Rechtsprechung
   BVerfG, 28.04.2009 - 1 BvR 224/07   

Volltextveröffentlichungen (8)

  • Judicialis
  • Jurion

    Verfassungsbeschwerde bzgl. der Zulässigkeit von Wohnungsprostitution im Geltungsbereich einer Sperrbezirksverordnung; Verfassungsmäßigkeit des Art. 297 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 Einführungsgesetz zum Strafgesetzbuch (EGStGB); Anwendungsbereich des Art. 103 Abs. 2 GG; Anforderungen an die Bestimmtheit einer Verordnungsermächtigung; "Schutz der Jugend" als vernünftiger Grund des Gemeinwohls

  • nwb

    StGB Art. 297 Abs. 1; BVerfGG § 23 Abs. 1, § 92, § 93a Abs. 2; GG Art. 2 Abs. 1, Art. 12 Abs. 1, Art. 14 Abs. 1, Art. 20 Abs. 3, Art. 80 Abs. 1, Art. 103 Abs. 2

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Verfassungsmäßigkeit einer Sperrbezirksverordnung und der darauf gegründeten Versagung der Genehmigung zur Nutzung einer Wohnung zur Wohnungsprostitution

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • Bundesverfassungsgericht (Pressemitteilung)

    Ermächtigungsgrundlage für Sperrbezirksverordnungen verfassungsrechtlich unbedenklich

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Wohnungsprostitution und Sperrbezirksverordnungen

  • kanzlei-szk.de (Kurzinformation)

    Zulässigkeit von Wohnungsprostitution im Sperrbezirk

  • jurawelt.com (Pressemitteilung)

    Ermächtigungsgrundlage für Sperrbezirksverordnungen verfassungsrechtlich unbedenklich

Besprechungen u.ä.

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Art. 297 EGStGB, Art. 12, 14, 80, 103 Abs. 2 GG
    Verfassungsmäßigkeit der Ermächtigungsgrundlage für Sperrgebietsverordnungen

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerfGK 15, 377
  • NVwZ 2009, 905
  • DVBl 2009, 841
  • DÖV 2009, 634



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Wird zitiert von ... (32)  

  • VGH Baden-Württemberg, 23.03.2016 - 1 S 410/14  

    Normenkontrolle einer Sperrgebietsverordnung

    Legt der Verordnungsgeber einen Bereich als Sperrgebiet fest, in dem bisher mangels Sperrgebietsverordnung der Prostitution nachgegangen worden ist, hat er bei der Ausweisung der Toleranzzonen die Belange der betroffenen Prostituierten zu berücksichtigen (vgl. BVerfG, Beschl. v. 28.04.2009 - 1 BvR 224/07 -, BVerfGK 15, 377).

    Da die Wohnungsprostitution im Gebäude ... ... nach der bisherigen Sperrbezirksverordnung erlaubt war, hatte der Verordnungsgeber bei deren Ersetzung durch die angefochtene Sperrgebietsverordnung Veranlassung, sich mit den einem Verbot der Prostitutionsausübung speziell in diesem Gebäude entgegenstehenden Belangen konkret auseinanderzusetzen (vgl. HessVGH, Beschl. v. 03.07.1995, a.a.O.; vgl. auch BVerfG , Beschl. v. 28.04.2009 - 1 BvR 224/07 -, BVerfGK 15, 377).

    Diese Vorschriften sind ungeachtet des gesellschaftlichen Wandels in der Bewertung der Prostitution und des am 01.01.2002 in Kraft getretenen Prostitutionsgesetzes vom 20.12.2001 (BGBl. I S. 3983) mit verfassungsrechtlichen Vorgaben vereinbar und bilden daher weiterhin eine taugliche Ermächtigungsgrundlage für den Erlass einer Sperrgebietsverordnung (vgl. BVerfG , Beschl. v. 28.04.2009, a.a.O.; Senat, Urt. v. 15.12.2008, a.a.O.; BVerwG, Urt. v. 17.12.2014 - 6 C 28.13 -, Buchholz 402.41 Allgemeines Polizeirecht Nr. 105).

    Im Gegenteil war die bislang faktisch geduldete Wohnungsprostitution trotz ihrer geringeren öffentlichen Sichtbarkeit (vgl. dazu HessVGH, Beschl. v. 19.02.1990, a.a.O.; BVerfG , Beschl. v. 28.04.2009, a.a.O.) in der Vergangenheit mit prostitutionstypischen Begleiterscheinungen verbunden, wie aus den vom Antragsgegner vorgelegten Anliegerbeschwerden und Polizeiberichten hervorgeht.

    Ihre Belange, insbesondere wenn ein Sperrgebiet festgelegt werden soll, in dem bisher mangels Sperrgebietsverordnung der Prostitution nachgegangen worden ist, sind jedoch beim Erlass von Sperrgebietsverordnungen sowie bei deren gerichtlicher Kontrolle zu berücksichtigen (vgl. BVerfG , Beschl. v. 28.04.2009, a.a.O.; OVG RP, Urt. v. 10.10.2005 - 12 C 11236/05 -, GewArch 2006, 262).

    Die durch den Verordnungsgeber vorgenommene Ausweisung von Toleranzzonen ist daher darauf zu überprüfen, ob sie sich unter Abwägung aller betroffenen Rechtspositionen und öffentlichen Belange als verhältnismäßig erweist (vgl. BVerfG , Beschl. v. 28.04.2009, a.a.O.).

    Die Wohnungsprostitution ist, auch wenn Belästigungen der Anwohner, milieubedingte Unruhe, das Ansprechen Unbeteiligter sowie das Anfahren und Abfahren der Freier als sichtbare Begleiterscheinungen der Prostitution für diesen Bereich nicht von vornherein als ausgeschlossen betrachtet werden können, typischerweise weniger auffällig als die Straßen- und Bordellprostitution (vgl. HessVGH, Beschl. v. 19.02.1990, a.a.O.; BVerfG , Beschl. v. 28.04.2009, a.a.O.).

    Dieser geringeren öffentlichen Sichtbarkeit der Wohnungsprostitution hätte das Regierungspräsidium beim Ausgleich der betroffenen Belange Rechnung tragen müssen (vgl. BVerfG , Beschl. v. 28.04.2009, a.a.O.).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 11.08.2015 - 5 A 1188/13  

    Verbot der Straßenprostitution in Dortmund rechtmäßig

    vgl. BVerfG, Beschluss vom 28. April 2009 - 1 BvR 224/07 -, NVwZ 2009, 905 = juris, Rn. 16.

    vgl. den Beschluss des Senats vom 26. März 2012 - 5 B 892/11 -, NVwZ-RR 2012, 516 = juris, Rn. 14 (unter Bezugnahme auf den Gesetzentwurf eines Zehnten Strafrechtsänderungsgesetzes, BT-Drs. VI/293, S. 3) und Rn. 16. Siehe auch BVerfG, Beschluss vom 28. April 2009 - 1 BvR 224/07 -, NVwZ 2009, 905 = juris, Rn. 23.

    vgl. BVerwG, Urteil vom 17. Dezember 2014 - 6 C 28.13 -, GewArch 2015, 258 = juris, Rn. 15. Siehe auch BVerfG, Beschluss vom 28. April 2009 - 1 BvR 224/07 -, NVwZ 2009, 905 = juris, Rn. 20; BVerwG, Urteil vom 20. November 2003 - 4 C 6.02 -, NVwZ 2004, 743 = juris, Rn. 9; Beschluss des Senats vom 26. März 2012 - 5 B 892/11 -, NVwZ-RR 2012, 516 = juris, Rn. 16; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 15. Dezember 2008 - 1 S 2256/07 -, VBlBW 2009, 220 = juris, Rn. 56 ff.; Nds. OVG, Urteil vom 24. Oktober 2002 - 11 KN 4073/01 -, NordÖR 2003, 26 = juris, Rn. 37.

    Mit Blick auf das mit Verfassungsrang ausgestattete, vgl. nur BVerfG, Beschluss vom 28. April 2009 - 1 BvR 224/07 -, NVwZ 2009, 905 = juris, Rn. 23, Schutzgut "Jugend" im Sinne des Art. 297 EGStGB hat auch das Bundesverwaltungsgericht klargestellt, dass es dem Gesetzgeber obliegt zu entscheiden, ob, wo und wann Jugendliche mit dem gesellschaftlichen Phänomen der Prostitution konfrontiert werden sollen.

  • BVerwG, 17.12.2014 - 6 C 28.13  

    Keine Einschränkung der Ermächtigung zum Erlass einer Sperrgebietsverordnung

    Davon ausgehend stellt die Festsetzung von Sperrbezirken auf der Grundlage des Art. 297 EGStGB weder die zivilrechtliche Wirksamkeit des Entgeltanspruchs der Prostituierten noch den Zugang zur Sozialversicherung in Frage; sie ist auch nicht mit dem generellen Vorwurf der Sittenwidrigkeit der Ausübung der Prostitution im Sperrbezirk verbunden, sondern dient der lokalen Steuerung der Prostitutionsausübung aus ordnungsrechtlichen Gründen (BVerfG, Kammerbeschluss vom 28. April 2009 - 1 BvR 224/07 - NVwZ 2009, 905 ).

    Es obliegt dem Gesetzgeber zu entscheiden, ob, wo und wann Jugendliche mit dem gesellschaftlichen Phänomen der Prostitution konfrontiert werden sollen (Bundesverfassungsgericht, Kammerbeschluss vom 28. April 2009 - 1 BvR 224/07 - NVwZ 2009, 905).

    Gegenteiliges lässt sich nicht aus dem Kammerbeschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 28. April 2009 - 1 BvR 224/07 - (NVwZ 2009, 905) herleiten.

  • VGH Hessen, 31.01.2013 - 8 A 1245/12  

    Kein Verbot öffentlich nicht wahrnehmbarer Wohnungsprostitution

    § 2 der Verordnung des Regierungspräsidiums Darmstadt zum Schutze der Jugend und des öffentlichen Anstandes in Frankfurt am Main ist bundesrechtskonform dahin auszulegen, dass die dort beschriebene Prostitutionsausübung, soweit es sich um sog. Wohnungsprostitution handelt, außerhalb der Toleranzzonen nur noch dann verboten ist, wenn sie nach außen in Erscheinung tritt und eine in dem Kammerbeschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 29. April 2009 - 1 BvR 224/07 - definierte "milieubedingte Unruhe" befürchten lässt.

    Den mit Schreiben seiner Bevollmächtigten vom 12. Oktober 2011 am folgenden Tage eingelegten Widerspruch gegen diese Untersagungsverfügung hat der Kläger unter Hinweis auf einschlägige Rechtsprechung, insbesondere den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 28. April 2009 - 1 BvR 224/07 -, im wesentlichen mit der Auffassung begründet, nach dem Inkrafttreten des Prostitutionsgesetzes im Jahre 2002 könne unter Berücksichtigung der gewandelten gesellschaftlichen Ansichten die bloße Prostitutionsausübung außerhalb einer in der Sperrgebietsverordnung ausgewiesenen Toleranzzone nicht mehr ohne Weiteres als Störung der öffentlichen Sicherheit angesehen werden.

    Zwar macht das Prostitutionsgesetz, wie das Bundesverfassungsgericht in seinem im Zulassungsantrag zitierten Kammerbeschluss vom 28. April 2009 - 1 BvR 224/07 - (EuGRZ 2009, 265 = NVwZ 2009, 905 = juris Rn. 11; vgl. auch BVerwG, Urteil vom 20. November 2003 - 4 C 6.02 -, NVwZ 2004, 743 = juris Rn. 9 m.w.N.) festgestellt hat, die weiterhin gültige Verordnungsermächtigung in Art. 297 Abs. 1 S.1 Nr. 2 EGStGB nicht obsolet; dieses Gesetz und der darin manifestierte Wandel der gesellschaftlichen Akzeptanz der Prostitution verbieten es jedoch, bei der Anwendung dieser Bestimmung allein ihre Ausübung außerhalb ausgewiesener Toleranzzonen ohne konkrete Bewertung daraus resultierender schädlicher Auswirkungen auf die Nachbarschaft, insbesondere auf dort lebende Jugendliche und Kinder als Störung der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung einzustufen (BVerf., a.a.O.):.

  • VG Minden, 22.07.2014 - 11 K 3847/13  

    Kostenregelung bei übereinstimmender Erledigterklärung des Verfahrens in der

    vgl. BVerfG, Beschluss vom 28.04.2009 - 1 BvR 224/07 -, juris Rn. 22.

    vgl. BVerfG, Beschluss vom 28.04.2009, a.a.O., juris Rn. 27.

    vgl. BVerfG, Beschluss vom 28.04.2009, a.a.O., juris Rn. 16.

    vgl. BVerfG, Beschluss vom 28.04.2009 - 1 BvR 224/07 -, juris Rn. 22.

    vgl. BVerfG, Beschluss vom 28.04.2009, a.a.O., juris Rn. 27.

    vgl. BVerfG, Beschluss vom 28.04.2009, a.a.O., juris Rn. 16.

  • BVerwG, 24.05.2011 - 7 C 6.10  

    Informationszugang; Wertpapieraufsicht; BaFin; Geheimhaltungspflicht;

    Bezüglich des in Art. 103 Abs. 2 GG enthaltenen besonderen Bestimmtheitsgebots bleibt festzuhalten, dass dieses nur im entsprechenden Regelungszusammenhang zu beachten ist, d.h. nur insoweit, als die Zulässigkeit der Verhängung einer straf- bzw. ordnungswidrigkeitenrechtlichen Sanktion in Rede steht (vgl. etwa BVerfG, Kammerbeschlüsse vom 19. Juni 2007 - 1 BvR 1290/05 - NVwZ 2007, 1172 = , vom 28. April 2009 - 1 BvR 224/07 - NVwZ 2009, 905 = und vom 17. November 2009 - 1 BvR 2717/08 - NJW 2010, 754 = , sowie Tautges, BB 2010, 1291 m.w.N.).
  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 22.01.2016 - 1 M 416/15  

    Ordnungsrecht-Verbot der Prostitution

    Soweit der Antragsteller vorträgt, es bestünden verfassungsrechtliche Bedenken gegen die Verordnungsermächtigung im Hinblick auf den aus dem Rechtsstaatsprinzip und Art. 80 Abs. 1 Satz 2 GG folgenden Bestimmtheitsgrundsatz in Bezug auf den Begriff des "öffentlichen Anstands", räumt er selbst ein, dass diese Ansicht im Gegensatz zur Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG, Beschl. v. 28.04.2009 - 1 BvR 224/07 -, NVwZ 2009, 905; juris Rn. 15 ff.) steht, der sich der Senat anschließt.

    Auch daraus, dass die Rechtsprechung den Begriff des "öffentlichen Anstands" dahingehend konkretisiert hat, dass der Erlass einer Sperrgebietsverordnung zum Schutze des öffentlichen Anstandes gerechtfertigt sein kann, wenn die Eigenart des betroffenen Gebietes durch eine besondere Schutzbedürftigkeit und Sensibilität, z.B. als Gebiet mit hohem Wohnanteil sowie Schulen, Kindergärten, Kirchen und sozialen Einrichtungen gekennzeichnet ist und wenn eine nach außen in Erscheinung tretende Ausübung der Prostitution typischerweise damit verbundene Belästigungen Unbeteiligter und "milieubedingte Unruhe", wie zum Beispiel das Werben von Freiern und anstößiges Verhalten gegenüber Passantinnen und Anwohnerinnen, befürchten lässt (BVerfG, Beschl. v. 28.04.2009 - 1 BvR 224/07 -, NVwZ 2009, 905; juris Rn. 16; vgl. auch OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 11.08.2015 - 5 A 1188/13 -, juris), kann nicht geschlussfolgert werden - so aber der Antragsteller -, dass ein gänzliches Verbot jeglicher Prostitution in Gemeinden mit bis zu 15.000 Einwohnern, wie es § 1 der ProstVerbV M-V vorsieht, verfassungswidrig sei.

    Die Festsetzung von Sperrgebieten auf der Grundlage von Art. 297 EGStGB dient der lokalen Steuerung der Prostitutionsausübung aus ordnungsrechtlichen Gründen (BVerfG, Beschl. v. 28.04.2009 - 1 BvR 224/07 -, NVwZ 2009, 905; juris Rn. 16; BVerwG, Urt. v. 17.12.2014 - 6 C 28/13 -, juris Rn. 15).

    Jedoch können Belästigungen der Anwohner, milieubedingte Unruhe, das Ansprechen Unbeteiligter sowie das Anfahren und Abfahren der Freier als sichtbare Begleiterscheinungen der Prostitution nicht von vornherein für den Bereich der Wohnungsprostitution als ausgeschlossen betrachtet werden (BVerfG, Beschl. v. 28.04.2009 - 1 BvR 224/07 -, NVwZ 2009, 905, juris Rn. 25 mit Hinw. auf BT-Drs. 16/4146, S. 40).

    Das Bundesverfassungsgericht hat bereits entschieden, dass die beiden Schutzzwecke des Art. 297 EGStGB, der Schutz der Jugend und der Schutz des öffentlichen Anstands, diese Voraussetzungen erfüllen und die Ermächtigung auch verhältnismäßig ist (BVerfG, Beschl. v. 28.04.2009 - 1 BvR 224/07 -, NVwZ 2009, 905, juris Rn. 22 ff.).

  • BVerwG, 13.05.2015 - 8 C 12.14  

    Altgesellenregelung; Ausübungsberechtigung; Ausnahmebewilligung; illegaler

    Es verpflichtet den Gesetzgeber zur Normenklarheit und Widerspruchsfreiheit der von ihm getroffenen Regelungen (vgl. BVerfG, Urteil vom 20. Dezember 2007 - 2 BvR 2433/04, 2434/04 - BVerfGE 119, 331 ; Kammerbeschluss vom 28. April 2009 - 1 BvR 224/07 - BVerfGK 15, 377 ).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.03.2012 - 5 B 892/11  

    Keine einstweilige Anordnung gegen Sperrbezirksverordnung in Dortmund

    vgl. BVerfG, Beschluss vom 28. April 2009 - 1 BvR 224/07 -, NVwZ 2009, 905, 906; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 15. Dezember 2008 - 1 S 2256/07 -, VBlBW 2009, 220, 221.

    vgl. BVerfG, Beschluss vom 28. April 2009 - 1 BvR 224/07 -, NVwZ 2009, 905, 907; Bericht der Bundesregierung zu den Auswirkungen des Prostitutionsgesetzes, BT-Drs.

    vgl. BVerfG, Beschluss vom 28. April 2009 - 1 BvR 224/07 -, NVwZ 2009, 905, 907; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 15. Dezember 2008 - 1 S 2256/07 -, VBlBW 2009, 220, 221.

    vgl. BVerfG, Beschluss vom 28. April 2009 - 1 BvR 224/07 -, NVwZ 2009, 905, 908.

  • VGH Baden-Württemberg, 26.04.2016 - 8 S 205/14  

    Regelung der Zulässigkeit von bordellartigen Betrieben in einem Bebauungsplan;

    Die Festsetzung von Sperrgebieten auf der Grundlage von Art. 297 EGStGB dient der lokalen Steuerung der Prostitutionsausübung aus ordnungsrechtlichen Gründen (BVerfG, Beschluss vom 28.04.2009 - 1 BvR 224/07 - NVwZ 2009, 905 = juris Rn. 16; BVerwG, Urteil vom 17.12.2014 - 6 C 28/13 - juris Rn. 15), also zum Zwecke der Gefahrenabwehr.

    Im Übrigen geht eine Verordnung nach Art. 297 EGStGB in ihrem Anwendungsbereich auch über die Steuerungsmöglichkeiten des § 1 Abs. 9 BauNVO hinaus, da Art. 297 EGStGB etwa auch ein Verbot der Straßenprostitution ermöglicht (vgl. BVerfG, Beschluss vom 28.04.2009 a.a.O.).

  • VerfGH Sachsen, 21.06.2012 - 77-II-11  

    Zu Ladenöffnungszeiten - Geschäfte dürfen an vier Sonntagen im Jahr öffnen

  • BVerwG, 22.03.2016 - 6 B 42.15  

    Einschränkung der Straßenprostitution durch Sperrgebietsverordnung;

  • VG Saarlouis, 25.10.2017 - 5 K 1626/16  

    Kein Bauvorbescheid für bordellartigen Betrieb in Gemeinden mit bis zu 35.000

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 24.06.2009 - 5 B 464/09  

    Voraussetzungen für das Vorliegen einer ordnungswidrigen Werbung für entgeltliche

  • OLG Naumburg, 05.11.2009 - 1 W 6/09  

    Berücksichtigung eines pauschalierten Investitionsfaktors im vereinfachten

  • VerfG Brandenburg, 25.05.2016 - VfGBbg 51/15  

    Die institutionelle Garantie der Hochschulselbstverwaltung in der

  • BVerwG, 07.03.2016 - 6 C 60.14  

    Waffenbesitzkarte; waffenrechtliches Bedürfnis von Jägern; Besitzverbot für

  • VGH Bayern, 23.03.2015 - 15 ZB 13.2246  

    Berufungszulassung (abgelehnt); Baugenehmigung für Nutzungsänderung eines

  • BVerwG, 30.08.2012 - 3 C 17.11  

    Krankenhausfinanzierung; Plankrankenhäuser; Krankenhausträger; Förderung der

  • VG Gelsenkirchen, 21.03.2013 - 16 K 2082/11  

    Straßenprostitution; Straßenstrich; Prostitution; Sperrbezirk;

  • FG Baden-Württemberg, 07.07.2011 - 3 K 4368/09  

    Verfassungsmäßigkeit des § 15b EStG; rückwirkende Anwendung auf eine

  • BVerwG, 30.08.2012 - 3 C 18.11  

    Wirksamkeit eines Verzichts auf Rechtsbehelfe gegen die Ablehnung der

  • VG Gelsenkirchen, 18.07.2011 - 16 L 529/11  

    Straßenstrich in Dortmund bleibt "geschlossen"

  • BVerwG, 07.03.2016 - 6 C 59.14  

    Bedürfnis eines Jägers an dem Erwerb und Besitz von Schusswaffen;

  • OVG Rheinland-Pfalz, 16.09.2013 - 8 A 10560/13  

    Bauvorbescheid; Einfügen in nähere Umgebung; Wohnungsprostitution; bordellartiger

  • VGH Bayern, 27.11.2014 - 14 BV 13.470  

    Der (weitgehende) Leistungsausschluss für persönliche Behandlungen durch nahe

  • OVG Rheinland-Pfalz, 22.06.2016 - 7 C 11054/15  

    Antragsbefugnis der Anwohner bei Einrichtung von Erlaubniszonen für die Ausübung

  • OVG Rheinland-Pfalz, 16.09.2013 - 8 A 10558/13  

    Baugebietsverträglichkeit; bordellartiger Betrieb; Typisierung

  • VGH Bayern, 22.12.2015 - 22 ZB 15.2513  

    Selbstständige Tätigkeit, Schachlehrer, Gewerbe

  • VG Köln, 07.10.2010 - 20 L 1264/10  

    Kein einstweiliger Rechtsschutz gegen Sperrbezirksverordnung

  • VG Augsburg, 11.09.2013 - Au 4 K 13.43  

    Keine Baugenehmigung bei Prostitutionsverbot; Fortgeltung der SperrgebietsVO im

  • OVG Sachsen, 08.03.2013 - 4 A 420/11  

    Anspruch auf Ausgleich von Sonderlasten für das Jahr 2005 bzgl. der Entstehung

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