Rechtsprechung
   BVerwG, 06.05.1992 - 1 D 7.91   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion

    Außerdienstlicher Betrug - Verletzung von Dienstvorschriften - Ausnahme vom Grundsatz der Einheit des Dienstvergehens

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang




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Wird zitiert von ... (9)  

  • VG Berlin, 09.04.2013 - 80 K 22.12  

    Disziplinarklage gegen Polizeibeamten u.a. wegen Zeigen des Hitler-Grußes

    104 Eine isolierte Bewertung einzelner dienstrechtlicher Verfehlungen ist ausnahmsweise dann geboten, wenn die das Dienstvergehen ausmachenden einzelnen Verfehlungen in keinem inneren oder äußeren Zusammenhang miteinander stehen und damit eine gewisse Selbständigkeit haben (so auch die std. Rspr. des BVerwG, vgl. Urteile vom 10. Dezember 1991 - BVerwG 1 D 26/91 - juris Rn. 32 ff. sowie vom 6. Mai 1992 - 1 D 7.91 - juris Rn. 23 ff. jeweils mit weiteren Nachweisen).
  • BVerwG, 11.02.2000 - 1 DB 20.99  

    Formelles Beamtendisziplinarrecht - Grundsatz der Einheit des Dienstvergehens und

    Dabei hat der Senat aber klargestellt, daß ein innerer Zusammenhang zwischen mehreren Pflichtverletzungen immer dann gegeben ist und somit eine isolierte Betrachtung ausscheidet, wenn eine bestimmte Neigung des Beamten, eine gewisse Charaktereigenschaft, die gemeinsame innere Wurzel für sein Fehlverhalten bildet (z.B. Urteil vom 6. Mai 1992 - BVerwG 1 D 7.91 >BVerwG DokBer B 1992, 220< m.w.N.).
  • VGH Baden-Württemberg, 19.11.2001 - D 17 S 11/01  

    Disziplinarverfahren: Zeugenvernehmung im Rechtsmittelverfahren; Gehaltskürzung;

    Eine Anwendung der bundesrechtlichen Parallelvorschrift des § 14 BDO auf die Fälle des § 153 a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 StPO wird vom Bundesverwaltungsgericht in ständiger Rechtsprechung verneint (vgl. Urteile vom 24.11.1976, BVerwGE 53, 211, vom 9.12.1986, BVerwGE 83, 268, vom 11.12.1990, BVerwGE 86, 379, vom 12.12.1990 - BVerwG 1 D 12.90 -, vom 6.5.1992 - BVerwG 1 D 7.91 - und vom 22.07.1992, IÖD 1992, Nr. 16, 7-8 m.w.N.).
  • VG Magdeburg, 03.03.2010 - 8 B 21/09  

    Disziplinarrecht, Voraussetzungen für eine Dienstenthebung

    Dementsprechend ist in dieser charakterlichen Grundeinstellung die ("böse") Wurzel des Dienstvergehens zu sehen (vgl. zur Einheitlichkeit des Dienstvergehens nur: BVerwG, U. v. 10.12.1991, 1 D 26.91 mit weiteren Nachweisen, U. v. 06.05.1992, 1 D 7.91 mit weiteren Nachweisen, U. v. 28.04.1981, 1 D 7.80, U. v. 14.11.2007, 1 D 6.06 , B. v. 29.07.2009, 2 B 15.09 und VG Ansbach, U. v. 20.07.2009, AN 6 b D 08.01820; ausführlich: VG Magdeburg, Urteil v. 04.11.2009, 8 A 19/08; alle juris).
  • VG Magdeburg, 11.11.2010 - 8 B 15/10  

    Vorläufige Dienstenthebung des Herrn Prof. Dr. D., MLU Halle

    Beruht die disziplinarische Ahndung auf einer Vielzahl von Verhaltensweisen eines Beamten, handelt es sich in der Regel um ein einheitliches Dienstvergehen im Sinne der Rechtsprechung (vgl. BVerwG, U. v. 10.12.1991, 1 D 26/91 mit weiteren Nachweisen, U. v. 06.05.1992, 1 D 7.91 m. w. N., U. v. 06.05.1992, 1 D 7.91 m. w. N., U. v. 28.04.1981, 1 D 7.80, U. v. 14.11.2007, 1 D 6.06, B. v. 29.07.2009, 2 B 15.09, VG Ansbach, U. v. 20.07.2009, AN 6 B D 08.01820 sowie ausführlich VG Magdeburg, U. v. 04.11.2009, 8 A 19/08 MD und B. v. 03.03.2010, 8 B 21/09 MD; alle juris).
  • VG Magdeburg, 27.10.2011 - 8 A 2/11  
    Ein solcher Zusammenhang besteht z. B. wenn eine bestimmte Neigung des Beamten oder ein gewisser Charakterzug die gemeinsame innere Wurzel für das Fehlverhalten bei den zu beurteilenden Pflichtverletzungen bildet (vgl. ausführlich nur: VG Magdeburg, Urteil v. 04.11.2009, 8 A 19/08 mit Verweis auf: BVerwG, U. v. 10.12.1991, 1 D 26.91 mit weiteren Nachweisen, U. v. 06.05.1992, 1 D 7.91 mit weiteren Nachweisen, U. v. 28.04.1981, 1 D 7.80, U. v. 14.11.2007, 1 D 6.06 und VG Ansbach, U. v. 20.07.2009, AN 6 b D 08.01820; alle juris).
  • BVerwG, 22.07.1992 - 1 D 57.91  

    Diebstahlshandlungen eines Beamten während des Dienstes und gelegentlich der

    Nach ständiger Rechtsprechung des Senats kommt jedoch eine entsprechende Anwendung der Regelung des § 14 BDO auf Fälle der Verfahrenseinstellung nach § 153 a StPO nicht in Betracht, weil es sich bei den nach dieser Vorschrift möglichen Auflagen, auch soweit sie in Geldzahlungen bestehen, nicht um "Strafen" oder "Ordnungsmaßnahmen" einer Behörde im Sinne von § 14 BDO handelt (vgl. Urteil vom 24. November 1976 - BVerwG 1 D 27.76 - <BVerwGE 53, 211 [BVerwG 24.11.1976 - I D 27/76] = ZBR 1977, 78 = DÖD 1977, 86>; Urteil vom 9. Dezember 1986 - BVerwG 1 D 80.86 - <BVerwGE 83, 268 = RiA 1987, 89>; Urteil vom 11. Dezember 1990 - BVerwG 1 D 13.90 - m.w.N. <BVerwGE 86, 379 = NJW 1991, 2583 = DÖV 1991, 425>; Urteil vom 12. Dezember 1990 - BVerwG 1 D 12.90 - zuletzt Urteil vom 6. Mai 1992 - BVerwG 1 D 7.91 -).
  • VG Ansbach, 13.03.2009 - AN 13b D 08.01323  

    Zurückstufung um eine Stufe auf A 14 (Pharmazieoberrat); außerdienstliches

    Eine Durchbrechung des Grundsatzes der Einheit des Dienstvergehens ist bspw. dann geboten, wenn einerseits die Verletzung von Dienstvorschriften und andererseits ein außerdienstliches Fehlverhalten vorliegen, welche jeweils eine gewisse Selbständigkeit aufweisen (vgl. hierzu Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 6. Mai 1992 - 1 D 7.91).
  • VG Magdeburg, 14.02.2012 - 8 A 14/10  
    Ein solcher Zusammenhang besteht z. B., wenn eine bestimmte Neigung des Beamten oder ein gewisser Charakterzug die gemeinsame innere ("böse") Wurzel für das Fehlverhalten bei den zu beurteilenden Pflichtverletzungen bildet (vgl. zum Ganzen nur: VG Magdeburg, U. v. 04.11.2009, 8 A 19/08 MD mit Verweis auf BVerwG, U. v. 10.12.1991, 1 D 26.91 m. w. N., U. v. 06.05.1992, 1 D 7.91 m. w. N., U. v. 28.04.1981, 1 D 7.80, U. v. 14.11.2007, 1 D 6.06 und VG Ansbach, U. v. 20.07.2009, AN 6 b D 08.01820; alle juris).
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