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   VGH Bayern, 30.01.2020 - 20 B 19.32952   

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https://dejure.org/2020,2479
VGH Bayern, 30.01.2020 - 20 B 19.32952 (https://dejure.org/2020,2479)
VGH Bayern, Entscheidung vom 30.01.2020 - 20 B 19.32952 (https://dejure.org/2020,2479)
VGH Bayern, Entscheidung vom 30. Januar 2020 - 20 B 19.32952 (https://dejure.org/2020,2479)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • BAYERN | RECHT

    AsylG § 3a Abs. 2 Nr. 5, § 4, § 28 Abs. 1a, § 78 Abs. 2; AEUV Art. 267
    Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AsylG § 3 Abs. 1 ; AsylG § 4 ; AsylG § 28 Abs. 1a
    Syrien; Militärdienstentziehung (keine) Vorlage an den EuGH; illegale Ausreise; Furcht vor Verfolgung; Herkunftsstaat; Verfolgung; Militärdienstentziehung; Flüchtlingseigenschaft; subsidiärer Schutz

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (3)

  • VG Berlin, 08.06.2020 - 32 K 272.17
    Vor diesem Hintergrund ist der Einschätzung des Bundesverwaltungsgerichts zu folgen, dass es entgegen der vom Verwaltungsgericht Hannover in einem Vorlagebeschluss vom 7. März 2019 vertretenen Auffassung (vgl. VG Hannover, EuGH-Vorlage vom 7. März 2019 - 4 A 3526/17 - juris) keiner (weiteren) Klärung durch den EuGH für die vorliegende Fallkonstellation bedarf (vgl. BVerwG, ebd.; vgl. auch OVG Lüneburg, Beschluss vom 16. Januar 2020 - 2 LB 731/19 - juris Rn. 67 ff., das die richtige Anwendung des Art. 9 Abs. 3 RL 2011/95/EU für derart offenkundig hält, dass für einen vernünftigen Zweifel keinerlei Raum bleibe, also ein "acte clair" vorliege; in diesem Sinne ebenso BayVGH, Beschluss vom 30. Januar 2020 - 20 B 19.32952 - juris Rn. 37 ff.; vgl. auch OVG NRW, Urteil vom 13. März 2020 - 14 A 2778/17.A - juris Rn. 49 ff.; VG Berlin, Urteil vom 20. November 2019 - VG 8 K 906.16 A - juris Rn. 25; VG Berlin, Urteil vom 10. Februar 2020 - 12 K 770.16 A - juris Rn. 30).

    Jedoch schließt sich die erkennende Kammer den Ausführungen des Bayerischen VGH sowie des OVG Lüneburg an, die jeweils unter Berufung auf die Entscheidung des EuGH im Fall Shepherd davon ausgehen, es müsse plausibel erscheinen, dass der Betroffene entweder als Mitglied der Kampftruppen selbst Kriegsverbrechen im Sinne von § 3 Abs. 2 AsylG begehen oder er sich bei der Ausübung anderer, etwa logistischer oder unterstützender Funktionen in hinreichend unmittelbarer Weise an solchen Verbrechen beteiligen müsste (vgl. BayVGH, Beschluss vom 30. Januar 2020 - 20 B 19.32952 - juris Rn. 33, und OVG Lüneburg, Beschluss vom 16. Januar 2020 - 2 LB 731/19 - juris Rn. 67 ff., jeweils unter Berufung auf EuGH, Urteil vom 26. Februar 2015 - C-472/13 - juris Rn. 36 ff., 38; vgl. auch OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 21. März 2018 - 3 B 28.17 - juris Rn. 49; VG Berlin, Urteil vom 31. Oktober 2019 - VG 39 K 61.19 A - juris Rn. 29; VG Berlin Urteil vom 10. Februar 2020 - VG 12 K 770.16 A - juris Rn. 30).

  • VG Berlin, 08.06.2020 - 32 K 112.17
    Vor diesem Hintergrund ist der Einschätzung des Bundesverwaltungsgerichts zu folgen, dass es entgegen der vom Verwaltungsgericht Hannover in einem Vorlagebeschluss vom 7. März 2019 vertretenen Auffassung (vgl. VG Hannover, EuGH-Vorlage vom 7. März 2019 - 4 A 3526/17 - juris) keiner (weiteren) Klärung durch den EuGH für die vorliegende Fallkonstellation bedarf (vgl. BVerwG, ebd.; vgl. auch OVG Lüneburg, Beschluss vom 16. Januar 2020 - 2 LB 731/19 - juris Rn. 67 ff., das die richtige Anwendung des Art. 9 Abs. 3 RL 2011/95/EU für derart offenkundig hält, dass für einen vernünftigen Zweifel keinerlei Raum bleibe, also ein "acte clair" vorliege; in diesem Sinne ebenso BayVGH, Beschluss vom 30. Januar 2020 - 20 B 19.32952 - juris Rn. 37 ff.; vgl. auch OVG NRW, Urteil vom 13. März 2020 - 14 A 2778/17.A - juris Rn. 49 ff.; VG Berlin, Urteil vom 20. November 2019 - VG 8 K 906.16 A - juris Rn. 25; VG Berlin, Urteil vom 10. Februar 2020 - 12 K 770.16 A - juris Rn. 30).

    Jedoch schließt sich die erkennende Kammer den Ausführungen des Bayerischen VGH sowie des OVG Lüneburg an, die jeweils unter Berufung auf die Entscheidung des EuGH im Fall Shepherd davon ausgehen, es müsse plausibel erscheinen, dass der Betroffene entweder als Mitglied der Kampftruppen selbst Kriegsverbrechen im Sinne von § 3 Abs. 2 AsylG begehen oder er sich bei der Ausübung anderer, etwa logistischer oder unterstützender Funktionen in hinreichend unmittelbarer Weise an solchen Verbrechen beteiligen müsste (vgl. BayVGH, Beschluss vom 30. Januar 2020 - 20 B 19.32952 - juris Rn. 33, und OVG Lüneburg, Beschluss vom 16. Januar 2020 - 2 LB 731/19 - juris Rn. 67 ff., jeweils unter Berufung auf EuGH, Urteil vom.

  • VG Bayreuth, 28.05.2020 - B 3 K 19.30904

    Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft für syrische Asylbewerberin

    Die Frage, ob allein die Herkunft aus einem Gebiet der Opposition ("Rebellenhochburg") zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft führt, ist mittlerweile in der obergerichtlichen Rechtsprechung in Deutschland einheitlich negativ entschieden (BayVGH, Beschluss vom 30.01.2020 - Az. 20 B 19.32952 m.w.N.; OVG für das Land Schleswig-Holstein, Urteil vom 16.08.2019 - Az. 5 LB 36/19, VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 27.03.2019 - Az. A 4 S 335/19; OVG für das Land Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 03.09.2018 - Az. 14 A 838/18.A).
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