Rechtsprechung
   VGH Hessen, 24.09.2008 - 6 C 1600/07.T   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2008,2993
VGH Hessen, 24.09.2008 - 6 C 1600/07.T (https://dejure.org/2008,2993)
VGH Hessen, Entscheidung vom 24.09.2008 - 6 C 1600/07.T (https://dejure.org/2008,2993)
VGH Hessen, Entscheidung vom 24. September 2008 - 6 C 1600/07.T (https://dejure.org/2008,2993)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2008,2993) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Judicialis

    Immissionsschutzrechtliche Genehmigung für Klärschlammverbrennungsanlage

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Rechtmäßigkeit einer von dem Regierungspräsidium Darmstadt genehmigten Erhöhung der Menge der zur Verbrennung zugelassenen Abfälle in einem Industriepark; Festgesetzte Immissionswerte für die Stickstoffdioxidbelastung und die Belastung mit Schwermetallen in der ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Immissionsschutzrechtliche Genehmigung für Klärschlammverbrennungsanlage: Änderungsgenehmigung; Irrelevanzklausel; Umweltverträglichkeitsprüfung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • VGH Hessen (Pressemitteilung)

    Klage gegen mehr Klärschlammverbrennung im Industriepark Höchst abgewiesen

Sonstiges

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Zur Beachtlichkeit von Verfahrensfehlern nach § 4 UmwRG" von Prof. Dr. Sabine Schlacke, original erschienen in: ZUR 2009, 80 - 82.

Papierfundstellen

  • DVBl 2009, 186
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (22)

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.12.2009 - 8 D 6/08

    Klagen gegen Steinkohlekraftwerk in Herne abgewiesen

    Auf die Frage, ob der Aufhebungsanspruch nach § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UmwRG, der (nur) das vollständige Fehlen einer Umweltverträglichkeitsprüfung erfasst, vgl. dazu OVG NRW, Beschluss vom 15. September 2008 - 8 B 900/08.AK -, juris Rn. 35 f.; Hess. VGH, Urteile vom 24. September 2008 6 C 1600/07.T -, DVBl. 2009, 186 = juris Rn. 46 ff., und vom 16. September 2009 - 6 C 1005/08.T -, juris Rn. 82; Nds. OVG, Beschluss vom 21. Oktober 2008 - 7 ME 170/07 -, NuR 2009, 58 = juris Rn. 26; Schlacke, ZUR 2009, 80, 81, sowie NuR 2007, 8, 13; Ziekow, NVwZ 2007, 259, 265; Kment, NVwZ 2007, 274, 276, sowie in: Hoppe, UVPG, 3. Aufl. 2007, Vorb Rn. 59, in gemeinschaftsrechtskonformer erweiternder Auslegung auf wesentliche Verfahrensfehler zu erstrecken ist, kommt es daher nicht an.

    vgl. BVerwG, Urteil vom 11. Dezember 2003 7 C 19.02 -, BVerwGE 119, 329 = NVwZ 2004, 610 = juris Rn. 12 ff.; Hess. VGH, Urteile vom 24. September 2008 - 6 C 1600/07.T -, DVBl. 2009, 186 = juris Rn. 70, 73 und 74, und vom 7. Mai 2009 - 6 C 1142/07.T -, juris Rn. 100, 102 und 103.

    vgl. BVerwG, Urteil vom 11. Dezember 2003 7 C 19.02 -, BVerwGE 119, 329 = NVwZ 2004, 610 = juris Rn. 14; Hess. VGH, Urteile vom 24. September 2008 - 6 C 1600/07.T -, DVBl. 2009, 186 = juris Rn. 70, und vom 7. Mai 2009 6 C 1142/07.T -, juris Rn. 100; Jarass, BImSchG, 7. Aufl. 2007, § 5 Rn. 122.

    vgl. zu dieser Problematik: OVG NRW, Urteil vom 10. Juni 2008 - 8 D 103/07.AK -, juris Rn. 65; Hess. VGH, Urteil vom 24. September 2008 - 6 C 1600/07.T -, DVBl. 2009, 186 = juris Rn. 95 f.; Hansmann/Röckinghausen, in: Umweltrecht, Band II, Loseblatt, Stand: September 2007, § 15 der 22. BImSchV unter Hinweis auf die amtliche Begründung der Bundesregierung, BT-Drs.

    vgl. hierzu Hess. VGH, Urteil vom 24. September 2008 - 6 C 1600/07.T -, DVBl. 2009, 186 = juris Rn. 95 f.; Hansmann/Röckinghausen, in: Umweltrecht, Band II, Loseblatt, Stand: September 2007, Vorb.

    vgl. Hess. VGH, Urteil vom 24. September 2008 - 6 C 1600/07.T -, DVBl. 2009, 186 = juris Rn. 97; Hansmann/Röckinghausen, in: Umweltrecht, Band II, Loseblatt, Stand: September 2007, Vorb.

    vgl. Hess. VGH, Urteil vom 24. September 2008 - 6 C 1600/07.T -, DVBl. 2009, 186 = juris Rn. 100.

  • VGH Hessen, 16.09.2009 - 6 C 1005/08

    Befugnis von Vereinigungen i. S. d. EGRL 35/2003 §§ 2, 3 zur Geltendmachung von

    Als Verfahrensfehler i. S. v. § 4 Abs. 1 Satz 1 Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz kann grundsätzlich nur das gänzliche Fehlen einer Vorprüfung des Einzelfalls oder der Umweltverträglichkeitsprüfung gerügt werden, nicht aber die fehlerhafte Durchführung der Vorprüfung oder der Umweltverträglichkeitsprüfung (Bestätigung der Rechtsprechung des Senats im Urteil vom 24. September 2008 - 6 C 1600/07.T - DVBl. 2009, 186).

    Das Bundes-Immissionsschutzgesetz bestimmt die Grenze der Zumutbarkeit von Umwelteinwirkungen für Dritte und damit das Maß der gebotenen Rücksichtnahme abschließend (Hess. VGH, Urteil vom 07.08.2007 - 2 A 690/06 -, ZUR 2008, 150 ff., und Urteil vom 24.09.2008 - 6 C 1600/07.T -, DVBl. 2009, 186 ff.).

    Hierzu hat der Senat in seinem Urteil vom 24. September 2008 - 6 C 1600/07.T -, Juris, Folgendes ausgeführt:.

    Dieser Grenzwert ist für das hier vorliegende Verfahren schon deshalb nicht von Bedeutung, weil der in der vorgenannten Bestimmung zum Schutz der menschlichen Gesundheit festgelegte Immissionsgrenzwert erst ab 1. Januar 2010 einzuhalten ist und die Regelung in Bezug auf die Erteilung immissionsschutzrechtlicher Genehmigungen keine rechtlichen Vorwirkungen äußert (Hess. VGH, Urteil vom 24.09.2008 - 6 C 1600/07.T -, DVBl. 2009, 186 [189]).

    Damit ist für die Beurteilung der Genehmigungsvoraussetzungen für immissionsschutzrechtlich genehmigungsbedürftige Anlagen nach wie vor - allein - auf die Genehmigungsvorschriften des Bundes-Immissionsschutzgesetzes einschließlich der normkonkretisierenden Bestimmungen der TA Luft und damit grundsätzlich auch auf die darin geregelten Bagatell- und Irrelevanzregelungen abzustellen (Hess. VGH, Urteil vom 24.09.2008 - 6 C 1600/07.T -, a.a.O., mit weiteren Nachweisen).

  • VGH Baden-Württemberg, 20.07.2011 - 10 S 2102/09

    Zur Rügebefugnis eines anerkannten Umweltverbands nach dem

    Die Vorschrift des § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BImSchG, wonach der Anlagenbetreiber zur Vermeidung schädlicher Umwelteinwirkungen verpflichtet ist, sowie die zu ihrer Konkretisierung erlassenen Rechtsvorschriften einschließlich der normkonkretisierenden Verwaltungsvorschriften der TA Luft und der TA Lärm begründen nach ständiger Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte ein Schutz- und Abwehrrecht Dritter (vgl. etwa BVerwG, Urt. v. 11.12.2003 - 7 C 19.02 - BVerwGE 119, 329, 332; BVerwG, Beschluss vom 07.09.1988 - 4 N 1.87 - BVerwGE 80, 184, 189; Hess.VGH, Urt. v. 24.09.2008 - 6 C 1600/07.T - juris).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.12.2009 - 8 D 10/08

    Klagen gegen Steinkohlekraftwerk in Herne abgewiesen

    Rügt mithin der Kläger der Sache nach einen materiell-rechtlichen Fehler, kommt es nicht auf die Frage an, ob der Aufhebungsanspruch nach § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UmwRG, der (nur) das vollständige Fehlen einer Umweltverträglichkeitsprüfung erfasst, vgl. dazu OVG NRW, Beschluss vom 15. September 2008 - 8 B 900/08.AK -, juris Rn. 35 f.; Hess. VGH, Urteile vom 24. September 2008 6 C 1600/07.T -, DVBl. 2009, 186 = juris Rn. 46 ff., und vom 16. September 2009 - 6 C 1005/08.T -, juris Rn. 82; Nds. OVG, Beschluss vom 21. Oktober 2008 - 7 ME 170/07 -, NuR 2009, 58 = juris Rn. 26; Schlacke, ZUR 2009, 80, 81, sowie NuR 2007, 8, 13; Ziekow, NVwZ 2007, 259, 265; Kment, NVwZ 2007, 274, 276, sowie in: Hoppe, UVPG, 3. Aufl. 2007, Vorb Rn. 59, in gemeinschaftsrechtskonformer erweiternder Auslegung auf wesentliche Verfahrensfehler zu erstrecken ist.

    vgl. dazu Hess. VGH, Urteil vom 24. September 2008 - 6 C 1600/07.T -, DVBl. 2009, 186 = juris Rn. 57, und vom 16. September 2009 - 6 C 1005/08.T -, juris Rn. 91; Schlacke, ZUR 2009, 80, 82, sowie NuR 2007, 8, 15; Genth, NuR 2008, 28, 31 f.; Kment, NVwZ 2007, 274, 277, sowie in: Hoppe, UVPG, 3. Aufl. 2007, Vorb Rn. 76 (der die Möglichkeit einer gemeinschaftsrechtskonformen Auslegung im Ergebnis allerdings ebenso verneint wie Ziekow, NVwZ 2007, 259, 264); für die Gemeinschaftsrechtskonformität dagegen: Spieth/Appel, NuR 2009, 312, 316 f.

  • VG Dresden, 07.07.2010 - 3 K 1698/07

    Verwaltungsgericht billigt Genehmigung zur Kapazitätserhöhung des Stahlwerks in

    Anderes soll in Ausnahmefällen allenfalls dann gelten, wenn in Rechts- und Verwaltungsvorschriften für bestimmte Stoffe keine die Schutz- und Abwehrpflicht konkretisierenden Immissionswerte, sondern nur entsprechende Vorsorgewerte festgelegt sind; in diesem Fall können Drittbetroffene die Einhaltung der Vorsorgewerte als Ersatz für die fehlenden Schutzwerte fordern (vgl. HessVGH, Urteil vom 24. September 2008, Az. 6 C 1600/07.T , [...] unter Hinweis auf Jarass, BImSchG, 7. Aufl. Rdnr. 122 zu § 5 BImSchG , mit weiteren Nachweisen).

    Wesentliche Kriterien sind danach die Prägung des Einwirkungsgebiets durch den Umfang der Wohnbebauung einerseits und durch Gewerbe- und Industriegebiete andererseits, die Ortsüblichkeit eines Geräusches und die Frage, welche der unverträglichen Nutzungen zuerst verwirklicht wurde (Nr. 6.7 Abs. 1 und 2 TA Lärm - vgl. Hess. VGH, Urteil vom 24. September 2008, Az. 6 C 1600/07.T , [...], Rdnr. 109).

    Dem Kriterium der zeitlichen Priorität kommt keine ausschlaggebende Bedeutung zu, wenn beide Nutzungen schon über einen langen Zeitraum nebeneinander bestehen und zudem die nunmehr geänderte Anlage über eine geraume Zeit - hier seit Beginn der 90er Jahre - beständig mit jeweils bestandskräftigen Genehmigungen erweitert wurde (vgl. Hess. VGH, Urteil vom 24. September 2008, Az. 6 C 1600/07.T , [...], Rdnr. 116).

    Da die Grundpflichten des § 5 Abs. 1 BImSchG an den Begriff der Anlage anknüpfen (s. o.), sind - jedenfalls dann, wenn sich die Änderung auf die gesamte Anlage auswirkt - die von der (geänderten) Gesamtanlage ausgehenden Immissionsbelastungen in den Blick zu nehmen (vgl. Hess. VGH, Urteil vom 24. September 2008, Az. 6 C 1600/07.T , [...]; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 8. Mai 2007, Az. 8 B 2477/06 , NWVBl. 2007, 439, 440, mit weiteren Nachweisen).

  • VGH Hessen, 19.03.2012 - 9 B 1916/11

    Kraftwerk Fechenheim

    Der Drittschutz erstreckt sich hierbei auf sämtliche, die Schutz- und Abwehrpflicht konkretisierenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften, somit insbesondere auch auf die die Anforderungen zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen präzisierenden und konkretisierenden Bestimmungen in Abschnitt 4 der TA Luft (Hess.VGH, Urteil v. 24. September 2008, - 6 C 1600/07.T -, Urteilsabdruck S. 32; vgl. auch Roßnagel in GK-BImSchG, Randnummern 837 - 839 zu § 5 BlmSchG, mit weiteren Nachweisen).

    Jedenfalls eine Zusatzbelastung von weniger als 1, 0 % des jeweiligen Immissionswertes kann demnach deshalb auch aus der Perspektive des europäischen Luftreinhalterechts nicht mehr als nennenswerter, kausaler Beitrag zur Immissionsbelastung angesehen werden (vgl. auch Hess. VGH, Urteil vom 24. September 2008 - 6 C 1600/07.T -, DVBl. 2009, 186 = juris Rdnr. 100).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.02.2013 - 2 B 1336/12

    Zumutbarkeit von Geräuschimmissionen durch die Erweiterung eines genehmigten

    vgl. Bay. VGH, Beschluss vom 5. November 2012 - 22 ZB 11.2689 -, juris Rn. 14 (Prioritätsprinzip als einer von mehreren Wertungsgesichtspunkten); Hess. VGH, Urteil vom 24. September 2008 - 6 C 1600/07.T -, DVBl. 2009, 186 = juris Rn. 116; Feldhaus/Tegeder, in: Feldhaus, BImSchR, Loseblatt, Band 4, Stand August 2012, Nr. 6 TA Lärm Rn. 69.
  • VGH Baden-Württemberg, 17.11.2009 - 10 S 1851/09

    Kein Fortsetzungsfeststellungsantrag nach Erledigung im vorläufigen

  • VGH Hessen, 07.05.2009 - 6 C 1142/07

    Immissionschutz bei Abfallverbrennungsanlage; hier: Ausbreitung von Gasen und

  • OVG Sachsen-Anhalt, 12.12.2018 - 2 M 82/18

    Anfechtung einer Baugenehmigung zur Errichtung eines Funktionsgebäudes für eine

  • VG Hamburg, 13.01.2010 - 15 E 3302/09

    BUND kann die Errichtung der Fernwärmetransportleitung vom Kraftwerk Moorburg

  • VG Frankfurt/Main, 02.09.2011 - 8 L 1767/11

    Eilrechtsschutz gegen eine für sofort vollziehbar erklärte

  • VG Arnsberg, 07.04.2011 - 7 K 2487/10

    Keine unzumutbaren Geruchsbelästigungen durch Schweinemastbetrieb mit 3.500

  • VG Mainz, 11.05.2016 - 3 K 137/15

    Reichweite des Nachbarschutzes im Immissionsschutzrecht

  • VG Arnsberg, 07.04.2011 - 7 K 2493/10

    Keine unzumutbaren Geruchsbelästigungen durch Schweinemastbetrieb mit 3.500

  • OVG Schleswig-Holstein, 09.07.2010 - 1 MB 12/10

    Umweltverträglichkeitsprüfung - Aufhebung einer Genehmigung wegen mangelhafter

  • VG Bremen, 09.05.2011 - 5 V 1522/10

    Wasserrechtlicher Planfeststellungsbeschluss für den Neubau einer

  • VG Ansbach, 07.10.2009 - AN 11 K 09.01439

    Verbandsklagebefugnis nach dem Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz

  • VG Koblenz, 11.08.2009 - 1 K 198/09

    Streit um Windenergieanlagen

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Neu: Die Merklistenfunktion erreichen Sie nun über das Lesezeichen oben.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht