Rechtsprechung
   VK Bund, 22.11.2019 - VK 1-83/19   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2019,42046
VK Bund, 22.11.2019 - VK 1-83/19 (https://dejure.org/2019,42046)
VK Bund, Entscheidung vom 22.11.2019 - VK 1-83/19 (https://dejure.org/2019,42046)
VK Bund, Entscheidung vom 22. November 2019 - VK 1-83/19 (https://dejure.org/2019,42046)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2019,42046) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (4)

Besprechungen u.ä. (4)

  • vergabeblog.de (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Mündliche Bieteraussagen als Zuschlagskriterien

  • vergabeblog.de (Entscheidungsbesprechung)

    Rettung vor dem Vollst(r)ecker: Die Bewertung einer mündlichen Präsentation als Zuschlagskriterium ist zulässig

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Bewertung mündlicher Präsentation ist zulässig! (VPR 2020, 63)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Mündliche Präsentation darf gewertet werden! (IBR 2020, 149)

Verfahrensgang

 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ...

  • VK Bund, 13.02.2020 - VK 1-02/20

    Grundinstandsetzung, Projektsteuerung und TGA-Koordination

    Sie gab dem Nachprüfungsantrag überwiegend statt und untersagte der Ag mit Beschluss vom 22. November 2019 (VK 1 - 83/19), den Zuschlag zu erteilen.

    Der Beigeladenen aus dem Verfahren VK 1 - 83/19 übersandte sie gleichzeitig mit der Einladung ihre Auswertung Stufe 2 aus dem ersten Präsentationstermin.

    Die ASt sowie die im Verfahren VK 1 - 83/19 Beigeladene gaben zwischenzeitlich wie gefordert neue Vertragsangebote ab.

    Nach ihrer Auffassung ist der Nachprüfungsantrag unzulässig, weil bereits rechtskräftig im Verfahren VK 1 - 83/19 über die behaupteten Vergabeverstöße entschieden worden sei.

    Die Ag nimmt insoweit Bezug auf die Ausführungen der ASt zur Rechtzeitigkeit der Rüge in der mündlichen Verhandlung des Nachprüfungsverfahrens VK 1 - 83/19.

    Die Vergabekammer hat der ASt auf ihren Antrag auf Akteneinsicht keine weitere Einsicht in die Vergabeakten (über die bereits im Verfahren VK 1 - 83/19 erhaltene Akteneinsicht hinaus) gewährt, weil die von der Ag übersandte elektronische Vergabeakte nach der Rückversetzung des Vergabeverfahrens in den Stand vor Angebotsabgabe keine weiteren, der ASt nicht schon bekannten Unterlagen enthielt.

    Der Vertreter der ASt hat in der mündlichen Verhandlung zu Protokoll erklärt, dass die mit Schriftsatz vom 24. Januar 2020 im Nachprüfungsverfahren erstmals geltend gemachten Vergabeverstöße (Anforderungen an die Qualität des Personals seien zu hoch; es bestehe ein Wettbewerbsvorteil der Beigeladenen aus dem Verfahren VK 1 - 83/19) nicht mehr geltend gemacht würden.

    Ebenso würden die mit demselben Schriftsatz angesprochenen Vergabeverstöße (beabsichtigter Zuschlag an die Beigeladene im Verfahren VK 1 - 83/19 trotz eines höherem Angebotspreises; schlechtere Bewertung der Antragstellerin bei der Bewertung der Präsentation) nicht weiter verfolgt.

    Die Vergabekammer hat bereits im Verfahren VK 1 - 83/19 bestandskräftig darüber entschieden, dass die ASt in diesen Punkten nicht in ihren Rechten verletzt ist: Sie hat gemäß § 168 Abs. 1 GWB festgestellt, dass das von der Ag verwendete Wertungssystem vergaberechtlich nicht zu beanstanden ist.

    An der Geltendmachung dieses Vergabeverstoßes ist die ASt auch nicht durch den bestandskräftigen Beschluss der Vergabekammer vom 22. November 2019 (VK 1 - 83/19) gehindert.

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht