Rechtsprechung
   OVG Saarland, 20.01.1994 - 1 R 4/92   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Wasseruhr; Anzeige; Verkehrsfehlergrenze; Ausnahmefall; Meßtechnische Überprüfung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1994, 2243
  • NVwZ 1994, 1039 (Ls.)



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Wird zitiert von ... (22)  

  • OLG Köln, 28.08.2013 - 11 U 209/12  

    Nachforderungen eines Stromversorgers

    aa) Eine Verbrauchsmessung, die durch einen von einer staatlichen Eichbehörde oder einer staatlich anerkannten Prüfstelle überprüften Zähler vorgenommen wurde, hat nach ganz einhelliger Meinung die vom Kunden zu widerlegende Vermutung der Vollständigkeit und Richtigkeit für sich (OLG Saarbrücken Urt. v. 28.10.2003 - 4 U 686/02, BeckRS 2003, 30331753; OVG Saarlouis NJW 1994, 2243; VG Frankfurt NVwZ-RR 2004, 897; Ludwig/Odenthal/Hempel/Franke AVBEltV § 9 Rdn. 6 und § 21 Rdn. 142 m.w.N.; zur Bertriebskostenabrechnung des Vermieters BGH NJW 2011, 598 Tz. 13).

    Die Beseitigung des Zählers durch den Energieversorger kann allenfalls dann eine im Rahmen der Beweiswürdigung zu berücksichtigende Beweisvereitelung (Zöller/Greger, ZPO, 29. Aufl., § 286 Rdn. 14 a) sein, wenn außergewöhnliche, auch nach dem Vortrag des Kunden nicht näher erklärliche Verbrauchsabweichungen bestehen, die eine Untersuchung des Zählers durch einen Sachverständigen veranlasst hätten (vgl. OVG Saarlouis NJW 1994, 2243; Ludwig/Odenthal/Hempel/Franke AVBEltV § 21 Rdn. 142).

  • OLG Saarbrücken, 28.10.2003 - 4 U 686/02  

    Energielieferungsvertrag: Schätzung des Stromverbrauchs bei einer wegen eines

    Eine Verbrauchsmessung, die durch einen durch eine staatliche Eichbehörde geeichten bzw. durch eine staatlich anerkannte Prüfstelle überprüften Zähler vorgenommen wurde, hat die Vermutung der Vollständigkeit und Richtigkeit für sich (vgl. OVG Saarlouis, NJW 1994, 2243; Ludwig/Odenthal/Hempel/Franke-Hempel, aaO., § 19 AVBEltV, Rdnr. 6 m. w. N. und § 21 AVBEltV, Rdnr. 142 unter Hinweis auf: AG Münster, RdE 1984, 6; AG Bremerhaven, RdE 1995, 132; Hermann/Recknagel/Schmidt-Salzer, aaO., § 19 AVBV, Rdnr. 6).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 24.10.2013 - 9 A 2553/11  

    Befugnis einer Behörde zur Festsetzung von Wasserversorgungsgebühren

    Gegenteiliges ergibt sich auch nicht aus dem Urteil des OVG Saarlouis vom 20. Januar 1994 - 1 R 4/92 -, NJW 1994, 2243, weil in jenem Fall gerade keine innere Befundprüfung der Wasseruhr durchgeführt worden war.
  • VG Gießen, 24.10.2007 - 8 E 1828/06  

    Abwassergebühr; Antrag auf Herabsetzung wegen der Kanalisation infolge Rohrbruchs

    Den genannten Satzungsvorschriften ist daher eine durch Gründe einer praktikablen Gebührenerhebung sachlich gerechtfertigte unwiderlegbare Vermutung dahin zu entnehmen, dass der Wasserzähler den Wasserverbrauch im vorausgegangenen Ablesezeitraum richtig angezeigt hat (vgl. auch VGH Bad.-Württ., U. v. 08.10.1987 - 2 S 1997/85 - U. v. 22.08.1988 - 2 S 424/87 - sowie OVG Saarl., U. v. 20.01.1994 - 1 R 4/02 -, NJW 1994, 2243, 2244).
  • OVG Sachsen, 09.03.2015 - 5 A 762/12  

    Trinkwasserverbrauch, geeichter Wasserzähler, äußere und innere Befundprüfung

    Dafür genügt jedoch grundsätzlich nicht, dass der Wasserzähler nur einen ungewöhnlich hohen Verbrauch gemessen hat (vgl. jeweils m. w. N.: OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 23. April 2014 - OVG 9 N 45.13 -, juris Rn. 8; OVG NRW, Beschl. v. 24. Oktober 2013 - 9 A 2553/11 -, juris Rn. 30 ff. [obiter dictum]; VGH BW, Urt. v. 5. Juli 2012 - 2 S 2599/11 -, juris Rn. 18 ff.; OVG Saarland, Urt. v. 20. Januar 1994 - 1 R 4/92 -, NJW 1994, 2243, 2244; KG Berlin, Beschl. v. 4. Februar 2013 - 8 U 215/12, 8 U 123/12 -, juris Rn. 57; ähnlich: BayVGH, Urt. v. 29. April 2010 - 20 B 09.2533 -, juris Rn. 21 ff. [hoher, nicht durch bloße Behauptungen widerlegbarer Beweiswert von Wasserzählern]; BGH, Urt. v. 17. November 2010 - VIII ZR 112/10 -, juris Rn. 13 [tatsächliche Richtigkeitsvermutung bei geeichtem Wasserzähler]; OLG Düsseldorf, Urt. v. 8. Oktober 2004 - I-7 U 55/04, 7 U 55/04 -, juris Rn. 16 [Anscheinsbeweis der Richtigkeit bei Wasserzählern ohne Defektanzeichen]).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 23.04.2014 - 9 N 45.13  

    Trinkwassergebühr; Schmutzwassergebühr; Mengengebühr; Frischwassermaßstab;

    In der Rechtsprechung des erkennenden Senats ist bereits geklärt, dass der Zählerstand eines (noch) geeichten und einer technischen Befundprüfung unterzogenen Wasserzählers einen Anscheinsbeweis dafür begründet, dass in der Zeit vom Einbau des Zählers bis zur Ablesung tatsächlich so viel Wasser durch den Zähler geflossen ist, wie vom Zähler angezeigt (vgl. dazu OVG Bln-Bbg, Beschluss vom 17. Februar 2010 - OVG 9 S 83.09 -, juris, Rdnr. 5; Beschluss vom 28. Februar 2008 - OVG 9 N 57.07 -, juris, Rdnr. 5; KG Berlin, Beschluss vom 4. Februar 2013 - 8 U 215/12 u. a. -, juris, Rdnr. 57; VG Halle, Urteil vom 18. Oktober 2012 - 4 A 74/12 -, juris, Rdnr. 23; VG Cottbus, Beschluss vom 22. Juni 2009 - 6 L 205/07 -, juris, Rdnr. 13; VG Frankfurt, Gerichtsbescheid vom 23. März 2004 - 6 E 714/04 -, juris, Rdnr. 21; OVG Saarlouis, Urteil vom 20. Januar 1994 - 1 R 4/92 -, NJW 1994, S. 2243 ; Hempel/Franke, Recht der Energie- und Wasserversorgung, § 30 AVBWasserV, Rdnr. 57, Morell, AVBWasserV, Anm. b zu § 19 Abs. 2 AVBWasserV).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 28.02.2008 - 9 N 57.07  

    Annahme eines Verwaltungsgerichts hinsichtlich der Richtigkeit einer Anzeige

    Soweit sich die Klägerin hinsichtlich der Indizwirkung eines unerklärbar hohen Wasserverbrauchs für die Unrichtigkeit der Wasserzähleranzeige auf das Urteil des OVG Saarlouis vom 20. Januar 1994 - 1 R 4/92 - NJW 1994, 2243, beruft, kann ihr schon deshalb nicht gefolgt werden, weil in dem dort entschiedenen Fall - anders als hier - der Wasserzähler nicht auf seine innere Beschaffenheit überprüft werden konnte und deshalb nach Auffassung des erkennenden Gerichts Raum für den Schluss auf eine fehlerhafte innere Beschaffenheit des Wasserzählers anhand sonstiger äußerer Umstände war.
  • VG Frankfurt/Main, 23.03.2004 - 6 E 714/04  

    Beweislast bezüglich des Wasserverbrauchs zur Bestimmung der

    Hat eine Kontrolle der Wasseruhr ergeben, dass ein Defekt nicht vorliegt, steht nach dem Beweis des ersten Anscheins fest, dass der Wasserzähler einwandfrei funktioniert hat (vgl. OVG Saarlouis, NJW 1994, 2243 und AG Regensburg, a.a.O.), so dass eine Befreiung von der Zahlungspflicht nicht erfolgen kann (vgl. VGH München, Beschl. v. 24.07.1997 - 23 B 94.2165 und LG Hamburg, a.a.O.).
  • VG Halle, 28.10.2011 - 4 A 93/11  

    Trinkwassergebühren: Befundprüfung des Wasserzählers

    Hat eine Überprüfung des Wasserzählers durch eine staatlich anerkannte Prüfstelle für Messgeräte die Einhaltung der in der Eichordnung festgelegten Verkehrsfehlergrenzen ergeben, spricht ein Beweis des ersten Anscheins für die Richtigkeit der Anzeige der Wasseruhr (OVG Saarlouis, Urteil vom 20. Januar 1994 - 1 R 4/92 - juris; OVG Berlin-Brandenburg, Beschlüsse vom 28. Februar 2008 - 9 N 57.07 - juris und vom 17. Februar 2010 - 9 S 83.09 - juris; VG Frankfurt, Gerichtsbescheid vom 23. März 2004 - 6 E 714/04 - juris; VG Gießen, Urteil vom 30. März 2009 - 8 K 66/08 - juris; VG Köln, Beschluss vom 16. Dezember 2010 - 14 L 1788/10 - juris; VG Magdeburg, Urteil vom 20. Juni 2011 - 9 A 214/10 - juris).
  • VG Potsdam, 10.10.2012 - 8 K 705/10  

    Obliegenheit des Versorgers zur Aufbewahrung eines ausgebauten Wasserzählers

    Ein Beweis des ersten Anscheins für den tatsächlichen Wasserverbrauch erbringt der Wasserzähler aber erst dann, wenn eine staatlich anerkannte Prüfstelle für Messgeräte die Fehlerfreiheit der Messung festgestellt hat (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschlüsse vom 28. Februar 2008 - 9 N 57/07 -, NVwZ-RR 2008, 726 f. und vom 17. Februar 2010 - OVG 9 S 83.09 -, juris Rdnr. 5; VGH Mannheim, Urteile vom 8. Oktober 1987 - 2 S 1997/85 -, juris [Ls.], vom 22. August 1988 - 2 S 424/87 -, juris [Ls.] und vom 5. Juli 2012 - 2 S 2599/11 -, juris Rdnrn. 19 f.; OVG Saarlouis, Urteil vom 20. Januar 1994 - 1 R 4/92 -, NJW 1994, 2243 ff.; VG Frankfurt/ Main, Urteil vom 3. November 2009 - 3 K 36/09.F -, juris Rdnr. 26 und Gerichtsbescheid vom 23. März 2004 - 6 E 714/04 -, juris Rdnr. 21; VG Gießen, Urteil vom 30. März 2009 - 8 K 66/08.GI -, juris Rdnr. 17; VG Halle, Urteil vom 28. Oktober 2011 - 4 A 93/11 -, a.a.O.; VG Köln, Beschluss vom 16. Dezember 2010 - 14 L 1788/10 -, juris Rdnr. 12; Düwel, in: Becker u.a., Kommunalabgabengesetz für das Land Brandenburg, Loseblattsammlung Stand: Juli 2012, § 6 Rdnr. 1017).
  • VG Freiburg, 22.01.2007 - 1 K 2893/04  

    Höhe der Wassergebühr bei geprüftem Zähler und Verbrauchsschwankungen.

  • OLG Köln, 19.06.1996 - 27 U 102/95  

    Anspruch auf Kaufpreiszahlung aus einem rechtlich als Kaufvertrag einzuordnenden

  • VG Würzburg, 15.10.2014 - W 2 K 13.268  

    Wasserversorgung; Benutzungsgebühren; unerklärbarer Wasserverbrauch;

  • VG Köln, 16.12.2010 - 14 L 1788/10  

    Gegenbeweis oder unwiderlegbare Vermutung hinsichtlich der ordnungsgemäßen

  • VG Schwerin, 28.01.2010 - 4 A 595/09  

    Befundprüfung als Beweis des ersten Anscheins für die einwandfreie Funktion einer

  • VG Cottbus, 22.06.2009 - 6 L 205/07  

    Kommunalabgaben - Heranziehung zu Trinkwassergebühren

  • VG Ansbach, 08.04.2008 - AN 1 K 07.00514  

    Wasserverbrauchs- und Schmutzwassergebühr; Frischwassermaßstab; unbeachtlicher

  • VG Gießen, 30.03.2009 - 8 K 66/08  

    Wassergebühr

  • VG Magdeburg, 20.06.2011 - 9 A 214/10  

    Benutzungsgebühren

  • VG Saarlouis, 24.10.2017 - 3 K 1869/15  

    Wasserbezugsgebühr - Abwassergebühr

  • VG Saarlouis, 27.04.2017 - 3 K 1114/15  

    Unrichtigkeit einer Rechtsbehelfsbelehrung (Un-)Zulässigkeit des

  • VG Weimar, 07.10.1997 - 3 E 1081/96  

    Benutzungsgebührenrecht; Benutzungsgebührenrecht; Abwasserbeseitigungsgebühren

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