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   VGH Bayern, 20.04.2011 - 15 N 10.1320   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2011,6489
VGH Bayern, 20.04.2011 - 15 N 10.1320 (https://dejure.org/2011,6489)
VGH Bayern, Entscheidung vom 20.04.2011 - 15 N 10.1320 (https://dejure.org/2011,6489)
VGH Bayern, Entscheidung vom 20. April 2011 - 15 N 10.1320 (https://dejure.org/2011,6489)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • openjur.de

    1. Plansätze mit einer "Soll"-Struktur nach Art. 3 Abs. 2 Satz 2 BayLplG erfüllen die Merkmale eines Ziels der Raumordnung im Sinn des § 1 Abs. 4 BauGB nur, wenn der Plangeber die Abweichungsvoraussetzungen für atypische Sachverhalte mit hinreichender tatbestandlicher Bestimmtheit selbst fes

  • Landesanwaltschaft Bayern PDF

    § 47 Abs. 2 VwGO, § 1 Abs. 3, 4, § 1a Abs. 2, § 12 BauGB, § 3 Abs. 1 Nr. 2 ROG, Art. 3 Abs. 2, Art.11 BayLplG, § 42 BNatSchG 2002, § 44 BNatSchG 2007, LEP 2006
    Bauplanungs-, Raumordnungs- und Landesplanungsrecht: Vorhabenbezogener Bebauungsplan und Ziele der Raumordnung | Normenkontrolle; Antragsbefugnis; 5-Sterne-Hotel im Außenbereich; Vorhabenbezogener Bebauungsplan; Vorhaben- und Erschließungsplan; Durchführungsvertrag; Finanzielle Leistungsfähigkeit des Vorhabenträgers; Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung; Ziele der Raumordnung

  • Landesanwaltschaft Bayern PDF

    § 47 Abs. 2 VwGO, § 1 Abs. 3, 4, § 1a Abs. 2, § 12 BauGB, § 3 Abs. 1 Nr. 2 ROG, Art. 3 Abs. 2, Art.11 BayLplG, § 42 BNatSchG 2002, § 44 BNatSchG 2007, LEP 2006
    Bauplanungs-, Raumordnungs- und Landesplanungsrecht: Vorhabenbezogener Bebauungsplan und Ziele der Raumordnung | Normenkontrolle; Antragsbefugnis; 5-Sterne-Hotel im Außenbereich; Vorhabenbezogener Bebauungsplan; Vorhaben- und Erschließungsplan; Durchführungsvertrag; Finanzielle Leistungsfähigkeit des Vorhabenträgers; Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung; Ziele der Raumordnung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Eigenständige Festlegung der Abweichungsvoraussetzungen für atypische Sachverhalte durch den Plangeber als Voraussetzung eines Plansatzes mit einer "Soll"-Struktur zur Raumordnung; "Körperliche" Vereinigung von Bebauungsplan und Vorhaben- und Erschließungsplan in einer Planurkunde

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    "Soll"- Plansätze können Raumordnungsziele sein!

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Eigenständige Festlegung der Abweichungsvoraussetzungen für atypische Sachverhalte durch den Plangeber als Voraussetzung eines Plansatzes mit einer "Soll"-Struktur zur Raumordnung; "Körperliche" Vereinigung von Bebauungsplan und Vorhaben- und Erschließungsplan in einer Planurkunde

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • DVBl 2011, 1181
  • DÖV 2011, 821
  • BauR 2011, 1775
 
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Wird zitiert von ... (30)

  • VGH Bayern, 04.05.2018 - 15 NE 18.382

    Vorläufige Außervollzugsetzung eines Bebauungsplans

    regionalplanerisches Gebot der Nachverdichtung auszugehen (vgl. hierzu BayVerfGH, E.v. 18.2.2016 - Vf. 5-VII-14 - BayVBl. 2017, 153 = juris Rn. 57; BayVGH, U.v. 24.8.2015 - 2 N 14.48 - juris Rn. 49; B.v. 10.4.2018 - 9 NE 18.278 - noch unveröffentlicht; zu vergleichbaren rechtlichen Hürden aus § 1a Abs. 2 Satz 1 BauGB und dem Abwägungsgebot vgl. BayVerfGH, E.v. 29.3.2012 - Vf. 5-VII-11 - BayVBl. 2013, 14 = juris Rn. 42; BayVGH, U.v. 20.4.2011 - 15 N 10.1320 - BayVBl 2012, 110 = juris Rn. 115 m.w.N.; U.v. 24.8.2015 a.a.O. Rn. 66),.
  • VG Würzburg, 28.02.2013 - W 5 K 11.770

    Nachbarklage; Neubau, Umbau, Sanierung (Hotel, Spa, Appartements);

    § 12 BauGB setzt für das Zustandekommen eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans sowohl einen Bebauungsplan als auch einen Vorhaben- und Erschließungsplan sowie einen Durchführungsvertrag voraus (BayVGH, U.v. 20.4.2011 Nr. 15 N 10.1320).

    Ein wirksamer Durchführungsvertrag ist Wirksamkeitsvoraussetzung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans (Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger, a.a.O., § 12 RdNr. 92; BayVGH, U.v. 20.4.2011 Nr. 15 N 10.1320).

    Eine Verletzung des in § 1 Abs. 3 BauGB enthaltenen Gebots der Erforderlichkeit der Planung kann gegeben sein, wenn der Bebauungsplan aus Rechtsgründen nicht vollzugsfähig ist, weil seiner Verwirklichung im Zeitpunkt des Inkrafttretens dauernde Hindernisse rechtlicher Art entgegenstehen (BayVGH, U.v. 20.4.2011 Nr. 15 N 10.1320).

    Lärmbelästigungen aus Baustellenlärm, die im Zuge des Vollzugs des Bebauungsplans auftreten, sind grundsätzlich nicht in die Abwägung einzubeziehen (vgl. BayVGH U.v. 20.4.2011 Nr. 15 N 10.1320, m.w.N.).

    Probleme, welche sich allein aus der Realisierung eines Bebauungsplanes ergeben, gehören wegen ihrer zeitlichen Begrenzung selbst dann regelmäßig nicht zu den Konflikten, welche der Bebauungsplan selbst lösen muss, wenn die vollständige Realisierung des Planes mehrere Jahre in Anspruch nimmt (BVerwG, B.v. 12.3.1999 Nr. 4 BN 6.99, ZfBR 1999, 225; BayVGH, U.v. 20.4.2011 Nr. 15 N 10.1320; VG Augsburg, B.v. 9.8.2012 Nr. Au 4 S 12.768).

    Allerdings kann es nach der Rechtsprechung des Bayer. Verwaltungsgerichtshofs (U.v. 20.4.2011 Nr. 15 N 10.1320; vgl. auch VG Augsburg, a.a.O) an der Erforderlichkeit eines Bebauungsplans im Sinne des § 1 Abs. 3 BauGB fehlen, wenn bereits im Zeitpunkt des Inkrafttretens des Bebauungsplans erkennbar ist, dass die für den Baulärm maßgebenden Immissionsrichtwerte unter keinen Umständen eingehalten werden können.

    Was den Nachbarn als Lärmbelastung zugemutet werden kann, beurteilt sich bei Baulärm nach § 22 Abs. 1, § 3 Abs. 1 BImSchG i.V.m. der auf der Grundlage des § 66 Abs. 2 BImSchG erlassenen Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Schutz gegen Baulärm - Geräuschimmissionen - (AVV Baulärm) vom 19. August 1970 (Beilage zum Bundesanzeiger Nr. 160 vom 1.9.1970, abgedruckt in MABl. Nr. 1/1971; vgl. BVerwG, U.v. 10.7.2012 Nr. 7 A 11/11, BayVGH, U.v. 20.4.2011 Nr. 15 N 10.1320).

    Die AVV Baulärm fordert auch keine strikte Einhaltung der Richtwerte nach Nr. 3.3.1 (s. dort unter 1. Einführung; vgl. BayVGH, U.v. 20.4.2011 Nr. 15 N 10.1320).

    Die hangseitige Wirkung des Neubaus hat die Beklagte erkannt und in der Abwägung gewürdigt, ohne damit die Klägerin unverhältnismäßig zu belasten (vgl. zu allem BayVGH, U.v. 20.4.2011 Nr. 15 N 10.1320).

  • VGH Bayern, 31.08.2018 - 15 ZB 17.1003

    Baugenehmigung für die Errichtung eines Verbrauchermarktes auf angrenzendem

    Das Vorliegen eines Vorhaben- und Erschließungsplans ist nach der Regelungssystematik aus § 12 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Satz 1, Abs. 3 Satz 1, Abs. 6 BauGB Wirksamkeitsvoraussetzung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans (BVerwG, U.v. 18.9.2003 - 4 CN 3.02 - BVerwGE 119, 45 = juris Rn. 22; U.v. 9.2.2017 - 4 C 4.16 - BVerwGE 157, 315 = juris Rn. 27; BayVGH, U.v. 27.9.2005 - 8 N 03.2750 - BayVBl 2006, 665 = juris Rn 28 f.; U.v. 3.8.2010 - 15 N 10.358 - juris Rn. 22; U.v. 20.4.2011 - 15 N 10.1320 - BayVBl. 2012, 110 = juris Rn. 75; OVG Berlin-Brandenburg, U.v. 23.11.2017 - OVG 2 A 17.15 - juris Rn. 63 f.; OVG NRW, U.v. 11.9.2008 - 7 D 74/07.NE - juris Rn. 41 ff., 53 ff.; HessVGH, U.v. 25.9.2014 - 4 C 1328/12.N - juris Rn. 89; Schiller in Bracher/Reidt/Schiller, Bauplanungsrecht, 8. Aufl. 2014, Rn. 978).

    Ohne einen Vorhaben- und Erschließungsplan würde sich der vorhabenbezogene Bebauungsplan nicht von einem herkömmlichen - hier gerade nicht gewollten - Angebotsbebauungsplan unterscheiden, zu dessen Umsetzung die Gemeinde mit einem Privaten einen oder mehrere städtebauliche Verträge schließt (vgl. im Einzelnen BayVGH, U.v. 20.4.2011 - 15 N 10.1320 - BayVBl. 2012, 110 = juris Rn. 75; OVG NRW, U.v. 11.9.2008 a.a.O. - insbesondere juris Rn. 47).

    Die Verfahrensvermerke auf der ausgefertigten Planurkunde enthalten ebenfalls keinen Hinweis darauf, dass zwei Planurkunden Gegenstand des Aufstellungsverfahrens waren (vgl. BayVGH, U.v. 20.4.2011 - 15 N 10.1320 - BayVBl. 2012, 110 = juris Rn. 69).

    d) Es trifft grundsätzlich zu, dass nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs im Falle einer räumlichen und sachlichen Identität von Vorhaben- und Erschließungsplan und vorhabenbezogenem Bebauungsplan beide Pläne ausnahmsweise "körperlich" in einer Planurkunde vereinigt werden können (BayVGH, U.v. 3.8.2010 - 15 N 10.358 - juris Rn. 22; U.v. 20.4.2011 - 15 N 10.1320 - BayVBl. 2012, 110 = juris Rn. 76; B.v. 15.9.2015 - 1 CS 15.1536 - NVwZ-RR 2016, 215 = juris Rn. 16; U.v. 1.3.2016 - 1 BV 15.1535 - juris Rn. 20; HessVGH, U.v. 25.9.2014 - 4 C 1328/12.N - juris Rn. 93).

    Es bedarf dann unter dem Gebot der Normenklarheit einer eindeutigen Klarstellung, dass der Vorhaben- und Erschließungsplan einerseits und der vorhabenbezogene Bebauungsplan andererseits "identisch" sind, also in einer einzigen Planurkunde zusammengeführt werden (BayVGH, U.v. 20.4.2011 - 15 N 10.1320 - BayVBl. 2012, 110 = juris Rn. 75).

    Nur eine Auslegung des Bebauungsplans, die zumindest im Grundsatz mit dem Inhalt des Durchführungsvertrags übereinstimmt, wäre mit Sinn und Zweck des § 12 BauGB vereinbar (grundlegend BVerwG, U.v. 18.9.2003 - 4 CN 3, 02 - BVerwGE 119, 45 = juris Rn. 23; vgl. auch BVerwG, B.v. 2.5.2018 - 4 BN 7.18 - BauR 2018, 1243 = juris Rn. 7; BayVGH, U.v. 20.4.2011 - 15 N 10.1320 - BayVBl. 2012, 110 = juris Rn. 87 m.w.N.; OVG NRW, U.v. 11.3.2004 - 7a D 51/02.NE - juris Rn. 41 ff., 81, 93, 104; U.v. 15.11.2017 - 7 D 55/16.NE - juris Rn. 33 ff.; VGH BW, U.v. 10.4.2014 - 8 S 47/12 - BauR 2014, 2064 = juris Rn. 86 ff., 94 f.; OVG Lüneburg, B.v. 22.12.2014 - 1 MN 118/14 - ZfBR 2015, 274 = juris Rn. 20 f.; Külpmann, jurisPR-BVerwG 16/2018 Anm. 6 m.w.N.; Gatz in Berliner Kommentar zum BauGB, Stand: Juni 2018, § 12 Rn. 5; Krautzberger in Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautz-berger, BauGB, Stand: Mai 2018, § 12 Rn. 46, 49, 67, 79 ff.; speziell im Fall der Identität von Bebauungsplanurkunde und Vorhaben- und Erschließungsplan vgl. BayVGH, U.v. 3.8.2010 - 15 N 10.358 - juris Rn. 22).

    Ob die Planzeichnung und die textlichen Festsetzungen selbst für den (hier nicht gegebenen) Fall der Annahme der Integrierung des Vorhaben- und Erschließungsplans in den vorhabenbezogenen Bebauungsplan diesen Anforderungen genügen würde, ist vorliegend zumindest fraglich (zur erforderlichen Einzelfallbetrachtung und -bewertung vgl. BayVGH, U.v. 20.4.2011 - 15 N 10.1320 - BayVBl. 2012, 110 = juris Rn. 88; OVG Lüneburg, B.v. 12.10.2016 - 1 MN 73/16 - BauR 2017, 205 = juris Rn. 70 ff.): Die Planzeichnung zum Vorhaben- und Erschließungsplan will innerhalb des durch Baugrenzen abgesteckten Baufensters durch graue Einfärbung zwar "das geplante" Gebäude darstellen, dies gelingt in der Planurkunde freilich nur zweidimensional, d.h. in Bezug auf die Grundfläche.

  • VerfGH Bayern, 18.02.2016 - 5-VII-14

    Verfassungsrechtliche Überprüfung eines Bebauungsplans

    (4) Die Rechtsausführungen in den von den Antragstellern angeführten Schreiben der Bayerischen Staatsminister für Umwelt und Gesundheit sowie des Innern vom 9. September 2009 an die Oberbürgermeisterinnen, Oberbürgermeister, Ersten Bürgermeisterinnen und Ersten Bürgermeister in Bayern (Az. 83-2009/131596) sowie an die Landrätinnen und Landräte (Az. 83-2009/131612), mit denen den Kommunen die von den Staatsministerien entwickelte Flächenmanagement-Datenbank als Instrument zur Erfassung der Innenentwicklungspotenziale zur Verfügung gestellt wurde, beziehen sich auf die frühere Soll-Bestimmung in Teil B VI 1.1 des Landesentwicklungsprogramms in der Fassung vom 8. August 2006, die ebenfalls kein Ziel der Raumordnung beinhaltete (vgl. BayVGH vom 20.4.2011 BayVBl 2012, 110 Rn. 107).

    (1) Ob es sich bei den von den Antragstellern angeführten, als Soll-Ziele formulierten Planaussagen in Teil B V 1.2 und 1.3 Abs. 1 des Regionalplans, wonach in allen Gemeinden in der Regel eine organische Siedlungsentwicklung stattfinden soll und insbesondere einer unorganischen Ausweitung der Siedlungsgebiete in besonders exponierte Lagen wie Kuppen und Oberhangteile von Höhenrücken vor allem im Süden und Westen der Region entgegengewirkt werden soll, um verbindliche Ziele der Raumordnung im Sinn des § 1 Abs. 4 BauGB handelt (offengelassen in VerfGHE 63, 17/25; verneinend für Teil B V 1.3 BayVGH BayVBl 2012, 110 Rn. 107 ff.), kann dahingestellt bleiben.

  • VGH Bayern, 11.05.2018 - 15 N 17.1175

    Normenkontrolle - Wirksamkeit eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans

    aa) Ein sog. Durchführungsvertrag, der nach der genannten Norm Wirksamkeitsvoraussetzung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans ist (BayVGH, U.v. 20.4.2011 - 15 N 10.1320 - BayVBl. 2012, 110 = juris Rn. 85), wurde vorliegend mit Unterschriften des Beigeladenen vom 17. Juni 2016 und des ersten Bürgermeisters für die Antragsgegnerin vom 22. Juni 2016 geschlossen.

    Sind der Vorhabenträger und der Eigentümer der zu überbauenden Flächen nicht personenidentisch und hat der vom Vorhabenträger verschiedene Eigentümer den Durchführungsvertrag nicht mitunterschrieben (vgl. BVerwG, B.v. 6.10.2011 - 4 BN 19.11 - ZfBR 2012, 38 = juris Rn. 3), kann den Anforderungen des § 12 Abs. 1 Satz 1 BauGB allenfalls Genüge getan sein, wenn der Vorhabenträger spätestens im Zeitpunkt des Satzungsbeschlusses eine privatrechtlich gesicherte Befugnis innehat, aufgrund derer er gegenüber dem Eigentümer zur Bebauung der Grundstücke entsprechend den Festsetzungen des Vorhaben- und Erschließungsplanes befugt ist (BayVGH, U.v. 24.7.2001 - 1 N 00.1574 - NVwZ-RR 2002, 260 = juris Rn. 57; U.v. 20.4.2011 - 15 N 10.1320 - BayVBl. 2012, 110 = juris Rn. 84; SächsOVG, B.v. 9.4.2008 - 1 BS 448/07 - juris Rn. 5; NdsOVG, U.v. 9.12.2013 - 1 KN 215/11 - BauR 2014, 811 = juris Rn. 28; Krautzberger in Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautz-berger, BauGB, Stand: Oktober 2017, § 12 Rn. 63).

  • OVG Sachsen, 23.08.2016 - 1 C 27/14

    Normenkontrolle; Antragsbefugnis; Bebauungsplan; ergänzendes Verfahren;

    Sie soll der planenden Gemeinde eine gewisse Sicherheit verschaffen, dass der Vorhabenträger die von ihm im Durchführungsvertrag übernommen Verpflichtungen innerhalb einer bestimmten Frist voraussichtlich auch zu erfüllen, das einmal begonnene Vorhaben also auch zu Ende zu führen vermag (vgl. dazu BayVGH, NK- Urt. v. 20. April 2011 - 15 N 10.1320 -, juris Rn. 79).

    Insoweit ist zu berücksichtigen, dass die bankseitige Finanzierung eines Projekts dieser Größenordnung regelmäßig erst nach dem Vorliegen der erforderlichen öffentlich-rechtlichen Gestattungen bestätigt werden kann, weshalb die Anforderungen an die Bonitätsprüfung nicht überspannt werden dürfen (vgl. auch BayVGH, NK-Urt. v. 20. April 20111 - 15 N 10.1320 -, juris Rn. 80).

  • OVG Sachsen, 23.08.2016 - 1 C 7/14

    Normenkontrolle; Verbandsklage; vorhabenbezogener Bebauungsplan; ergänzendes

    Sie soll der planenden Gemeinde eine gewisse Sicherheit verschaffen, dass der Vorhabenträger die von ihm im Durchführungsvertrag übernommen Verpflichtungen innerhalb einer bestimmten Frist voraussichtlich auch zu erfüllen, das einmal begonnene Vorhaben also auch zu Ende zu führen vermag (vgl. dazu BayVGH, NK- Urt. v. 20. April 2011 - 15 N 10.1320 -, juris Rn. 79).

    Insoweit ist zu berücksichtigen, dass die bankseitige Finanzierung eines Projekts dieser Größenordnung regelmäßig erst nach dem Vorliegen der erforderlichen öffentlich-rechtlichen Gestattungen bestätigt werden kann, weshalb die Anforderungen an die Bonitätsprüfung nicht überspannt werden dürfen (vgl. auch BayVGH, NK-Urt. v. 20. April 20111 - 15 N 10.1320 -, juris Rn. 80).

  • OVG Sachsen, 23.08.2016 - 1 C 11/14

    Normenkontrolle; vorhabenbezogener Bebauungsplan; Nachbargemeinde;

    Sie soll der planenden Gemeinde eine gewisse Sicherheit verschaffen, dass der Vorhabenträger die von ihm im Durchführungsvertrag übernommen Verpflichtungen innerhalb einer bestimmten Frist voraussichtlich auch zu erfüllen, das einmal begonnene Vorhaben also auch zu Ende zu führen vermag (vgl. dazu BayVGH, NK- Urt. v. 20. April 2011 - 15 N 10.1320 -, juris Rn. 79).

    Insoweit ist zu berücksichtigen, dass die bankseitige Finanzierung eines Projekts dieser Größenordnung regelmäßig erst nach dem Vorliegen der erforderlichen öffentlich-rechtlichen Gestattungen bestätigt werden kann, weshalb die Anforderungen an die Bonitätsprüfung nicht überspannt werden dürfen (vgl. auch BayVGH, NK-Urt. v. 20. April 2011 - 15 N 10.1320 -, juris Rn. 80).

  • VGH Bayern, 21.10.2014 - 1 N 11.1456

    Keine Kombination von Grundflächenzahl und Größe der Grundflächen

    Nach Auffassung der Antragsgegnerin handelt es sich beim Zersiedelungsverbot in Nr. B VI 1 nicht um ein verbindliches Ziel der Landesplanung (vgl. BayVGH, U.v. 20.4.2011 - 15 N 10.1320).

    Da die Begründung zu Teil B VI 1.1 die Ausnahmen vom Anbindungsgebot auf Fälle fehlender Entwicklungsmöglichkeiten der Gemeinden oder eine spezifische Standortgebundenheit des der Bauleitplanung zugrundeliegenden Projekts beschränkt, ist nach Auffassung des Senats der keiner Abwägung zugängliche Zielcharakter des Anbindungsgebots gewährleistet (vgl. BayVGH, B.v. 3.1.2013 - 1 NE 12.2151 - NVwZ-RR 2013, 392; a.A. der 15. Senat des BayVGH, U.v. 20.4.2011 - 15 N 10.1320 - BayVBl 2012, 110, der den Zielcharakter mangels ausreichender Verankerung im Normtext ablehnt, was Nr. 3.3 des Landesentwicklungsprogramms vom 22. August 2013 (GVBl S. 550) nunmehr geändert hat).

  • VGH Baden-Württemberg, 26.10.2011 - 5 S 920/10

    Wirksamkeitsvoraussetzungen des vorhabenbezogenen Bebauungsplans

    Denn das Vorliegen eines - in den Bebauungsplan aufgenommenen - Vorhaben- und Erschließungsplans ist Wirksamkeitsvoraussetzung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans (vgl. OVG NW, Urt. v. 23.01.2006 - 7 D 60/04.NE - BayVGH, Urt. v. 20.04.2011 - 15 N 10.1320 -, BauR 2011, 1775).
  • BVerwG, 06.03.2018 - 4 BN 13.17

    Erfolgsaussichten einer Nichtzulassungsbeschwerde wegen Geltendmachung einer

  • VGH Bayern, 15.09.2015 - 1 CS 15.1536

    Der Ausschluss der Sicherungsinstrumente der §§ 14 ff. BauGB in § 12 Abs. 3 Satz

  • VerfGH Bayern, 27.06.2012 - 17-VII-09

    Unbegründete Popularklage gegen Änderungsbebauungspläne

  • VerfGH Bayern, 04.05.2012 - 10-VII-11

    Unzulässigkeit einer gegen die Änderung einer Landschaftsschutzverordnung und

  • VGH Bayern, 17.12.2018 - 15 N 16.2373

    Erlass eines Bebauungsplans mit der Festsetzung von Einzelhandelsnutzungen

  • OVG Niedersachsen, 09.12.2013 - 1 KN 215/11

    Normenkontrolle: Bereitschaft und Fähigkeit des Vorhabenträgers zur

  • OVG Berlin-Brandenburg, 15.03.2012 - 2 A 20.09

    Bebauungsplan; Normenkontrolle; Sondergebiete; Sportanlagen; Freibad; öffentliche

  • OVG Berlin-Brandenburg, 15.03.2012 - 2 A 23.09

    Redaktionelle Berichtigungen im Rahmen der Ausfertigung eines Bebauungsplans

  • VGH Hessen, 25.09.2014 - 4 C 1328/12
  • VG Augsburg, 09.08.2012 - Au 4 S 12.768

    Baurecht; Nachbarantrag; Neubau eines Einkaufszentrums in der Innenstadt von ...;

  • VGH Bayern, 01.03.2016 - 1 BV 15.1535

    Erfolgreiche Klage einer Gemeinde gegen Verlängerung einer Baugenehmigung für

  • VerfGH Bayern, 29.02.2012 - 7-VII-11

    Unzulässige Popularklage gegen Regelung zur Luftverkehrsinfrastruktur im

  • VGH Hessen, 19.01.2018 - 4 C 796/17
  • VGH Bayern, 21.11.2012 - 15 ZB 10.1796

    Teilweises Verbot von Fremdwerbung in Mischgebiet (Größenbeschränkung); besondere

  • VGH Bayern, 17.04.2012 - 15 N 09.779

    Bebauungsplan für großflächigen Einzelhandel; Anpassung an die Ziele in

  • VGH Bayern, 14.01.2013 - 15 ZB 11.2566

    Änderung eines Flächennutzungsplans; Erforderlichkeit; Versagung der Genehmigung

  • VGH Bayern, 10.04.2013 - 15 N 11.2513

    Erledigung eines Normenkontrollverfahrens nach ergänzendem Verfahren

  • VGH Bayern, 10.04.2013 - 15 N 11.2514

    Erledigung eines Normenkontrollverfahrens nach ergänzendem Verfahren

  • VGH Bayern, 02.12.2011 - 15 ZB 09.2595

    Abgrabungsgenehmigung; Kiesabbau; Vorbehaltsfläche

  • VG München, 14.03.2013 - M 11 K 12.2254

    Genehmigung eines Flächennutzungsplans; Beachtung des Anbindungsgebots nach B VI

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