Rechtsprechung
   BVerwG, 15.03.1988 - 1 A 23.85   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion

    Beschlagnahme - Vermögen - Verbotener Verein - Postsendungen - Gewahrsam - Deutsche Bundespost - Sicherstellung - Postfach

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    FGO § 70 Abs. 2; VwGO § 83 Abs. 2 S. 2

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerwGE 79, 110
  • NJW 1988, 2752
  • NVwZ 1988, 1018 (Ls.)
  • DVBl 1988, 735



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Wird zitiert von ... (27)  

  • BVerwG, 21.08.2003 - 3 C 15.03  

    Radweg-Benutzungspflicht; Klagebefugnis; unzulässige "Popularklage";

    Dies hat seine - grundsätzlich auch für die Zulässigkeit der Anfechtung verkehrsbeschränkender Anordnungen erforderliche (vgl. Urteil vom 27. Januar 1993 - BVerwG 11 C 35.92 - BVerwGE 92, 32 ) - Widerspruchs- bzw. Klagebefugnis begründet, weil bei Adressaten von belastenden Verwaltungsakten grundsätzlich davon ausgegangen werden darf, dass die Widerspruchs- bzw. Klagebefugnis gegeben ist (vgl. Urteil vom 15. März 1988 - BVerwG 1 A 23.85 - BVerwGE 79, 110 ; vgl. auch Kopp/Schenke, VwGO,13. Aufl., § 42 Rn.69 sowie Pietzner/Ronellenfitsch, Assessorexamen, 10. Aufl., S. 166 m.w.N. "Adressatentheorie"; vgl. demgegenüber für Nicht-Adressaten: Beschluss vom 21. Januar 1993 - BVerwG 4 B 206.92 - Buchholz 310 § 42 VwGO Nr. 188 S. 39 f. m.w.N.).
  • BSG, 17.10.2007 - B 6 KA 42/06 R  

    Vertragsarzt - Anfechtungsbefugnis gegenüber Ermächtigung eines Krankenhausarztes

    Diese besagt, dass der Adressat eines belastenden Verwaltungsakts stets oder jedenfalls in aller Regel anfechtungsbefugt ist (Wahl/Schütz, aaO, RdNr 70; Keller in Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, aaO, § 54 RdNr 10; BVerwG NJW 1988, 2752, 2753; BSG SozR 4-1500 § 54 Nr. 10 RdNr 14 - auch zur Veröffentlichung in BSGE vorgesehen).
  • VGH Hessen, 19.05.2009 - 6 A 2672/08  

    Zugriff des Arbeitgebers auf privaten E-Mail-Verkehr am Arbeitsplatz

    Die von der Klägerin darüber hinaus gerügte Divergenz zu dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 15. März 1988 - BVerwG 1 A 23/85 -, BVerwGE 79, 110, liegt schon deshalb nicht vor, weil diese Entscheidung die Frage der Reichweite des Postgeheimnisses bei in einem Postfach abgelegten Postsendungen betrifft.
  • BVerwG, 16.12.1999 - 3 A 2.99  

    S-Bahn; S-Bahn in West-Berlin; Bundeseisenbahnen; Aufwendungsersatz für

    Ob auf dieses nach § 4 des Bundeseisenbahn-Neugliederungsgesetzes parteifähige Sondervermögen § 50 Abs. 1 Nr. 1 VwGO anzuwenden ist, wird in der Literatur unterschiedlich beurteilt (vgl. Kopp/Schenke, VwGO, 11. Aufl., § 50 Rn. 3; Bier in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO, § 50 Rn. 8; offen gelassen in: BVerwG, Urteil vom 15. März 1988 - BVerwG 1 A 23.85 - BVerwGE 79, 110 ).

    Diese Frage bedarf hier aber keiner Klärung, da der Verweisungsbeschluß des Verwaltungsgerichts nach § 83 VwGO i.V.m. § 17 a Abs. 2 Satz 3 GVG das Bundesverwaltungsgericht bindet (vgl. BVerwG, Urteil vom 15. März 1988, a.a.O.).

  • OVG Sachsen-Anhalt, 10.10.2013 - 2 K 99/12  

    Klagen gegen sog. „Magdeburger Tunnel“

    Mit Rücksicht auf den Zweck der Vorschrift, den Kläger nicht zum Opfer eines Zuständigkeitsstreits zwischen den Gerichten zu machen, sondern den Fortgang des Verfahrens zu fördern, tritt die Bindungswirkung in aller Regel auch dann ein, wenn die Verweisung sachlich unrichtig ist (BVerwG, Urt. v. 15.03.1988 - 1 A 23.85 -, BVerwGE 79, 110).

    Dies ist etwa dann der Fall, wenn für den Beschluss jede gesetzliche Grundlage fehlt, er also auf Willkür beruhen würde (BVerwG, Urt. v. 15.03.1988, a.a.O.), oder wenn die Entscheidung bei verständiger Würdigung der das Grundgesetz beherrschenden Gedanken (gesetzlicher Richter) nicht mehr verständlich erscheint und offensichtlich unhaltbar ist (vgl. BGH, Beschl. v. 08.07.2003 - X ARZ 138/03 -, NJW 2003, 2990, m.w.N.).

  • OVG Sachsen-Anhalt, 10.10.2013 - 2 K 98/12  

    Klagen gegen sog. „Magdeburger Tunnel“

    Mit Rücksicht auf den Zweck der Vorschrift, den Kläger nicht zum Opfer eines Zuständigkeitsstreits zwischen den Gerichten zu machen, sondern den Fortgang des Verfahrens zu fördern, tritt die Bindungswirkung in aller Regel auch dann ein, wenn die Verweisung sachlich unrichtig ist (BVerwG, Urt. v. 15.03.1988 - 1 A 23.85 -, BVerwGE 79, 110).

    Dies ist etwa dann der Fall, wenn für den Beschluss jede gesetzliche Grundlage fehlt, er also auf Willkür beruhen würde (BVerwG, Urt. v. 15.03.1988, a.a.O.), oder wenn die Entscheidung bei verständiger Würdigung der das Grundgesetz beherrschenden Gedanken (gesetzlicher Richter) nicht mehr verständlich erscheint und offensichtlich unhaltbar ist (vgl. BGH, Beschl. v. 08.07.2003 - X ARZ 138/03 -, NJW 2003, 2990, m.w.N.).

  • VGH Hessen, 17.08.1995 - 13 Z 1548/95  

    Entscheidung des übergeordneten Gerichts im Falle eines negativen

    Eine solche Ausnahme von der Bindungswirkung einer Verweisung kann jedoch nur in extrem gelagerten Fällen angenommen werden (vgl. BVerwG, Beschluß vom 22. November 1973, a.a.O.; BVerwG, Urteil vom 9. März 1979 - BVerwG 4 C 32.75, 33.75 -, BayVBl. 1979, 542; BVerwG, Beschluß vom 27. Januar 1982 - BVerwG 4 ER 401.81 -, BVerwGE 64, 347 (354); BVerwG, Urteil vom 15. März 1988 - BVerwG I A 23.85 -, BVerwGE 79, 110 (113); BVerwG, Beschluß vom 1. Dezember 1992 - 7 A 4.92 -, NVwZ 1993, 770; Hess. VGH, Beschluß vom 3. März 1994 - 13 Z 265/94 - sowie Beschluß vom 27. März 1995 - 13 Z 1896/94 -), etwa dann - und nur diese Möglichkeiten kommen vorliegend überhaupt in Betracht -, wenn für den Verweisungsbeschluß jede gesetzliche Grundlage fehlt, er also auf Willkür beruht, oder wenn die unter Verstoß gegen die Zuständigkeitsbestimmungen erfolgte Verweisung zu funktionswidrigen Folgen führen würde (vgl. BVerwG, Urteil vom 15. März 1988, a.a.O., m.w.N.).

    Somit ist auch eine sachlich unrichtige Verweisung für sich allein nicht geeignet, ihr die Bindungswirkung zu nehmen (BVerwG, Beschluß vom 22. November 1973, a.a.O.; Beschluß vom 27. Januar 1982, a.a.O.; Urteil vom 15. März 1988, a.a.O., S. 112, jeweils m.w.N.; Hess. VGH, Beschlüsse vom 3. März 1994 und 27. März 1995, a.a.O.).

    Solche mögen beispielsweise auftreten, wenn mit der Verweisung zugleich eine Verkürzung des Instanzenzuges einherginge (vgl. BVerwG, Urteil vom 15. März 1988, a.a.O.; BVerwG, Beschluß vom 1. Dezember 1992, a.a.O.).

  • OLG Brandenburg, 19.06.2015 - 11 Bauland U 1/13  

    Baulandverfahren: Antrag auf gerichtliche Entscheidung gegen einen

    Bereits entsprechend der Adressatentheorie (vgl. u.a. Hufen, Verwaltungsprozessrecht, 9. Aufl. 2013, S. 236; vgl. BVerwG, Urteil vom 15. März 1998 - 1 A 23/85 -, BVerwGE 79, 110, juris Rn. 20) sind die beteiligten Wohnungseigentümer als Adressaten des an sie gerichteten Enteignungsbeschlusses antragsbefugt.
  • BVerwG, 05.05.1998 - 1 D 12.97  

    Verhängung einer Disziplinarmaßnahme - Dienstvergehen eines Beamten - Kürzung von

    Der Grundrechtsschutz, der auch dem Absender dient, besteht von der Einlieferung an die Post bis zur Ablieferung an den Empfänger (vgl. Jarras/Pieroth, a.a.O., Art. 10 Rn. 4 und 6 m.w.N.), d.h., alle im Gewahrsam der Post befindlichen Postsendungen unterliegen dem Postgeheimnis (Urteil vom 15. März 1988 - BVerwG 1 A 23.85 - BVerwGE 79, 110 [BVerwG 15.03.1988 - 1 A 23/85]).
  • BVerwG, 31.08.2000 - 11 B 30.00  

    Atomrecht, Genehmigungsverfahren; faktisches Ruhen des Verwaltungsverfahrens;

    Dass der Adressat einer belastenden Verwaltungsmaßnahme sich im Rahmen einer Anfechtungsklage stets auf eine mögliche Verletzung ihm zustehender Rechte berufen kann und dass er angesichts der hier einschlägigen Rechtsgrundlagen jedenfalls in seiner allgemeinen Handlungsfreiheit verletzt ist, wenn sich die Maßnahme als rechtswidrig erweist, ist unumstritten (vgl. etwa BVerwGE 79, 110 ).
  • VGH Hessen, 17.07.1997 - 12 Z 1804/97  

    Bestimmung des zuständigen Gerichts durch das nächsthöhere Gericht bei

  • BVerwG, 28.10.2015 - 2 C 23.14  

    Begünstigung; Dienstunfähigkeit; früherer Berufssoldat; Heranziehung zur

  • VG Stuttgart, 19.12.2011 - A 11 K 4298/11  

    Wegfall der Bindungswirkung eines Verweisungsbeschlusses bei schwerem

  • BVerwG, 31.10.1988 - 1 DB 16.88  

    Disziplinarrecht - Entfernung aus dem Dienst - Unterhaltsbeitrag - Ruhegehalt -

  • SG Stuttgart, 28.05.2009 - S 10 KR 7276/05  

    Rechtmäßigkeit eines Schiedsspruchs

  • OVG Sachsen-Anhalt, 24.03.1999 - A 3 S 45/97  

    Pfändbarkeit eines Anspruchs auf Kindergeld nach dem Einkommensteuergesetz (EStG)

  • VG München, 13.05.2013 - M 8 K 12.3486  

    Vorkaufsrechtsausübung; öffentliche Grünfläche; Klage des Käufers; Zustellung an

  • VG Mainz, 08.06.2017 - 1 K 4/14  

    Kostenersatz für eine polizeiliche Gebäuderäumung nach Hausbesetzung;

  • VGH Bayern, 25.08.2008 - 4 C 08.1341  

    Vereinsverbot; Postbeschlagnahme zur Beweissicherung; Sicherstellung von

  • VGH Baden-Württemberg, 19.06.1998 - 8 S 602/98  

    Erstinstanzliche Zuständigkeit des VGH/OVG - wasserrechtliche Planfeststellung

  • VGH Baden-Württemberg, 18.01.1995 - 1 S 63/95  

    Beschlagnahme des Vereinsvermögens eines verbotenen Vereins

  • OVG Sachsen, 25.02.2014 - 3 B 395/13  

    Pfändungs- und Einziehungsverfügung hinsichtlich abgetretener Forderung

  • VG Hannover, 14.06.2016 - 7 A 3932/15  

    Schutzstreifen für Radfahrer

  • VG Ansbach, 01.07.2013 - AN 1 X 13.1174  

    Durchsuchungs- und Beschlagnahmeanordnung; auch Postfach betreffend

  • BVerwG, 05.01.1993 - 7 A 5.92  

    Zuständiges Gericht betreffend Streitigkeiten über Planfeststellungsverfahren und

  • VG Ansbach, 01.07.2013 - AN 1 X 13.1175  

    Durchsuchungs- und Beschlagnahmeanordnung; betreffend Postfach eines Vereins

  • VK Berlin, 20.02.2003 - VK-B1-62/02  

    Länderübergreifende Beschaffung: Welche VK ist zuständig?

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Rechtsprechung
   BVerwG, 12.12.1988 - 1 A 23.85   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion

    Erinnerung gegen Kostenfestsetzungsbeschluss - Vertretungszwang vor dem Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) - Kostenerstattungsanspruch einer Behörde für Zeitversäumung bei der Terminswahrnehmung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • Rpfleger 1989, 255



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Wird zitiert von ... (5)  

  • BVerwG, 29.12.2004 - 9 KSt 6.04  

    Kosten; Kostenfestsetzungsbeschluss; Erinnerung; Zuständigkeit;

    In § 91 Abs. 1 Satz 2 ZPO ist jedoch bestimmt, dass die Kostenerstattung auch die Entschädigung für die durch notwendige Reisen oder durch die notwendige Wahrnehmung von Terminen entstandene Zeitversäumnis umfasst und dass diese entsprechend den für die Entschädigung von Zeugen geltenden Vorschriften zu bemessen ist; diese Regelung ist im Verwaltungsprozess gemäß § 173 Satz 1 VwGO entsprechend anzuwenden (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 6. Dezember 1983 - BVerwG 4 A 1.78 - Rpfleger 1984, 158 m. Anm. Hellstab und vom 12. Dezember 1988 - BVerwG 1 A 23.85 - Rpfleger 1989, 255).

    Die allgemeinen Kosten für diesen Bediensteten haben keinen eindeutig kalkulierbaren Bezug zum konkreten Rechtsstreit, wie ihn § 2 Abs. 2 ZSEG voraussetzte (h.M.; vgl. BVerwG, Beschluss vom 12. Dezember 1988, a.a.O.; BGH, Urteil vom 9. März 1976 - VI ZR 98/75 - NJW 1976, 1256 ; OVG Lüneburg, Beschluss vom 20. Juni 1996 - 7 K 3827/91 - NVwZ-RR 1997, 143; OVG Koblenz, Beschluss vom 16. Dezember 1981 - 7 B 88/81 - NJW 1982, 1115; VGH Mannheim, Beschlüsse vom 15. Februar 1990 - 2 S 2566/89 - JurBüro 1990, 1005 und vom 12. November 1966 - I 705/66 - ESVGH 17, 52).

    Auch kann an der die bisherige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts tragenden Begründung, eine Entschädigung für Zeitversäumnis scheide deshalb aus, weil der durch § 91 Abs. 1 Satz 2 letzter Halbsatz ZPO in Bezug genommene § 2 Abs. 2 ZSEG an den "Verdienstausfall" und damit an ein durch die konkrete Terminswahrnehmung verursachtes Vermögensopfer anknüpfe (BVerwG, Beschluss vom 12. Dezember 1988, a.a.O.), schon deshalb nicht mehr uneingeschränkt festgehalten werden, weil die Verweisung in § 91 Abs. 1 Satz 2 ZPO nur mehr als direkte Bezugnahme auf § 20 JVEG verstanden werden kann, der nur noch die Entschädigung für Zeitversäumnis regelt, während die Entschädigung für Verdienstausfall in § 22 JVEG eine eigenständige Regelung gefunden hat.

  • OLG Dresden, 29.06.2001 - WVerg 9/00  

    Anfechtung des Kostenfestsetzungsbescheids der Vergabekammer

    c) Hingegen schließt der Kostenerstattungsanspruch der in einem Vergabenachprüfungsverfahren obsiegenden Vergabestelle nicht deren anteilige Personalkosten ein, die ihr infolge Zeitversäumnis durch Terminswahrnehmung eines Behördenvertreters entstanden sind (vgl. BVerwG, JurBÜro 1989, 533; OVG Koblenz, NJW 1982, 1115; VGH Kassel, DÖV 1986, 618; Stelkens/Kallerhoff in: Stelkern/Bonk/Sachs, a.a.O., § 80 VwVfG Rn. 64 m.w.N.; Zöller-Herget, 22. Aufl. 2001 , § 91 ZPO Rn. 13, Stichwort "Behörde").
  • LAG Sachsen-Anhalt, 12.01.2000 - 3 (9) Ta 197/98  

    Nachteilsentschädigung

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  • OVG Nordrhein-Westfalen, 18.08.2000 - 3 E 586/97  

    Anspruch auf Festsetzung einer Entschädigung für die versäumte Arbeitszeit eines

    Das Verwaltungsgericht hat in dem angefochtenen Beschluss unter Hinweis auf Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, BVerwG, Beschluß vom 12. Dezember 1988 - 1 A 23.85 -, Rpfleger 1989, 255; vgl. auch Neumann, in: Sodan/Ziekow, Kommentar zur Verwaltungsgerichtsordnung, Stand: November 1999, § 162 Rdnr. 57 f., und eine Vielzahl obergerichtlicher Entscheidungen angenommen, dass Besoldungsaufwendungen für Bedienstete, die neben der Wahrnehmung anderer Aufgaben die Behörde in mündlichen Verhandlungen vor den Gerichten vertreten, keinen eindeutigen und hinreichend kalkulierbaren Bezug zu dem konkreten Rechtsstreit haben, wie es § 2 Abs. 2 ZSEG voraussetzt.
  • OVG Niedersachsen, 20.06.1996 - 7 K 3827/91  

    Keine Entschädigung von Behördenvertretern; Abwesenheitsgeld; Behördenvertreter;

    Denn die allgemeinen Kosten für seine Bediensteten sind keine ihm durch den Rechtsstreit zusätzlich entstandenen Kosten, wie dies § 2 Abs. 3 ZSEG voraussetzt (BVerwG JurBüro 1989, 533, 534).
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Rechtsprechung
   OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 23.01.1987 - 1 A 23/85   

Verfahrensgang




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