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Rechtsprechung
   LG Trier, 20.09.2005 - 1 S 112/05   

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https://dejure.org/2005,26137
LG Trier, 20.09.2005 - 1 S 112/05 (https://dejure.org/2005,26137)
LG Trier, Entscheidung vom 20.09.2005 - 1 S 112/05 (https://dejure.org/2005,26137)
LG Trier, Entscheidung vom 20. September 2005 - 1 S 112/05 (https://dejure.org/2005,26137)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • Justiz Rheinland-Pfalz

    § 7 StVG, § 3 PflVG, § 249 BGB, § 142 Abs 1 ZPO
    Anspruch auf Ersatz der in einem Gutachten angegebenen Stundensätze einer markengebundenen Fachwerkstatt trotz in einer freien Werkstatt durchgeführten Reparatur zu niedrigeren Stundensätzen

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • verkehrslexikon.de (Leitsatz und Auszüge)

    Fiktive Reparaturkosten - Stundenverrechnungssätze einer markengebundenen Fachwerkstatt

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2005, 1108
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • AG Trier, 19.02.2010 - 32 C 500/09
    Mit dem Landgericht Trier ( = Urteil vom 20.9. 2005 - Az.: 1 S 112/05 ) geht das erkennende Gericht nämlich davon aus, dass die Mitarbeiter der markengebundenen Werkstatt auf die Reparatur von Maserati-Fahrzeugen spezialisiert sind.

    Damit geht der Bundesgerichtshof nach zutreffender Auffassung ( = Landgericht Trier, Urteil vom 20.9.2005 - Az.; 1 S 112/05 -), der sich das erkennende Gericht in vollem Umfang anschließt, davon aus, dass die Reparaturleistungen nicht ohne Weiteres gleichwertig sind, sondern dass beispielsweise die Erfahrung der Werkstatt mit dem betreffenden Fahrzeugtyp eine Rolle spielen kann.

    Mit dem Landgericht Trier ( = Urteil vom 20.9. 2005 - Az.: 1 S 112/05 ) geht das erkennende Gericht auch davon aus, dass jedenfalls bei höherwertigen Fahrzeugen der Aspekt von Wartungs- und Reparaturarbeiten in einer Hersteller - Vertragswerkstatt auch beim Wiederverkaufswert eine Rolle spielt und sich insoweit auf den merkantilen Minderwert auswirkt.

  • LG Frankfurt/Oder, 13.11.2007 - 6a S 96/07

    Ersatz der in einer markengebundenen Vertragswerkstatt anfallenden fiktiven

    Lediglich bei einer fiktiver Abrechnung wird in der Instanzrechtsprechung nicht einheitlich beurteilt, ob der Geschädigte ebenfalls die Erstattung von Reparaturkosten in der Höhe verlangen kann, wie sie in einer Markenwerkstatt anfallen würden (so die herrschende Auffassung, die auch in der Literatur geteilt wird: LG Aachen, Urteil vom 07.04.2005, Az.: 6 S 200/04; LG Essen, Urteil vom 27.05.2005, Az.: 13 S 115/05; LG Trier, Urteil vom 20.09.2005, Az.: 1 S 112/05; LG Bochum, Urteil vom 09.09.2005, Az.: 5 S 79/05; AG München, Urteil vom 20.06.2006, Az.: 343 C 34380/05; AG Hamm, Urteil vom 10.04.2007, Az.: 17 C 409/06; AG Aachen, Urteil vom 25.07.2005, Az.: 5 C 81/05; AG Hagen, Urteil vom 26.01.2006, Az.: 26.01.2006; AG Hamm, NZV 2005, 649; Sanden/Völz, Sachschadensrecht des Kraftverkehrs, 8. Auflage, Rn. 88; Böhme/Biela, Kraftverkehrs-Haftpflicht-Schäden, 23. Auflage Rn. D 26; Bamberger/Roth/Schubert, BGB, 2. Auflage, § 249 Rn. 217), oder ob nur diejenigen Reparaturkosten als erforderlich anzusehen sind, wie sie in einer freien Werkstatt entstehen würden, wenn der Schädiger den Geschädigten konkret auf eine derartige Möglichkeit verweist (so LG Heidelberg, Urteil vom 25.04.2006, Az.: 2 S 55/05; LG Berlin, NZV 2006, 656; AG Göttingen, Urteil vom 07.03.2007, Az.: 25 C 11/07; AG Dortmund, Urteil vom 07.06.2005, Az.: 121 C 909/05).
  • LG Bonn, 12.07.2006 - 5 S 72/06

    Schadensersatz aus einem Verkehrsunfall; Inzahlunggabe eines verunglückten und

    Dies wird in der Rechtsprechung zum Teil unter Hinweis darauf verneint, die Mitarbeiter einer markengebundenen Werkstatt seien auf die Reparatur von Fahrzeugen der entsprechenden Marke spezialisiert und verfügten insoweit über größere Werkstatterfahrung, (vgl. LG Trier, Urteil vom 20.09.2005, 1 S 112/05, BeckRS: 2006 Nr. 02543; AG Aachen, Urteil vom 14.06.2005, 5 C 81/05, BeckRS: 2005 Nr. 09994); zudem besäßen sie Konstruktionspläne, Original-Ersatzteile und Spezialwerkzeug.
  • LG Wuppertal, 12.12.2007 - 8 S 34/07

    Fiktive Schadensberechnung auf Grundlage in Ansatz gebrachter

    Deshalb darf der Geschädigte bei der Schadensberechnung, gleich ob fiktiv oder nach real erfolgter Reparatur, regelmäßig die Stundensätze einer markengebundenen Fachwerkstatt zugrundelegen (vgl. Palandt-Heinrichs, BGB, 66. Aufl., § 249 Rn. 14; MüKo-Oetker, 5. Aufl., § 249 Rn. 350; OLG Düsseldorf, Urt. v. 5.11.2007, 1 U 64/07; LG Trier NJW 2005, 1108; LG Köln, Urt. v. 31.5.06, 13 S 4/06; LG Mainz, Urt. v. 31.5.06, 3 S 15/06; LG Essen, Urt. v. 27.5.05, 13 S 115/05; LG Bochum ZfSch 2006, 205; Diehl, ZfSch 2007, 30).
  • LG Wuppertal, 18.10.2007 - 8 S 60/07

    Berufung i.F.e. fiktiven Schadensberechnung anhang der Stundenverrechnungssätze

    Deshalb darf der Geschädigte bei seiner Schadensberechnung, gleich ob fiktiv oder nach real erfolgter Reparatur, auch weiterhin die Stundensätze einer solchen markengebundenen Fachwerkstatt zugrundelegen (vgl. Palandt-Heinrichs, BGB, 66. Aufl., § 249 Rn. 14; LG Trier NJW 2005, 1108; LG Köln, Urt. v. 31.5.06, 13 S 4/06; LG Mainz, Urt. v. 31.5.06, 3 S 15/06; LG Essen, Urt. v. 27.5.05, 13 S 115/05; LG Bochum ZfSch 2006, 205; Diehl, ZfSch 2007, 30).
  • LG Aachen, 28.06.2007 - 6 S 55/07

    Höhe des Ersatzes der in einer markengebundenen Fachwerkstatt anfallenden

    Dies entspricht dem Umstand, dass die Mitarbeiter einer markengebundenen Werkstatt allgemein als spezialisiert auf Fahrzeuge der konkret vertretenen Marke und diesbezüglich auch als besonders erfahren angesehen werden, womit gerade die dort verlangten höheren Stundensätze gerechtfertigt und in der allgemeinen Anschauung akzeptiert werden (wie hier: LG Trier, Urt. v. 20.09.2005, Az. 1 S 112/05).
  • AG Krefeld, 06.06.2007 - 4 C 37/07

    Erstattung fiktiver Reparaturkosten nach einem Verkehrsunfall;

    0 5 ( 1 S 112/05), des Landgerichts C vom 31.8.05 ( 21 S 110/05) und des Landgerichts G vom 27.5.05 (13 S 115/05).
  • AG Düsseldorf, 04.10.2006 - 40 C 5341/06

    Fiktive Abrechnung - Stundenverrechnungssätze, UPE-Aufschläge und

    Der Geschädigte ist nämlich, wenn er ein nachvollziehbares Gutachten einholt, nicht verpflichtet, Erkundigungen hinsichtlich fiktiver Werkstatterfahrungen anderer Unternehmen einzuholen oder fiktiv Preise zu vergleichen (vgl. LG Trier Urteil vom 20.09.2006, 1 S 112/05).
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   OVG Berlin-Brandenburg, 27.06.2006 - 1 S 112.05   

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https://dejure.org/2006,29919
OVG Berlin-Brandenburg, 27.06.2006 - 1 S 112.05 (https://dejure.org/2006,29919)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 27.06.2006 - 1 S 112.05 (https://dejure.org/2006,29919)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 27. Juni 2006 - 1 S 112.05 (https://dejure.org/2006,29919)
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Wird zitiert von ... (3)

  • OVG Berlin-Brandenburg, 27.11.2006 - 1 S 136.05

    Fahrerlaubnisentziehung; EU-Fahrerlaubnis; Missbrauch; Verwertbarkeit von

    Weil auch Eignungszweifel begründende Umstände im Anschluss an die Erteilung der tschechischen Fahrerlaubnis nicht bekannt geworden sind (zu nachträglichen Eignungszweifeln vgl. Beschluss des erkennenden Senats vom 27. Juni 2006 - OVG 1 S 112.05 -), wäre der Antragsgegner bei uneingeschränkter Geltung des Grundsatzes der gegenseitigen Anerkennung der EU-Fahrerlaubnisse gehindert, gestützt auf § 46 Abs. 3 i.V.m. § 13 Abs. 2 Buchstabe c) und d) FeV die Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens zu verlangen, um die Fahrerlaubnisentziehung bei alkoholbedingten Eignungszweifeln wegen der früheren Trunkenheitsfahrt zu prüfen, und im Falle seiner nicht fristgerechten Vorlage gemäß § 11 Abs. 8 FeV auf die Nichteignung des Antragstellers zu schließen.
  • OVG Berlin-Brandenburg, 08.09.2006 - 1 S 122.05

    EU-Fahrerlaubnis - Rechtsmissbrauch

    Weil auch Eignungszweifel begründende Umstände im Anschluss an die Erteilung der polnischen Fahrerlaubnis nicht bekannt geworden sind (zu nachträglichen Eignungszweifeln vgl. Beschluss des erkennenden Senats vom 27. Juni 2006 - OVG 1 S 112.05 -), wäre der Antragsgegner bei uneingeschränkter Geltung des Grundsatzes der gegenseitigen Anerkennung der EU-Fahrerlaubnisse gehindert, gestützt auf § 13 Abs. 2 Buchstabe c) und d) FeV die Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens zur Prüfung der Fahrerlaubnisentziehung bei alkoholbedingten Eignungszweifeln zu verlangen und im Falle seiner nicht fristgerechten Vorlage gemäß § 11 Abs. 8 FeV auf die Nichteignung des Antragstellers zu schließen.
  • VG Frankfurt/Oder, 19.10.2006 - 2 L 115/06
    Weil auch Anschluss an die Erteilung der polnischen Fahrerlaubnis keine Eignungszweifel begründende Umstände bekannt geworden sind (zu nachträglichen Eignungszweifeln vgl. Beschluss des OVG Berlin-Brandenburg vom 27. Juni 2006 - OVG 1 S 112.05 -), wäre der Antragsgegner demnach daran gehindert, gestützt auf § 13 Abs. 2 FeV die Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens zur Prüfung der Fahrerlaubnisentziehung bei alkoholbedingten Eignungszweifeln zu verlangen und im Falle seiner unterbliebenen Vorlage gemäß § 11 Abs. 8 FeV auf die Nichteignung des Antragstellers zu schließen.
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