Weitere Entscheidung unten: BAG, 20.07.2005

Rechtsprechung
   BAG, 24.08.2004 - 1 ABR 23/03   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2004,325
BAG, 24.08.2004 - 1 ABR 23/03 (https://dejure.org/2004,325)
BAG, Entscheidung vom 24.08.2004 - 1 ABR 23/03 (https://dejure.org/2004,325)
BAG, Entscheidung vom 24. August 2004 - 1 ABR 23/03 (https://dejure.org/2004,325)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • lexetius.com

    Mindestdotierung eines Sozialplans durch Einigungsstelle

  • Judicialis

    Mindestdotierung eines Sozialplans durch Einigungsstelle

  • Wolters Kluwer

    Wirksamkeit eines von der Einigungsstelle beschlossenen Sozialplans; Anfechtung eines Spruchs der Einigungsstelle zur Aufstellung eines Sozialplans durch den Betriebsrat; Vorliegen eines Ermessensfehlers der Einigungsstelle bezüglich des Volumens des Sozialplans; ...

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Zu der Bemessung des Sozialplanvolumens durch die Einigungsstelle und ihren Ermessensgrenzen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Betriebsverfassungsrecht; Umstrukturierung; Prozessrecht - Mindestdotierung eines Sozialplans durch Einigungsstelle; gerichtliche Überprüfung des Gesamtvolumens eines Sozialplans; "Berechnungsdurchgriff" auf Konzernobergesellschaft

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • lexetius.com (Pressemitteilung)

    Mindestdotierung eines Sozialplans durch Einigungsstelle

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Arbeitsrecht - Mindestdotierung eines Sozialplans durch Einigungsstelle

  • sozialplan-eup.de (Auszüge)

    Mindestdotierung eines Sozialplans durch die Einigungsstelle?

Besprechungen u.ä.

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    BetrVG § 112 Abs. 1 Satz 2, Abs. 5, § 75 Abs. 1, § 76 Abs. 5 Satz 4, § 111
    Ausreichendes Sozialplanvolumen bei substanzieller Minderung der durch Betriebsänderung den Arbeitnehmern entstehenden Nachteile

Sonstiges

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Beschluss des BAG vom 24.08.2004, Az.: 1 ABR 23/03 (Mindestdotierung eines Sozialplans durch Einigungsstelle)" von RA FAArbR Dorothea Goergens, original erschienen in: AiB 2005, 626 - 628.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BAGE 111, 335
  • ZIP 2005, 543
  • MDR 2005, 639
  • NZA 2005, 302
  • BB 2005, 1631
  • DB 2005, 397
 
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Wird zitiert von ... (88)

  • ArbG Kiel, 26.07.2017 - 7 BV 67c/16

    Einigungsstelle, Einigungsstellenspruch, Wirksamkeit, Klinik, Gesundheitsschutz,

    Ein rechtlich erheblicher Fehler im Sinne dieser Vorschrift liegt nur vor, wenn sich die von der Einigungsstelle getroffene Regelung nicht als angemessener Ausgleich der Belange des Betriebs und Unternehmens auf der einen und der betroffenen Arbeitnehmer auf der anderen Seite erweist (BAG, 24.08.2004 - 1 ABR 23/03 - juris, Rn. 23).
  • LAG Schleswig-Holstein, 25.04.2018 - 6 TaBV 21/17

    Einigungsstelle, Einigungsstellenspruch, Wirksamkeit, Spruchkompetenz,

    Die Unwirksamkeit dieser Bestimmungen des Einigungsstellenspruchs hat hier die Unwirksamkeit des gesamten Spruchs zur Folge, weil der verbleibende Teil ohne die unwirksamen Bestimmungen keine sinnvolle und in sich geschlossene Regelung mehr enthält (vgl. BAG 24.08.2004 - 1 ABR 23/03 - Rn. 58).

    Diese Vorschrift ist ihrem Rechtsgedanken nach auch auf Betriebsvereinbarungen anzuwenden (BAG, 22.07.2003 - 1 ABR 28/02 - Rn. 50; BAG 24.08.2008 - 1 ABR 23/03 - Rn. 58).

    Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen eines Einigungsstellenspruchs hat nur dann die Unwirksamkeit des gesamten Spruchs zur Folge, wenn der verbleibende Teil ohne die unwirksamen Bestimmungen keine sinnvolle und in sich geschlossene Regelung mehr enthält (BAG 24.08.2004 - 1 ABR 23/03 - Rn. 58).

    Er gebietet es ebenso wie bei Tarifverträgen und Gesetzen, im Interesse der Kontinuität und Rechtsbeständigkeit der durch sie geschaffenen Ordnung, diese soweit aufrecht zu erhalten, wie sie auch ohne den unwirksamen Teil ihre Ordnungsfunktion noch entfalten kann (BAG, 21.01.2003 - 1 ABR 9/02 - Rn. 66; BAG, 24.08.2004 - 1 ABR 23/03 - Rn. 58).

  • LAG Hamburg, 16.11.2017 - 7 TaBV 3/17

    Anfechtung Einigungsstellenspruch - Sozialplanabfindung

    Dementsprechend besitzen die Betriebsparteien und die Einigungsstelle nach ständiger Rechtsprechung und einhelliger Auffassung im Schrifttum einen weiten Ermessensspielraum bei der Entscheidung darüber, ob und in welchem Umfang sie die Nachteile einer Betriebsänderung für die betroffenen Arbeitnehmer ausgleichen wollen (BAG, 24.08.2004, 1 ABR 23/03; zit. nach juris, m.w.N.).

    Sie können im Rahmen ihres Ermessens von einem Nachteilsausgleich gänzlich absehen und nach der Vermeidbarkeit der Nachteile unterscheiden und sind nicht gehalten, alle denkbaren Nachteile entschädigen zu wollen (BAG, 24.08.2004, 1 ABR 23/03; zit. nach juris, m.w.N.).

    Allerdings darf er nicht den Normzweck des § 112 Abs. 1 Satz 2 BetrVG verfehlen, die wirtschaftlichen Nachteile der Arbeitnehmer zumindest zu mildern (BAG, 24.08.2004, 1 ABR 23/03; zit. nach juris).

    Die sozialen Belange der Arbeitnehmer rechtfertigen in keinem Fall höhere Leistungen als sie ein vollständiger Ausgleich aller wirtschaftlichen Nachteile verlangt (BAG, 24.08.2004, 1 ABR 23/03; zit. nach juris).

    Der mit dieser Regelung verfolgte Zweck einer Vermeidung von Kündigungsschutzklagen und die dafür erforderliche Anreizfunktion einer Abfindung spielen im Zusammenhang mit der Dotierung eines Sozialplans keine Rolle (BAG, 24.08.2004, 1 ABR 23/03; zit. nach juris).

    Dies kommt in § 112 Abs. 5 Satz 1 BetrVG schon sprachlich zum Ausdruck, wo die sozialen Belange der Arbeitnehmer und die wirtschaftliche Vertretbarkeit für das Unternehmen - anders als in § 76 Abs. 5 Satz 3 BetrVG - nicht von vornherein auf dieselbe Ebene gestellt werden, und ist Folge des mit § 112 Abs. 1 Satz 2 BetrVG verbundenen Normzwecks: Der Ausgleichs- und Milderungsbedarf der Arbeitnehmer bemisst sich nach den ihnen entstehenden Nachteilen und nicht nach der Wirtschaftskraft des Unternehmens (BAG, 24.08.2004, 1 ABR 23/03; zit. nach juris).

    Die wirtschaftliche Vertretbarkeit ihrer Entscheidung stellt damit eine zusätzliche Ermessensgrenze für die Einigungsstelle dar (BAG, 24.08.2004, 1 ABR 23/03; zit. nach juris).

    Ist der für angemessen erachtete Ausgleich von Nachteilen der Arbeitnehmer für das Unternehmen wirtschaftlich nicht vertretbar, ist das Sozialplanvolumen bis zum Erreichen der Grenze der wirtschaftlichen Vertretbarkeit zu mindern (BAG, 24.08.2004, 1 ABR 23/03; zit. nach juris).

    Erweist sich auch eine noch substantielle Milderung der mit der Betriebsänderung verbundenen Nachteile als für das Unternehmen wirtschaftlich unvertretbar, ist es nach § 112 Abs. 5 Satz 1, Satz 2 Nr. 3 BetrVG zulässig und geboten, von einer solchen Milderung abzusehen (BAG, 24.08.2004, 1 ABR 23/03; zit. nach juris).

    Sollte dies mit Blick auf die wirtschaftlichen Verhältnisse allein des Arbeitgebers zu bejahen sein, liegt darin ein Ermessensfehler der Einigungsstelle aber nur, falls nicht ein Berechnungsdurchgriff auf Gesellschafter rechtlich geboten ist (BAG, 24.08.2004, 1 ABR 23/03; zit. nach juris; vgl. auch Fitting, BetrVG, 28. Aufl. 2016, §§ 112, 112a Rn. 258 m.w.N.).

    Sollte dies mit Blick auf die Verhältnisse allein des Arbeitgebers zu bejahen sein, liegt ein Ermessensfehler der Einigungsstelle in diesem Fall nur dann vor, wenn statt der isolierten Betrachtung ein Berechnungsdurchgriff auf wirtschaftlich besser gestellte Konzernoberge-sellschaften geboten ist (BAG, 24.08.2004, 1 ABR 23/03; zit. nach juris).

    Die gerichtliche Feststellung einer Unwirksamkeit der von ihr getroffenen Regelungen wegen Über- oder Unterdotierung des Sozialplans scheidet unter dieser Voraussetzung aus (BAG, 24.08.2004, 1 ABR 23/03; zit. nach juris).

    Dieser beträgt für die Gruppe der 53- bis 60-Jährigen 0, 32, für die Gruppe der 46- bis 52-Jährigen, für die Gruppe der 61 und mehr Jahre alten Arbeitnehmer 0, 25 und für die Gruppe der 45 und weniger Jahre alten Arbeitnehmer 0, 15. Diese Altersdifferenzierungen als solche erscheinen nicht unangemessen (vgl. zu einer inhaltlich gleichen Sozialplanregelung BAG, 1 ABR 23/03; zit. nach juris) und werden vom Betriebsrat nicht in Zweifel gezogen.

    Diese Zeit erscheint als ausreichend, um einen neuen, ggf. auch geringer dotierten Arbeitsplatz finden zu können (vgl. BAG, 1 ABR 23/03; zit. nach juris - wo eine Überbrückung von lediglich neun Monaten Arbeitslosigkeit als spürbare Milderung der wirtschaftlichen Nachteile angesehen wurde).

    Die Regelungen zur Ermittlung der Abfindungen in § 4 des Einigungsstellenspruchs und das vor allem durch sie festgelegte Gesamtvolumen des Sozialplans halten damit der gerichtlichen Überprüfung stand (vgl. BAG, 1 ABR 23/03; zit. nach juris).

    Mit seiner Rüge, ihm sei im Einigungsstelleverfahren nicht hinreichend rechtliches Gehör gewährt worden, dringt der Betriebsrat ebenfalls nicht durch, weil die gerichtliche Kontrolle des Einigungsstellenspruchs eine reine Ergebniskontrolle ist (vgl. BAG, 24.8.2004, 1 ABR 23/03; zit. nach juris).

    Entsprechend der heranzuziehenden Regelung in § 139 BGB hat die Teilnichtig-keit eines Rechtsgeschäfts dessen Gesamtnichtigkeit zur Folge, wenn nicht anzunehmen ist, dass es auch ohne den nichtigen Teil vorgenommen worden wäre (BAG, 24.8.2004, 1 ABR 23/03; zit. nach juris) und der verbleibende Teil ohne die unwirksamen Bestimmungen keine sinnvolle und in sich geschlossene Regelung enthält (BAG, 11.1.2011, 1 ABR 104/09; 26.8.2008, 1 ABR 16/07; 22.3.2005, 1 ABR 64/03; zit. nach juris) .

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Rechtsprechung
   BAG, 20.07.2005 - 1 ABR 23/03 (A)   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2005,3501
BAG, 20.07.2005 - 1 ABR 23/03 (A) (https://dejure.org/2005,3501)
BAG, Entscheidung vom 20.07.2005 - 1 ABR 23/03 (A) (https://dejure.org/2005,3501)
BAG, Entscheidung vom 20. Juli 2005 - 1 ABR 23/03 (A) (https://dejure.org/2005,3501)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • lexetius.com

    Gegenstandswert bei Anfechtung eines Sozialplans wegen Unterdotierung

  • IWW
  • IWW
  • Judicialis

    Gegenstandswert bei Anfechtung eines Sozialplans wegen Unterdotierung

  • Wolters Kluwer

    Beantragung der Festsetzung des Werts der anwaltlichen Tätigkeit zum Zwecke der Gebührenberechnung - Bestimmung des Gegenstandswertes nach billigem Ermessen - Vorliegen eines feststehenden Gegenstandswertes bei einer anwaltlichen Tätigkeit in einem Beschlussverfahren ...

  • rechtsportal.de

    BRAGO § 8 Abs. 1, Abs. 2
    Streitwert - Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit bei gerichtlicher Anfechtung eines Spruchs der Einigungsstelle wegen zu niedrigen Sozialplanvolumens

  • datenbank.nwb.de
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • IWW (Kurzinformation)

    Kostenrecht - Sozialpläne: Aktuelle BAG-Entscheidungen zum Gegenstandswert bei der Anfechtung

Besprechungen u.ä.

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Streitwertfestsetzung bei Anfechtung des Spruchs einer Einigungsstelle über einen Sozialplan

Sonstiges

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Beschluss des BAG vom 20.07.2005, Az.: 1 ABR 23/03 A (Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit - Rechtslage nach BRAGO)" von RAin Dr. Karin Stamer, original erschienen in: DB 2005, 2087 - 2088.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZA 2005, 1136 (Ls.)
  • DB 2005, 2086
 
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Wird zitiert von ... (4)

  • BAG, 14.12.2016 - 7 ABR 8/15

    Betriebsrat - Freistellung von Rechtsanwaltskosten - Vertretung bei

    Dabei handelt es sich um eine vermögensrechtliche Streitigkeit (vgl. BAG 20. Juli 2005 - 1 ABR 23/03 (A) - zu 1 der Gründe; 21. Juni 1989 - 7 ABR 78/87 - zu B II 2 b der Gründe, BAGE 62, 139) .

    Fehlt es an genügenden Anhaltspunkten für eine Schätzung, ist der Gegenstandswert nach § 23 Abs. 3 Satz 2 Halbs. 2 Alt. 1 RVG auf 5.000,00 Euro, nach Lage des Falls auch niedriger oder höher, jedoch nicht über den Betrag von 500.000,00 Euro hinaus anzusetzen (vgl. zur Vorgängervorschrift des § 8 Abs. 2 BRAGO: BAG 20. Juli 2005 - 1 ABR 23/03 (A) - zu 1 der Gründe; 9. November 2004 - 1 ABR 11/02 (A) - zu 3 der Gründe) .

  • LAG Rheinland-Pfalz, 24.08.2010 - 1 Ta 129/10

    Gegenstandswert - Anfechtung eines Sozialplanes wegen Unterdotierung

    Ob der Betriebsrat mit der Anfechtung des Spruchs der Einigungsstelle in erster Linie eine Erhöhung des finanziellen Rahmens des Sozialplanes und damit wirtschaftliche Interessen (vgl. hierzu BAG, Beschl. v. 20.07.2005 - 1 ABR 23/03 (A) NZA 2005, 1136) oder die Durchsetzung seiner Mitbestimmungsrechte anstrebte, war daher für die Wertbestimmung an dieser Stelle nicht entscheidend.

    Nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (vgl. BAG, Beschl. v. 20.07.2005 - 1 ABR 23/03 (A)), der sich das Beschwerdegericht anschließt, fehlt es bei einer Anfechtung eines Sozialplans wegen Unterdotierung an einer feststehenden äußeren Grenze des Gegenstandswerts, da das Dotierungsverlangen des Betriebsrates nicht in gleicher Weise wie die Angaben des Arbeitgebers zu einem akzeptablen Volumen eines Sozialplans als Grundlage für die Bemessung des Gegenstandswertes geeignet ist.

  • LAG Düsseldorf, 11.01.2007 - 6 Ta 638/06

    Grundsätze der Festsetzung des Wertes des Gegenstandes der anwaltlichen Tätigkeit

    b) Ausweislich des Verfahrensantrages ist das Ausgangsverfahren nichtvermögensrechtlicher Art, da der Streit um die Anwendbarkeit der Betriebsvereinbarung 06/05 um mögliche auszusprechende betriebsbedingte Kündigungen ging und damit nicht ein vermögensrechtlicher Gegenstand der anwaltlichen Tätigkeit war, wie etwa bei der Anfechtung eines Sozialplanes wegen Unterdotierung (insoweit BAG vom 20.07.2005 1 ABR 23/03 (A) DB 2005, 2086).
  • LAG Düsseldorf, 12.01.2009 - 6 Ta 580/08

    Streitwert im Beschlussverfahren; Wirksamkeit einer Gesamtbetriebsvereinbarung

    Anders als in den von den Beschwerdeführern E. angeführten Entscheidungen des Bundesarbeitsgerichts vom 09.11.2004 - 1 ABR 11/02 - und 20.07.2005 - 1 ABR 23/03 - geht es vorliegend nicht um den Dotierungsrahmen eines Sozialplans, der in einer bestimmten Weise von einem Beteiligten des Beschlussverfahrens zum Streit gestellt worden ist, sondern um die Frage, ob der Gesamtbetriebsrat für die hier vorliegende Regelungsmaterie "Teamdress" mit allen Auswirkungen und Konsequenzen zuständig war und darüber hinaus im Wesentlichen um die Frage, ob eine tarifliche Regelung im Lande Nordrhein-Westfalen bzw. Hessen ein Abschlussverbot gemäß § 77 Abs. 3 BetrVG beinhaltet.
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