Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 29.07.2014 - 1 A 2885/12   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de

    Personalratsmitglied Freistellung Leistungsprämie Nachzeichnung

  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)

    Personalratsmitglied; Freistellung; Leistungsprämie; Nachzeichnung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Einbeziehung von freigestellten Personalratsmitglieder im Wege der Nachzeichnung in leistungsbezogene Besoldungsinstrumente aufgrund des personalvertretungsrechtlichen Benachteiligungsverbots (hier: Leistungsprämie)

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Einbeziehung von freigestellten Personalratsmitglieder im Wege der Nachzeichnung in leistungsbezogene Besoldungsinstrumente aufgrund des personalvertretungsrechtlichen Benachteiligungsverbots (hier: Leistungsprämie)

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZA-RR 2014, 622



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Wird zitiert von ... (7)  

  • VG Köln, 20.04.2015 - 15 K 5699/13  
    Zu diesem Problemkreis hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf im Urteil vom 09.01.2015 - 13 K 8885/13 - (juris und www.nrwe.de ) - ausgehend von dem Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts vom 30.01.2013 - 6 P 5/12 - (juris) und unter Berücksichtigung seines vorhergehenden Urteils vom 16.11.2012 - 13 K 4793/11 - (juris) und den den Antrag auf Zulassung der Berufung ablehnenden Beschluss des Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein - Westfalen vom 29.07.2014 - 1 A 2885/12 - (juris) Folgendes ausgeführt:.

    Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW), Beschluss vom 29. Juli 2014 - 1 A 2885/12 -, juris, Rn. 10.

    Selbst wenn - anders als hier angenommen - der Begriff der Dienstbezüge in § 46 Absatz 2 Satz 1 BPersVG enger zu verstehen wäre in dem Sinne, dass die Leistungsprämien nicht darunter fielen, so ohne Erwähnung des Regelungszusammenhangs der §§ 1 Absatz 2 Nr. 4 und 5, 42a Absatz 1 BBesG: Hamburgisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 21. Mai 2012 - 7 Bf 161/11.PVB -, juris, Rn. 26; offen gelassen vom OVG NRW, Beschluss vom 29. Juli 2014 - 1 A 2885/12 -, juris, Rn. 11, würde das zu keinem anderen Ergebnis führen.

    vgl. BVerwG, Beschluss vom 30. Januar 2013 - 6 P 5.12 -, BVerwGE 145, 368-377 = juris, Rn. 26; OVG NRW, Beschluss vom 29. Juli 2014 - 1 A 2885/12 -, juris, Rn. 16 ff.; Verwaltungsgericht Düsseldorf, Urteil vom 16. November 2012 - 13 K 4793/11 -, juris, Rn. 26 ff. m.w.N.

    OVG NRW, Beschluss vom 29. Juli 2014 - 1 A 2885/12 -, juris, Rn. 19; Hamburgisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 21. Mai 2012 - 7 Bf 161/11.PVB -, juris, Rn. 30 f.; Verwaltungsgericht Düsseldorf, Urteil vom 16. November 2012 - 13 K 4793/11 -, juris, Rn. 33 m.w.N.

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 29. Juli 2014 - 1 A 2885/12 -, juris, Rn. 20 ff. m.w.N.

    vgl. BVerwG, Beschluss vom 30. Juni 2014 - 2 B 11.14 -, juris, Rn. 14; OVG NRW, Beschluss vom 29. Juli 2014 - 1 A 2885/12 -, juris, Rn. 24; Hamburgisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 21. Mai 2012 - 7 Bf 161/11.PVB -, juris, Rn. 31; Verwaltungsgericht Düsseldorf, Urteil vom 16. November 2012 - 13 K 4793/11 -, juris, Rn. 43 m.w.N.

  • VG Düsseldorf, 09.01.2014 - 13 K 8885/13  

    Leistungsprämie freigestelltes Personalratsmitglied; Benachteiligungsverbot;

    Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW), Beschluss vom 29. Juli 2014 - 1 A 2885/12 -, juris, Rn. 10.

    Selbst wenn - anders als hier angenommen - der Begriff der Dienstbezüge in § 46 Absatz 2 Satz 1 BPersVG enger zu verstehen wäre in dem Sinne, dass die Leistungsprämien nicht darunter fielen, so ohne Erwähnung des Regelungszusammenhangs der §§ 1 Absatz 2 Nr. 4 und 5, 42a Absatz 1 BBesG: Hamburgisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 21. Mai 2012 - 7 Bf 161/11.PVB -, juris, Rn. 26; offen gelassen vom OVG NRW, Beschluss vom 29. Juli 2014 - 1 A 2885/12 -, juris, Rn. 11, würde das zu keinem anderen Ergebnis führen.

    vgl. BVerwG, Beschluss vom 30. Januar 2013 - 6 P 5.12 -, BVerwGE 145, 368-377 = juris, Rn. 26; OVG NRW, Beschluss vom 29. Juli 2014 - 1 A 2885/12 -, juris, Rn. 16 ff.; Verwaltungsgericht E. , Urteil vom 16. November 2012 - 13 K 4793/11 -, juris, Rn. 26 ff. m.w.N.

    OVG NRW, Beschluss vom 29. Juli 2014 - 1 A 2885/12 -, juris, Rn. 19; Hamburgisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 21. Mai 2012 - 7 Bf 161/11.PVB -, juris, Rn. 30 f.; Verwaltungsgericht Düsseldorf , Urteil vom 16. November 2012 - 13 K 4793/11 -, juris, Rn. 33 m.w.N.

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 29. Juli 2014 - 1 A 2885/12 -, juris, Rn. 20 ff. m.w.N.

    vgl. BVerwG, Beschluss vom 30. Juni 2014 - 2 B 11.14 -, juris, Rn. 14; OVG NRW, Beschluss vom 29. Juli 2014 - 1 A 2885/12 -, juris, Rn. 24; Hamburgisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 21. Mai 2012 - 7 Bf 161/11.PVB -, juris, Rn. 31; Verwaltungsgericht E. , Urteil vom 16. November 2012 - 13 K 4793/11 -, juris, Rn. 43 m.w.N.

    Verwaltungsgericht E. , Urteil vom 16. November 2012 - 13 K 4793/11 -, juris, Rn. 41; bestätigt vom OVG NRW, Beschluss vom 29. Juli 2014 - 1 A 2885/12 -, juris, Rn. 24.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.04.2016 - 1 A 1236/15  

    Vergabe einer Leistungsprämie für freigestellte Beamte als Ermessensentscheidung

    vgl. BVerwG, Beschluss vom 30. Januar 2013 - 6 P 5.12 -, BVerwGE 145, 368 = RiA 2013, 176 = juris, Rn. 26, dem folgend OVG NRW, Beschluss vom 29. Juli 2014 - 1 A 2885/12 -, IÖD 2014, 237 = juris, Rn. 17 ff.; für die grundsätzliche Einbeziehung von freigestellten Personalratsmitgliedern in die Gewährung der Leistungsbesoldung auch Hamb. OVG, Beschluss vom 21. Mai 2012 - 7 Bf 161/11.PVB -, PersV 2012, 346 = juris, Rn. 28; VG Frankfurt (Oder), Urteil vom 11. Februar 2015 - 2 K 739/12 -, juris, Rn. 20 ff.; VG Ansbach, Urteil vom 11. Februar 2015 - AN 11 K 13.00980 -, juris, Rn. 37 f.; Cecior u. a., Personalvertretungsrecht in NRW, Stand: Nov.
  • VG Düsseldorf, 13.12.2017 - 13 K 30/17  
    vgl. im Übrigen zur Einbeziehung freigestellter Personalratsmitglieder in das Verfahren zur Leistungsbezahlung: BVerwG, Beschluss vom 30. Januar 2013 - 6 P 5/12 -, juris, sowie OVG NRW, Beschlüsse vom 13. April 2016 - 1 A 1236/15 - und vom 29. Juli 2014 - 1 A 2885/12 -, jeweils juris.

    vgl. BVerwG, Beschluss vom 30. Juni 2014 - 2 B 11.14 -, juris, Rz. 14; OVG NRW, Beschluss vom 29. Juli 2014 - 1 A 2885/12 -, juris, Rz. 24; Hamburgisches OVG, Beschluss vom 21. Mai 2012 - 7 Bf 161/11.PVB -, juris, Rz. 31; VG Düsseldorf, Urteil vom 16. November 2012 - 13 K 4793/11 -, juris.

  • VG Düsseldorf, 13.12.2017 - 13 K 7638/16  
    vgl. im Übrigen zur Einbeziehung freigestellter Personalratsmitglieder in das Verfahren zur Leistungsbezahlung: BVerwG, Beschluss vom 30. Januar 2013 - 6 P 5/12 -, juris, sowie OVG NRW, Beschlüsse vom 13. April 2016 - 1 A 1236/15 - und vom 29. Juli 2014 - 1 A 2885/12 -, jeweils juris.

    vgl. BVerwG, Beschluss vom 30. Juni 2014 - 2 B 11.14 -, juris, Rz. 14; OVG NRW, Beschluss vom 29. Juli 2014 - 1 A 2885/12 -, juris, Rz. 24; Hamburgisches OVG, Beschluss vom 21. Mai 2012 - 7 Bf 161/11.PVB -, juris, Rz. 31; VG Düsseldorf, Urteil vom 16. November 2012 - 13 K 4793/11 -, juris.

  • VG München, 25.09.2017 - M 21 K 14.2860  

    Anspruch auf erneute Bescheidung

    Unter dem 30. Juni 2016 wies der Kläger noch ergänzend auf die weiteren inzwischen bekannt gewordenen, den geltend gemachten Anspruch stützenden Entscheidungen des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes (BayVGH vom 12.02.2008 - 14 B 06.1022 - juris) und des OVG Münster (OVG Münster vom 29.07.2014 - 1 A 2885/12) hin.

    Ist eine Vergleichsperson wirksam benannt worden und erhält diese die Prämie, kann nicht mehr angenommen werden, dass damit nur eine persönliche und individuelle Leistung prämiert werde, die nicht unter das Arbeitsentgelt im Sinn des § 37 Abs. 2 und 4 BetrVG fällt." (im Ergebnis ebenso, wenn auch zur Herleitung des Anspruchs auf § 46 Abs. 3 Satz 6 BPersVG zurückgreifend OVG Hamburg vom 21.05.2012 - 7 Bf 161/11.PVB - PersV 2012, 346 = PersR 2012, 370; weniger überzeugend OVG Münster vom 13.04.2016 - 1 A 1236/15 - juris sowie vom 29.07.2014 - 1 A 2885/12 - IÖD 2014, 237 = Schütz/Maiwald BeamtR ES/C I 1.6 Nr. 11, welche sich auf die zu der hier strittigen Frage unergiebig verhaltenden Ausführungen in der Entscheidung des BVerwG vom 30.01.2013, a.a.O., Rn. 26 stützen, wo es aber - wie in der gesamten Entscheidung - ausschließlich um die dort verneinte personalvertretungsrechtliche Frage geht, ob eine Leistungsbesoldung für einzelne Personalratsmitglieder aus eigenem Recht des Personalrats als Gremium geltend gemacht werden kann).

  • VG Frankfurt/Oder, 11.02.2015 - 2 K 739/12  

    Recht der Landesbeamten

    Das ist auch nicht im Hinblick darauf anders, dass wegen der Leistungsanforderungen nur ein vergleichsweise geringer Teil der jeweiligen Belegschaft in den Genuss der Zuwendungen kommt, wenn anzunehmen ist, dass das freigestellte Personalratsmitglied zu diesem Kreis gehören würde, wenn es nicht freigestellt wäre und seiner angestammten Tätigkeit nachgehen würde (vgl. für Bundesbeamte: OVG Münster, Beschluss vom 29. Juli 2014 - 1 A 2885/12 -, juris; VG Düsseldorf, Urteil vom 16. November 2012 -13 K 2388/12 - juris, m. w. N.).

    Dabei darf er in typisierender Weise vorgehen und den Verwaltungsaufwand zur Ermittlung eines fiktiven Geschehensablaufes in praktikablen Grenzen halten sowie die Erörterung von Personalangelegenheiten anderer Beamte auf das unvermeidliche Maß beschränken (so - für die Ermittlung einer fiktiven Laufbahnentwicklung bei der Auswahlentscheidung für ein Beförderungsamt - BVerwG, Urteil vom 10. April 1997 - 2 C 38/95 -, juris; vgl. für Bundesbeamte: OVG Münster, Beschluss vom 29. Juli 2014 - 1 A 2885/12 -, juris; VG Düsseldorf, Urteil vom 16. November 2012 - 13 K 2388/12 - juris, m. w. N.).

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