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   VGH Hessen, 10.02.2005 - 8 UE 280/02.A   

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https://dejure.org/2005,3972
VGH Hessen, 10.02.2005 - 8 UE 280/02.A (https://dejure.org/2005,3972)
VGH Hessen, Entscheidung vom 10.02.2005 - 8 UE 280/02.A (https://dejure.org/2005,3972)
VGH Hessen, Entscheidung vom 10. Februar 2005 - 8 UE 280/02.A (https://dejure.org/2005,3972)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • Judicialis

    Familienasyl Afghanistan

  • Wolters Kluwer

    Widerruf der Anerkennung als Asylberechtigter; Anwendungsbereich der für den Widerruf einschlägigen Vorschrift; Art der bei dieser Vorschrift berücksichtigten Gründe; Der Gewährung von Familienasyl entgegenstehende Umstände; Sinn und Zweck des Familienasyls; ...

  • Informationsverbund Asyl und Migration

    AsylVfG § 26 Abs. 2; AsylVfG § 73 Abs. 1; GG Art. 16 a Abs. 1; VwGO § 65 Abs. 1; AsylVfG § 73 Abs. 2 a; GFK Art. 1 C Nr. 5
    Afghanistan, Familienasyl, Widerruf, Asylanerkennung, Beiladung, Stammberechtigter, Ermessen, Übergangsregelung, Anwendungszeitpunkt, Wegfall-der-Umstände-Klausel, Genfer Flüchtlingskonvention, Kommunisten, Wehrdienstentziehung, Desertion, Kriegsdienstverweigerung, ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • hessen.de (Pressemitteilung)

    Familienasyl für Angehörige afghanischer Asylberechtigter teilweise bestätigt

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ESVGH 55, 249 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • VGH Hessen, 11.12.2008 - 8 A 611/08

    Abschiebungsverbot wegen innerstaatlichen bewaffneten Konflikts

    Unabhängig von der Frage, ob es auf einen Widerruf der Feststellung eines Abschiebungsverbots nach § 73 Abs. 3 AsylVfG überhaupt anwendbar ist, dient das vom Kläger geltend gemachte Gebot des unverzüglichen Widerrufs gemäß § 73 Abs. 1 Satz 1 AsylVfG jedenfalls ausschließlich öffentlichen Interessen, so dass ein etwaiger Verstoß dagegen keine Rechte des betroffenen Ausländers verletzt (st. Rspr. des BVerwG, vgl. Urteil vom 20. März 2007 - 1 C 21/06 - BVerwGE 128 S. 199 ff. = NVwZ 2007 S. 1089 ff. = juris Rdnr. 18; vgl. auch Hess. VGH, Urteil vom 10. Februar 2005 - 8 UE 280/02.A - AuAS 2005 S. 143 f. = juris Rdnr. 75).

    Die vom Kläger weiter herangezogene Jahresfrist nach § 48 Abs. 4 VwVfG ist nach wohl überwiegender obergerichtlicher Rechtsprechung auf § 73 Abs. 1 Satz 1 AsylVfG - und damit ebenso auf Abs. 3 dieser Vorschrift - nicht anwendbar (vgl. u. a. VGH Bad.-Württ., Urteil vom 12. August 2003 - A 6 S 820/03 - InfAuslR 2003 S. 455 f. = juris Rdnr. 3; Hess. VGH, Urteil vom 10. Februar 2005 a.a.O. juris Rdnr. 76) und wird inzwischen auch vom Bundesverwaltungsgericht jedenfalls in den Fällen für nicht anwendbar gehalten, in denen der Widerruf - wie hier - innerhalb der Drei-Jahres-Frist des § 73 Abs. 2 a Satz 1 AsylVfG erfolgt (vgl. Urteil vom 12. Juni 2007 - 10 C 24/07 - NVwZ 2007 S. 1330 ff. = InfAuslR 2007 S. 401 ff. = juris Rdnr. 14).

    Der Senat hat die Machtverhältnisse in diesem Bereich Anfang 2005 als undurchsichtig und instabil bezeichnet und dazu ausgeführt (vgl. Hess. VGH, Urteil vom 10. Februar 2005 a.a.O. juris Rdnr. 68).

  • VGH Hessen, 26.06.2007 - 8 UZ 452/06

    Abschiebungsschutz für Asylbewerberin aus Afghanistan; geschlechtsspezifische

    Es ist nämlich inzwischen in Übereinstimmung mit einem früheren Urteil des beschließenden Senats und mit anderen obergerichtlichen Entscheidungen (vgl. Hess. VGH, Urteil vom 10. Februar 2005 - 8 UE 280/02.A - juris Rdnrn. 77 ff. m.w.N.) höchstrichterlich geklärt, dass der dem wortgleichen Art. 1 C Nr. 5 Satz 2 GK nachgebildete humanitäre Ausschlusstatbestand des § 73 Abs. 1 Satz 3 AsylVfG nicht vor allgemeinen Gefahren schützt, etwa infolge eines Bürgerkrieges oder aufgrund einer schlechten Sicherheits- und Versorgungslage, sondern nur den Nachwirkungen früherer Verfolgungsmaßnahmen und damit der psychischen Sondersituation solcher Personen Rechnung trägt, die ein besonders schweres, nachhaltig wirkendes Verfolgungsschicksal erlitten haben und denen es deshalb selbst lange Zeit danach - auch ungeachtet veränderter Verhältnisse - nicht zumutbar ist, in den früheren Verfolgerstaat zurückzukehren, wobei die Signatarstaaten bei der Schaffung des Art. 1 C Nr. 5 Satz 2 GK das Schicksal jüdischer Flüchtlinge aus dem nationalsozialistischen Deutschland vor Augen hatten (vgl. BVerwG, Urteil vom 1. November 2005 - 1 C 21/04 - BVerwGE 124 S. 276 ff. = InfAuslR 2006 S. 244 ff. = NVwZ 2006 S. 707 ff. = juris Rdnrn. 37 ff.).

    Dass derartige, unmittelbar mit einer Vorverfolgung verknüpfte Voraussetzungen, wie "etwa psychische, traumatische Belastungen aus einem besonders schweren, nachhaltig wirkenden Verfolgungsschicksal" (vgl. Hess. VGH, Urteil vom 10. Februar 2005 a.a.O. juris Rdnr. 81), vorliegend gegeben sein könnten, lässt sich dem Vorbringen auf Seite 23 der Antragsschrift nicht entnehmen.

  • VGH Hessen, 13.10.2005 - 8 UE 1274/04

    Familienasyl; Widerruf; Afghanistan; Verfestigung der Lebensverhältnisse

    hält das erstinstanzliche Urteil im Ergebnis für zutreffend und macht zur Begründung im wesentlichen geltend: In dem mit dem gerichtlichen Anhörungsschreiben zu einer Entscheidung gemäß § 130 a VwGO übersandten Urteil vom 10. Februar 2005 - 8 UE 280/02.A - gehe auch der erkennende Senat davon aus, dass für einen Asylwiderruf die Existenz eines zur Schutzgewährung fähigen und willigen Herkunftsstaates erforderlich sei; das könne entgegen der Auffassung des Senats für Afghanistan aber nicht bejaht werden, weil die Staatsgewalt allenfalls in den Stadtgrenzen Kabuls eine gewisse Stabilisierung bewirken könne.

    Das stimmt auch mit der Rechtsprechung des erkennenden Senats überein, wonach die Versagung von Familienasyl gemäß § 26 Abs. 1 Nr. 4 und Abs. 2 Satz 1 AsylVfG allein das Vorliegen von Widerrufsgründen in Bezug auf den Stammberechtigten, nicht aber den unanfechtbaren Widerruf seiner Asylberechtigung voraussetzt (vgl. u.a. das den Beteiligten übersandte Urteil vom 10. Februar 2005 - 8 UE 280/02.A - AuAS 2005 S. 143 f. m.w.N.).

  • VG Berlin, 27.10.2005 - 38 X 298.05

    Bestimmung der Voraussetzungen für den Widerruf der Anerkennung des Status als

    Diese Umstände sind - wie oben ausgeführt - allein aufenthaltsrechtlich zu berücksichtigen (vgl. VGH Kassel, Urteil vom 10. Februar 2005 - 8 UE 280/02.A, S. 27 des Entscheidungsabdrucks, m.w.N.).

    Ob aus Systematik sowie Sinn und Zweck der Neuregelung etwas anderes folgt (vgl. OVG Münster, Beschluss vom 14. April 2005 - 13 A 654/05.A - AuAS 2005, S. 175; VGH München, Urteile vom 10. Mai 2005 - 23 B 05.30217 -Juris [nur LS], und vom 25. April 2005 - 21 ZB 05.30260 - juris [nur LS]; im Ergebnis wohl ebenso VGH Kassel, Urteil vom 10. Februar 2005, a.a.O., S. 12 f. EA, VG Braunschweig, Urteil vom 17. Februar 2005 - 6 A 524/04 - juris; VG Göttingen, Urteil vom 26. April 2005 - 2 A 222/04 - juris; VG Karlsruhe, Urteile vom 10. März 2005 - A 2 K 12193/03- und vom 12. Juli 2005 - A 11 K 10245/05 - juris [nur LS]; VG Saarland, Urteil vom 9. Februar 2005 - 10 K 193/03.A - juris, VG Köln, Urteil vom 10. Juni 2005 - 18 K 4074/04.A - S. 20 ff. EA), kann offen bleiben.

  • VG Berlin, 27.10.2005 - 38 X 319.05

    Rechtmäßigkeit des Widerrufs der Anerkennung eines irakischen Staatsangehörigen

    Diese Umstände sind - wie oben ausgeführt - allein aufenthaltsrechtlich zu berücksichtigen (vgl. VGH Kassel, Urteil vom 10. Februar 2005 - 8 UE 280/02.A, S. 27 des Entscheidungsabdrucks, m.w.N.).

    Ob aus Systematik sowie Sinn und Zweck der Neuregelung etwas anderes folgt (vgl. OVG Münster, Beschluss vom 14. April 2005 - 13 A 654/05.A - AuAS 2005, S. 175; VGH München, Urteile vom 10. Mai 2005 - 23 B 05.30217 - juris [nur LS], und vom 25. April 2005 - 21 ZB 05.30260 -juris [nur LS]; im Ergebnis wohl ebenso VGH Kassel, Urteil vom 10. Februar 2005, a.a.O., S. 12 f. EA, VG Braunschweig, Urteil vom 17. Februar 2005 - 6 A 524/04 - juris; VG Göttingen, Urteil vom 26. April 2005 - 2 A 222/04 - juris; VG Karlsruhe, Urteile vom 10. März 2005 - A 2 K 12193/03 - und vom 12. Juli 2005 - A 11 K 10245/05 - juris [nur LS]; VG Saarland, Urteil vom 9. Februar 2005 - 10 K 193/03.A - juris, VG Köln, Urteil vom 10. Juni 2005 - 18 K 4074/04.A - S. 20 ff. EA), kann offen bleiben.

  • VG Karlsruhe, 09.07.2008 - A 4 K 356/08

    Kosovo, Widerruf, Flüchtlingsanerkennung, Albaner, Verfolgungsbegriff,

    Auch ist der Wiederaufbau einer wirtschaftlichen Existenz im Heimatland nicht von vorneherein unzumutbar (vgl. Renner, Ausländerrecht, § 7 3 AsylVfG Rdnrn. 10 und 13; s. auch HessVGH, Urt. v. 10.02.2005-8 UE 280/02.A; VG Gießen, Urt. v. 23.02.2004, AuAS 2004, 70 m.w.N.).
  • VG Karlsruhe, 07.07.2008 - A 4 K 977/08
    Auch ist der Wiederaufbau einer wirtschaftlichen Existenz im Heimatland nicht von vorneherein unzumutbar (vgl. Renner, Ausländerrecht, § 73 AsylVfG Rdnrn. 10 und 13; s. auch HessVGH, Urt. v. 10.02.2005 - 8 UE 280/02.A; VG Gießen, Urt. v. 23.02.2004, AuAS 2004, 70 m.w.N.).
  • VG Ansbach, 06.02.2006 - AN 1 K 05.30351

    Türkei, Zustellung, öffentliche Zustellung, Widerruf, Asylanerkennung,

    Der Zuerkennung von Familienasyl steht somit die Bestimmung des § 26 Abs. 1 Nr. 4 AsylVfG entgegen (vgl. Hessischer VGH vom 10.2.2005 ­ 8 UE 280/02.A, AuAS 2005, 143; OVG Lüneburg vom 1.3.2001 ­ 8 L 1117/99, DVBl 2001, 672).
  • VG Düsseldorf, 26.09.2012 - 27 K 7338/10

    Widerruf Asyl Kosovo Albaner Frist Ermessen Familienasyl

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 22. Juni 2006 - 5 A 1892/06.A - Hessischer VGH, Urteil vom 10. Februar 2005 - 8 UE 280/02.A -, Juris (Rn. 79); OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 24. März 1992 - 6 A 10036/88 -, Juris (Rn. 41); Hailbronner, Ausländerrecht - Kommentar, Stand August 2012; § 73 AsylVfG Rn. 65.
  • OVG Sachsen-Anhalt, 14.07.2005 - A 2 S 372/96

    Demokratische Republik Kongo, Berufungsbegründung, Rechtsschutzinteresse,

    der Asylberechtigung oder der Feststellung der Voraussetzungen des § 60 Abs. 1 AufenthG getroffen oder zumindest ein Widerrufs- oder Rücknahmeverfahren eingeleitet hat (so VGH BW, Beschl. v. 12.01.1993 - A-14 S 1175/91 -, ESVGH 43, 157, Hailbronner, Ausländerrecht, § 26 AsylVfG RdNr. 26; Renner, Ausländerrecht, 7: Aufl., § 26 AsylVfG RdNr. 8) oder ob bereits das Vorliegen eines Widerrufs- oder Rücknahmegrundes die Gewährung von "Familienasyl" oder "Familienabschiebungsschutz" ausschließt (so HessVGH, Urt. v. 10.02.2005 - 8 UE 280/02.A - Juris; NdsOVG, Beschl. v. 01.03.2001 - 8 L 1117/99 - DVBl. 2001, 672; OVG RP, Urt. v. 23.11.2000 - 12 A 11485/00 -, NVwZ-RR 2001, 34; 1 OVG NW, Beschl. v. 02.07.2001 - 14 A 2621/01.A - Juris); denn Widerrufs- oder Rücknahmegründe sind nicht ersichtlich.
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