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   OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 28.02.1980 - 1 A 109/78   

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OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 28.02.1980 - 1 A 109/78 (https://dejure.org/1980,1876)
OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, Entscheidung vom 28.02.1980 - 1 A 109/78 (https://dejure.org/1980,1876)
OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, Entscheidung vom 28. Februar 1980 - 1 A 109/78 (https://dejure.org/1980,1876)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BauR 1981, 262
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • VGH Bayern, 03.04.2018 - 15 ZB 17.318

    Nichtöffentliche Beratung der Ausübung eines Vorkaufsrechts

    Im Gegensatz zur Enteignung, die zur Voraussetzung hat, dass das Wohl der Allgemeinheit eine solche e r f o r d e r t (vgl. § 87 Abs. 1 BauGB), ist es bei der Ausübung des Vorkaufsrechts ausreichend, wenn das Wohl der Allgemeinheit eine solche Ausübung r e c h t f e r t i g t. Gegenüber einer Enteignung werden damit an die Ausübung des Vorkaufsrechts qualitativ geringere Anforderungen gestellt (BVerwG, B.v. 15.2.1990 - 4 B 245.89 - NJW 1990, 2703 = juris Rn. 9; BayVGH, U.v. 26.6.1985 - 1 B 84 A.1420 - BayVBl. 1986, 181/182; OVG Lüneburg, U.v. 28.2.1980 - 1 A 109/78 - BauR 1981, 262/263; Hanseat. OLG, U.v. 11.7.2012 - 1 U 1/11 Baul - juris Rn. 36; VG Augsburg, U.v. 19.9.2013 - Au 5 K 13.140 - juris Rn. 38; Reidt in Battis/Krautzberger/Löhr, BauGB, 13. Aufl. 2016, § 24 Rn. 20 m.w.N.).

    Der Verleihung eines Vorkaufsrechts für ein Grundstück zur Verwirklichung einer im Bebauungsplan festgesetzten Nutzung für öffentliche Zwecke und im Dienste des Allgemeinwohls ist gleichsam der Wille des Gesetzgebers eingeschrieben, dass dieses Vorkaufsrecht im Regelfall ausgeübt wird (Hanseat. OLG, U.v. 11.7.2012 - 1 U 1/11 Baul - juris Rn. 31 m.w.N.; OVG Lüneburg, U.v. 28.2.1980 - 1 A 109/78 - BauR 1981, 262/263; VG Augsburg, U.v. 19.9.2013 - Au 5 K 13.140 - juris Rn. 40; VG Magdeburg, U.v. 24.2.2015 - 4 A 36/14 - juris Rn. 26).

  • VG Magdeburg, 24.02.2015 - 4 A 36/14

    Gesetzliches Vorkaufsrecht der Gemeinde, Wohl der Allgemeinheit, Ermessen

    Dabei wird nicht verkannt, dass bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BauGB eine Rechtfertigung durch das Allgemeinwohl grundsätzlich intendiert ist (OVG Niedersachsen, Urteil v. 28.02.1980 - 1 A 109/78 -, juris) und nur in Ausnahmefällen entfällt.
  • OVG Niedersachsen, 12.07.1995 - 1 L 5249/94

    Vorkaufsrecht der Gemeinde:; Empfangsvollmacht; Notar; Vollmacht; Vorkaufsrecht

    Die Kl. als Käuferin des Grundstückes wird durch den Verwaltungsakt, mit welchem die Bekl. das gesetzliche Vorkaufsrecht ausgeübt hat (§ 28 Abs. 2 S. 1 BauGB), in ihrem Recht auf Eigentumsverschaffung betroffen, und sie ist demzufolge gemäß § 42 Abs. 2 VwGO klagebefugt (BVerwG, Beschl. v. 25.5.1982 - 4 B 98.82, BRS Bd. 39 Nr. 96; Urteil d. Senats v. 28.2.1980 - 1 A 109/78, BauR 1981, 262; OVG Münster, Urt. v. 1.9.1980 - 11 A 138179, BauR 1981, 264; Hess. VGH, Urt. v. 4.5.1988 - 4 UE 1250/87, NJW 1989, 1626).
  • OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 28.02.1983 - 6 A 45/81

    Gesetzliches Vorkaufsrecht; Ausübung eines Vorkaufsrechts; Gemeindliches

    Eine besondere Rechtswegzuweisung zu einem anderen Gericht besteht nicht (vgl. OVG Lüneburg, Urt. v. 15.01.1982 - 6 OVG A 57/79 - Urt. v. 28.02.1980 - 1 OVG A 109/78 -, BauR 1981, 262; Beschl. v. 30.01.1975 - VI OVG B 99/74 -, NJW 1976, 159; OVG Münster, Urt. v., 01.09.1980 -,11 A 138/79 -, NJW 1981, 1467).

    Bei Flächen für den Gemeinbedarf ergibt sich diese Rechtfertigung schon aus der rechtsverbindlichen Festsetzung im Bebauungsplan (vgl. Schlichter, in Schlichter/Stich/Tittel, BBauG, 3. Aufl. 1979, § 24 RdNr. 6; OVG Lüneburg, Urt. v. 28.02.1980, a.a.O.).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.12.1993 - 10 A 3593/91

    Kein Vorkaufsrecht der Gemeinde bezüglich der vor Bekanntmachung einer

    Vgl.: OVG NW, Urteil vom 1.9.1980 - 11 A 138/79 -, NJW 1981, 1467 = BauR 1981, 264 und Beschluß vom 17.10.1991 - 7 B 2459/91 - OVG Lüneburg, Urteil vom 28.2.1980 - 1 A 109/78 -, BauR 1981, 262.
  • VGH Hessen, 04.05.1988 - 4 UE 1250/87

    Ausübung des gemeindlichen Vorkaufsrechts; zur Frage der notwendigen Beiladung;

    Die Klagebefugnis des Käufers im Falle der Ausübung des gemeindlichen Vorkaufsrechts wird seit der Entscheidung des OVG Münster vom 13.12.1967 (IV A 1276/66 - BRS 18 Nr. 71 - DVB1.1968, 525 f.) in ständiger obergerichtlicher und höchstrichterlicher Rechtsprechung bejaht (Hess. VGH, U. v. 04.05.1979 - IV OE 39/78 - U. v. 11.02.1983 - IV OS 57/81 - BRS 40 Nr. 105 = NVwZ 1983, 556; OVG Lüneburg, U. v. 28.02.1980 - 1 A 109/78 - BRS 36 Nr. 120; OVG Münster, U. v. 01.09.1980 -11 A 138/79 - BRS 36 Nr. 121; BVerwG, B. v. 25.05.1982 - 4 B 98.82 - BRS 39 Nr. 96).
  • VG Stuttgart, 27.01.2009 - 5 K 2620/08

    Zum fischereirechtlichen Vorkaufsrecht der Gemeinde - zu den Auswirkungen der

    24 Der sonach objektiv rechtswidrige Bescheid verletzt den Kläger zumindest in seiner allgemeinen Handlungsfreiheit nach Art. 2 Abs. 1 GG (vgl. BVerwG, Beschl. v. 25.05.1982 - 4 B 98.82 -, Buchholz 406.11 § 25 a BBauG Nr. 1; OVG Niedersachsen, Urt. v. 28.02.1980 - 1 A 109/78 -, BauR 1981, 262; OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 01.09.1980 - 11 A 138/79, BauR 1981, 264; vgl. auch OVG Rheinland-Pfalz, Urt. v. 04.12.1987 - 8 A 43/87 -, NJW 1988, 1342).
  • BGH, 19.12.1991 - III ZR 59/91

    Rechtmäßigkeit der Ablehnung der Planungshoheit Berlins nach Maßgabe des

    In einem solchen Fall ist die Ausübung des Vorkaufsrechts in aller Regel als vom Wohl der Allgemeinheit gerechtfertigt anzusehen (Dyong in Ernst/Zinkahn/Bielenberg BauGB § 24 Rn. 17; Lemmel in BerlKomm zum BauGB § 24 Rn. 14; Krautzberger in Battis/Krautzberger/Löhr BauGB 3. Aufl. § 24 Rn. 19; vgl. auch OVG Lüneburg BauR 1981, 262, 263).
  • OLG Bremen, 04.10.1989 - U (B) 1/88

    Anwendbarkeit des Bundesbaugesetzes ; Anforderungen an die Ausübung eines

    Danach kommt eine Enteignung nur in Betracht, wenn das Wohl der Allgemeinheit dies erfordert; hierauf kommt es indessen deshalb nicht an, weil vorliegend auch die geringeren Anforderungen des § 24 Abs. 2 Satz 1 BBauG , wonach die Ausübung des Vorkaufsrechts durch das Wohl der Allgemeinheit gerechtfertigt sein muß, bereits nicht erfüllt sind (vgl. dazu OVG Lüneburg, Urt. vom 28.2.1980, BauR 81, 262 sowie Battis/Krautzberger/Löhr BBauG, § 24 Rdn. 9).
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