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   VGH Baden-Württemberg, 14.12.1987 - 1 S 2832/86   

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https://dejure.org/1987,1084
VGH Baden-Württemberg, 14.12.1987 - 1 S 2832/86 (https://dejure.org/1987,1084)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 14.12.1987 - 1 S 2832/86 (https://dejure.org/1987,1084)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 14. Dezember 1987 - 1 S 2832/86 (https://dejure.org/1987,1084)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Landesrecht Baden-Württemberg (Leitsatz)

    § 43 Abs 1 VwGO, § 34 Abs 1 S 1 GemO BW, § 95 Abs 2 GemO BW
    Klagebefugnis bei Organstreit und Recht auf ordnungsgemäße Einberufung einer Gemeinderatssitzung

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ESVGH 38, 320 (Ls.)
  • NVwZ-RR 1989, 153
  • DVBl 1988, 799
  • DÖV 1988, 469
 
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Wird zitiert von ... (23)

  • BGH, 23.04.2015 - III ZR 195/14

    Baulandsache betreffend die Anfechtung eines gemeindlichen Umlegungsbeschlusses:

    Die gemäß § 38 Abs. 1 GemO BW zu fertigende Niederschrift über die Gemeinderatssitzung ist eine öffentliche Urkunde, bezüglich deren Inhalt der Beweis der Unrichtigkeit zulässig ist (§§ 415, 418 Abs. 1 und 2 ZPO; Anschluss an VGH Baden-Württemberg, 14. Dezember 1987, 1 S 2832/86, NVwZ-RR 1989, 153).

    aa) Die gemäß § 38 Abs. 1 GemO BW zu fertigende Niederschrift über die Gemeinderatssitzung ist eine öffentliche Urkunde, bezüglich deren Inhalt der Beweis der Unrichtigkeit zulässig ist (§§ 415, 418 Abs. 1 und 2 ZPO; VGH Baden-Württemberg NVwZ-RR 1989, 153).

  • VGH Baden-Württemberg, 12.02.1990 - 1 S 588/89

    Ordnungsgemäße Ladung zur Gemeinderatssitzung - Klagebefugnis eines

    Der Kläger ist entgegen der Auffassung des Verwaltungsgerichts klagebefugt (§ 42 Abs. 2 VwGO entspr.; zu diesem Erfordernis vgl. BVerwG, Beschluß vom 5.11.1971, DÖV 1972, 350; Beschluß vom 22.12.1988, NVwZ 1989, 470; Urteile des Senats vom 14.12.1987 -- 1 S 2832/86 -- DÖV 1988, 469 = NVwZ-RR 1989, 153, und vom 18.1.1988 -- 1 S 1036/87 --, DÖV 1988, 472 = VBlBW 1988, 407).

    Da diese Vorschrift eine Schutznorm zugunsten des einzelnen Gemeinderates ist (Urteil des Senats vom 14.12.1987, aaO.; ebenso Kunze/Bronner/Katz/v. Rotberg, Gemeindeordnung, RdNr. 8 zu § 34; Seeger, Handbuch der Gemeinderatssitzung, 3. Aufl., Abschn. 5.2, S. 52), wäre der Kläger durch einen Verfahrensmangel dieser Art in seinen Mitgliedschaftsrechten verletzt.

    Denn das Mitgliedschaftsrecht des einzelnen Gemeinderats umfaßt keinen Anspruch auf formell und materiell rechtmäßige Sachentscheidungen des Gemeinderats (Senatsurteil vom 14.12.1987, a.a.O.).

    Wie allgemein anerkannt ist (VGH Bad.-Württ., Urt. v. 8.4.1976, BWVPr. 1976, 275, Senatsurt. v. 14.12.1987, a.a.O.; Seeger, a.a.O., Kunze/Bronner/Katz/v.Rotberg, a.a.O., RdNr. 11 zu § 34), sind die in einer nicht ordnungsgemäß einberufenen Sitzung gefaßten Beschlüsse wegen des vorangegangenen Einberufungsmangels rechtswidrig.

    Wenngleich der einzelne Gemeinderat je nach Lage des Falles auch die Feststellung begehren kann, ein in nicht ordnungsgemäß einberufener Sitzung ergangener Beschluß sei rechtswidrig (s. Senatsurt. v. 14.12.1987, a.a.O.), kann er sich mit einer solchen Klage nur darauf berufen, der Gemeinderat habe seinen Vertagungsantrag zu Unrecht abgelehnt, weil er wegen der fehlerhaften Sitzungseinberufung durch den Bürgermeister in seinen organschaftlichen Rechten verletzt sei.

  • VGH Baden-Württemberg, 27.10.2010 - 5 S 875/09

    Zur Berücksichtigung von Bestandsschutz für Einzelhandelsbetriebe bei der

    Gegebenenfalls kann er, sofern sich ihm bei pflichtgemäßer Vorbereitung Unklarheiten oder Ungewissheiten über Einzelheiten ergeben, vor oder in der Sitzung Fragen an die Verwaltung stellen (Senat, Urt. v. 02.11.2005 - 5 S 2662/04 -, UPR 2006, 160; VGH Bad.-Württ., Urt. v. 12.02.1990 - 1 S 588/89 - . 12.02.1990 - 1 S 588/89 - NVwZ-RR 1990, 369.; Urt. v. 14.12.1987 - 1 S 2832/86 -, NVwZ-RR 1989, 153).
  • VGH Baden-Württemberg, 11.06.1991 - 1 S 780/90

    Gemeinderat kann nicht über eigenen Sitzungsbeginn entscheiden

    Der Kläger ist klagebefugt (§ 42 Abs. 2 VwGO entspr.; zu diesem Erfordernis vgl. BVerwG, Beschluß vom 5.11.1971, DÖV 1972, 350; Beschluß vom 22.12.1988, NVwZ 1989, 470; Urteile des Senats vom 14.12.1987 -- 1 S 2832/86 --, DÖV 1988, 469, und vom 18.1.1988 -- 1 S 1036/87 --, VBlBW 1988, 407).

    Mit seiner Behauptung, der Beklagte habe eine Beschlußfassung des Gemeinderats über den Antrag vom 13. Februar 1989 zu Unrecht vereitelt, beruft sich der Kläger auf eine Rechtsposition, die ihm das Gesetz in seiner Eigenschaft als Gemeinderat und als Mitunterzeichner des Antrags einräumt (Urteil des Senats vom 14.12.1987 a.a.O.).

  • VGH Baden-Württemberg, 24.02.1992 - 1 S 2242/91

    Ratsmitglied bei Streit um Sitzungsöffentlichkeit nicht klagebefugt

    Eine Klage, die auf die Feststellung einer allein objektiv-rechtlichen Überschreitung oder Unterschreitung von Kompetenzen eines Organs gerichtet ist und nicht dem weiteren Erfordernis genügt, daß der Kläger durch rechtswidriges Organhandeln in einer ihm gesetzlich eingeräumten Rechtsposition verletzt sein kann, bleibt auch im Gewand des kommunalverfassungsrechtlichen Organstreits eine unzulässige Popularklage (Urt. d. Senats v. 14.12.1987, DöV 1988, 469).
  • VG Stuttgart, 27.03.2009 - 7 K 3416/08

    Klage gegen Klinikbeschluss des Kreistages abgewiesen

    Auch ein Ratsbeschluss kann im Rahmen eines kommunalrechtlichen Organstreits überprüft werden, wenn und soweit er die Rechte kommunaler Organe oder Organteile konkretisiert oder nachteilig betrifft (vgl. zur Zulässigkeit des Kommunalverfassungsstreitverfahren und den statthaften Klagearten Gern, Kommunalrecht, 8. Aufl., Rn. 420 ff.; s. dazu auch VGH Baden.-Württ., Urteil vom 14.12.1987 - 1 S 2832/86 -, NVwZ-RR 1089, 153 ff.; OVG NW, Urteil vom 02.05.2006 - 15 A 817/04 -, m.w.N., [...]).

    Eine lediglich mittelbare Betroffenheit ist im kommunalverfassungsrechtlichen Organstreit grundsätzlich nicht geeignet, eine Klagebefugnis zu begründen (ständige Rechtsprechung des VGH Bad.-Württ., vgl. Urteile vom 25.03.1999 - 1 S 2059/98 -, VBlBW 1999, 304 f., und 14.12.1987, a.a.O., jeweils m.w.N.; s. dazu auch Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO, § 42 Rn. 97 m.w.N.).

    Wird diese Obliegenheit verletzt, so ist die spätere Geltendmachung der Rechtsverletzung gegenüber dem Gemeinderat bzw. Kreistag treuwidrig und deshalb unzulässig (vgl. OVG NW, Urteil vom 02.05.2006, a.a.O.; VGH Bad.-Württ., Urteile vom 25.03.1999 und vom 14.12.1987, a.a.O.).

    Ein organschaftliches Recht auf eine sachgerechte bzw. in jeder Hinsicht formell und materiell rechtmäßige Entscheidung der Kreistagsmehrheit steht dem einzelnen Kreisrat nicht zu (vgl. zu dem entsprechenden Verhältnis zwischen Bürgermeister, Gemeinderat und einzelnem Ratsmitglied VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 12.11.2002 - 1 S 2277/02 -, DVBl. 2003, 276 f., sowie Urteile vom 25.03.1999 - 1 S 2059/98 -, VBlBW 1999, 304 f., und vom 14.12.1987 - 1 S 2832/86 -, NVwZ-RR 1989, 153 ff., BayVGH, Beschluss vom 15.12.2000 - 4 ZE 00.3321 -, BayVBl. 2001, 666; VG Schwerin, Beschluss vom 09.07.1997 - 1 B 791/97 -, [...]).

  • VGH Baden-Württemberg, 17.10.2002 - 1 S 2114/99

    Normenkontrolle: Antragsfrist bei geänderter Neufassung einer Satzung;

    Die über die Verhandlungen des Gemeinderates nach § 38 GemO vorschriftsmäßig gefertigte Niederschrift ist eine öffentliche Urkunde im Sinne der §§ 415 Abs. 1, 418 Abs. 1 ZPO i.V.m. § 98 VwGO, die vollen Beweis der darin beurkundeten Vorgänge und bezeugten Tatsachen erbringt (vgl. VGH Bad.-Württ., Urteile vom 09.10.1989, EKBW GemO § 38 E 5, vom 18.05.1988 - 8 S 2404/87 - und vom 14.12.1987, NVwZ-RR 1989, 153; vgl. auch Kunze/Bronner/Katz/v. Rotberg, Gemeindeordnung für Baden-Württemberg, § 38 RdNr. 1).

    Demgemäß richtet sich ein Gemeinderatsbeschluss in seinem Inhalt nach der Niederschrift, solange nicht der Gemeinderat gegen die Niederschrift vorgebrachten Einwendungen stattgegeben hat (§ 38 Abs. 2 Satz 3 GemO) oder der Beweis der Unrichtigkeit der bezeugten Tatsachen geführt ist (§§ 415 Abs. 2, 418 Abs. 2 ZPO; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 14.12.1987, a.a.O.; Gern, a.a.O.).

  • VGH Baden-Württemberg, 12.11.2002 - 1 S 2277/02

    Umfang des Auskunftsrechts eines Gemeinderatsmitglieds

    Welche Unterlagen zu diesem Zweck erforderlich sind, lässt sich nicht allgemein, sondern nur nach der Art des jeweiligen Verhandlungsgegenstandes näher bestimmen (vgl. nur das Senatsurteil vom 14.12.1987, NVwZ-RR 1989, 153, 154).
  • OVG Sachsen, 28.07.2009 - 4 B 406/09

    Gemeinderat; Kommunalverfassungsrecht; ordnungsgemäße Einberufung; einstweilige

    Mit der Behauptung, die erforderlichen Beratungsunterlagen zum Tagesordnungspunkt 34 der Stadtratssitzung vom 25./26.6.2009 seien ihnen hinsichtlich Nr. 4 und 5 der Beschlussvorlage V 3271 mit der Ladung nicht vollständig übersandt worden, berufen sich die Antragsteller auf ein Verfahrensrecht aus § 36 Abs. 3 Satz 1 Halbsatz 2 SächsGemO, das nach der Sächsischen Gemeindeordnung als wehrfähiges Mitgliedschaftsrecht des einzelnen Gemeinderatsmitglieds ausgestaltet ist (siehe Menke, in: Quecke/Schmid, SächsGemO, § 36 Rn. 11; zur vergleichbaren Regelung des § 34 Abs. 1 Satz 1 GemO BW VGH BW, Urt. v. 14.12.1987, NVwZ-RR 1989, 153, 154; Urt. v. 12.2.1990, NVwZ-RR 1990, 369 f.).

    Dies hat das Verwaltungsgericht zutreffend ausgeführt (siehe Menke a. a. O. § 36 Rn. 22; ebenso VGH BW, Urt. v. 14.12.1987, NVwZ-RR 1989, 153, 154 für § 34 Abs. 1 Satz 1 GemO BW).

  • VGH Baden-Württemberg, 25.03.1999 - 1 S 2059/98

    Kommunalverfassungsrechtlicher Organstreit: Verletzung organschaftlicher Befugnis

    Da diese Vorschrift eine Schutznorm des einzelnen Gemeinderats ist (VGH Bad.-Württ., Urteile vom 14.12.1987 - 1 S 2832/96 -, DÖV 1988, 469 und vom 12.02.1990 - 1 S 588/89 -, VBlBW 1990, 457), wäre die Klägerin durch ein Verfahrensmangel dieser Art in ihren Mitgliedschaftsrechten verletzt.
  • VGH Baden-Württemberg, 02.06.1998 - 2 S 3110/97

    Verfahrensfehler im Vorfeld eines Gemeinderatsbeschlusses - Auswirkung auf den

  • VGH Baden-Württemberg, 01.09.1992 - 1 S 506/92

    Zur Klage eines Gemeinderatsmitgliedes gegen eine Eilentscheidung des

  • VGH Baden-Württemberg, 11.10.1995 - 1 S 1823/94

    Fernbleiben von Ratssitzungen aufgrund von Meinungsverschiedenheiten unzulässig

  • VGH Bayern, 12.05.2009 - 1 N 04.3145

    Normenkontrollantrag gegen eine nach Rechtshängigkeit außer Kraft getretene

  • VGH Baden-Württemberg, 02.11.2005 - 5 S 2662/04

    Verneinung eines potenzielles FFH-Gebiets

  • VGH Hessen, 14.06.1994 - 4 UE 2433/88

    Zur Regionalen Planungsversammlung, hier: Beteiligungsfähigkeit, Rechtsnatur,

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 20.05.1998 - 2 M 66/98

    Kommunalverfassung, Informationsrecht der Gemeindevertreter, Übersendung von

  • VGH Baden-Württemberg, 23.11.1993 - 9 S 2983/91

    Fehlende organschaftliche Befugnis des einzelnen Mitgliedes des

  • OVG Niedersachsen, 03.09.1991 - 10 M 5462/91
  • VG Osnabrück, 28.10.2008 - 1 A 148/08

    Voraussetzungen eines Eilfalls i.S.d. § 41 Abs. 1 Satz 3 GemO ND

  • VG Leipzig, 06.04.1999 - 6 K 223/00

    Rechtmäßigkeit der Erhebung von Erschließungsbeiträgen; Überprüfung von

  • VG Magdeburg, 19.01.2015 - 9 B 466/14

    Kommunalaufsichtsrecht, hier Elektronische einberufung von Gemeinderatssitzungen

  • VG Magdeburg, 03.05.2011 - 9 A 51/10

    Kreistag, Änderung der Tagesordnung

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