2005, S. 178/179), lässt sich der Nachweis in immer noch beträchtlicher Konzentration (erheblich über der Nachweisgrenze) im Blut des Antragstellers mit seiner Behauptung, er habe "vor einigen Tagen" eine Ephedrin-Tablette eingenommen, nicht vereinbaren (bei Einnahme einer üblichen Dosis Methamphetamin wären nach 48 Stunden höchstens noch ca. 2-3 ng/ml im Blut feststellbar (vgl. Hettenbach/Kalus/Möller/Uhle, Drogen und Straßenverkehr, 2. Aufl. 2010, § 3 RdNr. 64, Abb. 6).

  • VG Augsburg, 07.12.2010 - Au 7 K 10.604

    Entziehung der Fahrerlaubnis; einmaliger Konsum von Amphetamin; keine

    Maßgeblicher Zeitpunkt für die Beurteilung der Rechtmäßigkeit der Entziehung der Fahrerlaubnis ist derjenige des Erlasses der letzten Behördenentscheidung, hier also des Widerspruchsbescheides der Regierung von ... vom 24. März 2010 (st.Rspr., z.B. BVerwG vom 11.12.2008 BVerwGE 132, 315; BayVGH vom 19.10.2010 11 CS 10.2330).

    Hierzu reicht bereits der einmalige Konsum einer solchen harten Droge aus, ohne dass es darauf ankäme, ob der Fahrerlaubnisinhaber unter dem Einfluss des Betäubungsmittels am Straßenverkehr teilgenommen hat und ob er dabei fahruntüchtig war (allgemeine Auffassung, z.B. Hentschel/König/ Dauer, Straßenverkehrsrecht, 40. Auflage 2009, § 2 StVG RdNr. 17; BayVGH vom 19.10.2010 11 CS 10.2330; vom 30.5.2008 11 CS 08.127).

  • VG Würzburg, 05.01.2016 - W 6 S 15.1440

    Keine Fahreignung aufgrund Drogenkonsums

    Die sehr hohe Konzentration des vom Bezirksklinikum Lohr nachgewiesenen Amphetamins im Blut könnte theoretisch angesichts der Halbwertszeiten von vier bis zwölf Stunden und der begrenzten Nachweisbarkeit nach der Einnahme im Blut bis zu maximal 48 Stunden (vgl. OVG MV, B.v. 25.8.2014 - 1 M 78/14 - VRS 127, 200; BayVGH, B.v. 19.10.2010 - 11 CS 10.2330 - juris; B.v. 10.12.2007 - 11 CS 07.2905 - juris; VG Bayreuth, B.v. 3.7.2012 - B 1 S 12.427 - juris) auch dafür sprechen, dass die Antragstellerin diese große Menge möglicherweise bewusst eingenommen hat, um einen glaubhaften Selbstmordversuch vorzutäuschen.
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