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   VerfGH Nordrhein-Westfalen, 25.01.2000 - VerfGH 2/98   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2000,3460
VerfGH Nordrhein-Westfalen, 25.01.2000 - VerfGH 2/98 (https://dejure.org/2000,3460)
VerfGH Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 25.01.2000 - VerfGH 2/98 (https://dejure.org/2000,3460)
VerfGH Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 25. Januar 2000 - VerfGH 2/98 (https://dejure.org/2000,3460)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • Verfassungsgerichtshof Nordrhein-Westfalen PDF

    Universitätsgesetz NRW verfassungskonform

  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Recht eines in Wissenschaft, Forschung und Lehre Tätigen auf Abwehr jeder staatlichen Einwirkung auf den Prozess der Gewinnung und Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse ; Selbstverwaltung der Hochschulen/Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen (NW); Verpflichtung der Wissenschaftler zur Auseinandersetzung mit den Folgen einer Nutzung ihrer Forschungsergebnisse; Verantwortung des Wissenschaftlers hinsichtlich Risiken und Folgen der Arbeit ; Verhältnismäßigkeit eines Eingriffs in die Wissenschaftsfreiheit und Forschungsfreiheit; Rechtmäßigkeit einer Pflichtmitgliedschaft in einer Studierendenschaft; Studierendenschaft als öffentlich-rechtlicher Zwangsverband; Aufgabenübertragung an die Studierendenschaft; Zulässigkeit einer Übertragung der Aufgabe der Vermittlung eines staatsbürgerlichen Verantwortungsbewusstseins und von Toleranzbereitschaft an die Studierendenschaft

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • nrw.de (Pressemitteilung)

    Universitätsgesetz NRW verfassungskonform


  • Vor Ergehen der Entscheidung:


  • nrw.de (Pressemitteilung - vor Ergehen der Entscheidung)

    Normenkontrollverfahren gegen das Universitätsgesetz NRW

Sonstiges (2)

  • nrw.de (Schriftsatz aus dem Verfahren)

    Antragsschrift

  • nrw.de PDF (Schriftsatz aus dem Verfahren)

    Antragsschrift

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2000, 594
  • DVBl 2000, 699
  • DÖV 2001, 832



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Wird zitiert von ... (9)  

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.07.2000 - 8 B 482/99

    Verleihung eines allgemeinenpolitischen Mandats an die Studierendenschaften;

    Dies folgt im entscheidungserheblichen Zeitpunkt des Senatsbeschlusses jedenfalls aus der zwischenzeitlich ergangenen Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs für das Land Nordrhein-Westfalen, welcher im Normenkontrollverfahren durch Urteil vom 25. Januar 2000, VerfGH 2/98, DVBl. 2000, 699 ff., entschieden hat, dass der nordrhein-westfälische Gesetzgeber durch die Normierung der Studierendenschaft in §§ 71, 72 UG die sich aus Art. 2 Abs. 1 GG ergebenden verfassungsrechtlichen Grenzen für deren Tätigkeit - jedenfalls bei verfassungskonformer Auslegung - eingehalten hat.

    vgl. BVerwG, Urteil vom 13. Dezember 1979 - 7 C 58.78 -, BVerwGE 59, 231 (236); VerfGH, Urteil vom 25. Januar 2000 - VerfGH 2/98 -, DVBl. 2000, 699 (704); Senatsbeschluss vom 6. Dezember 1995 - 25 E 1082/95 -, S. 5 des Beschlussabdrucks; vgl. auch: Senatsbeschluss vom 11. September 1998 - 25 B 1951/98 -, S. 4 f. des Beschlussabdrucks.

    VerfGH, Urteil vom 25. Januar 2000 - VerfGH 2/98 -, DVBl. 2000, 699 (704).

    vgl. dazu: VerfGH, Urteil vom 25. Januar 2000 - VerfGH 2/98 -, DVBl. 2000, 699 (704).

    vgl. dazu: VerfGH, Urteil vom 25. Januar 2000 - VerfGH 2/98 -, DVBl. 2000, 699 (704).

    Ob und inwieweit jene Bestimmung die Veröffentlichung von Beiträgen eindeutig nicht der Studierendenschaft angehörenden Dritten zu allgemeinen gesellschaftspolitischen Fragen, also nicht notwendigerweise Themen mit Hochschulbezug, im Sinne eines Forums für Diskussionen ermöglicht, vgl.: VerfGH, Urteil vom 25. Januar 2000 - VerfGH 2/98 -, DVBl. 2000, 699 (704); vgl. ferner die Begründung des Gesetzentwurfs zu § 71 UG a.F.: LT-Drucks. 12/1708, S. 6, bedarf hier keiner abschließenden Entscheidung.

    Es dürfte aber mit Rücksicht auf die Ausführungen des Verfassungsgerichtshofes, Urteil vom 25. Januar 2000 - VerfGH 2/98 -, DVBl. 2000, 699 (704), vieles dafür sprechen, den Beitrag angesichts seines historisch-politischen Charakters der Nr. 4 der vorgenannten Bestimmung zuzuordnen.

    vgl. hierzu: VerfGH, Urteil vom 25. Januar 2000 - VerfGH 2/98 -, DVBl. 2000, 699 (705).

    Urteil vom 25. Januar 2000 - VerfGH 2/98 -, DVBl. 2000, 699 (702 ff.).

  • VG Düsseldorf, 27.08.2015 - 6 K 2793/13

    Tariftreuegesetz im ÖPNV verfassungswidrig

    vgl. zur Anerkennung immanenter Grundrechtsschranken in der LV NRW: VerfGH NRW, Urteil vom 25. Januar 2000 - 2/98 [richtig: VerfGH 2/98 - d. Red.] -, OVGE 48, 254; BVerfG, Beschluss vom 24. April 1996 - 1 BvR 712/86 -, juris Rn. 106 (= BVerfGE 94, 268-297); Höfling, in: Sachs (Hrsg.), Grundgesetz.
  • VG Gelsenkirchen, 25.03.2003 - 1 L 3141/02

    Entscheidung über Gründungsrektor soll Ende Februar fallen

    BVerfG, Urteil vom 29. Mai 1973 - 1 BvR 424/71 und 325/72 - BVerfGE 35, 79, 127 ff; Beschluss vom 11. Februar 1981 - 1 BvR 303/78 - BVerfGE 56, 192, 211; Beschluss vom 31. Mai 1995 - 1 BvR 1379, 1413/94 - BVerfGE 93, 85, 95; Beschluss vom 26. Februar 1997 - 1 BvR 1864/94 und 1102/95 -, BVerfGE 95, 193, 209; VerfGH NRW, Urteil vom 25. Januar 2000 - VerfGH 2/98 -, NWVBl. 2000, 168; Starck, in: von Mangoldt/Klein/Starck, Bonner Grundgesetz, Art. 5 Abs. 3, Rnrn.

    vgl. zu den Rechten einer Universität in diesem Zusammenhang: VerfGH NRW, Urteil vom 25. Januar 2000 - VerfGH 2/98 -, NWVBl. 2000, 168, 170; Löwer/Tettinger, Art. 16 LV NRW, Rn. 44; Kühne DÖV 1997, 1; Mengel JZ 1981, 510, 515; Starck, in: von Mangoldt/Klein/Starck, Art. 5 Abs. 3 GG, Rn. 357.

    vgl. zum Gewährleistungsumfang von Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG und Art. 16 Abs. 1 LV NRW: VerfGH NRW, Urteil vom 25. Januar 2000 - VerfGH 2/98 -, NWVBl. 2000, 168, 170; Löwer/Tettinger, Art. 16 LV NRW, Rn. 61.

  • OVG Niedersachsen, 24.02.2015 - 2 ME 274/14

    Allgemeinpolitisches Mandat der Studierendenschaft

    Ihr dürfen jedoch vom Gesetzgeber weder Aufgaben gestellt werden, die sich nicht durch gruppenspezifische Zielsetzungen auszeichnen, da derartige Aufgaben außerhalb des - durch den Zusammenschluss gleichgerichteter Einzelinteressen legitimierten - Verbandszwecks stehen, noch darf die Studierendenschaft sich solcher Aufgaben aus eigener Machtvollkommenheit annehmen (BVerwG, Urt. v. 26.9.1969, VII C 65.68 -, BVerwGE 34, 69, juris, v. 13.12.1979 - 7 C 58.78 -, BVerwGE 59, 231, juris, v. 12.5.1999 - 6 C 14.98 -, BVerwGE 109, 97, juris; VerfGH NW, Urt. v. 25.1.2000 - 2/98 -, DVBl. 2000, 699, juris; OVG Berlin, Beschl. v. 15.1.2004 - 8 S 133.03 -, NVwZ-RR 2004, 348, juris).

    Ebenso hat der Verfassungsgerichtshof in Nordrhein-Westfalen den (auch im HSchulG NW enthaltenen) Bildungsauftrag als verfassungsrechtlich zulässig angesehen (Urt. v. 25.1.2000 - 2/98 -, DVBl. 2000, 699, juris).

  • VerfGH Thüringen, 28.10.2003 - VerfGH 19/01

    Staats- und Verfassungsrecht, Verfasszbgsbeschwerde; Verfassungsbeschwerde;

    In diesen Fällen ist es geboten, die Verfahrensbeteiligten auf die Rechtsauffassung hinzuweisen, die das Gericht seiner Entscheidung zugrunde legen will (vgl. ThürVerf, Beschluß vom 29. Juli 1999, VerfGH 2/98).
  • OVG Berlin, 15.01.2004 - 8 S 133.03

    Verbot der Abgabe allgemeinpolitischer, nicht spezifischer und unmittelbar

    Ihr dürfen also vom Gesetzgeber weder Aufgaben gestellt werden, die sich nicht durch gruppenspezifische Zielsetzungen auszeichnen, da derartige Aufgaben außerhalb des - durch den Zusammenschluss gleichgerichteter Einzelinteressen legitimierten - Verbandszwecks stehen, noch darf die Studierendenschaft sich solcher Aufgaben aus eigener Machtvollkommenheit annehmen (BVerwG, Urteile vom 13. Dezember 1979 - 7 C 58.78 - a.a.O., S. 238 und vom 12. Mai 1999 - 6 C 14.98 - a.a.O., S. 103; VerfGH NRW, Urteil vom 25. Januar 2000 - VerfGH 2, 98 - DVBl. 2000, 699 [702]).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 28.01.2005 - 2 B 12002/04

    Studierendenschaft darf nur studentische Interessen wahrnehmen - Maßstab aber

    Die dort verfolgten Ziele etwa zur Wahrnehmung hochschulpolitischer Belange und wirtschaftlichen Selbsthilfe der Studenten, zur Förderung der politischen Bildung und des staatsbürgerlichen Verantwortungsbewusstseins sowie zur Unterstützung kultureller, musischer und sportlicher Betätigung verdienen das gesteigerte Interesse der Studenten wie der Allgemeinheit und bieten sich zur Selbstverwaltung an (vgl. BVerwG, a.a.O., Urteil vom 12. Mai 1999 - 6 C 14.98 -, a.a.O., Rn. 13; VerfGH NRW, Urteil vom 25. Januar 2000, NVwZ-RR 2000, 594 [597 f.]).
  • OVG Berlin, 15.01.2004 - 8 S 133.02

    Studierendenschaft, Organisationszwang, Grenzen des Organisationszwangs,

    Ihr dürfen also vom Gesetzgeber weder Aufgaben gestellt werden, die sich nicht durch gruppenspezifische Zielsetzungen auszeichnen, da derartige Aufgaben außerhalb des - durch den Zusammenschluss gleichgerichteter Einzelinteressen legitimierten - Verbandszwecks stehen, noch darf die Studierendenschaft sich solcher Aufgaben aus eigener Machtvollkommenheit annehmen (BVerwG, Urteile vom 13. Dezember 1979 - 7 C 58.78 - a.a.O., S. 238 und vom 12. Mai 1999 - 6 C 14.98 - a.a.O., S. 103; VerfGH NRW, Urteil vom 25. Januar 2000 - VerfGH 2, 98 - DVBl. 2000, 699 [702]).
  • VG Düsseldorf, 15.05.2001 - 15 L 1169/01

    Anforderungen an die Glaubhaftmachung von Sachentscheidungsvoraussetzungen bei

    Aus diesen verfassungsrechtlichen Vorgaben folgt, dass § 72 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 HG als hier in Betracht zu ziehende Kompetenzvorschrift der Studierendenschaft kein allgemeinpolitisches Mandat einräumt, sondern sie mit der Zuweisung der Aufgabe, die Belange ihrer Mitglieder in Hochschule und Gesellschaft wahrzunehmen, darauf beschränkt, sich für spezifisch studentische Gruppeninteressen einzusetzen, vgl. zu den jeweils inhaltsgleichen Vorschriften des früheren Universitätsgesetzes: Verfassungsgerichtshof für das Land Nordrhein-Westfalen (VerfGH NRW), Urteil vom 25. Januar 2000, VerfGH 2/98, Urteilsabdruck S. 23 f.
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