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   VerfGH Nordrhein-Westfalen, 21.11.2017 - VerfGH 11/16   

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https://dejure.org/2017,43919
VerfGH Nordrhein-Westfalen, 21.11.2017 - VerfGH 11/16 (https://dejure.org/2017,43919)
VerfGH Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 21.11.2017 - VerfGH 11/16 (https://dejure.org/2017,43919)
VerfGH Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 21. November 2017 - VerfGH 11/16 (https://dejure.org/2017,43919)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • lawblog.de (Kurzinformation)

    Kleine Parteien behalten Chancen in NRW-Stadträten


  • Vor Ergehen der Entscheidung:


  • nrw.de (Pressemitteilung - vor Ergehen der Entscheidung)

    Organstreitverfahren der Piratenpartei wegen Einführung einer 2,5 %-Sperrklausel für Kommunalwahlen eingeleitet

Sonstiges (2)

  • lto.de (Äußerung von Verfahrensbeteiligten)

    Sperrklausel: Die Rettung des Wahlrechts

  • nrw.de (Schriftsatz aus dem Verfahren)

    Antragsschrift

 
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Wird zitiert von ... (2)

  • VG Arnsberg, 05.12.2019 - 12 K 7751/17

    Teilerfolg für Kläger im Streit um Redezeiten im Rat der Stadt Brilon

    vgl. u.a. Verfassungsgerichtshof für das Land Nordrhein-Westfalen (VerfGH NW), Urteil vom 21. November 2017 - VerfGH 11/16 -, juris (Rn. 48, 60).

    vgl. VerfGH NW, Urteil vom 21. November 2017 - VerfGH 11/16 -, a.a.O. (Rn. 71 ff., 87) unter Verweis auf sein weiteres Urteil vom 16. Dezember 2008 - VerfGH 12/08 - und die insoweit einschlägige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts.

    Das Bundesverfassungsgericht hatte bereits zuvor schon kommunalwahlrechtliche Sperrklauseln unter dem Gesichtspunkt der Sicherung der Funktionsfähigkeit der Kommunalvertretungen im Grundsatz für zulässig gehalten, dabei aber ausdrücklich betont, bei der im Rahmen der Ausgestaltung des Wahlrechts anzustellenden Prognoseentscheidung über die wahrscheinlichen Auswirkungen des Einzugs von Splitterparteien auf die Arbeitsweise der Kommunalparlamente dürfe der Gesetzgeber zur Rechtfertigung des durch eine Sperrklausel bewirkten schwerwiegenden Eingriffs in die Wahlrechtsgleichheit nicht allein auf die Feststellung der rein theoretischen Möglichkeit von Funktionsbeeinträchtigungen abstellen, vgl. die Nachweise zur Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts in VerfGH NW, Urteil vom 21. November 2017 - VerfGH 11/16 -, a.a.O. (Rn. 75 ff., 78): BVerfG, Urteile vom 13. Februar 2008 - 2 BvK 1/07 -, Amtliche Sammlung der Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts (BVerfGE) 120, 82 = juris (Rn. 124 ff.), 9. November 2011 - 2 BvC 4/10 u.a. -, BVerfGE 129, 300 = juris (Rn. 91 ff.) und 26. Februar 2014 - 2 BvE 2/13 u.a. -, BVerfGE 135, 259 = juris (Rn. 91 ff.), sondern müsse alle in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht für die Einschätzung der Erforderlichkeit der Sperrklausel relevanten Gesichtspunkte heranziehen und abwägen.

    vgl. hierzu wiederum VerfGH NW, Urteil vom 21. November 2017 - VerfGH 11/16 -, a.a.O. (Rn. 81 f., 97) unter Verweis auf seine weiteren Urteile vom 6. Juli 1999 - VerfGH 14, 15/98 -, juris (Rn. 65 ff.) sowie vom 16. Dezember 2008 - VerfGH 12/08 -, juris (Rn. 57) und die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts.

  • VG Arnsberg, 12.07.2019 - 12 K 7751/17
    vgl. u.a. Verfassungsgerichtshof für das Land Nordrhein-Westfalen (VerfGH NW), Urteil vom 21. November 2017 - VerfGH 11/16 -, juris (Rn. 48, 60).

    vgl. VerfGH NW, Urteil vom 21. November 2017 - VerfGH 11/16 -, a.a.O. (Rn. 71 ff., 87) unter Verweis auf sein weiteres Urteil vom 16. Dezember 2008 - VerfGH 12/08 - und die insoweit einschlägige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts.

    Das Bundesverfassungsgericht hatte bereits zuvor schon kommunalwahlrechtliche Sperrklauseln unter dem Gesichtspunkt der Sicherung der Funktionsfähigkeit der Kommunalvertretungen im Grundsatz für zulässig gehalten, dabei aber ausdrücklich betont, bei der im Rahmen der Ausgestaltung des Wahlrechts anzustellenden Prognoseentscheidung über die wahrscheinlichen Auswirkungen des Einzugs von Splitterparteien auf die Arbeitsweise der Kommunalparlamente dürfe der Gesetzgeber zur Rechtfertigung des durch eine Sperrklausel bewirkten schwerwiegenden Eingriffs in die Wahlrechtsgleichheit nicht allein auf die Feststellung der rein theoretischen Möglichkeit von Funktionsbeeinträchtigungen abstellen, vgl. die Nachweise zur Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts in VerfGH NW, Urteil vom 21. November 2017 - VerfGH 11/16 -, a.a.O. (Rn. 75 ff., 78): BVerfG, Urteile vom 13. Februar 2008 - 2 BvK 1/07 -, Amtliche Sammlung der Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts (BVerfGE) 120, 82 = juris (Rn. 124 ff.), 9. November 2011 - 2 BvC 4/10 u.a. -, BVerfGE 129, 300 = juris (Rn. 91 ff.) und 26. Februar 2014 - 2 BvE 2/13 u.a. -, BVerfGE 135, 259 = juris (Rn. 91 ff.), sondern müsse alle in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht für die Einschätzung der Erforderlichkeit der Sperrklausel relevanten Gesichtspunkte heranziehen und abwägen.

    vgl. hierzu wiederum VerfGH NW, Urteil vom 21. November 2017 - VerfGH 11/16 -, a.a.O. (Rn. 81 f., 97) unter Verweis auf seine weiteren Urteile vom 6. Juli 1999 - VerfGH 14, 15/98 -, juris (Rn. 65 ff.) sowie vom 16. Dezember 2008 - VerfGH 12/08 -, juris (Rn. 57) und die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts.

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