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Rechtsprechung
   BVerfG, 17.08.1956 - 1 BvB 2/51   

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BVerfG, 17.08.1956 - 1 BvB 2/51 (https://dejure.org/1956,1)
BVerfG, Entscheidung vom 17.08.1956 - 1 BvB 2/51 (https://dejure.org/1956,1)
BVerfG, Entscheidung vom 17. August 1956 - 1 BvB 2/51 (https://dejure.org/1956,1)
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KPD-Verbot

Art. 21 Abs. 2 GG

Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    2. Parteienverbot des Bundesverfassungsgerichts / BVerfG verbietet Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) wegen Verstoßes gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung und aktiv kämpferischer agressiver Haltung gegenüber der bestehenden Ordnung - Kommunistische ...

In Nachschlagewerken

  • Wikipedia (Wikipedia-Eintrag mit Bezug zur Entscheidung)

    KPD-Verbot

Sonstiges (2)

  • zeit.de (Meldung mit Bezug zur Entscheidung)

    Der Parteihund

  • deutschlandfunk.de (Pressebericht mit Bezug zur Entscheidung, 17.08.2006)

    Auszeit für die Revolution: Vor 50 Jahren wurde die KPD verboten

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerfGE 5, 85
  • NJW 1956, 1393
  • NJW 2017, 3063
  • DVBl 1956, 646
  • DÖV 1956, 532
 
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Wird zitiert von ... (288)

  • BVerfG, 31.07.1973 - 2 BvF 1/73

    Grundlagenvertrag

    Das Deutsche Reich existiert fort (BVerfGE 2, 266 [277]; 3, 288 [319 f. ]; 5, 85 [126]; 6, 309 [336, 363]), besitzt nach wie vor Rechtsfähigkeit, ist allerdings als Gesamtstaat mangels Organisation, insbesondere mangels institutionalisierter Organe selbst nicht handlungsfähig.

    Das Bundesverfassungsgericht kann dem Gesetzgeber erst entgegentreten, wenn er die Grenzen dieses Ermessens eindeutig überschreitet, wenn seine Maßnahme also rechtlich oder tatsächlich einer Wiedervereinigung in Freiheit offensichtlich entgegensteht (BVerfGE 5, 85 [126 ff. ]; 12, 45 [51 f. ]).

  • BVerfG, 14.05.1985 - 1 BvR 233/81

    Brokdorf

    Über die freiheitliche demokratische Ordnung heißt es im KPD-Urteil, sie gehe davon aus, daß die bestehenden, historisch gewordenen staatlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse verbesserungsfähig und -bedürftig seien; damit werde eine nie endende Aufgabe gestellt, die durch stets erneute Willensentscheidung gelöst werden müsse (BVerfGE 5, 85 [197]).

    Schon generell gewinnen die von diesen Organen auf der Grundlage des Mehrheitsprinzips getroffenen Entscheidungen an Legitimation, je effektiver Minderheitenschutz gewährleistet ist; die Akzeptanz dieser Entscheidungen wird davon beeinflußt, ob zuvor die Minderheit auf die Meinungs- und Willensbildung hinreichend Einfluß nehmen konnte (vgl. BVerfGE 5, 85 [198 f.]).

  • BVerfG, 26.02.2020 - 2 BvR 2347/15

    Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung verfassungswidrig

    a) Die Achtung und der Schutz der Menschenwürde und der Freiheit sind grundlegende Prinzipien der Verfassungsordnung, die den Menschen als eine zu Selbstbestimmung und Eigenverantwortung fähige Persönlichkeit begreift (vgl. BVerfGE 5, 85 ; 45, 187 ).
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Rechtsprechung
   BVerfG, 21.03.1957 - 1 BvB 2/51   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1957,214
BVerfG, 21.03.1957 - 1 BvB 2/51 (https://dejure.org/1957,214)
BVerfG, Entscheidung vom 21.03.1957 - 1 BvB 2/51 (https://dejure.org/1957,214)
BVerfG, Entscheidung vom 21. März 1957 - 1 BvB 2/51 (https://dejure.org/1957,214)
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Volltextveröffentlichungen (3)

In Nachschlagewerken

  • Wikipedia (Wikipedia-Eintrag mit Bezug zur Entscheidung)

    Kommunistische Partei Saar

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerfGE 6, 300
  • NJW 1957, 785
  • DVBl 1957, 509
  • DÖV 1957, 479
 
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Wird zitiert von ... (24)

  • BVerfG, 25.03.2014 - 1 BvF 1/11

    ZDF-StV verstößt gegen Gebot der Staatsferne

    Von dem Erlass von Anordnungen für die Übergangszeit wird abgesehen; eine gegebenenfalls erforderliche nachträgliche Vollstreckungsanordnung von Amts wegen ist hierdurch nicht ausgeschlossen (vgl. BVerfGE 6, 300 ; 100, 263 ).
  • BVerfG, 16.03.2005 - 2 BvL 7/00

    Begrenzung der steuerlichen Abziehbarkeit von Kinderbetreuungskosten

    Auch die Übergangsregelungen und Rechtsfolgenanordnungen, die ergehen, um der Sachentscheidung Geltung zu verschaffen und das vom Bundesverfassungsgericht gefundene Recht zu verwirklichen (BVerfGE 6, 300 ; vgl. auch BVerfGE 39, 1 ; 82, 322 ; 93, 362 ), wirken nur in den Grenzen des Tenors und der ihn tragenden Entscheidungsgründe (vgl. BVerfGE 61, 319 ).
  • BGH, 18.09.1961 - 3 StR 25/61

    Zulässigkeit einer Kandidatur ehemaliger Mitglieder der KPD nach Parteiverbot auf

    Nur scheinbar lehnen sie sich an das Verbotsurteil des Bundesverfassungsgerichts gegen die KPD (BVerfGE 5, 85, 141) [BVerfG 17.08.1956 - 1 BvB 2/51] und in etwa auch an Entscheidungen des Bundesgerichtshofs (BGHSt 7, 104, 106 [BGH 07.01.1955 - 6 StR 280/54]; 15, 167, 177 [BGH 04.10.1960 - 1 StE 3/60]; 15, 257 [BGH 09.12.1960 - 7 StE 6/60]; HuSt II 353) an.

    Auch kommt es nicht auf den Parteistatus der Organisation an, sondern nur darauf, daß der Personenzusammenschluß "funktionell dasselbe will" wie die aufgelöste Partei (BVerfGE 6, 300, 307) [BVerfG 21.03.1957 - 1 BvB 2/51] und die Ideen dieser Partei weiter verbreitet oder verbreiten will (BVerfGE 2, 1, 78 [BVerfG 23.10.1952 - 1 BvB 1/51]; BGHSt 15, 177 [BGH 04.10.1960 - 1 StE 3/60]).

    Hiernach ist eine Ersatzorganisation ein Personenzusammenschluß, der an Stelle der aufgelösten Partei deren verfassungsfeindliche Nah-, Teil- oder Endziele ganz oder teilweise, kürzere oder längere Zeit, örtlich oder überörtlich, offen oder verhüllt weiterverfolgt oder weiterverfolgen will (sachlich übereinstimmend: Begründung zu § 374 im E 1960 und § 32 Abs. 1 des Entwurfs eines Parteiengesetzes [BT-Drucksache 1509 vom 22.12.1959], sowie BVerfGE 2, 78 [BVerfG 23.10.1952 - 1 BvB 1/51]; 6, 307 [BVerfG 21.03.1957 - 1 BvB 2/51]; BGHSt 15, 177 [BGH 04.10.1960 - 1 StE 3/60]; 15, 258 [BGH 15.12.1960 - 3 StR 37/60]; OVG Lüneburg a.a.O.; Rabus AöR 80, 206 und wohl auch Seifert ÖV 1961, 88).

    Ob dieser Rechtsbegriff erfüllt ist, kann nur die Gesamtbeurteilung aller sachlich erforderlichen Feststellungen unter sorgfältiger Berücksichtigung sämtlicher Einzelheiten ergeben (BVerfGE 6, 307 [BVerfG 21.03.1957 - 1 BvB 2/51]).

    Weiter kommt es auf die politische Haltung ihrer Anhänger an, insbesondere derer, die den Wahlvorschlag durch Unterschrift unterstützt haben, und derer, die bei der Wahl angesprochen werden sollen (BVerfGE 6, 307 [BVerfG 21.03.1957 - 1 BvB 2/51]).

    Inhaltliche Übereinstimmung der Propaganda mit kommunistischen Parolen und Verwendung der bekannten kommunistischen Ausdrucksweise (BVerfGE 5, 380 ff [BVerfG 17.08.1956 - 1 BvB 2/51]) können ebenfalls Anhaltspunkte bieten.

    Damit könnten bekannte kommunistische Angriffe gegen die "rechten Führer der SPD" (BVerfGE 5, 312 [BVerfG 17.08.1956 - 1 BvB 2/51]; BGH HuSt I 119 und 154) übernommen worden sein.

  • BVerfG, 07.06.2016 - 2 BvL 3/12

    Unzulässige Anträge auf Erlass von Vollstreckungsanordnungen (R-Besoldung

    Allerdings darf die Vollstreckungsanordnung die Sachentscheidung, deren Vollstreckung sie dient, nicht ändern, modifizieren, ergänzen oder erweitern (vgl. BVerfGE 6, 300 ; 68, 132 ; 100, 263 ).
  • BVerfG, 11.03.1999 - 2 BvR 1206/98

    Unzulässigkeit eines Antrags auf Erlaß einer Vollstreckungsanordnung nach

    Grundsätzlich kann das Bundesverfassungsgericht auch nachträglich Vollstreckungsanordnungen auf der Grundlage des § 35 BVerfGG treffen (vgl. BVerfGE 6, 300 [304]; 68, 132 [140]).
  • BVerfG, 14.01.1969 - 1 BvR 553/64

    Durchsetzung von Parteiverboten

    Die KPD wurde durch Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 17. August 1956 (BVerfGE 5, 85 ff.) für verfassungswidrig erklärt und aufgelöst; wegen der besonderen Verhältnisse im Saarland (vgl. BVerfGE 6, 300 ff.; 13, 165 ff.) war der Beschwerdeführer noch bis 1960 Mitglied des saarländischen Landtags.

    Verboten wird durch einen Auflösungsausspruch "die einer politischen Partei eigentümliche politische Betätigung eines kommunistischen Organisationsapparates" (BVerfGE 6, 300 [306]).

  • BVerfG, 02.04.1963 - 2 BvC 2/62

    Umfang des Parteienprivilegs - Verfassungswidrigkeit der KPD

    Entscheidend ist vielmehr, daß sie in der Art ihrer Betätigung, in ihrer politischen Zielsetzung, nach den in ihr wirksamen politischen Kräften, nach dem Kreis der von ihr Angesprochenen, nach der politischen Haltung ihrer Anhänger und nach der aus der zeitlichen Abfolge des Geschehens erkennbaren Absicht ihrer Gründer die verbotene Partei ersetzen soll (BVerfGE 6, 300 [307 f.]).

    Die Exekutivorgane waren daher berechtigt und verpflichtet, im Rahmen ihrer Zuständigkeit gegen die Tätigkeit der Beschwerdeführer für die Kommunistische Wahlgemeinschaff einzuschreiten (BVerfGE 2, 139 [142]; 6, 300 [308 f.]).

    Wird in einem solchen Verfahren eine Partei für verfassungswidrig erklärt und aufgelöst, so ist damit das Privileg aus Art. 21 Abs. 2 GG auch für die später gegründeten Ersatzorganisationen verbraucht (BVerfGE 6, 300 [308 f.]; 12, 296 [304]).

  • BGH, 19.08.1964 - 3 StR 27/64

    Rechtsmittel

    Das gilt, nachdem das Gesetz über das Bundesverfassungsgericht ab 1. Januar 1957 auch im Saarland eingeführt worden ist (§ 15 des Eingliederungsgesetzes vom 23. Dezember 1956 - BGBl. I 1011), auch für den damaligen Landesverband Saar der Kommunistischen Partei (vgl. Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom 21. Mai 1957, BVerfGE 6, 300).

    Vergeblich verweist die Revision darauf, daß im Saarland die Abgeordneten der KPD zunächst noch, entgegen der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 21. Mai 1957 (BVerfGE 6, 300) und entgegen dem Beschluß des saarländischen Landtags vom 18. Juli 1959, ihre Mandate beibehalten hatten.

  • BVerwG, 06.09.1995 - 1 VR 2.95

    Anforderungen an die Anordnung der aufschiebenden Wirkung einer Verbotsverfügung

    Maßgebliche Kriterien für das Vorliegen einer Ersatzorganisation sind u. a. die in der Organisation wirksamen Kräfte, die Art ihrer Betätigung, die von ihnen verfolgten Ziele, der Kreis der von ihr Angesprochenen und die zeitliche Abfolge des Geschehens zwischen Verbot der Vereinigung und Bildung der neuen Organisation (vgl. BVerfGE 6, 300 [307]).
  • BGH, 13.01.2003 - AnwZ (B) 24/02

    Zulässigkeit einer Singularzulassung in der Übergangszeit

    Wegen ihres normativen Charakters hat das Bundesverfassungsgericht solche Vollstreckungsanordnungen bisher zwar ausdrücklich verlautbart, nämlich entweder in seine Entscheidungsformeln aufgenommen (vgl. z.B. BVerfGE 48, 127, 130; 88, 203, 209; 93, 34, 41) oder nachträglich in einem selbständigen Beschluß ausgesprochen (vgl. BVerfGE 6, 300, 304).
  • BVerwG, 28.10.1999 - 1 A 4.98

    Ersatzorganisation einer durch Verfügung verbotenen Vereinigung - Feststellung

  • BGH, 09.10.1964 - 3 StR 34/64
  • BVerfG, 13.08.1993 - 2 BvR 1469/93

    Verfassungsrechtliche Ausgestaltung des Besuchsrechts von Untersuchungsgefangenen

  • OVG Rheinland-Pfalz, 29.08.1973 - 2 A 24/73
  • BGH, 19.08.1964 - 3 StR 28/64

    Rechtsmittel

  • BGH, 24.06.1965 - 3 StR 60/64

    Tätigkeit für die in der Bundesrepublik bestehende Geheimorganisation der

  • BGH, 23.02.1965 - 3 StR 36/64

    Rechtsmittel

  • ArbG Berlin, 25.01.2013 - 28 Ga 178/13

    Verfügungsgrund - Hausverbot bei Wiederaufnahme der Arbeit nach Elternzeit

  • BGH, 25.07.1963 - 3 StR 64/62

    Beurteilung der Tudeh-Partei als verfassungsfeindliche Vereinigung -

  • ArbG Berlin, 26.10.2007 - 28 Ga 12851/07

    Vertragsgerechte Beschäftigung per Eilrechtsschutz

  • ArbG Berlin, 18.09.2009 - 28 Ga 15428/09
  • BVerfG, 10.10.1961 - 2 BvN 1/60

    Wegfall der Vorlagefrage durch "Erledigung" des Ausgangsverfahrens

  • BVerwG, 17.03.1964 - II C 145.62

    Widerruf einer Beamtenbestellung wegen eines Strafverfahrens - Anfechtung eines

  • VG München, 26.08.2013 - M 7 E 13.3036
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