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   VK Hessen, 02.12.2004 - 69d-VK-72/2004   

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https://dejure.org/2004,19283
VK Hessen, 02.12.2004 - 69d-VK-72/2004 (https://dejure.org/2004,19283)
VK Hessen, Entscheidung vom 02.12.2004 - 69d-VK-72/2004 (https://dejure.org/2004,19283)
VK Hessen, Entscheidung vom 02. Dezember 2004 - 69d-VK-72/2004 (https://dejure.org/2004,19283)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Papierfundstellen

  • ZfBR 2005, 518 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • VK Sachsen, 16.11.2006 - 1/SVK/097-06

    Keine nachträgliche Fristverlängerung!

    Da eine Rüge eine empfangsbedürftige Erklärung ist (so ständige Rechtssprechung VK Sachsen wie VK Sachsen, Beschluss vom 31.01.2005, Az: 1/SVK/144-04, Beschluss vom 21.03.2006, Az: 1/SVK/012-06, Beschluss vom 08.06.2006, Az: 1/SVK/050-06, Beschluss vom 10.08.2006, Az: 1/SVK/079-06 so auch VK Hessen, Beschluss vom 02.12.2004 - Az.: 69 d VK-72/2004), ist der Zugang der Rüge erst für den 12.10.2006 festzustellen.

    Sie gilt dann als zugegangen, wenn sie so in den Bereich des Empfängers gelangt ist, dass dieser unter normalen Verhältnissen die Möglichkeit hat, vom Inhalt der Erklärung Kenntnis zu nehmen (VK Hessen, Beschluss vom 02.12.2004 - Az.: 69 d VK-72/2004).

  • VK Sachsen, 10.08.2006 - 1/SVK/079-06

    Unverzüglichkeit der Rüge

    Nach Auffassung der Vergabekammer Hessen ist eine Rüge, die bei einem klaren Sachverhalt und einer eindeutigen verbindlichen Mitteilung über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren erst 8 oder 9 Arbeitstage nach Kenntnis des möglichen Verstoßes erfolgt, als nicht mehr unverzüglich anzusehen (Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt, Beschluss vom 02.12.2004 - Az.: 69 d VK-72/2004).
  • VK Südbayern, 21.04.2009 - Z3-3-3194-1-09-02/09

    "Vorsorgliche Rüge" künftigen fehlerhaften Handelns möglich?

    Daran gemessen geht eine vorsorgliche Rüge, die aufschiebend bedingt eine noch gar nicht vollzogene Vergabemaßnahme beanstandet, von vornherein ins Leere (1. VK Sachsen, B. v. 08.06.2006 - Az.: 1/SVK/050-06; VK Hessen, B. v. 02.12.2004 - Az.: 69 d VK-72/2004; VK Brandenburg, B. v. 21.11.2005 - Az.: 1 VK 67/05; B. v. 18.06.2004 - Az.: VK 22/04).
  • VK Mecklenburg-Vorpommern, 25.08.2005 - 2 VK 9/05

    Rechtswidrigkeit eines Vergabeverfahrens wegen Vermischung der Wertungsstufen;

    Schon deshalb entfällt die Rügeobliegenheit für solche Vergaberechtsfehler, die der antragstellenden Partei erst während des laufenden Vergabenachprüfungsverfahrens bekannt werden (OLG Celle, Beschluss vom 12.05.2005, Az.: 13 Verg 5/05 ; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 23.02.2005, Az.: VII-Verg 92/04; Beschluss vom 21.02.2005, Az.: VII-Verg 91/04; Beschluss vom 16.02.2005, Az.: VII- Verg 74/04; Beschluss vom 8.5.2002, Az.: Verg 4/02; Beschluss vom 25.5.2002, Az.: 5 Verg/02; ebenso VK Hessen, Beschluss vom 02.12.2004, Az.: 69 d VK-72/2004; VK Südbayern, Beschluss vom 25.6.2003, Az.: 16-04/03).
  • VK Südbayern, 13.02.2013 - Z3-3-3194-1-65-12/12

    VOF § 20 Abs. 3: Nachprüfung gegen unzureichende Vergütung zulässig!

    Daran gemessen geht eine vorsorgliche Rüge, die aufschiebend bedingt eine noch gar nicht vollzogene Vergabemaßnahme beanstandet, von vornherein ins Leere (VK Brandenburg, B. v. 21.11.2005 - Az.: 1 VK 67/05; B. v. 18.06.2004 - Az.: VK 22/04; B. v. 21.04.2009 - Az.: Z3-3-3194-1-09-02/09; VK Hessen, B. v. 02.12.2004 - Az.: 69d-VK-72/2004; 1. VK Sachsen, B. v. 08.06.2006 - Az.: 1/SVK/050-06).
  • VK Mecklenburg-Vorpommern, 22.01.2008 - 3 VK 11/07

    Unverzüglichkeit einer Rüge von Vergaberechtsverstößen; Auslösung der

    Unter Einbeziehung und Bewertung der Rechtsprechung des OLG Brandenburg, Beschluss vom 2. September 2003 - Verg 3/03 -, des OLG Stuttgart, Beschluss vom 7. Juni 2004 - 2 Verg 4/04 -, der VK Münster, Beschluss vom 19. Juni 2007 - VK 12/07 -, der VK Hessen, Beschluss vom 2. Dezember 2005 - 69d VK-72/2004 -, der VK Schleswig-Holstein, Beschluss vom 17. Juli 2007 - VK-SH 05/07 -, der VK Sachsen, Beschluss vom 16. Juni 2000 - 1/SVK/50-00 -, der VK Bund, Beschluss vom 5. Mai 1999 - VKA 13/99 -, des Bundesverfassungsgerichts, Beschluss vom 6. Dezember 2006 - 1 BvR 2085/03 - und des Europäischen Gerichtshofs, Urteil vom 11. Januar 2005 - Rs. C-26/03 - sowie das Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission gegen die Bundesrepublik Deutschland (Beschwerde 2003/5033) und die daraufhin von der Verkehrsministerkonferenz der Länder gefassten Beschluss zur Selbstverpflichtung zum künftigen Verzicht auf nicht-wettbewerbliche Verfahren und Durchführung transparenter und diskriminierungsfreier Vergabeverfahren im SPNV vom 17. Februar 2006 vertritt er im Ergebnis die Auffassung, dass die Vergabe von SPNV-Dienstleistungsverträgen dem Kartellvergaberecht unterfielen.
  • VK Sachsen, 17.01.2007 - 1/SVK/002-05

    Zwingend auszuschließen - kein Feststellungsinteresse

    Insoweit ist aber anerkannt, dass, selbst wenn man nachträglich erkannte Vergaberechtsverstöße trotz unzulässigen Nachprüfungsantrags in das laufende Verfahren einführen kann, es unverzichtbar ist, dass (neue) erkannte Vergaberechtsverstöße - anders als hier - unmittelbar und unverzüglich, etwa im Rahmen des auch damals gewährten Schriftsatznachlasses, vor der Vergabekammer geltend gemacht werden müssen (VK Thüringen, B. v. 07.02.2006, 360-4002.20-063/05-EF-S; VK Hessen, B. v. 02.12.2004, 69 d VK-72/2004; OLG Düsseldorf, B. v. 28.06.2006, Verg 18/06).
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