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   VGH Bayern, 27.07.2009 - 12 B 06.847   

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https://dejure.org/2009,52951
VGH Bayern, 27.07.2009 - 12 B 06.847 (https://dejure.org/2009,52951)
VGH Bayern, Entscheidung vom 27.07.2009 - 12 B 06.847 (https://dejure.org/2009,52951)
VGH Bayern, Entscheidung vom 27. Juli 2009 - 12 B 06.847 (https://dejure.org/2009,52951)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    Ausbildungsförderungsrecht; berufsqualifizierender Abschluss; Fachrichtungswechsel; wichtiger Grund; anrechenbare Auslandssemester

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (4)

  • VG Augsburg, 27.11.2012 - Au 3 K 11.1865

    Ausbildungsförderung; ausländische Ausbildung; ausländischer Ehegatte eines

    Denn nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. BVerwG vom 31.10.1996 BVerwGE 102, 200 und vom 10.4.2008, DVBl. 2008, 1058), der sich der Bayerische Verwaltungsgerichtshof angeschlossen hat (BayVGH vom 27.7.2009 Az. 12 B 06.847 ) ist - entsprechend Sinn und Zweck der Vorschrift - weitere Voraussetzung für die Ablehnung der Ausbildungsförderung aus diesem Grund, dass der Förderungsbewerber, der im Ausland einen dort berufsqualifizierenden Abschluss erworben hat, sich bei offener Möglichkeit einer Ausbildung im Inland für eine solche im Ausland entschieden hat.

    Die Vorschrift des § 7 Abs. 1 Satz 2 BAföG passt nicht auf Auszubildende, wie den Kläger, denen der Verbleib im Heimatland nicht zugemutet werden kann und die sich deshalb ihren berufsqualifizierenden Abschluss dort nicht zunutze machen können (vgl. BayVGH vom 27.7.2009 a.a.O. und vorhergehend VG München vom 16.2.2006 Az. M 15 K 05.1123 ); bei ihnen kommt es weiter darauf an, ob der Abschluss auch im Inland zu einer Berufsausübung qualifiziert (vgl. VG München vom 16.2.2006 a.a.O.; Ramsauer/Stallbaum/Sternal, BAföG, 4. Aufl. 2005, RdNr. 15 zu § 7).

    Zudem nimmt § 5 a Satz 1 BAföG Zeiten des Auslandsstudiums bis zu einem Jahr ohne Differenzierung nach ihrer Anerkennung im Inland von der Berücksichtigung aus (vgl. BayVGH vom 27.7.2009 a.a.O.).

    Zumal die Aufnahme eines Studiums im Studiengang Gesundheits- und Pflegemanagement (B.A.) mangels Ausbildung des Klägers in einem Gesundheitsberuf nicht unmittelbar erfolgen hätte können, während er das Informatikstudium unmittelbar nach Absolvierung der Sprachprüfung für den Hochschulzugang aufnehmen konnte und vom Familienwohnsitz aus betreiben kann (vgl. BayVGH vom 27.7.2009 a.a.O.; OVG NRW vom 13.8.1984 FamRZ 1985, 650 zum wichtigen Grund für die Aufnahme eines anderen Studiums seitens eines Spätaussiedlers).

  • VG München, 12.11.2009 - M 15 K 09.1788

    Ausländische Ehegatten deutscher Staatsbürger; (keine) Anerkennung des

    Da der Kläger die Verpflichtung zum Erlass eines Verwaltungsakts begehrt, ist das Schicksal eines anderen Verwaltungsakts hierfür unerheblich (BayVGH, Urteil vom 27. Juli 2009, Az. 12 B 06.847 ).

    Nach neuerer Auffassung des Bundesverwaltungsgerichts beanspruchen diese Erwägungen nicht nur für Vertriebene Geltung, sondern auch für andere Fallkonstellationen, bei denen der Auszubildende keine Wahlmöglichkeit zwischen einer Inlands- oder einer Auslandsausbildung hatte (BVerwG, DVBl. 2008, 1058; bestätigt durch Beschluss vom 11. August 2008, Az. 5 B 16/08 ; dem folgend BayVGH, Urteil vom 27. Juli 2009, Az. 12 B 06.847 ).

  • VG Würzburg, 09.05.2014 - W 1 K 13.109

    Auslandspraktikum; Fachrichtungswechsel; Bachelorstudium nach abgebrochenem

    Ein wichtiger Grund für einen Fachrichtungswechsel i.S.v. § 7 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 BAföG setzt voraus, dass dem Auszubildenden die Fortsetzung der bisherigen Ausbildung nach verständigem Urteil unter Berücksichtigung aller im Rahmen des BAföG erheblichen Umstände - insbesondere also sowohl der vom Amt für Ausbildungsförderung wahrzunehmenden, an Ziel und Zweck der Ausbildungsförderung orientierten öffentlichen Interessen als auch der Interessen des Auszubildenden - nicht mehr zugemutet werden kann (BVerwG v. 23.2.1994 - 11 C 10.93 - juris Rn. 17; BayVGH v. 27.7.2009 - 12 B 06.847 - juris Rn. 35).
  • VG Regensburg, 01.04.2011 - RO 9 K 10.01285

    Ausbildungsförderung: Wechsel im Studiengang Architektur von Universität auf

    Ein wichtiger Grund für einen Fachrichtungswechsel ist dann gegeben, wenn dem Auszubildenden die Fortsetzung der bisherigen Ausbildung nach verständigem Urteil unter Berücksichtigung aller im Rahmen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes erheblichen Umstände - insbesondere also sowohl der vom Amt für Ausbildungsförderung wahrzunehmenden, am Zweck und Ziel der Ausbildungsförderung orientierten öffentlichen Interessen als auch des Interesses des Auszubildenden - nicht mehr zugemutet werden kann (vgl. z.B. BVerwG vom 23. Februar 1994, Az. 11 C 10.93; BayVGH vom 27. Juli 2009, Az. 12 B 06.847).
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